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Der Patient mit seiner Erkrankung und seine Angehörigen stehen in unserer Chirurgischen Klinik im Mittelpunkt.
Wir wollen, dass Sie und Ihre Angehörigen sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Um dieses Ziel zu erreichen,
wollen wir mit unserer Arbeit beste Qualität, Service und Humanität (Menschlichkeit, Freundlichkeit) anbieten.
Als Universitätsklinikum bietet die Chirurgische Klinik die Maximalleistungen in den Schwerpunkten Allgemein- und Viszeralchirurgie an. Das garantiert eine Versorgung auf aktuellem, klinisch-wissenschaftlich und technisch-apparativ höchstem Niveau. Schwerpunktmäßig werden, besonders durch die gute Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik I und der |
Auf dem Gebiet der gut- und bösartigen Veränderungen der Bauchspeicheldrüse genießt die Chirurgische Klinik, hier das speziell
entwickelte interdisziplinäre Pankreaszentrum, regionales und überregionales Ansehen. Dies bestätigen die zahlreichen aus
dem Ausland kommenden Patienten. Deutschlandweit rangiert das Pankreaszentrum mit umfassender aber gezielter Diagnostik, Operation
durch ausgewiesene Experten, eine interdisziplinäre postoperative Betreuung, was Ernährung, Zuckereinstellung, ggf. erforderlicher
Chemotherapie und Vermittlung einer Anschlussheilbehandlung und Kontakt zu Selbsthilfegruppen (Arbeitskreis der
Pankreatektomierten, dem AdP) anbelangt, zu den am stärksten wachsenden Zentren.
Bei Patienten und Angehörigen gleichermaßen als angenehm empfunden wird die Klinikstruktur mit nahezu "familiärem Charakter".
Sie gewährleistet, dass angefangen von dem Zentralen Patientenmanagement, das sämtliche Termine organisiert, der Aufnahmestation,
der Operation und selbst auf der chirurgisch mitgeführten Intensiv- und den folgenden Normalstationen, stets ein kompetenter
Chirurg Ansprechpartner für den Patienten und seinen Angehörigen ist. Auf diese Weise ist es möglich, trotz großer Patientenzahlen
und vielfältiger Aufgaben einer auch in Forschung und Lehre aktiven Universitätsklinik, die persönliche, der typischen Massenmedizin
eines Universitätsklinikums entgegenstehende Behandlung zukommen zu lassen.
Die Kombination aus technisch-operativer Expertise, organisatorischem Know-How und menschlicher Wärme wird aber nicht nur bei den sogenannten "großen" meist offen durchgeführten Eingriffen eingesetzt: im zweiten grossen klinischen Schwerpunkt, bei der schonenden, kaum Narben hinterlassenden laparoskopischen Chirurgie oder Schlüssellochchirurgie von Erkrankungen der Brusthöhle, Gallenblase (Gallensteine, Gallenblasenentzündungen), Milz (Milzvergösserung), Magen (Refluxerkrankung, Zwerchfellbrüchen) , Dünn-, Dick-/Enddarm (Sigmadivertikulitis, kleinen Dick-/Enddarmtumoren), und Blinddarm (Blinddarmentzündung=Appendizitis) kommt sie besonders zum Tragen. Die hier erfolgte jahrelange klinische und wissenschaftliche Beschäftigung mit der sich beispielsweise zunehmend etablierenden spannungsfreien minimal-invasiven Versorgung von Bauchdeckenbrüchen (Leisten-/Schenkelhernien, Narbenhernien) mit bewährten Kunststoffnetzen, zahlt sich heute für die Patienten durch einen großen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet aus. Besonders schonendes (gewebe- und funktionserhaltendes) Operieren, aber wo nötig auch radikale Tumor- und Lymphgewebeentfernung, zeichnet seit vielen Jahren das regionale und überregionale Schilddrüsenzentrum der Klinik aus. Durch Überprüfung der Stimmbandnervenfunktion während der Operation (Rekurrensmonitoring) gelingt es heute zusätzlich, grosse Knotenstrumen, Basedow-Erkrankungen und Tumoren sowie Nebenschilddrüsenoperationen sicherer als bisher für den betroffenen Patienten durchzuführen. Mit Kompetenz, einfühlsam und mit der entsprechenden Diskretion werden in der proktologischen Spezialsprechstunde die Erkrankungen des Enddarmbereichs (Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren, Analprolaps, Inkontinenz sowie Beckenboden- und Stuhlentleerungsproblemen) behandelt. Es steht hier ein interdisziplinäres Team mit allen modernen diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung (endoskopische Geräte, Endosonographie, Manometrie, MRT-Defäkographie, Nervenstimulation). Dank eines Spezialintrumentariums lassen sich auch kleine Enddarmtumoren kontinenzerhaltend operieren (TEM-Gerät). Damit lassen sich in vielen Fällen große Bauchoperationen und die Anlage eines künstlichen Darmsausgangs vermeiden. Zusätzlich gewährleistet das St. Josef Hospital rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr eine Notfallversorgung. Von hier aus starten die Notarztwagen für das nördliche Bochum und bringen Sie in die moderne Notfallambulanz für Erwachsene. Dort wird ständig das gesamte Versorgungsspektrum, von der kleinen Wundversorgung bis zu komplexen Verletzungen von Knochen, inneren Organen und Gefäßen durch die Zusammenarbeit mit den Abteilungen Unfall- und Gefäßchirurgie sowie Radiologie vorgehalten. |