Das Pflegemodell

Der Pflegedienst in den Krankenhäusern der St. Elisabeth-Stiftung arbeitet in Anlehnung an das Pflegemodell von Nancy Rooper. Hier stehen die Aktivitäten des Lebens im Mittelpunkt, die allen Menschen gemeinsam sind. Immer dort, wo Probleme der Lebensaktivitäten auftreten, wird professionelle Pflege erforderlich.

Das sich in der Entwicklung befindliche Pflegeleitbild, das Bestandteil des Klinikleitbildes ist und Patienten-, Mitarbeiter-, und Betriebsziele miteinander verknüpfen soll, dient zur Förderung eines einheitlichen Pflegeverständnisses und als Orientierungshilfe.

Um eine umfassende, ganzheitliche Pflege durchführen zu können, ist bis auf einige Stationen die Bereichspflege als Form der Stationsorganisation etabliert worden. Diese Form fördert auch die Eigenständigkeit, Verantwortung und Entscheidungskompetenz der pflegerischen Mitarbeiter.

Der Pflegeprozess

Um einen gleichwertigen Informationsstand aller am Pflegeprozess Beteiligten zu gewährleisten und die Planung, Durchführung und Effizienz pflegerischer Maßnahmen aufzuzeigen und transparent zu machen, ist eine auf die Bereichspflege abgestimmte Dokumentation eingeführt worden. Diese wird kontinuierlich in Arbeitsgruppen weiterentwickelt und zunehmend EDV-gestützt.

Die Pflegeberatung

Als Qualitätsmaßnahme zur Unterstützung von Patienten, Angehörigen und Pflegepersonal hilft die Beratung bei pflegerischen Problemen sowie bei Fragen der Prävention, Rehabilitation und Gesundheitserziehung. Diese Pflegeberatung wird u.a. für die Bereiche Wundversorgung, Basale Stimulation, Kinästhetik, Infant Handling und als Stillberatung angeboten.

Basale Stimulation

Kinästhetik