KURZINFO:
Leitung der Zentralapotheke

Dr. rer. nat. Edwin Großarth,
Fachapotheker
für Klinische Pharmazie

Frau Fischer,
Frau Middeldorf
(Stellvertretende Leiterin),
Frau Dr. Pohl-Seroka,
Herr Pohl

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Tel. 0234 509-3780
Fax 0234 509-3784
E-Mail
apotheke@klinikum-bochum.de

Anfahrtskizze
Apothekenversorgung
Die Apothekenversorgung erfolgt durch die, auf dem Gelände des St. Josef- Hos-
pitals gelegene Krankenhaus-
apotheke, die Zentralapotheke der St. Elisabeth-Stiftung. Die Zentralapotheke versorgt neben dem St. Josef-Hospital in Bochum und Umgebung weitere Krankenhäuser:
  • St. Elisabeth-Hospital
  • Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
  • St. Maria Hilf-Krankenhaus
  • Klinik Hattingen-Blankenstein.
In der Zentralapotheke werden die unterschiedlichsten Präparate vorgehalten, die höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden und spezielle Patientenbelange berücksichtigen. Die gesamte Arzneimittelqualität und -sicherheit wird von den engagierten ApothekerInnen sorgfältig kontrolliert und überwacht.

Schwerpunkte der pharmazeutischen Tätigkeiten

Die Schwerpunkte der pharmazeutischen Tätigkeiten des Krankenhausapothekers und der Institution Krankenhausapotheke lassen sich in 3 Bereiche gliedern:
  1. Die Versorgung der Patienten mit Infusionen, Trink- und Sondennahrung und die Funktionseinheiten, z.B. das Zentrallabor mit Diagnostika.

    Die Auswahl und der Einkauf der Produkte erfolgt unter pharmakoökonomischen und therapeutischen Gesichtspunkten. Ein dynamischer Prozess, unter Einbeziehung der Ärzte und des Pflegepersonals, gewährleistet die ständige Aktualisierung unserer Produkte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Hierbei stehen nicht nur die handelsüblichen Präparate zur Verfügung, sondern auch eine Vielzahl von Importen, die z.B. für unsere HIV-Station benötigt werden. Wir stellen durch die regelmäßige Überwachung der Arzneimittel und Medicalprodukte auf den Stationen und in den Funktionseinheiten sicher, dass unsere Produkte ihre hohe Qualität behalten.

  2. Die Arzneimittelinformation für Ärztinnen und Ärzte,
    Pflegedienst und Patientinnen und Patienten.


    Die ApothekerInnen werden regelmäßig von Ärzten und Pflegekräften zu Fragen rund um das Arzneimittel kontaktiert. Diese Fragen werden möglichst sofort und kompetent beantwortet.

    Patienten und Patientinnen holen sich die Medikamente für die vor- und nachstationäre Versorgung in der Apotheke ab. Dabei erhalten sie die gewünschten Informationen zu "ihren" Arzneimitteln. Patienten und Patientinnen, die stationär versorgt werden, können auch direkt telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen. Wir sind jederzeit für Fragen rund um das Arzneimittel ansprechbar.

    Unsere ApothekerInnen erteilen Unterricht an der Krankenpflege- und der Hebammenschule in Bochum.

  3. Die Herstellung von Arzneimitteln.

    Wir versorgen alle Stationen v. a. die Dermatologie mit lokal anzuwendenden Arzneimitteln wie Salben, Cremes, Pasten und Lotionen. Die rezepturmässige Herstellung ermöglicht eine individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Zubereitung. Für die Kinderklinik stellen wir z. B. dosismodifizierte, auf das Alter des Kindes abgestimmte, perorale Arzneimittel in Form von Kapseln her.

    Im Rahmen der Versorgung des St. Elisabeth-Krankenhauses in Hattingen-Blankenstein stellen wir für die Naturheilkundliche Abteilung Arzneimittel aus Pflanzenextrakten her.

    Mit unserer zentralen Zytostatikaherstellung ermöglichen wir die Versorgung der Tumorpatienten sowohl stationär als auch ambulant in der Woche und am Wochenende. Zytostatika sind Arzneistoffe, die zur Therapie von Tumoren eingesetzt werden, selber aber potentiell krebserregend und erbgutverändernd sind. Durch die zentrale Zubereitung in der Krankenhausapotheke mit geschultem Personal in geeigneten Räumen wird zum einen die Gefährdung des Krankenhauspersonals minimiert und zum anderen unter sterilen Bedingungen eine Infusion bzw. Injektion hergestellt, welche die für den Patienten benötigte Dosierung enthält.

    Für die Neonatologie und die Kinderklinik werden Mischinfusionen zur parenteralen Ernährung unter aseptischen Bedingungen hergestellt.