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Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betreut Kinder vom Zeitpunkt der Geburt bis zum Ende ihrer körperlichen
Reife. Als einzige Kinderklinik in Bochum ist sie für die stationäre Regel-Betreuung in Bochum verantwortlich.
Darüber hinaus hat sie einen überregionalen Einzugsbereich für besondere Schwerpunkte, insbesondere
Lungenkrankheiten, Allergologie, Abwehrschwäche, schwerbrandverletzte Kinder, Magen-Darm-Erkrankungen und Entwicklungsstörungen. |
Die Klinik ist als Teil des Muskelzentrums Ruhrgebiet auf die Diagnostik von Muskelkrankheiten und der sogenannten
malignen Hyperthermie spezialisiert, einer Störung, die im Zusammenhang mit Narkosen lebensbedrohlich verlaufen kann.
Ein besonderer Fortschritt ist die in der Betriebsstätte St. Elisabeth-Hospital angesiedelte, aber zur Kinderklinik gehörende
neonatologische Intensivstation. Dies macht es möglich, dass jedes Risiko-Neugeborene, das im St. Elisabeth-Hospital
geboren wird, rund um die Uhr sofort von einem Kinderarzt versorgt werden kann und gegebenenfalls ohne Transport auf
die Intensivstation übernommen und dort weiterbehandelt werden kann.
Die Kinderklinik betreut weiterhin insgesamt sechs geburtshilfliche Abteilungen in Bochum und Umgebung mit ihrem Notfall-Team, das im Falle einer geburtshilflichen Notfallsituation vor Ort Neugeborene versorgt und, wenn nötig, auf die neue Intensivstation transportiert. Die Kinderklinik ist in den letzten Jahren weitgehend renoviert worden und stellt nun mehr als 20 Mutter-Kind-Einheiten bereit, in denen Mütter oder Väter ihre Kinder während des stationären Aufenthaltes begleiten können. Die Kinderklinik verfügt über eine Ambulanz, in der 24 Stunden am Tag Notfälle behandelt werden und Spezial-Sprechstunden für nahezu alle Bereiche und Patienten verfügbar sind, die einer besonderen Betreuung bedürfen. Qualitätssicherung in der Behandlung Früh- und Neugeborener am
Katholischen Klinikum Bochum Zu den Kindern, die mit einem erhöhten medizinischen Risiko zur Welt kommen, zählen insbesondere die Früh- und Frühstgeborenen. Ein sehr früher Geburtstermin (unter 32 Schwangerschaftswochen) und die damit verbundene ausgeprägte Unreife sowie ein geringes Geburtsgewicht (unter 1.500g) sind die wesentlichen Schwierigkeiten, mit denen diese Kinder kämpfen müssen. In einigen Fällen treten auch noch angeborene Fehlbildungen oder andere Begleiterkrankungen hinzu. Die Behandlungsergebnisse hängen dabei maßgeblich von der Erfahrung der Klinik ab. Diese findet insbesondere in der Anzahl der behandelten sehr kleinen und unreifen Kinder ihren Ausdruck. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass der Gesetzgeber die Einführung von Perinatalzentren beschlossen hat. Das Zentrum zur Behandlung Früh- und Neugeborener am Katholischen Klinikum Bochum stellt diese Daten zur Verfügung. Um Ihnen die Entscheidung für eine Klinik zu erleichtern, stellen alle Perinatalzentren ihre Erfahrung und die erreichten Behandlungsergebnisse im Internet dar. Damit die Ergebnisse zwischen Kliniken vergleichbar sind, erfolgt die Darstellung in standardisierten Tabellen und auf der Grundlage landesweit zentral erhobener Qualitätssicherungsdaten. Da jedes Kind und sein Schicksal einzigartig sind, lassen sich Entscheidungen die Eltern und Ärzte gemeinsam getroffen haben nicht immer sinnvoll in Statistiken ausdrücken. |