Pflege

Pflegedirektion

Die Pflegedienstleitungen der Krankenhäuser der St. Elisabeth-Stiftung, St. Josef Hospitals-Universitätsklinik und St. Elisabeth-Hospital, wurden am 01. April 2002 zu einer gemeinsamen Pflegdirektion zusammengeführt.
Dies beinhaltet eine Führungsverantwortung und Personalentwicklung von insgesamt etwa 800 Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern mit den unterschiedlichsten Funktionen und Qualifikationen.
Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklung beider Häuser sind einige Rahmenbedingungen, Strukturen und Abläufe in der Pflege divergierend. Diese Abweichungen werden durch gemeinsame Kommunikationsstrukturen und Zusammenführungen im Pflegedienst bearbeitet, wobei neue gemeinsame Konzepte entwickelt werden, um die Aufgaben in einem modernen Unternehmen im Gesundheitswesen zu bewältigen.

Schon vor der Zusammenlegung gab es die gemeinsame Ausbildung von Krankenpflege und Kinderkrankenpflege und den Einsatz von Mentoren, welche die Verantwortung für die Auszubildenden in der Praxis tragen. Auch das Konzept der Kinästhetik ist bereits seit 1997 flächendeckend in beiden Krankenhäusern eingeführt.

Seit 2002 organisiert das Bildungsinstitut für Berufe im Gesundheitswesen der St. Elisabeth-Stiftung ein Programm für Innerbetriebliche Fortbildungen, das von beiden Häusern umfassend genutzt wird.
Die Fachweiterbildung für die Intensivmedizin, Anästhesie- und OP-Pflege besuchen die Pflegekräfte in externen Instituten. Ebenso wird dort die Qualifikation für die mittlere Führungsebene - Leitung einer Station erlangt.

Jede Station wird von einer Stationsleitung und ihrer Stellvertretung geführt. Die einzelnen Stationen sind in ihrer Größe sehr unterschiedlich. Die kleinste Station weist eine Anzahl von 8 Planbetten, die größte eine Anzahl von 41 Planbetten aus.
Die Patienten werden überwiegend in der Bereichspflege versorgt, wobei eine umfassende pflegerische, kompetente Versorgung angestrebt wird. Dies beinhaltet ein an den körperlichen, sozialen und emotionalen Bedürfnissen und Wünschen der Patienten orientiertes Denken und Handeln.

Der Aufenthalt wird für unsere Patienten so angenehm wie möglich gestaltet. Die Wünsche werden im Rahmen unserer Möglichkeiten erfüllt. Wir lernen die Patienten während ihres Aufenthaltes nicht nur als Diagnose kennen, sondern nehmen sie mit ihren Anliegen und Bedürfnissen wahr.
Integrativer Bestandteil dieser individuellen Pflege ist die Ausrichtung auf die medizinischen Schwerpunkte der einzelnen Fachabteilungen, für die zum Teil ein fachbereichsbezogenes Pflegekonzept vorliegt oder erarbeitet wird.
Da pflegerische und medizinische Behandlungskonzepte aufeinander abgestimmt sein müssen, ist eine enge Kooperation mit allen Berufsgruppen eine Selbstverständlichkeit des täglichen Handelns.
Auch für die Überleitung der Patienten von der stationären zur häuslichen Versorgung stehen die Pflegekräfte jederzeit beratend zur Seite.