Geburtsstunde des St. Elisabeth-Hospitals ist das Jahr 1848. Zu damaliger Zeit waren
Krankenhäuser in erster Linie Seuchen- und Pflegeanstalten für kranke und Not leidende Menschen.
Begüterte Patienten wurden zu Hause gepflegt und ärztlich behandelt.
Die ärztliche Versorgung übernahm ein Bochumer Arzt unentgeltlich und neben seiner Praxistätigkeit. Die Krankenpflege wurde von den "Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul zu Paderborn" übernommen. Noch bis 1971 waren sie in der Pflege tätig.
Das St. Josef-Hospital, das seinen Namen dem heiligen Patron Josef, dem Patron der
Kirche, verdankt, ist die Jüngste der beiden Bochumer Kliniken der
St. Elisabeth-Stiftung. Am 25. Mai 1911 erfolgte die Grundsteinlegung zum Bau des
Krankenhauses, das bereits am 15. November desselben Jahres eröffnet wurde. Im Zuge
der industriellen Entwicklung stieg die Bevölkerung Bochums stark an, und sie nahm auch
regen Anteil an der Entwicklung des Krankenhauses. Dieses wurde in der folgenden Zeit
ständig vergrößert. Die im Jahr 1925 als Landeskinderklinik gegründete
Kinderklinik ging 1983 in die Trägerschaft der St. Elisabeth-Stiftung über und wurde
eine Abteilung des St. Josef-Hospitals. |