Perinatalzentrum Level 1

Unsere Geburtshilfe ist ein zertifiziertes Perinatalzentrum Level I, was der höchsten Versorgungsstufe entspricht. Das Perinatalzentrum verfügt über eine modern ausgestattete Abteilung für Pränataldiagnostik mit komplett neu eingerichteten Räumlichkeiten in unserer Ambulanz. In unserer Spezial-Ultraschallsprechstunde werden sie kompetent betreut.

Wir bieten Ihnen ausführliche Beratung und Hilfe in allen schwierigen Fragen rund um Ihre Schwangerschaft. Hierbei sind wir unter anderem auf den Gebieten Gestationsdiabetes, Präeklampsie, Wachstumsretardierung und Mehrlingsschwangerschaften, Prävention und Vermeidung von Frühgeburtlichkeit und der Organdiagnostik zum Ausschluss von Fehlbildungen  spezialisiert. Wir begleiten Sie in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett fachkundig nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft.

Dr. Stefan Teubner

Leitender Oberarzt Geburtshilfe

Gynäkologie und Geburtshilfe

Schwerpunkte

  • Betreuung rund um die Schwangerschaft
  • Pränatale Ultraschalldiagnostik: Ersttrimersterscreening mit Nackenfaltenmessung (NT)
  • Pränatale Ultraschalldiagnostik: 4D-Ultraschall
  • Pränatale Ultraschalldiagnostik: Dopplersonographie des kindlichen und mütterlichen Gefäßsystems
  • Pränatale Ultraschalldiagnostik: Fetale Echokardiographie
  • Geburtsplanungssprechstunde
  • Geburtsbetreuung
  • Nachgeburtliche Betreuung

In unserer Spezial-Ultraschall­sprechstunde werden Sie kompetent betreut.

Wir bieten Ihnen ausführliche Beratung und Hilfe in allen schwierigen Fragen rund um Ihre Schwangerschaft.

Hierbei sind wir unter anderem auf den Gebieten drohende Früh­geburt­lichkeit wegen Cervix­insuffizienz, Gestations­diabetes, Präeklampsie, Wachstums­retardierung und Mehrlings­schwanger­schaften, Prävention und Vermeidung von Früh­geburt­lich­keit und der Organ­diagnostik zum Ausschluss von Fehlbildungen spezialisiert.

Mit der Nackentransparenzmessung (auch bekannt als Ersttrimester-Screening) wird die Dicke der Nackenfalte ermittelt. Überschreitet die Dicke einen gewissen Wert, kann das auf ein erhöhtes Risiko für eine Chromosomenstörung hindeuten, zum Beispiel auf eine Trisomie 21, auch als Down-Syndrom bezeichnet. Weitere häufiger auftretene Chromosomenstörung sind die Trisomie 13 und 18 und das Turner-Syndrom, bei dem ein Geschlechtschromosom (45X) fehlt.

Der 3D-Ultraschall wird bei besonderen Fragestellungen im Rahmen des Fehlbildungsultraschalles eingesetzt, um gezielte Detailinformationen einer Körperregion zu erhalten, so z.B. um bestimmte Fehlbildungen ausschließen oder auffällige Strukturen genauer einsehen zu können. Die Methode verleiht insbesondere bei der Oberflächendarstellung einen plastischen Eindruck des Gesichtes, der Ohren oder des Geschlechtes. Hierbei ist jedoch eine freie Sicht auf die zu untersuchende Region erforderlich, da man z.B. durch Knochen in fortgeschrittenen Schwangerschaftswochen (> 25 SSW ) nicht mittels Ultraschall hindurchschauen kann.
Eine weitere Darstellungsmöglichkeit ist die Darstellung der kindlichen Knochen, die eine Untersuchung des Skelettsystems ermöglicht, quasi wie bei einer Röntgenuntersuchung.

Durch die fortlaufende Aktualisierung der 3D-Bilder erhält man bewegte räumliche Bilder nahezu in Echtzeit, dem sogenannten 4D Ultraschall.

Die Dopplersonographie wird in Risikoschwangerschaften eingesetzt, um eine Unterversorgung oder Gefährdung des Ungeborenen Babys frühzeitig diagnostizieren zu können. Hierdurch kann eine engmaschige Überwachung der Schwangeren eingeleitet und der Entbindungszeitpunkt optimiert werden, um eine vitale Bedrohung oder Schädigung des Babys zu verhindern.

Es wird sowohl das mütterliche als auch das kindliche Gefäßsystem analysiert.

Ein früher fetaler Herzultraschall kann bereits ab der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Optimalerweise untersucht man das Herz mit speziellen hochauflösenden Ultraschallgeräten um die 20. bis 24. Schwangerschaftswoche, da hier wesentlich mehr Details dargestellt werden können. Hierbei wird die Farbdopplersonographie zur Überprüfung des Blutflusses über den Herzklappen und den Großen Gefäßen eingesetzt.

Hier im Bild ist beispielhaft einer der häufigsten Herzfehler, ein kleiner muskulärer VSD (Ventrikelseptumdefekt) dargestellt. Hie besteht eine Verbindung zwischen den beiden großen Herzkammern. Ein großer Teil (bis zu 50 Prozent) dieser kleinen Löcher in der Herzscheidewand verschließt sich im Verlauf der weiteren Schwangerschaft bis zur Geburt.

Fetale Echokardiographie: kleiner Muskulärer VSD

In der vorgeburtlichen Vorstellung in der Geburtsklinik möchten wir sie gerne vorab kennenlernen und alle Fragen zum weiteren Vorgehen klären. In einem ausführlichen Gespräch wird die Planung des Geburtsmodus (natürliche Geburt oder evtl. Kaiserschnitt) geklärt und abgesprochen, wie lange man abwarten kann und wann eine Einleitung der Geburt erfolgen sollte. So müssen wir Sie nicht bei Geburtsbeginn, wenn Sie bereits durch Wehen belastet sind, mit Fragen behelligen.

Eine Geburt ist ein besonderes Ereignis, eigentlich DAS Ereignis im Leben vieler Frauen. In dieser einzigartigen Situation sind Gefühl und Nähe, Begleitung und Sicherheit gleichermaßen gefragt. In Sicherheit entbinden, dabei Wohlbefinden zu verspüren und jederzeit alle Möglichkeiten der Entbindung ausschöpfen zu können - das ist Teil der Philosophie unserer Geburtswelt.

Der 2011 neu gebaute Kreißsaaltrakt des St. Elisabeth-Hospitals vermittelt mit seinen künstlerisch gestalteten Räumen eine Wohlfühlatmosphäre, die Sicherheit und Geborgenheit für Mutter und Kind sowie für die ganze Familie schafft. Neben drei Kreißsälen verfügt er über Ruhe- und Entspannungsräume, Untersuchungszimmer und einer Geburtswanne. Unser Ärzte- und Hebammenteam begleitet Sie sicher durch die Geburt. Die direkte Nähe zur Neonatologie bietet eine maximale Sicherheit für Mutter und Kind.

Auf unsere Station 17 leben wir das Konzept der integrativen Wochenbettpflege. Wir begleiten Sie und Ihr Neugeborenes zu jeder Zeit individuell und professionell von einer festen Bezugsperson in den ersten wichtigen Tagen. Unser Team besteht aus Fachkräften. Neben den Ärzten sind dies vor Allem unsere Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern, Stillberaterinnen, Hebammen und Krankenpflegehelferinnen.

Veranstaltungen

Unser Hebammenteam im St. Elisabeth-Hospital