Cochlea Implantat-Zentrum Ruhrgebiet

Das Cochlea-Implant-Zentrum Ruhrgebiet ist Teil der Hals-, Nasen und Ohrenklinik der Ruhr-Universität am St. Elisabeth Hospital Bochum. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Stefan Dazert hat sich ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Logopäden, Heilpädagogen und Ingenieuren zusammengefunden, das auf eine langjährige Erfahrung in der CI-Versorgung, aber auch in der Audiologie und vor allem in der Arbeit mit hörgeschädigten kleinen Kindern zurückblicken kann.

1995 ist der erste Patient in Bochum mit einem Cochlea-Implantat versorgt worden. Die Altersspanne unserer Patienten reicht vom wenige Monate alten Säugling bis zum über 80-Jährigen. Wir verfügen über eine große Erfahrung mit kleinen Kindern, die bereits vor dem 2. Lebensjahr versorgt wurden, aber auch in der Betreuung von Älteren. Etwa ein Drittel unserer Patienten sind beidseitig versorgt, vielfach in derselben Operation. Auch in der Versorgung von einseitig tauben Patienten blicken wir inzwischen auf eine mehrjährige Erfahrung zurück.


Die HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum ist eines der deutschlandweit größten Zentren für die Versorgung mit Hörimplantaten. Seit über 20 Jahren werden hier große und kleine Patienten mit Cochlea-Implantaten versorgt und das Kontingent liegt zur Zeit bei über 100 Cochlea-Implantationen pro Jahr, wobei die Implantate aller drei großen Hersteller (Advanced Bionics, Cochlear und MED-EL) verwendet werden.

Damit ist das CI-Zentrum Ruhrgebiet in Bochum eines der führenden in NRW.

Leitung

Prof. Dr. Stefan Dazert

Direktor

Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

0234/509-8281 Vita

So erreichen Sie uns

St. Elisabeth-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Bleichstraße 15
44787 Bochum

Telefon 0234/509-80

Sekretariat

Birgit Witte

Telefon 0234/509-8390
Telefax 0234/509-8391

Musik-Reha für erwachsene CI-Träger

Musik begegnet uns in vielen Alltagsituationen und ist somit ein Bestandteil in unserem Leben. Mit dem CI muss Musik oft wieder ganz neu erfahren werden. Dies stellt allerdings eine große Herausforderung dar und bedarf oft Übung. In der Musik-Reha werden Sie Musik praktisch erfahren; Sie werden u.a. verschiedene Rhythmen, Instrumente und Klänge kennenlernen, selber ausprobieren und gemeinsam mit anderen Musik machen und erleben.

Um wieder das Interesse und auch die Freude an Musik zu wecken, fanden 2017 mehrere musikalische Veranstaltungen in unserem CI-Zentrum statt. An unserem 1. Bochumer Musikworkshop im April 2017 nahmen über 30 CI-Patienten teil. Nach Klaviermusik, einleitenden Worten von Herrn Prof. Dr. Dazert  (Direktor der Klinik) und PD. Dr. Christiane Völter (Leitung der Hörrehabilitation) sowie einem Vortrag von Johanna Pätzold
(Musikwissenschaftlerin und selbst CI-Trägerin) stellten sich die Teilnehmer anschließend in praktischen Übungen gemeinsam mit den Logopädinnen  Kirsten Oberländer und Frau Eick der Herausforderung, Musik mit dem CI wieder zu erleben. 

Im November 2017 lud das Team des CI-Zentrums zu einem Adventskonzert in die Kapelle des St. Elisabeth Hospitals ein. Das Vokalensemble unter Leitung von Frau Juchem stimmte die zahlreich erschienenen CI-Träger und ihre Angehörigen stimmungsvoll auf die Adventszeit ein. Anschließend traf man sich noch bei Glühwein und Plätzchen.

Aktuelle Termine für die Musik-Reha und Workshops entnehmen Sie bitte unserer Rubrik Veranstaltungen.

 

Aktuelles

Teletherapeutisches Hörtraining

10.12.2019

Hörstörungen haben sowohl im Kindes-, aber auch im Erwachsenenalter eine große
Bedeutung für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung. Neben einer
konservativen und operativen Behandlung derselben kann auch ein Hörtraining dazu
beitragen, das Hörvermögen zu verbessern. Mit Blick auf die demographische
Entwicklung und die zunehmende Anzahl an Schwerhörigen im höheren Lebensjahr
bedarf es in Zukunft neuer Konzepte in der Hörrehabilitation. Die Digitalisierung stellt
hierbei eine zukunftsweisende Möglichkeit dar, auch stärker die Betroffenen in die
Therapie einzubeziehen.
Das Projekt „Train2Hear“, das durch die Europäische Union und das Land NordrheinWestfalen gefördert wird, stellt eine Kooperation des Cochlea-Implantat-Zentrums
Ruhrgebiet der Universitäts-HNO-Klinik des St. Elisabeth-Krankenhauses Bochum mit
der Firma Kampmann Hörsysteme, Bochum, der Hochschule für Gesundheit, Bochum
und der Q2WEB GmbH, Düsseldorf dar.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines adaptiven teletherapeutischen Hörtrainings für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen.

Um eine individualisierte Hör- und Sprachrehabilitation zu ermöglichen, soll sich das
innovative Übungsprogramm interaktiv an den Leistungsstand und an die Bedürfnisse
der Betroffenen anpassen. Eine Kombination aus einem selbstständigen, webbasierten
Training und einer fachlichen Anleitung und Begleitung soll dazu beitragen, eine
strukturierte und wirksame Therapie für den Alltag anzubieten.
Für weiterführende Informationen über das Projekt besuchen Sie gerne die Homepage

Erste Evaluierung eines computerbasierten Hörtrainings im Rahmen des Train2Hear-Projektes

21.08.2019

Im Juli hat für die Bochumer CI-Träger, die im Rahmen ihrerzweijährigen Rehabilitation nach der Cochlea Implantation einmal wöchentlich zum Hörtraining in unser CI-Zentrum Ruhrgebiet kommen, die erste Erprobung eines computerbasierten Hörtrainings begonnen. Dieses „Train2hear“-Programm wurde in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit Kampmann Hörsysteme GmbH, der Hochschule für Gesundheit, der Ruhr-Universität Bochum und Q2Web GmbH im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes, das von der EU gefördert wird (EFRE), konzipiert, weiterentwickelt und implementiert.

Unsere Patienten haben nun erstmals die einmalige Möglichkeit, im häuslichen Umfeld ein Hörtraining allein am Tablet zu absolvieren. Dabei durchlaufen sie verschiedene Übungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, die in eine Europareise (Train2Hear) eingebettet sind. So gibt es im Pariser Straßencafé Aufgaben zum Zahlen- und Satzverständnis, in London sind die Übungen Teil einer Stadtrundfahrt und am Flughafen müssen Durchsagen und Wetterberichte verstanden werden. Ziel der Testphase ist es, den Aufbau, Inhalt sowie die Handhabung des Programms für die Nutzer zu prüfen und außerdem die Auswirkungen eines computerbasierten Trainings auf die Hörleistungen zu ermitteln.

Obwohl die Testphase bereits begonnen hat, können Patienten des CI-Zentrums Ruhrgebiet gerne noch teilnehmen. Bei Interesse an einer Teilnahme dürfen Sie sich im Sekretariat des CI-Zentrums melden (Tel.: 0234/ 509-8390, E-Mail: sekretariat@ci-zentrum-ruhrgebiet.de). Für die Teilnahme werden keine größeren Erfahrungen mit dem Computer vorausgesetzt, da alle Teilnehmer vor Beginn eine ausführliche Einführung erhalten. Während der Erprobung wird den Teilnehmern ein Tablet leihweise zur Verfügung gestellt. Des Weiteren steht bei Fragen das Projektteam jederzeit zur Verfügung.

Katholisches Klinikum Bochum stellt strategische Weichen für neues Wachstum

21.06.2019

Nach der Übernahme des Martin-Luther-Krankenhauses in Wattenscheid stellt die Katholisches Klinikum Bochum gGmbH (KKB) standortübergreifend die Weichen für neue bedeutende Strukturveränderungen. „Sie betreffen insbesondere den OP-Bereich. Unser Ziel ist es zu wachsen und die Stärken aller unserer Häuser im Sinne einer Konzentration und Spezialisierung von Leistungen noch besser als bisher zur Geltung zu bringen“, betont der Medizinische Geschäftsführer des KKB, Prof. Christoph Hanefeld. Der Aufsichtsrat hat diesem Konzept zugestimmt.

Ein Schwerpunkt ist die Ansiedlung des Endoprothetik-Zentrums im Martin-Luther-Krankenhaus, das dadurch deutlich gestärkt wird. Dieser Schritt erfolgt voraussichtlich zum 1. Oktober 2019. Die Endoprothetik ist ein wichtiger Teil der Universitäts-Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des KKB (Direktor Prof. Tobias Schulte). Das neue Zentrum wird gemeinsam von Prof. Roland Willburger und Herrn Hendrik Bulok geführt. Es konzentriert sich auf Gelenkoperationen, insbesondere an Knie und Hüfte, und fasst Aktivitäten zusammen, die das KKB auf diesem Gebiet an mehreren Standorten seit langem erfolgreich betreibt.

„Die Zusammenlegung der Endoprothetik und Rheumaorthopädie des St. Elisabeth-Hospitals mit der Revisions-Endoprothetik (bisher im St. Josef-Hospital) verbessert die Gesamtversorgung unserer Patienten und ermöglicht am gemeinsamen Standort im Martin-Luther-Krankenhaus eine Ausweitung des bisherigen Versorgungsangebotes“, betont Prof. Willburger. Auch Hendrik Bulok begrüßt die neue Struktur gerade im Interesse der Patienten: „Die Abläufe und Standards der Versorgung werden gemeinschaftlich stetig verbessert und sorgen für eine hohe Patientenzufriedenheit und Qualität unseres Angebotes. Ich freue mich auf die neuen Möglichkeiten und die Entwicklung des Prothesenzentrums.“

Das St. Elisabeth-Hospital, gelegen mitten in der Bochumer City und für die Notfallversorgung wichtig, wird durch zusätzliche Kapazitäten gestärkt. Ein Teil der viszeralchirurgischen Untersuchungen sowie proktologische Operationen, ein sehr bedeutender Teil des chirurgischen Leistungsangebots, werden im Herbst 2019 dorthin verlagert. Bisher werden diese Operationen unter Leitung von Oberarzt Bernd Bolik im St. Josef-Hospital durchgeführt.

„Durch die Einführung minimal-invasiver Methoden mit Laser bei proktologischen Erkrankungen (Hämorrhoiden, Anal- und Steißbeinfisteln) haben wir eine neue Möglichkeit, dem enormen Anstieg der Patientenzahlen in diesem Bereich gerecht zu werden“, betont Prof. Waldemar Uhl, Direktor der Universitätsklinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie im KKB. „Vorgesehen ist im St. Elisabeth-Hospital neben dem Ausbau zu einem zertifizierten Colo-Proktologie-ZentrumHospital ein Beckenboden-Zentrum in Kooperation mit den gynäkologischen Kollegen vor Ort.“ Schon bisher wurde PD Dr. Peter Kern, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, bei bestimmten Operationen chirurgisch unterstützt. Dies wird nun unter einem Dach erfolgen.

Das Venenzentrum des KKB wird von Bochum-Gerthe ins Martin-Luther-Krankenhaus umziehen. Geplant ist dort ein interdisziplinäres Gefäßzentrum. Die Verlagerung ist zum Anfang 2020 geplant. Neben der konservativen Behandlung von Venenerkrankungen bilden Operationen auch hier einen wichtigen Teil des Behandlungsspektrums. Das KKB-Venenzentrum unter Leitung von Prof. Achim Mumme (Direktor Gefäßchirurgie) und Prof. Markus Stücker (Geschäftsführender Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie) ist das größte seiner Art im Ruhrgebiet und eins der größten bundesweit.

„Für uns ist dieses neue Konzept ein wichtiger strategischer Schritt. Zudem bauen wir im St. Josef-Hospital unser neues OP-Zentrum und spezialisieren uns auch hier weiter. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um im Interesse der Patienten zielgerichtet neues Wachstum zu schaffen“, so Prof. Hanefeld. Das KKB ist an sechs Klinikstandorten mit konzernweit 5250 Mitarbeitern, 1570 Betten sowie 227.700 stationär und ambulant behandelten Patienten eine der großen Klinikverbundgesellschaften im Ruhrgebiet.

18 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Top-Medizinern in Deutschland

12.06.2019

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) gehört weiterhin zu den führenden

Krankenhäusern in Deutschland. In der neuen Ausgabe des Magazins FOCUS

Gesundheit unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ sind insgesamt 18 KKB-Mediziner

gelistet, die von ärztlichen Kollegen und von Patienten als besonders kompetent

gewürdigt werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 15 Mediziner.

Ermittelt wird auch, ob innerhalb einer ärztlichen Disziplin bestimmte Spezialgebiete

abgedeckt werden, welche Eingriffe und Behandlungen ein Arzt anbietet und wie

häufig er sie vornimmt. Zu den Kriterien zählt darüber hinaus die wissenschaftliche

Aktivität, etwa über Publikationen oder die Teilnahme an klinischen Studien.

Aufgeführt werden in der Liste:

  • Prof. Waldemar Uhl (Bauchchirurgie, Tumoren des Verdauungstrakts, Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie)
  • Prof. Andreas Mügge (Bluthochdruck und Kardiologie)
  • Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie und Venen)
  • Prof. Eggert Stockfleth (Hautkrebs)
  • Prof. Ralf Gold und Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Prof. Juris Meier (Diabetes) Prof. Stefan Dazert (Gehörerkrankungen, Nebenhöhlen-Operationen)
  • Dr. Norbert Teig (Neonatologie)
  • Dr. Klaus Hoffmann (Botox & Filler)
  • Prof. Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Prof. Markus Stücker und Prof. Stefanie Reich-Schupke (Venen)
  • Prof. Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Prof. Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)

Neu dabei in der Liste sind Eggert Lilienthal (Diabetes bei Kindern & Jugendlichen), Prof. Ludger Pientka (Akutgeriatrie) und Prof. Tobias Schulte (Wirbelsäulenchirurgie).

„Tag gegen den Lärm“ soll für Risiken sensibilisieren

15.04.2019

Hören Sie nicht mehr ganz so gut wie früher? Müssen Sie häufiger mal nachfragen? Schuld daran kann zu hoher Lärm über längere Zeit sein. Lärm gehört zu den wichtigsten, aber manchmal auch unterschätzten Umwelteinflüssen, denen wir im täglichen Leben ausgesetzt sind. Egal ob Straßen-, Luft- und Schienenverkehr oder auch laute Geräusche beim Nachbarn: Viele Menschen fühlen sich nach regelmäßig durchgeführten Untersuchungen des Umweltbundesamtes durch Lärm gestört. Um zu sensibilisieren und bei bereits erfolgten Hörschädigungen auf Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen, wird am 24. April der „Tag gegen den Lärm“ begangen.

Gemeinsam ausgerichtet wird er in Bochum von der zum Katholischen Klinikum gehörenden Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (St. Elisabeth Hospital), der Kampmann Hörsysteme GmbH und der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum). Besonderer Blickfang ist ein Hörmobil, das von 10 bis 17 Uhr auf der Massenbergstraße in Höhe des Kaufhauses Baltz stehen wird.

Um 11 Uhr wird an diesem Tag ein Pressetermin mit Prof. Stefan Dazert, Direktor der HNO-Klinik im St. Elisabeth-Hospital, und Logopädie-Professorin Dr. Kerstin Bilda, Vize-Präsidentin Forschung der hsg Bochum, stattfinden. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Dort gibt es Gelegenheit für Interviews und für Fotos.

Geliefert werden am Hörmobil Informationen rund um das Hören und über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten bei Hörverlust. Ein kostenloser Hörtest wird ebenso angeboten wie ein Simulationsmodell, mit dem plastisch demonstriert wird, wie Menschen mit verminderter Hörfähigkeit ihre Umwelt akustisch wahrnehmen. 

Die hsg Bochum zeigt einen Prototyp des Hörtrainings „Train2Hear“, das hörgeschädigte Menschen künftig in die Lage versetzen soll, ihr Gehör mit einem digitalen Trainingsprogramm zu reaktivieren. Bürger können eine Höraufgabe an einem Tablet bewältigen. Ferner präsentiert die hsg Bochum Poster von Projekten, z.B. über Hörgewohnheiten junger Menschen sowie eine Lärmkarte zum Thema „Laute und leise Orte in Wattenscheid“.

„Gutes Hören ist für die Teilnahme am sozialen Leben von herausragender Bedeutung. Deshalb sollte man nach Vollendung des 50. Lebensjahres seine Hörfähigkeit regelmäßig überprüfen lassen“, betont Prof. Stefan Dazert. Der Tag gegen den Lärm ist aus seiner Sicht ein guter Anlass, auch auf Risiken hinzuweisen. So ist inzwischen erwiesen, dass hörgeschädigte Menschen ein besonders hohes Risiko haben, später einmal an Demenz zu erkranken.

15 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Top-Medizinern in Deutschland

05.06.2018

Neue Ausgabe des Magazins FOCUS-Gesundheit erschienen

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) mit seinen Universitätskliniken St. Josef-Hospital und St. Elisabeth-Hospital gehört weiterhin zu den führenden Krankenhäusern in Deutschland. In der neuen Ausgabe des Magazins FOCUS Gesundheit unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ sind insgesamt 15 Mediziner gelistet, die von ärztlichen Kollegen und von Patienten als besonders leistungsstark gewürdigt werden. Damit gehört der KKB-Verbund zur Spitzengruppe. Drei Ärzte aus dieser Liste sind gleich in zwei Kategorien aufgeführt, so dass sich insgesamt 18 Top-Bewertungen ergeben.

 

Ermittelt wird auch, ob innerhalb einer ärztlichen Disziplin bestimmte Spezialgebiete abgedeckt werden, welche Eingriffe und Behandlungen ein Arzt anbietet und wie häufig er sie vornimmt. Zu den Kriterien zählt darüber hinaus die wissenschaftliche Aktivität, etwa über Publikationen oder die Teilnahme an klinischen Studien.

 

Aufgeführt werden in der Liste:

                                                                           

  • Waldemar Uhl (Bauchchirurgie und Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Andreas Mügge (Bluthochdruck und Kardiologie)
  • Achim Mumme (Gefäßchirurgie und Venen)
  • Eggert Stockfleth (Hautkrebs)
  • Ralf Gold und Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Juris Meier (Diabetes)
  • Stefan Dazert (Hals-Nasen-Ohren)
  • Norbert Teig (Neonatologie)
  • Klaus Hoffmann (Botox & Filler)
  • Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Markus Stücker und Prof. Stefanie Reich-Schupke (Venen)
  • Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)

HNO-Ärzte bieten neuen Notdienst im St. Elisabeth-Hospital

03.04.2018

Patienten, die außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt benötigen, haben seit Februar eine zentrale Anlaufstelle im St. Elisabeth-Hospital. In Kooperation mit der HNO-Klinik des Katholischen Klinikums ist dort eine neue Notdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Westfalen in Betrieb. Damit entfällt für die Patienten die Suche nach dem Praxisnotdienst über die Telefonnummer 116117. Geöffnet ist dieser Notdienst der niedergelassenen HNO-Ärzte freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 15.30 bis 17.30 Uhr. Dies ist für das KKB die dritte KV-Notdienstpraxis nach der Allgemeinmedizin im JosefCarrée und in der Kinderklinik.

 

Veranstaltungen für CI Träger im CI Zentrum Ruhrgebiet

20.02.2018

Musik begegnet uns in vielen Situationen im Alltag und ist somit ein ständiger Bestandteil in unserem Leben. Das Hören von Musik mit dem CI stellt für viele eine große Herausforderung dar. Musik muss mit dem CI wieder neu erlebt und erfahren werden.

Um wieder das Interesse und auch die Freude an Musik zu wecken, fanden im letzen Jahr mehrere musikalische Veranstaltungen in unserem CI-Zentrum statt.

An unserem 1. Bochumer Musikworkshop im April 2017 nahmen über 30 CI-Patienten teil. Nach Klaviermusik, einleitenden Worten von Herrn Prof. Dr. Dazert (Direktor der Klinik) und Frau PD. Dr. Völter (Leitung der Hörrehabilitation) sowie einem Vortrag von Frau Johanna Pätzold (Musikwissenschaftlerin und selbst CI-Trägerin) stellten sich die Teilnehmer anschließend in praktischen Übungen gemeinsam mit den Logopädinnen  Fr. Oberländer und Fr. Eick der Herausforderung, Musik mit dem CI wieder zu erleben.

Im November 2017 lud das Team des CI-Zentrums zu einem Adventskonzert in die Kapelle des St. Elisabeth Hospitals ein. Das Vokalensemble unter Leitung von Frau Juchem stimmte die zahlreich erschienenen CI-Träger und ihre Angehörigen stimmungsvoll auf die Adventszeit ein. Anschließend traf man sich noch bei Glühwein und Plätzchen.

14 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Besten in Deutschland

23.06.2017

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat seine Reputation in zahlreichen ärztlichen Fachgebieten erneut unter Beweis gestellt. 14 Mediziner sind in der neuen Ärzteliste des Magazins FOCUS (KKB) unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ vertreten, einige von ihnen gleich mehrfach. Die Ärzteliste erscheint seit Jahren bundesweit und wird in der Medizin, bei Patienten und in der medialen Öffentlichkeit stark beachtet.

Ausgewertet wurden u.a. Empfehlungen von Patienten und Ärzten, die Beteiligung an klinischen Studien und die wissenschaftliche Dynamik. Dabei wird untersucht, wie viele Veröffentlichungen der jeweilige Arzt in den vergangenen fünf Jahren in seriösen Publikationen aufzuweisen hat.

Gelistet sind aus den Reihen des Katholischen Klinikums Bochum:

Prof. Waldemar Uhl (Bauchchirurgie und Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Ralf Gold (Multiple Sklerose), Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig  (Multiple Sklerose), Prof. Stefan Dazert (Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde), Prof. Juris Meier (Diabetologie), Prof. Michael Nauck (Diabetologie), Prof. Andreas Mügge (Kardiologie und Bluthochdruck), Prof. Eggert Stockfleth (Hautkrebs), Prof. Uwe Schauer (Neurodermitis), Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie), Prof. Irenäus Adamietz (Strahlentherapie), Dr. Norbert Teig (Neonatologie), Dr. Klaus Hoffmann (Schönheitsmedizin (Botox/Filler))

Erst die Sprache, dann die Musik: Hörgenuss für Menschen mit Ohr-Implantat

02.05.2017

  • Nach Überwindung der Taubheit locken neue Perspektiven
  • CI-Zentrum Ruhrgebiet erweitert sein Rehabilitations-Angebot

Wenn taube oder hochgradig schwerhörige Menschen wieder gut hören können,  ist dies für die Betroffenen eine emotionale Sensation. Ein Cochlea-Implantat (CI) ermöglicht ihnen, Sprache aufzunehmen, in einem Gespräch zu kommunizieren und dadurch wieder in einer bisher nicht erlebten Form am sozialen Leben teilzunehmen. Musik jedoch, so schön sie sein mag, ist nach solchen Operationen schwieriger zu verarbeiten als Sprache. Wege dafür zeigte der 1. Bochumer Musik-Workshop auf. Titel: Musikhören mit Cochlea-Implantat. Veranstaltet wurde er vom CI-Zentrum Ruhrgebiet, das von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde im St. Elisabeth-Hospital Bochum getragen wird.

Klinikdirektor Prof. Stefan Dazert: „Wer lange nichts gehört hat, muss sich  Sprache erst erschließen und sie erlernen. Musik hilft dabei. Sie ist damit ein Baustein der Hörrehabilitation und verbessert darüber hinaus die Lebensqualität immens.“ Für die Betroffenen ist das auch eine Frage der Motivation. Viele von ihnen sind froh und glücklich, nach der Taubheit überhaupt hören zu können und glauben schon gar nicht mehr daran, auch einmal genussvoll Musik zu genießen.

Praktische Übungen im Workshop präsentierte Johanna Pätzold, Musiktherapeutin und selbst CI-Trägerin. Am Klavier spielte Tatjana Sikorskaya. Klänge wahrzunehmen  ist  für  CI-Operierte  sehr  komplex.  Dies  trifft  vor  allem        für klassische Musik zu. Um den Einstieg zu erleichtern und die Voraussetzungen für Lernerfolge zu verbessern, werden die ursprünglichen Klänge im Workshop zunächst gezielt reduziert und vereinfacht, z.B. durch die Herausnahme eines einzelnen Instrumentes. Die Melodie an sich bleibt aber erhalten.

Einen ähnlichen Weg geht auch ein wissenschaftliches Projekt, an dem die HNO- Klinik gemeinsam mit dem Institut für Kommunikationsakustik der Ruhr-Universität Bochum arbeitet. „Nachdem die sprachliche Hörrehabilitation für CI-Träger große Fortschritte gemacht hat, ist es auch für uns eine fantastische Aufgabe, an der Verbesserung des musikalische Erlebens mitzuwirken“, sagt Prof. Rainer Martin, Leiter des Instituts.

Musik eignet sich aufgrund ihrer Emotionalität für die Hörrehabilitation sehr gut. Auch für Demenzkranke kann sie therapeutisch eingesetzt werden. Das CI- Zentrum Ruhrgebiet in Bochum bietet seit langem sehr erfolgreich eine Sprachtherapie für CI-Träger an. Dies wird nun um eine musikalische Rehabilitation erweitert. Geplant ist, diese neben einem jährlich stattfindenden Workshop regelmäßig für die Patienten anzubieten.

Wege aus der Schwerhörigkeit

01.03.2017

Hörprobleme gehören zu den häufigsten Sinnesstörungen. Bei den über 65-jährigen sind zwischen 25 und 50 Prozent davon betroffen. Hörstörungen wird jedoch noch immer zu wenig Beachtung geschenkt, obwohl sie nicht selten einen sozialen Rückzug der Betroffenen nach sich ziehen. Anlässlich des Internationalen Hörtages am 3. März organisieren die HNO-Universitätsklinik Bochum und das CI-Zentrum Ruhrgebiet am Sonntag, 12. März (10-13 Uhr), eine Veranstaltung zum Thema Hören im Alter im Hörsaalzentrum des St. Josef-Hospitals (Gudrunstr. / Stadionring).

Ein interdisziplinäres Team aus der Geriatrie (Dr. Barbara Zeller, Chefärztin Akutgeriatrie im Marien-Hospital Watttenscheid), der Gerontopsychiatrie (Dr. Ute Bruene-Cohrs, Fachärztin für Psychiatrie der LWL-Klinik Bochum), der Hörrehabilitation (PD Dr. Christiane Völter, HNO-Klinik des St. Elisabeth-Hospitals), der Hörchirurgie (Prof. Stefan Dazert, Direktor HNO-Klinik, und Dr. Jan Peter Thomas, Oberarzt an der HNO-Klinik des St. Elisabeth-Hospitals) und der Hörgeräteversorgung (Dirk Kampmann, kampmann hörsysteme Bochum) geben an diesem Tag einen ausführlichen Überblick.

Im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung stehen alle Fragen zum „Hören im Alter“ - angefangen von den Veränderungen des Alterns im Allgemeinen und den Ursachen der Altersschwerhörigkeit bis hin zu den Folgen für Geist und Psyche. In laienverständlichen Vorträgen werden den Betroffenen Wege aus der Schwerhörigkeit und neue technische Entwicklungen aufzeigt. Ein kostenloser Hörtest rundet das Programm ab. Zum Anschluss stehen alle Experten für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen zum 5. Bochumer Hörtag und zur Bochumer HNO-Universitätsklinik finden Interessierte im Internet unter www.hno-bochum.de