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Wir über uns
In der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin werden mit unterschiedlichen modernsten Methoden die Bild gebenden
Untersuchungen durchgeführt. Es werden moderne diagnostische Geräte für risikoarme Behandlungsmaßnahmen
eingesetzt, die ohne Narkose in der Radiologischen Klinik durchgeführt werden. Neben der Konventionellen
Radiologie, dem Röntgenbild, werden in der Klinik verschiedene weitere Untersuchungsmöglichkeiten angeboten. |
Computertomographie (CT) Die Computertomographie (CT) dient als Schnittbildverfahren nicht nur der Diagnostik und exakten Lokalisation
von krankhaften Veränderungen,
sondern findet ihren therapeutischen Einsatz u. a. auch in der Drainage vonentzündlichen Eiteransammlungen (Abszessen) oder in der gezielten Medikamenteninjektion im Bereich der Wirbelsäule bei
Rückenbeschwerden.
Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
Die Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein computergestütztes Verfahren, das es ermöglicht, Venen und
Arterien mit nur geringen Kontrastmittelmengen isoliert darzustellen, indem es die störende Mitabbildung von
Knochen und anderen Geweben unterdrückt und somit ein reines Gefäßbild liefert.
Diese spezielle Technik ermöglicht u. a. die Durchführung therapeutischer Maßnahmen, z. B. die Aufdehnung verengter Blutgefäße durch Ballonkatheter ("Angioplastie"), die gezielte Auflösung von Blutgerinnseln durch direktes Einbringen von Medikamenten in das Blutgerinnsel ("Katheterlyse") oder das Einbringen von Gefäßendoprothesen ("Stents"). Magnetresonanztomographie (MRT)
Seit Januar 2000 besteht mit einem hochmodernen Scanner die Möglichkeit, im St. Josef-Hospital die
Magnetresonanztomographie (MRT) durchzuführen. Fand diese Untersuchungsmethode in der ersten Zeit ihren Einsatz
insbesondere in der Diagnostik von Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarkes oder der Wirbelsäule, sind durch
die moderne Konzeption und Leistungsfähigkeit des neuen Scanners auch andere Fachdisziplinen angesprochen.
Sonographischen Diagnostik
Schwerpunkte der sonographischen Diagnostik mit Ultraschallwellen bilden die Erkrankungen der Schilddrüse,
onkologische Fragestellungen einschließlich der Lymphknoten- und Mammasonographie sowie die Untersuchung der
Bauchorgane.
Nuklearmedizin
In der Nuklearmedizin bildet der Patient selbst die Strahlenquelle, d. h. er wird durch die Injektion eines
kurzlebigen radioaktiven Stoffes zum Strahlen gebracht. Es werden hier vor allem szintigraphische Untersuchungen
des Skelettsystems, der Schilddrüse, der Lunge und aufwändigere Untersuchungen von Nieren, Herz und Gehirn
vorgenommen. Therapeutische Aspekte spielen in der Nuklearmedizin ebenfalls eine Rolle. So ist jüngst in
Zusammenarbeit mit der Abteilung für Rheumaorthopädie die Behandlung entzündlich veränderter Gelenke
("Radiosynoviorthese") möglich geworden.
Forschung
Das Spektrum der Radiologischen Klinik beinhaltet darüber hinaus auch Aufgaben der Lehre und Forschung. Zu den
Forschungsschwerpunkten der Radiologischen Klinik gehört die Knochendichtemessung zur Diagnose der Osteoporose.
In der nuklearmedizinischen Abteilung konnten wesentliche Beiträge zur Magenentleerung und Schluckstörung bei unterschiedlichen Erkrankungen geleistet werden. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Kliniken unseres Hauses
wird durch weitere Forschungsschwerpunkte in der Diagnostik von Wirbelsäulenerkrankungen und Erkrankungen des
zentralen Nervensystems sowie des Herzens, der Gefäße und des Magen-Darm-Traktes belegt.
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