Akutgeriatrie

Ein breites Leistungsspektrum von der Versorgung auf einer modernen Intermediate Care Station über Endoskopie, nichtinvasive Kardiologie bis hin zur Infektionseinheit sowie Telemetrie stellen eine Versorgung auf hohem medizinischen Niveau für kranke und schwerstkranke Patienten sicher. Eine intensive Rehabilitation beginnt hier bereits in der akuten Krankheitsphase. Die pflegerische Versorgung erfolgt nach dem Konzept der aktivierend therapeutischen Pflege. Unser qualifiziertes Pflegeteam verfügt über Zusatzqualifikationen, die in geriatrischen Fachweiterbildungen erworben wurden.

Abteilungsleiter

Prof. Dr. Ludger Pientka

Direktor

02327/807-71161

Dr. Barbara Zeller

Chefärztin

02327/807-71254

Schwerpunkte

  • Erkrankungen des Bewegungsapparats
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Diagnostik

Hierzu zählt ein breites Spektrum akuter sowie chronischer Erkrankungen, wie die Gelenksarthrose, die Osteoporose oder Frakturen nach Stürzen. Beispielsweise behandeln wir Patienten, die eine Schenkelhalsfraktur erlitten haben und bereits in einer Unfallchirurgie operativ versorgt wurden. Im Rahmen unserer stationären Therapie erfolgt unter ärztlicher Leitung die Mobilisierung des Patienten durch unser Therapeuten-Team sowie speziell geschulte Pflegekräfte. Neben der Wundversorgung und einer individuellen Schmerztherapie liegt ein Behandlungsschwerpunkt auf der Abklärung der Sturzursache, um erneute Frakturen zu verhindern. Ziele des stationären Aufenthalts sind stets die Wiederherstellung von Mobilität und Selbsthilfefähigkeit.

Wir behandeln z. B. Patienten mit Schlaganfall, Morbus Parkinson oder einer Demenzerkrankung. Zur Therapie von Demenzerkrankungen gehört zunächst die Abklärung der zugrundeliegenden Ursache. Dabei ist es unser Ziel, die kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit zu stabilisieren. In unserem multiprofessionellen Team erfolgt nach exakter Erfassung der Defizite eine konkrete Formulierung der Behandlungsziele. Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten sowie speziell ausgebildete Pflegekräfte setzen diese Ziele unter ärztlicher Leitung in der täglichen Arbeit am Patienten um. Weiterhin behandeln wir häufig Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben. In Folge einer Durchblutungsstörung des Gehirns leiden die Patienten häufig unter Muskelschwächen oder Lähmungen. Es treten auch Sprach- oder Schluckstörungen auf. Genau diese Defizite werden im Rahmen der Aufnahme erfasst und im Verlauf des stationären Aufenthalts durch unser Therapeuten-Team unter ärztlicher Leitung behandelt. In unserer Endoskopie können wir durch Schluckuntersuchungen (FEES) die zugrunde liegende Ursache erkennen und so eine bestmögliche Therapie wählen. Neben der Wiederherstellung der Fähigkeiten ist es wichtig, den Patienten vor einem erneuten Schlaganfall zu schützen. Die dazu benötigen Untersuchungen erfolgen im Rahmen des stationären Aufenthaltes.

Teil unseres Behandlungsspektrums ist die Therapie einer akuten oder chronischen Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Weiterbehandlung nach einem Herzinfarkt oder nach herzchirurgischen Eingriffen (Klappenersatz oder Bypass-OP). Wir können mittels Herzultraschall eine bestehende Therapie verbessern aber auch Ursachen abklären. Sollten weitere Maßnahmen, wie z.B. eine Schrittmacherimplantation notwendig sein,  haben wir die Möglichkeit, die Patienten den  jeweiligen Spezialabteilungen im Katholischen Klinikum Bochum zuzuführen. Gemeinsam planen Therapeuten, speziell geschulte Pflegekräfte und Ärzte den stationären Aufenthalt mit dem Ziel, den funktionellen Status unserer Patienten zu optimieren sowie Lebensqualität und Autonomie zu verbessern.

Wir behandeln in unserer Abteilung Patienten, die beispielsweise eine Operation an Magen oder Darm erhalten haben, eine unklare Gewichtsabnahme zeigen oder an einer Ernährungsstörung leiden. Gemeinsam erarbeiten wir Konzepte zur Sicherstellung der Ernährung. Unser Spektrum reicht hier von einem Esstraining bis hin zur Abklärung einer Schluckstörung (FEES) oder Versorgung mit einer Ernährungssonde (PEG). In unserer Endoskopie können wir die Diagnostik bzw. Kontrolluntersuchungen direkt an unserem Standort durchführen. Zusätzlich sind wir damit in der Lage, mögliche Komplikationen, wie z.B. Blutungen im Magen oder Darm, direkt zu therapieren.Therapeuten, speziell geschulte Pflegekräfte und Ärzte planen den stationären Aufenthalt mit dem Ziel, den funktionellen Status unserer Patienten  zu optimieren sowie Lebensqualität und Autonomie zu verbessern.

Das Zentrum für Altersmedizin verfügt über umfangreiche diagnostische Möglichkeiten.

Endoskopie:

  • Magen- und Darmspiegelungen, einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie Blutstillung, Polypenentfernung, Vollwandresektion (FTRD)
  • Lungenspiegelung einschließlich therapeutischer Maßnahmen
  • Anlage und Entfernung von Ernährungssonden (PEG/PEJ)
  • Endoskopische Schluckuntersuchungen (FEES)

Nichtinvasive Kardiologie

  • LZ-Blutdruck und -EKG
  • Echokardiographie einschließlich Stressechokardiographie
  • Transoesophageale Echokardiographie
  • Ergometrie
  • Lungenfunktion

Sonographie

  • Abdomensonographie einschließlich Kontrastmitteluntersuchungen
  • Doppler- und Duplexuntersuchungen der großen Gefäße
  • Doppler- und Duplexuntersuchungen der Halsschlagadern
  • Schilddrüsenuntersuchungen
  • Sonographisch geführte Punktionen