Wissenswertes vor der Geburt

Anmeldung zur Geburt

Wir empfehlen Ihnen eine Anmeldung bereits vier bis sechs Wochen vor dem errechneten Termin, damit alle Formalitäten in Ruhe erledigt werden können. Sie haben bei uns verschiedene Möglichkeiten dies zu tun:

In der Hebammensprechstunde können Sie bei einem persönlichen Gespräch mit einer unserer Hebammen alle Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt stellen. Außerdem bieten wir ab 36+0 SSW Geburtsvorbereitende Akupunktur an. Termine können Sie für mittwochs ab 10 Uhr in unserem Kreißsaal vereinbaren unter: 0234/509-8264

Zur ärztlichen Geburtsplanung und Risikosprechstunde mit Überweisung Ihres Frauenarztes vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserem Sekretariat unter: 0234/509-8261

Hebammenhilfe

Hebammenhilfe steht jeder Frau vor, während und nach der Geburt zu. Diese wird in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Die Hebamme berät bei Schwangerschaftsbeschwerden, leitet Geburtsvorbereitungskurse, begleitet Sie bei der Geburt und beantwortet Fragen im Wochenbett. Außerdem hilft sie bei Stillproblemen, kontrolliert die Gewichtszunahme und Vitalität des Kindes, sowie die Rückbildung der Gebärmutter.

Eine Hebamme sollten Sie bereits so früh wie möglich in der Schwangerschaft kontaktieren. Unsere Hebammenliste erhalten Sie unter krs@klinikum-bochum.de, weitere Hebammen finden Sie unter www.hebammen-in-bochum.de.

Vertrauliche Geburt

Zum 1. Mai 2014 ist die vertrauliche Geburt neu geregelt worden. Damit erhalten Frauen, die ihr Kind ohne Angabe ihrer Identität zur Welt bringen wollen, ein zusätzliches Angebot. Basis ist das „Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt“

Weitere Informationen zur vertraulichen Geburt

Zum 1. Mai 2014 ist die vertrauliche Geburt neu geregelt worden. Damit erhalten Frauen, die ihr Kind ohne Angabe ihrer Identität zur Welt bringen wollen, ein zusätzliches Angebot. Basis ist das „Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt“.

Ein Hilfstelefon ist unter der kostenfreien Nummer 0800 / 4040 020 geschaltet.

Die vertrauliche Geburt schützt Frauen, die ihre Schwanger- und Mutterschaft geheim halten wollen und stellt gleichzeitig sicher, dass die geborenen Kinder später ihre Herkunft erfahren können. Offenbaren muss die Mutter ihre persönlichen Daten nur gegenüber der anerkannten Beratungsstelle, die zur Geheimhaltung verpflichtet ist. Für mindestens 16 Jahre wird der Mutter Anonymität zugesichert. Nach Ablauf dieser Zeit kann das Kind die Daten einsehen.

Kosten entstehen der Mutter nicht. Die Kosten für die Geburt sowie für die Vor- und Nachsorge werden vom Bund übernommen. Die notwendigen Untersuchungen für die reguläre Versorgung der Mutter (Immunologische Untersuchungen, Blutgruppenbestimmung, Röteln-Immunschutz, HBs-Antigen u.a.) erfolgen in der Klinik.

Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Elisabeth-Hospital hat sich auf die gesetzliche Neuregelung umgehend eingestellt.

Diese Möglichkeiten gibt es:

  1. die Mutter war bereits bei einer anerkannten Beratungsstelle. Diese nimmt mit der Klinik Kontakt auf, gibt die Mutter unter einem Pseudonym bekannt und informiert das Jugendamt über die vertrauliche Geburt. Die Mutter kann dem Kind einen Vornamen ihrer Wahl geben. Mit diesen Daten wird die Mutter in der Klinik geführt. Nach der Geburt des Kindes werden die Geburtsdaten der Beratungsstelle (Geburtsort und Uhrzeit) übermittelt. Das Kind bleibt so lange im Krankenhaus, bis es vom Jugendamt in Obhut genommen wird. Die mütterliche Sorge ruht.
  2. Die Mutter hatte noch keinen Kontakt mit einer anerkannten Beratungsstelle und geht direkt ins Krankenhaus zur Geburt. Im Fall einer vertraulichen Geburt erfolgt die Anmeldung unter dem Pseudonym, das von der Mutter gewählt wird. Unmittelbar nach der Geburt nimmt die Klinik Kontakt mit einer örtlichen anerkannten Beratungsstelle auf.

Weitere Informationen unter www.geburt-vertraulich.de