Patient im Mittelpunkt

Mit 93 stationären Betten zählt unsere Dermatologie als Universitätsklinikum der Ruhr-Universität zu den größten in Deutschland. Wir behandeln Patienten aus dem Ruhrgebiet, deutschlandweit und international. Das Selbstverständnis unseres dermatologischen Exzellenzzentrums basiert auf patientenorientierter medizinischer Versorgung, mitreißender Lehre und leidenschaftlicher Forschungsaktivität. Die Patienten stehen stets im Mittelpunkt unseres Handelns.


Hautkrebsdiagnostik ohne Schnitt

Optische Kohärenz-Tomografie

Wir bieten zur Diagnostik von hellem Hautkrebs seit Neuestem eine Methode an, bei der nicht geschnitten werden muss, sondern bei der auf schonende und schmerzfreie Weise Lichtwellen eingesetzt werden: die Optische Kohärenz-Tomografie (OCT). Viele Patienten interessieren sich dafür. Aus diesem Grund haben wir eine eigene Email-Adresse eingerichtet, über die Sie Ihre Fragen stellen können.

Abteilungen

  • Ästhetische Chirurgie und Medizin
  • Allergologie, Berufs- und Umweltdermatologie
  • Dermatohistologie
  • Dermatochirurgie
  • Photodermatologie
  • Photopherese
  • Psychodermatologie und Psychoonkologie
  • Venenheilkunde
  • Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin

Unser Hautteam

Die Abteilung für ästhetisch operative Medizin und kosmetische Dermatologie, unser „Hautteam“ bietet seit 1987 im St. Josef-Hospital, seit 1996 im Zentrum für Lasermedizin NRW und seit 2004 in einer eigenen Abteilung ästhetisch operative Leistungen an. Seit nunmehr fünf Jahren erhalten unsere Patienten auch in unseren Räumlichkeiten im Bochumer JosefCarrée eine Vielfalt an ästhetischen Behandlungen, wie Botox, Hyaluronsäure (Filler), Fettabsaugung / Lipolaser, Laserung von Falten, Tattoos, Gefäßen und Haaren, Facelifts und Augenlidstraffungen.

Dr. Klaus Hoffmann

Leitender Arzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten

In unserer Abteilung für Allergologie werden Allergien vom so genannten Soforttyp (Heuschnupfen, allergisches Asthma bronchiale, Insektengiftallergie) sowie vom Spättyp (Kontaktekzeme) und seltene Allergieformen diagnostiziert und behandelt. Wir führen zudem Desensibilisierungsverfahren durchgeführt. Auch häufig nicht allergisch bedingte Unverträglichkeitsreaktionen wie Nesselsucht (Urtikaria) oder das Angioödem sowie Reaktionen nach Arznei- oder Lebensmitteln werden abgeklärt.

Priv.-Doz. Dr. Heinrich Dickel

Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3422

Diagnosen schnell gesichert

Unsere Dermatologie unterhält seit Jahrzehnten ein eigenes dermatohistologisches Labor. Dadurch wird es zum Einen möglich, diagnostisch problematische Krankheitsbilder aus der direkten Zusammenschau des klinischen und histologischen Bildes sicherer zu beurteilen. Zum Anderen können Hautkrebsoperationen direkt histologisch kontrolliert werden. Dies ermöglicht sowohl eine rasche Sicherung der Diagnose als auch eine schnelle Beurteilung, ob der Hautkrebs im Gesunden operiert worden ist oder ob noch eine Nachoperation erforderlich ist.

Prof. Dr. Markus Stücker

Leiter der Abteilung Dermatohistologie

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/8792-377 Vita

Ihre Experten für Operationen an der Haut

Die Dermatochirurgie befasst sich mit der operativen Therapie von krankhaften Veränderungen der Haut und ihrer Anhangsgebilde. Ein Schwerpunkt liegt in der operativen Versorgung von bösartigen Hauttumoren. Dermatologen sind die Spezialisten für die korrekte und rechtzeitige Diagnostik von Hauttumoren. Aufgrund ihrer besonderen Ausbildung tragen Dermatologen zur Vermeidung unnötiger Behandlung von harmlosen Hautveränderungen ebenso bei, wie zur Durchführung schonender aber lebensrettender Operationen. Eine Heilung von Hautkrebs ist heute nur möglich bei frühzeitiger Erkennung und kunstgerechter Operation. Darüber hinaus gibt es aber auch eine Vielzahl von gutartigen Erkrankungen und ästhetischen Beeinträchtigungen an der Haut, die durch operative Maßnahmen erfolgreich behandelt werden können. In den fünf OP-Sälen der Dermatologie führen wir sowohl in Lokalanästhesie wie auch in Vollnarkose jedes Jahr weit über 5000 Eingriffe durch. Unsere Schwerpunkte liegen im Bereich der rekonstruktiven Haut- und Tumorchirurgie. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb unseres Klinikums und der tägliche Kontakt mit niedergelassenen Kollegen garantieren hierfür die optimale Patientenversorgung. Das operative Team besteht aus mehreren erfahrenen Fach- und Assistenzärzten.

Prof. Dr. Falk Bechara

Leitender Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3477

Licht hilft beim Heilen

Die Abteilung Photodermatologie beschäftigt sich einerseits mit der Diagnostik von durch Licht verursachten Hauterkrankungen und andererseits der Behandlung von Hauterkrankungen durch die heilende Wirkung spezieller Anteile des Lichtes. Die Lichttestung erlaubt gezielte Aussagen über die individuelle Lichtempfindlichkeit und die Wirkung von Umweltstoffen auf die belichtete Haut. Wir können dem Patienten somit konkrete Verhaltensratschläge geben. Die therapeutische Seite des Lichtes findet ihren Ausdruck in der klassischen Ganz- oder Teilkörperbestrahlung mit UVA- und UVB-Strahlung oder der Balneophototherapie, Baden in einer Solelösung und anschließender UV-Licht-Bestrahlung, ähnlich einem Aufenthalt am Toten Meer.

Prof. Dr. Thilo Gambichler

Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Priv.-Doz. Dr. Heinrich Dickel

Oberarzt

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3422

Blutwäsche zur Immuntherapie

Bei der extrakorporalen Photopherese handelt es sich um eine relative neue Form der Apherese (umgangssprachlich „Blutwäsche“ oder „Blutreinigungsverfahren“). Wie die PUVA-Therapie ist auch die extrakorporale Photopherese eine „Photoimmuntherapie“, bei der eine photosensibilisierende Substanz, das sogenannte 8-Methoxypsoralen, eingesetzt wird.

Bei der extrakorporalen Photopherese wird zunächst das Blut des Patienten mittels einer speziellen Zentrifuge aufgetrennt, Leukozyten-angereichertes Blutplasma (der sogenannte „buffy coat“) gesammelt und in einem extrakorporalen Kreislauf einer kontrollierten UV-A-Bestrahlung ausgesetzt (Wellenlänge 365 Nanometer, durchschnittliche UV-Exposition der Leukozyten 1,5 J/cm2). Die Gesamtdauer der Behandlung beträgt ca. drei bis vier Stunden. Im Anschluss an die Bestrahlung wird das Blut zum Patienten zurückgeführt. Das bestrahlte Blut wird hierdurch dem nicht-bestrahlten Immunsystem präsentiert und soll neben den direkten zytostatischen/zytotoxischen Effekten an den bestrahlten Zellen eine Immunmodulation des nicht-bestrahlten Immunsystems bewirken.

Jährlich werden im Photopherese-Zentrum der Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr Universität Bochum 800 extrakorporale Photopheresen durchgeführt. Damit gehört unser Zentrum zu den größten in Deutschland.

Nina Mareike Meier

Oberärztin

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Hilfe für die Psyche

Mit der Abteilung und Ambulanz für Psychodermatologie und Psychoonkologie verfügt unsere Dermatologie seit 1996 über eine interdiszplinäre und in Deutschland einzigartige Einrichtung. Sie bietet stationäre und ambulante psychosoziale und psychotherapeutische Begleitung, Diagnostik und Behandlung für folgende Patientengruppen (Kassenzulassung  - KV-Ermächtigung – vorhanden): Patienten mit Hauttumorerkrankungen, Patienten mit systemischen Hauterkrankungen (Kollagenosen), Menschen mit HIV und AIDS, Patienten mit schweren und komplexen rheumatischen Erkrankungen (Rheuma-Komplextherapie), Patienten mit Berufsdermatosen.

Dr. Armin Bader

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoonkologe

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3465 Vita

Für gesunde Beine

Das Venenzentrum der Dermatologie und Gefäßchirurgie gehört zu den größten Venenzentren in ganz Deutschland. Durch die Kompetenz der beiden Universitätskliniken für Dermatologie und Gefäßchirurgie kann das gesamte Spektrum der Venenleiden kompetent diagnostiziert und behandelt werden. Lebensgefährliche Erkrankungen wie Thrombosen, schwer therapierbare offene Beine (Ulcus cruris), Zweiteingriffe nach außerhalb durchgeführten Krampfaderoperationen stellen einen wichtigen Teil des Spektrums dar. Krampfaderbehandlungen mit den verschiedenen Methoden wie Laserkathetern, Radiofrequenzkathetern, Schaumsklerosierung, minimal invasiven ambulanten und stationären Operationen werden im Venenzentrum der Dermatologie und Gefäßchirurgie so häufig wie kaum an einer anderen Stelle in Deutschland durchgeführt. Das sehr erfahrene Team um Prof. Dr. Markus Stücker und Prof. Dr. Achim Mumme bürgt für höchste Qualität. Durch das phlebologische Studienzentrum unter Leitung von Prof. Dr. Stefanie Reich-Schupke ist das Venenzentrum auch im Bereich der Forschung aktiv.

Prof. Dr. Markus Stücker

Geschäftsführender Direktor

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/8792-377 Vita

Prof. Dr. Achim Mumme

Direktor

Gefäßchirurgie

0234/509-2270 Vita

Gut vernetzt im Walk In Ruhr (WIR)

Hatten Sie sexuelle Kontakte oder haben Sie Krankheitssymptome bemerkt, die Sie beunruhigen und die Sie abklären lassen möchten? Suchen Sie kompetente Fachärzte, die weiterhelfen bei Fragen zur Sexuellen Gesundheit?

Ob Sie sich nur informieren, oder ob Sie Empfehlungen zu Ihrer persönlichen Prävention, Schutzimpfungen, Tests auf HIV oder andere STI (STI: Sexuell übertragbare Infektionen) möchten oder eine Therapie brauchen, wir sind für Sie da. Kommen Sie zu uns in das Walk In Ruhr (WIR) - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin am St. Elisabeth-Hospital. Wir beraten Sie gerne und bieten Ihnen die medizinische Betreuung, die Sie brauchen. Hand in Hand arbeitet die Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin dabei mit dem Gesundheitsamt Bochum, der Aidshilfe Bochum, pro familia, Madonna und der Rosa Strippe sowie weiteren Ärzten in Niederlassung. Mehr zu der Arbeit im WIR erfahren Sie unter www.wir-ruhr.de.

Prof. Dr. Norbert Brockmeyer

Direktor für Forschung & Lehre

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-8930

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Eggert Stockfleth

Direktor

Dermatologie, Venerologie und Allergologie

0234/509-3411

So erreichen Sie uns

St. Josef-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995

Sekretariat

Birgit Kranz

Telefon 0234/509-3411
Telefax 0234/509-3409

Terminvergabe für die allgemeine dermatologische Ambulanz

Mo., Di.: 13.00 - 15.30 Uhr
Mi., Do.: 13.00 - 15.00 Uhr

Telefon 0234/509-3420
Telefax 0234/509-3407

Terminvergabe der Privatambulanz

Mo. - Fr.: 8.00 - 12.00 Uhr

Telefon 0234/509-3446

Forschung & Lehre

mehr infos

Wir gehören zur Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Damit gehört es zu unserem Ziel, zum Wohle des Patienten höchste Leistungen in den Bereichen Medizin und Forschung zu erzielen. Zudem haben wir uns verpflichtet, dem medizinischen Nachwuchs eine exzellente universitäre Ausbildung zu ermöglichen.


Aktuelles

AOK-Gesundheitstalk

13.11.2017

Schwere Beine, geschwollene und schmerzende Waden, sichtbare Besenreiser oder sogar Krampfadern.
Quer durch alle Altersgruppen haben jede fünfte Frau und jeder sechste Mann ein Venenproblem, das medizinisch behandelt werden müsste.
Doch wie kann man Venenerkrankungen vorbeugen? Wann handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung? Wann muss man zum Arzt? Wann ist eine Operation erforderlich? Warum hilft Bewegung? Welche Angebote haben die Krankenkassen? Und kann man Sport oder sogar Leistungssport trotz einer Venenschwäche treiben?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben namhafte Experten beim AOK-Gesundheitstalk im LCC

Auf dem Podium: Prof. Dr. Markus Stücker (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie DGP, leitender Arzt am Venenzentrum der Dermatologischen und Gefäßchirurgischen Kliniken der Ruhr-Universität Bochum), Dr. med. Erika Mendoza (Allgemeinärztin mit Schwerpunkt Phlebologie, Buchautorin, DGP-Generalsekretarin), Mike Ivica Muretić (Physiotherapeut der U23 von Borussia Dortmund) sowie Tom Ackermann (Vorstandsvorsitzender der AOK ). Moderation: Sven Prege

Professor Markus Stücker bei dem AOK-Gesundheitstalk am 13.11.2017

Forscher arbeiten an intelligentem Pflaster zur Versorgung chronischer Wunden

08.08.2017

  • Sensor soll Ärzten und Pflegekräften wichtige Informationen liefern
  • Bochumer Dermatologie ist medizinischer Partner des Projekts

Mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Wunden. Betroffen sind in den meisten Fällen ältere Menschen. Hier gilt es, Infektionen zu vermeiden und in der Wunde ein Klima zu schaffen, das die Heilung fördert. Bisher ist man in der Steuerung der Versorgungsabläufe chronischer Wunden allein auf die Expertise des pflegerischen und ärztlichen Wundversorgers angewiesen. Die Intervalle für Verbandswechsel ambulant wie stationär folgen meist starren Planungen. Objektive Parameter und differenziertere Kontrollmöglichkeiten, die eine individualisierte Versorgung erlauben, fehlen.

Vor diesem Hintergrund haben mehrere Partner aus Wissenschaft, Industrie und Kliniken das Projekt vulnusMON gestartet. Es wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Medizinischer Projektpartner ist die Universitätsklinik für Dermatologie im St. Josef-Hospital Bochum (Direktor Prof. Eggert Stockfleth).

Eine Wunde wird als chronisch bezeichnet, wenn sie innerhalb von acht Wochen trotz optimaler Therapie keine Heilungstendenz zeigt und/oder innerhalb eines Jahres nicht abheilt. Ziel von vulnusMON ist es, ein Sensorpflaster zu entwickeln, mit dem die Wundheilung auch unter dem Verband im klinischen und ambulanten Alltag z.B. hinsichtlich drohender Infektionszeichen überwacht werden kann. Zusätzlich soll beim Wechsel des Verbands ein Video der Wunde aufgenommen und mit Bildanalysetools ausgewertet werden.

Auf Basis dieser objektiven Sensorparameter und Bildanalysetools können Ärzte und Pflegekräfte die weiteren notwendigen Entscheidungen zur Wundversorgung treffen. „Es ist eine Art intelligentes Pflaster“, sagt Prof. Stefanie Reich-Schupke, die im Venenzentrum Bochum Anfang 2017 die Stiftungsprofessur für Phlebologie innehat und gemeinsam mit Prof. Markus Stücker die Projektleitung für die Dermatologie bei vulnusMon übernommen hat. Getragen wird das Venenzentrum von den Abteilungen für Dermatologie und Gefäßchirurgie im St. Josef-Hospital.

Neuer Hochgeschwindkeits-Laser in Bochum beseitigt Altersflecken schonend

05.07.2017

  • Auch grüne und blaue Tattoo-Farben werden effizient entfernt

Altersflecken sind für viele Menschen ästhetisch ein Ärgernis. Von ihnen geht zwar keine Gefahr aus, sie werden oft aber als unansehnlich empfunden. Das Laserzentrum NRW, angesiedelt in St. Josef-Hospital Bochum (Universitätsklinikum der Ruhr-Universität), hat nun in einen neuen so genannten Picosekunden-Laser investiert, der das ohnehin große Programm des Zentrums abermals erweitert. Anders als bei herkömmlichen Lasern, wird das Pigment  bei diesen Hochgeschwindigkeitslasern nicht zerkocht, sondern zerschossen. „Dies ist für den Kunden die schonendste und gleichzeitig effektivste Methode“, sagt Dr. Klaus Hoffmann, Leitender Arzt im Laserzentrum Bochum.

Sein Zentrum ist in ganz Europa das erste, welches ein solches Gerät anbieten kann. Dem Kunden wird eine Creme aufgetragen, die rund eine halbe Stunde einzieht. Durch die Wirkung dieser Creme wird die Hornschicht durchlässiger für das Laserlicht und es treten weniger Beschwerden  auf. Dr. Hoffmann weist ausdrücklich darauf hin, dass solche hochspezialisierten Behandlungen nur von erfahrenen und besonders geschulten Dermatologen durchgeführt werden dürfen. Schließlich muss zuvor genau geklärt sein, ob es sich bei den zu behandelnden Stellen lediglich um ungefährliche Altersflecken handelt oder womöglich um eine Erkrankung der Haut.

Altersflecken treten gehäuft ab dem 60. Lebensjahr auf, oft auch schon früher. Sie sind Folge davon, dass die Haut im Laufe der Jahre sehr lange der Sonne ausgesetzt war. Betroffen sind meist Hände, Schultern, Arme und das Gesicht.

Der neue Laser in Bochum kann aber nicht nur Altersflecken entfernen, sondern auch Tattoos. Die angebotene Wellenlänge von 670 Nanometer (nm) wird insbesondere bei grünen und blauen Tattoo-Farben eingesetzt, die mit herkömmlichen Lasern nur schwer zu entfernen sind.

Der neue, von einem amerikanischen Hersteller gelieferte Laser rundet im St. Josef-Hospital Bochum eine Produktausstattung ab, die in dieser Form international führend ist. Der Neuanschaffungswert des Komplettgeräts beträgt rund 300.000 €. Die Nachrüstung eines vorhandenen Picosekunden-Lasers schlägt mit rund 140.000 € zu Buche. Vorhanden sind nunmehr Picosekunden-Laser mit 532, 670, 755 und 1064 nm. Hinzu kommt modernste Ausrüstung mit zahlreichen anderen Geräten für ästhetische Behandlungen.

Näheres unter www.hautteam.de

14 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Besten in Deutschland

23.06.2017

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat seine Reputation in zahlreichen ärztlichen Fachgebieten erneut unter Beweis gestellt. 14 Mediziner sind in der neuen Ärzteliste des Magazins FOCUS (KKB) unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ vertreten, einige von ihnen gleich mehrfach. Die Ärzteliste erscheint seit Jahren bundesweit und wird in der Medizin, bei Patienten und in der medialen Öffentlichkeit stark beachtet.

Ausgewertet wurden u.a. Empfehlungen von Patienten und Ärzten, die Beteiligung an klinischen Studien und die wissenschaftliche Dynamik. Dabei wird untersucht, wie viele Veröffentlichungen der jeweilige Arzt in den vergangenen fünf Jahren in seriösen Publikationen aufzuweisen hat.

Gelistet sind aus den Reihen des Katholischen Klinikums Bochum:

Prof. Waldemar Uhl (Bauchchirurgie und Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Ralf Gold (Multiple Sklerose), Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig  (Multiple Sklerose), Prof. Stefan Dazert (Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde), Prof. Juris Meier (Diabetologie), Prof. Michael Nauck (Diabetologie), Prof. Andreas Mügge (Kardiologie und Bluthochdruck), Prof. Eggert Stockfleth (Hautkrebs), Prof. Uwe Schauer (Neurodermitis), Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie), Prof. Irenäus Adamietz (Strahlentherapie), Dr. Norbert Teig (Neonatologie), Dr. Klaus Hoffmann (Schönheitsmedizin (Botox/Filler))

Walk In Ruhr (WIR) – Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin - stößt auf große Resonanz

10.06.2017

  • Pro Quartal 2000 Ratsuchende aus dem gesamten Ruhrgebiet
  • Offene Tür für alle Interessierten zum 1. Jahrestag des Zentrums

Sein einjähriges Bestehen feiert das WIR – Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin – in diesen Tagen. WIR steht für WALK IN RUHR mit der Botschaft: Offen für alle! Angelehnt an diesen Leitgedanken organisiert das vom Katholischen Klinikum Bochum (KKB) und zahlreichen bewährten  Organisationen getragene Zentrum am kommenden Freitag, 23. Juni 2017, ein hochkarätiges wissenschaftliches Symposium (ab 9 Uhr im Blue Square der Ruhr-Universität in der Innenstadt) sowie anschließend einen Tag der offenen Tür für die interessierte Öffentlichkeit (ab 13.30 Uhr im WIR am St. Elisabeth-Hospital).

Die Einzelheiten beider Veranstaltungen stehen auf der WIR-Homepage unter http://www.wir-ruhr.de/2017/04/19/ein-jahr-walk-in-ruhr-symposium-und-tag-der-offenen-tuer-im-wir/. Das WIR versteht sich seit seiner Gründung sowohl als Einrichtung der vernetzten Arbeit untereinander (Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin der Universitätshautklinik, Aidshilfe Bochum, Gesundheitsamt Bochum, pro familia, Rosa Strippe und Madonna) als auch mit anderen Haus- und Fachärzten und Gesundheitseinrichtungen. Zu seinen Kernaufgaben zählen die bedarfsorientierte, niederschwellige und ganzheitliche Betreuung und Versorgung von Ratsuchenden, die Organisation von Fortbildungen für medizinisches, therapeutisches Personal und für die interessierte Öffentlichkeit sowie die wissenschaftliche Arbeit rund um die Bereiche Sexuelle Gesundheit, Präventionsverhalten, Sexualberatung und Kinderwunsch.

Für die Beteiligten ist das Konzept gut aufgegangen: Die Nachfrage steigt kontinuierlich. Heute nehmen in jedem Quartal gut 2.000 Ratsuchende aus Bochum und der gesamten Region Kontakt mit dem WIR auf.

Das von Bund und Land unterstützte Zentrum will seine präventive Arbeit noch weiter intensivieren, versichert Prof. Norbert H. Brockmeyer, Abteilungsleiter der Interdisziplinären Immunologischen Ambulanz im WIR: „Wir besuchen Schulen, um Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit ihren Lehrern aus erster Hand über Sexuelle Gesundheit zu informieren. Wir beraten Menschen, die Flüchtlinge betreuen, und wir verstärken unsere Öffentlichkeitsarbeit. All diese Maßnahmen sind dringender denn je: Denn die Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen steigt trotz guter Präventionskampagnen leider weiter an.“ 

Frühe Diagnose und gezielte Therapie geben Patienten bei Acne inversa neue Perspektive

01.06.2017

  • Informationsveranstaltung am 7. Juni im St. Josef-Hospital Bochum

Entzündete Hautstellen, Schwellungen und Knoten kommen häufig vor. Oft kehren sie immer wieder und führen zu schmerzhaften Abszessen oder Fisteln vor allem in den Achselhöhlen, der Leistengegend sowie unter der Brust, am Gesäß oder an den Innenseiten der Oberschenkel. Grund dafür kann die chronisch-entzündliche und oft sehr schmerzhafte Hauterkrankung Acne inversa sein, die in der Öffentlichkeit aber wenig bekannt ist. Vor diesem Hintergrund bietet die Abteilung für Dermatochirurgie der Bochumer Universitätsklinik für Dermatologie im St. Josef-Hospital(Direktor: Prof. Eggert Stockfleth)für alle Interessierten eine Informationsveranstaltung mit dem Leitenden Arzt Prof. Falk G. Bechara und weiteren Experten an:

Mittwoch, 7. Juni 2017, um 18 Uhr im St. Josef-Hospital, Hörsaalzentrum, Gudrunstr. 56, 44791 Bochum.

Die Dermatologie im St. Josef-Hospital gilt national und international als eines der führenden Behandlungs- und Forschungszentren für Acne inversa. In Deutschland leiden etwa 800.000 Menschen unter dieser schweren, meist fortschreitenden Krankheit. „Häufig treten die ersten Beschwerden nach der Pubertät auf“, betont Prof. Bechara. „Die Betroffenen leiden unter stark schmerzhaften Knoten und Eiteransammlungen, die oft in Schüben auftreten. Die Lebensqualität ist stark reduziert, und nicht selten hat die Erkrankung stark negative Auswirkungen auf das soziale und berufliche Leben der Patienten.“

Besonders belastend ist neben der Entzündung die mit Dauer der Erkrankung fortschreitende narbige Zerstörung von Gewebe. Das gleichzeitige Auftreten von Entzündung und vernarbtem Gewebe macht auch die Therapie der Acne inversa so schwierig.  Erforderlich ist häufig eine kombinierte medikamentöse und operative Behandlung.

Acne inversa ist bislang zwar nicht heilbar, doch durch eine frühzeitige Diagnose und mit dem richtigen Behandlungskonzept können die Beschwerden deutlich verbessert werden, so dass dem Patienten die Rückkehr in ein normales Leben ermöglicht wird.

Die Veranstaltung im St. Josef-Hospital ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen online unter www.acneinversa.de. 

Elite der Tattoo-Szene trifft sich in Bochum

20.01.2017

  • Hochrangige Tagung am 25. Februar im St. Josef-Hospital
  • Von der Psyche übers Lasern und Stechen bis zur Entfernung

Bochum, 20. Januar 2017. Tattoos sind nach wie vor Kult. Sie gelten als Darstellung des persönlichen Stils, um sich individuell zu geben, Fantasien auszuleben und optische Botschaften zu senden. Wer saubere Ergebnisse erzielen will, braucht aber professionell arbeitende Fachleute, die nach höchsten wissenschaftlichen Standards arbeiten. Vor diesem Hintergrund findet unter dem Titel „Die Zukunft der Tätowierung“ in Bochum eine hochkarätige Informations- und Fortbildungsveranstaltung statt:

Samstag, 25. Februar, 9 – 14 Uhr im Hörsaalzentrum des St. Josef-Hospitals, Gudrunstraße 56, 44791 Bochum

Es trifft sich die Elite der Tätowierer sowie der Tattoo-bezogenen Medizin und Wissenschaft. Initiator ist Dr. Klaus Hoffmann, Leitender Arzt der kosmetisch-operativen Medizin und kosmetischen Dermatologie im St. Josef-Hospital Bochum (Klinikum der Ruhr-Universität). Die Tagung findet nach 2014 und 2015 zum dritten Mal statt. „Es geht uns um die Professionalisierung der Tätowierung. Sicherheit hat höchste Priorität“, betont Dr. Hoffmann. Dies schließt Tattoo-Entfernung ein, denn jeder zehnte Tätowierte möchte sein Tattoo verändern oder ganz entfernen lassen. Zugesagt haben u.a. die international gefragten Star-Tätowierer Randy Engelhard und Andy Engel sowie Neurowissenschaftler, Anthropologen, Pigmentexperten, Anwälte und Laserspezialisten. Die Veranstalter wenden sich in erster Linie an das Fachpublikum. Der Eintrittspreis beträgt 50 Euro. Für Studenten ist die Teilnahme kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen und das komplette Programm unter www.tattoo-tagung.de

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für die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Einsatzort: St. Josef-Hospital Fachbereich: Dermatologie, Venerologie und Allergologie Tätigkeitsfeld: Sonstige Arbeitszeit: Vollzeit
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