4.077

Operationen jährlich

3325

ambulante Behandlungen

91

Weiterempfehlungsrate (in %)

Schwerpunkte

  • Halsschlagader
  • Bauchschlagader (Aneurysma/Verschluss)
  • Durchblutungsstörungen
  • Gefäßmissbildungen
  • Tiefe Beinvenenthrombose
  • Alte Thrombosen / Postthrombotisches Syndrom
  • Krampfadern (Varizen)
  • Shunt-­Zugänge
  • Gefäß- und Dialysezugänge

Operationen und Katheterinterventionen (Stenting) an den Halsschlagadern

Durchblutungsstörungen an den hirnversorgenden Arterien sind eine der häufigsten Todesursachen und die häufigste Ursache für dauerhafte Pflegebedürftigkeit. Die operative Rekonstruktion der Halsgefäße kann bei einer geringen operativen Belastung und sehr geringem operativem Risiko einem Schlaganfall wirkungsvoll vorbeugen. Dank einer hohen Zahl auch komplizierter Halsschlagaderoperationen haben wir besonders viel Erfahrung auf diesem Gebiet und eine besonders niedrige Komplikationsrate im Landes- und Bundesvergleich. In besonderen Fällen (z.B. der seltenen erneuten Verengung der Halsschlagader nach einer Operation) kann auch eine Katheterbehandlung (PTA) der Engstelle die geeignete Therapie darstellen, die wir dann in Zusammenarbeit mit der radiologischen Klinik durchführen.

Operationen an der Bauchschlagader bei Aneurysmen (Aussackungen) oder bei Verschlüssen

Unter Aneurysmen versteht man Erweiterungen von Schlagadern, die in allen Körperregionen auftreten können, überwiegend jedoch die Bauchschlagader unterhalb der Nierenschlagadern betreffen. Die Hauptgefahr besteht in einem plötzlichen Platzen der Schlagader mit innerem Verbluten. Bei einem Großteil der Operationen werden sogenannte Aortenstents eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, das ohne die sonst erforderliche Öffnung der Bauchhöhle auskommt. Für diese speziellen Eingriffe steht eine "Angio-Suite" zur Verfügung, die gemeinsam mit unserer Radiologie betrieben wird.
Sollte für Sie eine offene Operation geplant sein werden wir prüfen, ob Sie für das moderne und besonders schonende "Fast Track" Verfahren in Frage kommen. Für große Operationen an der Hauptschlagader (Aorta) ist das Gefäßzentrum besonders geeignet. Im Jahr 2014 wurden 47 offene Operationen an der Aorta wegen eines Bauchaortenaneurysmas oder einer arteriellen Verschlusskrankheit vorgenommen. Im Vergleich zum Fallaufkommen anderer Kliniken (Gefäßchirurgie 20:376-384;2015) zählt das Gefäßzentrum zu den Einrichtungen mit der höchsten Fallzahl (Top fünf Prozent). Gerade bei komplizierten Eingriffen an der Hauptschlagader ist es wichtig, dass die Operateure bestmöglich trainiert sind.

Durchblutungsstörungen der Becken-­ und Beinschlagadern (pAVK)

Sämtliche konservativen oder operativen Behandlungsverfahren kommen zur Anwendung. Neben den operativen Methoden wie Ausschälplastik, Bypässe im Bereich des Unterschenkels (sog. crurale Bypässe) und Bypässe bis auf kleine Fußschlagadern (sog. pedale Bypässe) werden moderne minimal­invasive Techniken wie die Ballon­katheter­aufdehnung (PTA) oder Einbringen von Gefäßstützen (Stent) in großer Zahl angewandt.

Missbildungen des arteriellen und venösen Systems

Gefäßmissbildungen entstehen in der frühen Entwicklung im Mutterleib, wahrscheinlich schon in der 6. Lebenswoche. Etwa sechs Prozent der Neugeborenen werden mit einer Fehlbildung geboren. Das klinische Bild hängt stark von der Ausprägung des Gefäßfehlers ab. Am häufigsten sind vorwiegend das Venensystem betreffende Gefäßfehler. Eine frühzeitige Diagnostik sollte möglichst schon zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr erfolgen. Eine Behandlung kann operativ oder nicht operativ (Sklerosierung, Lasertherapie, interventionel­radiologisch) oder in Kombination erfolgen. Eine unsachgemäße Behandlung kann zu einer Verschlimmerung und sogar zum Gliedmaßen­verlust führen. Oft sind mehrere Behandlungs­schritte erforderlich. Das können wir in unserem Krankenhaus durch eine gute interdiziplinäre Zusammenarbeit mit der Röntgen­abteilung und der Hautklinik anbieten.

Medikamentöse und operative Behandlung der Beinvenenthrombose

Venen sind Blutleiter, die Blut aus den Organen und Extremitäten zum Herzen zurück führen. Bei der tiefen Becken- oder Beinvenenthrombose kommt es zu einer kompletten oder inkompletten Verstopfung der Venen durch ein Blutgerinnsel. Ein Teil des in den tiefen Venen vorhandenen Blutgerinnsels kann sich ablösen und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangen (sog. Lungenembolie). Die Behandlung ist abhängig von der Ausdehnung und dem Alter der Thrombose, aber auch von den vorhandenen Begleiterkrankungen. Allen Behandlungen ist in der Regel eine sechsmonatige Blutverdünnung mit Heparin oder Marcumar sowie eine (oft auch lebenslange) Kompressionsbehandlung gemeinsam. Reicht die Thrombose über die Leistenregion hinaus ins Becken, kann eine operative Therapie sinnvoll sein. Dabei wird über einen kurzen Leistenschnitt die tiefe Vene freigelegt und mit einem Ballonkatheter die Gerinnsel geborgen. Sollte sich als Ursache eine Engstelle der Beckenvene zeigen, kann diese in gleicher Sitzung mittels Ballonaufdehnung und Stentanlage (Gefäßstütze aus feinem Draht) beseitigt werden.

Operative Behandlung älterer Thrombosen der Beckenvene und der Hohlvene

Sollte es nach einer Becken­venen­thrombose trotz konservativer Therapie zu einer starken Schwellneigung oder gar einem Unterschenkelgeschwür kommen, kann eine kathetergesteuerte Wiedereröffnung die Symptome lindern. Ob dieses Verfahren im individuellen Fall möglich ist, können wir durch eine Ultraschall- und Kontrast­mittel­untersuchung klären und eine Wiedereröffnung mittels sog. Stents in einer Operation durchführen.

Entfernung oder Reparatur von Krampfadern

Hierzu wurde eine interdisziplinäre Einrichtung etabliert, die gemeinsam mit unserer Dermatologie betrieben wird. Im Venenzentrum werden sämtliche Therapieoptionen zur Behandlung von Venenerkrankungen vorgehalten. Im Jahr 2016 wurden dort über 2000 Venenoperationen vorgenommen.

Neben einfachen und wiederkehrenden Krampfadern behandeln wir sog. Beckenkrampfadern (pelvine Insuffizienz).

Der dauerhafte Zugang für Ihre Hämodialyse

In enger Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Nephrologen (Nierenspezialist), planen wir und legen Zugänge (Shunt) für die Dialysetherapie an. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, diese aus körpereigenen Gefäßen herzustellen.

Zugang zur Chemotherapie und zur kurzfristigen Hämodialyse

In unserer Gefäßchirurgie werden täglich mehrere Gefäßzugänge (Port) zur Chemotherapie oder Ernährung über eine Infusion Eingebracht. Zusätzlich werden künstliche Zugänge für die Dialysetherapie geschaffen. Dieser Zugang ist meist als Akutlösung gedacht, wenn eine Dialysetherapie sofort eingeleitet werden muss und noch kein Shuntzugang vorhanden ist oder zur kurzfristigen Überbrückung, wenn ein Shuntzugang ein Problem aufweist.

So erreichen Sie uns

St. Josef-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995

Sekretariat

Martina Helmer

Telefon 0234/509-2270
Telefax 0234/509-2272

Reguläre Sprechstunde

Mo. - Do.: 8.30 - 16.00 Uhr
Fr.: 8.30 - 14.00 Uhr

Shuntsprechstunde

Beratung über Dialysezugänge

Di.: 13.00 - 16.00 Uhr

Privatsprechstunde

Mo., Di., Do.: 14.00 - 16.00 Uhr

Notfälle

24 Stunden über die zentrale Patientenaufnahme

Entlassmanagement

Merien Leder

Telefon 0234/509-2730

Gefäßchirurgische Ambulanz

Claudia Eichenlaub

Telefon 0234/509-2275

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Achim Mumme

Direktor

Gefäßchirurgie

0234/509-2270 Vita

Forschungsprojekte

  • Minimal invasive Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen der Bauchschlagader
  • Methoden zur Verhinderung von Krampfadernrezidiven
  • Venenerhaltende Krampfadernchirurgie
  • Bypasschirurgie bei Diabetikern
  • Entwicklung neuer Methoden zur Thrombosediagnostik und Therapie

Aktuelles

Katholisches Klinikum Bochum stellt strategische Weichen für neues Wachstum

21.06.2019

Nach der Übernahme des Martin-Luther-Krankenhauses in Wattenscheid stellt die Katholisches Klinikum Bochum gGmbH (KKB) standortübergreifend die Weichen für neue bedeutende Strukturveränderungen. „Sie betreffen insbesondere den OP-Bereich. Unser Ziel ist es zu wachsen und die Stärken aller unserer Häuser im Sinne einer Konzentration und Spezialisierung von Leistungen noch besser als bisher zur Geltung zu bringen“, betont der Medizinische Geschäftsführer des KKB, Prof. Christoph Hanefeld. Der Aufsichtsrat hat diesem Konzept zugestimmt.

Ein Schwerpunkt ist die Ansiedlung des Endoprothetik-Zentrums im Martin-Luther-Krankenhaus, das dadurch deutlich gestärkt wird. Dieser Schritt erfolgt voraussichtlich zum 1. Oktober 2019. Die Endoprothetik ist ein wichtiger Teil der Universitäts-Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des KKB (Direktor Prof. Tobias Schulte). Das neue Zentrum wird gemeinsam von Prof. Roland Willburger und Herrn Hendrik Bulok geführt. Es konzentriert sich auf Gelenkoperationen, insbesondere an Knie und Hüfte, und fasst Aktivitäten zusammen, die das KKB auf diesem Gebiet an mehreren Standorten seit langem erfolgreich betreibt.

„Die Zusammenlegung der Endoprothetik und Rheumaorthopädie des St. Elisabeth-Hospitals mit der Revisions-Endoprothetik (bisher im St. Josef-Hospital) verbessert die Gesamtversorgung unserer Patienten und ermöglicht am gemeinsamen Standort im Martin-Luther-Krankenhaus eine Ausweitung des bisherigen Versorgungsangebotes“, betont Prof. Willburger. Auch Hendrik Bulok begrüßt die neue Struktur gerade im Interesse der Patienten: „Die Abläufe und Standards der Versorgung werden gemeinschaftlich stetig verbessert und sorgen für eine hohe Patientenzufriedenheit und Qualität unseres Angebotes. Ich freue mich auf die neuen Möglichkeiten und die Entwicklung des Prothesenzentrums.“

Das St. Elisabeth-Hospital, gelegen mitten in der Bochumer City und für die Notfallversorgung wichtig, wird durch zusätzliche Kapazitäten gestärkt. Ein Teil der viszeralchirurgischen Untersuchungen sowie proktologische Operationen, ein sehr bedeutender Teil des chirurgischen Leistungsangebots, werden im Herbst 2019 dorthin verlagert. Bisher werden diese Operationen unter Leitung von Oberarzt Bernd Bolik im St. Josef-Hospital durchgeführt.

„Durch die Einführung minimal-invasiver Methoden mit Laser bei proktologischen Erkrankungen (Hämorrhoiden, Anal- und Steißbeinfisteln) haben wir eine neue Möglichkeit, dem enormen Anstieg der Patientenzahlen in diesem Bereich gerecht zu werden“, betont Prof. Waldemar Uhl, Direktor der Universitätsklinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie im KKB. „Vorgesehen ist im St. Elisabeth-Hospital neben dem Ausbau zu einem zertifizierten Colo-Proktologie-ZentrumHospital ein Beckenboden-Zentrum in Kooperation mit den gynäkologischen Kollegen vor Ort.“ Schon bisher wurde PD Dr. Peter Kern, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, bei bestimmten Operationen chirurgisch unterstützt. Dies wird nun unter einem Dach erfolgen.

Das Venenzentrum des KKB wird von Bochum-Gerthe ins Martin-Luther-Krankenhaus umziehen. Geplant ist dort ein interdisziplinäres Gefäßzentrum. Die Verlagerung ist zum Anfang 2020 geplant. Neben der konservativen Behandlung von Venenerkrankungen bilden Operationen auch hier einen wichtigen Teil des Behandlungsspektrums. Das KKB-Venenzentrum unter Leitung von Prof. Achim Mumme (Direktor Gefäßchirurgie) und Prof. Markus Stücker (Geschäftsführender Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie) ist das größte seiner Art im Ruhrgebiet und eins der größten bundesweit.

„Für uns ist dieses neue Konzept ein wichtiger strategischer Schritt. Zudem bauen wir im St. Josef-Hospital unser neues OP-Zentrum und spezialisieren uns auch hier weiter. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um im Interesse der Patienten zielgerichtet neues Wachstum zu schaffen“, so Prof. Hanefeld. Das KKB ist an sechs Klinikstandorten mit konzernweit 5250 Mitarbeitern, 1570 Betten sowie 227.700 stationär und ambulant behandelten Patienten eine der großen Klinikverbundgesellschaften im Ruhrgebiet.

18 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Top-Medizinern in Deutschland

12.06.2019

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) gehört weiterhin zu den führenden

Krankenhäusern in Deutschland. In der neuen Ausgabe des Magazins FOCUS

Gesundheit unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ sind insgesamt 18 KKB-Mediziner

gelistet, die von ärztlichen Kollegen und von Patienten als besonders kompetent

gewürdigt werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 15 Mediziner.

Ermittelt wird auch, ob innerhalb einer ärztlichen Disziplin bestimmte Spezialgebiete

abgedeckt werden, welche Eingriffe und Behandlungen ein Arzt anbietet und wie

häufig er sie vornimmt. Zu den Kriterien zählt darüber hinaus die wissenschaftliche

Aktivität, etwa über Publikationen oder die Teilnahme an klinischen Studien.

Aufgeführt werden in der Liste:

  • Prof. Waldemar Uhl (Bauchchirurgie, Tumoren des Verdauungstrakts, Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie)
  • Prof. Andreas Mügge (Bluthochdruck und Kardiologie)
  • Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie und Venen)
  • Prof. Eggert Stockfleth (Hautkrebs)
  • Prof. Ralf Gold und Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Prof. Juris Meier (Diabetes) Prof. Stefan Dazert (Gehörerkrankungen, Nebenhöhlen-Operationen)
  • Dr. Norbert Teig (Neonatologie)
  • Dr. Klaus Hoffmann (Botox & Filler)
  • Prof. Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Prof. Markus Stücker und Prof. Stefanie Reich-Schupke (Venen)
  • Prof. Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Prof. Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)

Neu dabei in der Liste sind Eggert Lilienthal (Diabetes bei Kindern & Jugendlichen), Prof. Ludger Pientka (Akutgeriatrie) und Prof. Tobias Schulte (Wirbelsäulenchirurgie).

St. Josef-Hospital Bochum gehört zu den besten Krankenhäusern in Deutschland

23.10.2018

Das St. Josef-Hospital Bochum (Klinikum der Ruhr Universität) gehört wie bereits in den vergangenen Jahren zu den besten Krankenhäusern in Deutschland. Dies geht aus der heute erschienenen Klinikliste 2019 des Nachrichtenmagazins FOCUS hervor. Sie erscheint seit vielen Jahren und listet dabei anhand von festgelegten Kriterien die leistungsfähigsten Krankenhäuser auf.

Zugrunde gelegt werden Qualitätsindikatoren wie die Häufigkeit von Komplikationen, Patientenzufriedenheit, Reputation, Personalstärke und Hygiene. Ausgewertet wurden 900 der rund 1950 Krankenhäuser in Deutschland. Das zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB) gehörende St. Josef-Hospital erreichte im Ruhrgebiet den zweiten Platz, in Nordrhein-Westfalen Platz sieben und bundesweit Platz 31.

„Innovation, Qualität und eine nachhaltige Orientierung am Wohl des Patienten gehören für eine moderne Universitätsklinik untrennbar zusammen. Diesem Anspruch haben wir uns verschrieben und fühlen uns auf diesem Weg durch die Auszeichnung in der FOCUS-Liste bestätigt“, sagte der Medizinische Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum, Prof. Dr. Christoph Hanefeld.

Auf den vorderen Plätzen landeten insbesondere die Diabetologie (Prof. Juris Meier) und Neurologie (Prof. Ralf Gold) mit den Schwerpunkten Multiple Sklerose, Parkinson und Alzheimer, die Wirbelsäulenchirurgie (Prof. Tobias Schulte), die Chirurgie (Prof. Waldemar Uhl) und Onkologie (Prof. Anke Reinacher-Schick) in der Darmkrebs-Medizin, die Chirurgie bei Gallenblasenoperationen sowie Gefäßchirurgie (Prof. Achim Mumme), Kardiologie (Prof. Andreas Mügge) und im Marien-Hospital Wattenscheid die Akutgeriatrie (Prof. Ludger Pientka).

15 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Top-Medizinern in Deutschland

05.06.2018

Neue Ausgabe des Magazins FOCUS-Gesundheit erschienen

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) mit seinen Universitätskliniken St. Josef-Hospital und St. Elisabeth-Hospital gehört weiterhin zu den führenden Krankenhäusern in Deutschland. In der neuen Ausgabe des Magazins FOCUS Gesundheit unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ sind insgesamt 15 Mediziner gelistet, die von ärztlichen Kollegen und von Patienten als besonders leistungsstark gewürdigt werden. Damit gehört der KKB-Verbund zur Spitzengruppe. Drei Ärzte aus dieser Liste sind gleich in zwei Kategorien aufgeführt, so dass sich insgesamt 18 Top-Bewertungen ergeben.

 

Ermittelt wird auch, ob innerhalb einer ärztlichen Disziplin bestimmte Spezialgebiete abgedeckt werden, welche Eingriffe und Behandlungen ein Arzt anbietet und wie häufig er sie vornimmt. Zu den Kriterien zählt darüber hinaus die wissenschaftliche Aktivität, etwa über Publikationen oder die Teilnahme an klinischen Studien.

 

Aufgeführt werden in der Liste:

                                                                           

  • Waldemar Uhl (Bauchchirurgie und Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Andreas Mügge (Bluthochdruck und Kardiologie)
  • Achim Mumme (Gefäßchirurgie und Venen)
  • Eggert Stockfleth (Hautkrebs)
  • Ralf Gold und Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Juris Meier (Diabetes)
  • Stefan Dazert (Hals-Nasen-Ohren)
  • Norbert Teig (Neonatologie)
  • Klaus Hoffmann (Botox & Filler)
  • Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Markus Stücker und Prof. Stefanie Reich-Schupke (Venen)
  • Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)

Kardiologie und Gefäßchirurgie des Katholischen Klinikums Bochum ausgezeichnet

07.12.2017

  • Prominente Platzierung in der FOCUS-Liste „Schutz für das Herz“       

Auch in der Kardiologie und Gefäßchirurgie zählt das Katholische Klinikum Bochum (KKB) zu denbesten Krankenhäusern in Deutschland. Dies ergibt sich aus der neu erschienenen Klinik- und Ärzteliste des Magazins FOCUS mit dem Titel „Schutz für das Herz“. Gelistet sind dort nicht nur die Abteilungen als ganze, sondern als Person auch die jeweiligen Chefärzte, Prof. Andreas Mügge (Kardiologie) und Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie). Maßstab für die Klinikliste sind Reputation, Hygiene- und Pflegestandard sowie die Patientenzufriedenheit, bei der Ärzteliste kommen Indikatoren wie wissenschaftliche Aktivitäten, Spezialgebiete u.a. hinzu. Bereits in zahlreichen anderen FOCUS-Listen dieses Jahres und vergangener Jahre war das KKB mit dem St. Josef-Hospital und dem St. Elisabeth-Hospital an prominenter Stelle vertreten.

AOK-Gesundheitstalk

13.11.2017

Schwere Beine, geschwollene und schmerzende Waden, sichtbare Besenreiser oder sogar Krampfadern.
Quer durch alle Altersgruppen haben jede fünfte Frau und jeder sechste Mann ein Venenproblem, das medizinisch behandelt werden müsste.
Doch wie kann man Venenerkrankungen vorbeugen? Wann handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung? Wann muss man zum Arzt? Wann ist eine Operation erforderlich? Warum hilft Bewegung? Welche Angebote haben die Krankenkassen? Und kann man Sport oder sogar Leistungssport trotz einer Venenschwäche treiben?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben namhafte Experten beim AOK-Gesundheitstalk im LCC

Auf dem Podium: Prof. Dr. Markus Stücker (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie DGP, leitender Arzt am Venenzentrum der Dermatologischen und Gefäßchirurgischen Kliniken der Ruhr-Universität Bochum), Dr. med. Erika Mendoza (Allgemeinärztin mit Schwerpunkt Phlebologie, Buchautorin, DGP-Generalsekretarin), Mike Ivica Muretić (Physiotherapeut der U23 von Borussia Dortmund) sowie Tom Ackermann (Vorstandsvorsitzender der AOK ). Moderation: Sven Prege

Professor Markus Stücker bei dem AOK-Gesundheitstalk am 13.11.2017

St. Josef-Hospital Bochum zählt zu den besten Krankenhäusern in Deutschland

04.10.2017

  • Top-Platzierungen in der neuen FOCUS-Klinikliste 2018

Das St. Josef Hospital in Bochum zählt zu den führenden Krankenhäusern in Deutschland. In der heute veröffentlichten Klinikliste 2018 des Nachrichtenmagazins FOCUS rangiert das Haus auf Platz 28,  in Nordrhein-Westfalen Platz auf Platz sieben und im Ruhrgebiet auf Platz zwei. In die stark beachtete Klinikliste fließen zahlreiche Bewertungskriterien und Kennzahlen ein. Dazu zählen die medizinische Leistung (Fallzahlen, Komplikationsquoten, technische Ausstattung, Zahl und Qualifikation der Ärzte und Pflegekräfte, Hygiene), positive Empfehlungen anderer Ärzte der jeweiligen Fachrichtung, Qualitätskennzahlen und die Ergebnisse einer groß angelegten Patienten-Umfrage unter 400.000 Mitgliedern der Techniker-Krankenkasse.

Besonders hoch bewertet wurden in der Umfrage die Neurologie, die Diabetologie, die breit aufgestellte Krebstherapie sowie darüber hinaus die Kardiologie (Direktor Prof. Andreas Mügge) und Gefäßchirurgie (Direktor Prof. Achim Mumme). In der Neurologie (Direktor Prof. Ralf Gold) wird besonders die Behandlung von Multipler Sklerose (MS) hervorgehoben, aber auch von Parkinson und Alzheimer. Die Diabetologie betreut unter Leitung von Chefarzt Prof. Juris Meier die erwachsenen Patienten, während in der Universitätskinderklinik Dr. Eggert Lilienthal für die jüngeren Patienten verantwortlich zeichnet. In der Darmkrebs-Therapie gibt es eine enge Kooperation zwischen der Allgemein- und Viszeralchirurgie (Direktor Prof. Waldemar Uhl) und der Onkologie (Chefärztin Prof. Anke Reinacher-Schick).

Das St. Josef-Hospital gehört zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB). PD Dr. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB): „Qualität der Arbeit ist in unserem Haus oberstes Gebot. Die erneute Top-Platzierung in der FOCUS-Klinikliste ist dafür eine schöne Bestätigung und gleichzeitig eine weitere Ermutigung, diesen Weg konsequent fortzusetzen.“

14 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Besten in Deutschland

23.06.2017

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat seine Reputation in zahlreichen ärztlichen Fachgebieten erneut unter Beweis gestellt. 14 Mediziner sind in der neuen Ärzteliste des Magazins FOCUS (KKB) unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ vertreten, einige von ihnen gleich mehrfach. Die Ärzteliste erscheint seit Jahren bundesweit und wird in der Medizin, bei Patienten und in der medialen Öffentlichkeit stark beachtet.

Ausgewertet wurden u.a. Empfehlungen von Patienten und Ärzten, die Beteiligung an klinischen Studien und die wissenschaftliche Dynamik. Dabei wird untersucht, wie viele Veröffentlichungen der jeweilige Arzt in den vergangenen fünf Jahren in seriösen Publikationen aufzuweisen hat.

Gelistet sind aus den Reihen des Katholischen Klinikums Bochum:

Prof. Waldemar Uhl (Bauchchirurgie und Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Ralf Gold (Multiple Sklerose), Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig  (Multiple Sklerose), Prof. Stefan Dazert (Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde), Prof. Juris Meier (Diabetologie), Prof. Michael Nauck (Diabetologie), Prof. Andreas Mügge (Kardiologie und Bluthochdruck), Prof. Eggert Stockfleth (Hautkrebs), Prof. Uwe Schauer (Neurodermitis), Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie), Prof. Irenäus Adamietz (Strahlentherapie), Dr. Norbert Teig (Neonatologie), Dr. Klaus Hoffmann (Schönheitsmedizin (Botox/Filler))

Einzige Professur für Phlebologie kommt nach Bochum

10.01.2017

  • Jeder dritte Deutsche leidet unter Venenerkrankungen, doch geforscht wird kaum

Bochum, 10. Januar 2017. Erkrankungen der Venen sind in Deutschland ein Massenphänomen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung haben ein behandlungsbedürftiges Venenleiden. In erster Linie handelt es sich dabei um Krampfadern. Nimmt man Thrombosen und offene Beine hinzu, steigt die Zahl der Erkrankten auf rund ein Drittel. Dennoch ist die Phlebologie, die ärztliche Fachrichtung zur Behandlung von Venenleiden, in der Universitätsstruktur bisher wenig berücksichtigt und wird nur nachgeordnet als Teil der Dermatologie, Chirurgie, Allgemein- oder Inneren Medizin gelehrt. Größere Forschungen bleiben trotz des hohen Bedarfs aus. Einen eigenen Lehrstuhl bzw. eine eigene Professur gibt es in Deutschland nicht. Dies ändert sich nun: Zum 15. Januar 2017 wird an der Ruhr-Universität  Bochum eine Stiftungsprofessur eingerichtet. Übernommen wird sie von Priv. Doz. Dr. Stefanie Reich-Schupke (39).

Vor diesem Hintergrund stößt die Ruhr-Universität in einen neuen akademischen Bereich vor. Die Professur wird der dermatologischen Universitätsklinik der RUB (Direktor: Prof. Eggert Stockfleth) angegliedert und von der Bauerfeind AG, einem Hersteller medizinischer Hilfsmittel, gestiftet. Ferner wird sie zur Stärkung der Forschung zu Venenleiden in der Klinik für Gefäßchirurgie (Direktor: Prof. Achim Mumme) dienen.

Ihren Arbeitsplatz wird Dr. Reich-Schupke im Venenzentrum Bochum haben, dem größten seiner Art im Ruhrgebiet und einem der größten in Deutschland. Getragen wird das Venenzentrum von den Kliniken für Dermatologie und Gefäßchirurgie des St. Josef-Hospitals Bochum.

Initialzündung für die Forschung

„Venenerkrankungen sind in der Medizin enorm wichtig. Millionen Menschen leiden darunter“, betont Dr. Reich-Schupke. „Wir wollen die Sichtbarkeit des Fachs stärken und eine Initialzündung für nationale und internationale Forschung auslösen.“ Prof. Markus Stücker, Geschäftsführender Direktor der Dermatologie im St. Josef-Hospital, ergänzt: „In unserem Venenzentrum werden bereits jetzt alle international verfügbaren Verfahren zur Diagnostik und Therapie der Venenleiden angeboten. Durch die Stiftungsprofessur können diese Verfahren noch weiter optimiert werden.“

Auch die universitäre Lehre soll weiterentwickelt werden. Ärzte können sich in der Phlebologie bisher nicht als Facharzt qualifizieren, sondern nur eine Zusatzbezeichnung erwerben. Ziel ist es, die Phlebologie als Fach zu stärken, die Lehrveranstaltungen zu systematisieren und das Angebot fachorientiert zu erweitern.

Dr. Reich-Schupke studierte in Bochum und Zürich Medizin. Nach zehn Jahren an der Klinik für Dermatologie der Ruhr-Universität (zuletzt als Oberärztin) wechselte sie als Chefärztin für Dermatologie und Phlebologie an die Artemed Fachklinik in Bad Oeynhausen. Seit 2015 übt sie eine Praxistätigkeit aus und engagiert sich mit Lehraufträgen an der RUB sowie der Universität Witten-Herdecke.

Veranstaltungen

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Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)

für den Bereich Gefäßchirurgie

Einsatzort: St. Josef-Hospital Fachbereich: Gefäßchirurgie Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit

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