Ihr Herz ist unser Anliegen!

Unser Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Herz-Kreislauf­erkrankungen. Für gefährdete Patienten stehen uns verschiedene, abgestufte Überwachungs- und Behandlungs­möglichkeiten zur Verfügung, von der Chest Pain Unit (CPU) in der Aufnahme über die Telemetrie auf der Normalstation, bis hin zum Intermediate Care (IMC)- oder Intensiv-Bett. In zwei modernen Herz­katheter­laboren sind alle Voraus­setzungen für Koronar­inter­ventionen gegeben.

"Die optimale Versorgung des Patienten ist zentrales Anliegen aller Bemühungen; die Zufriedenheit des Patienten steht an oberster Stelle. Wir stehen für wissenschaftlich fundierte Diagnostik und Therapie sowie individuelle freundliche Behandlung."

Prof. Dr. Andreas Mügge
Klinikdirektor

Abteilungen

  • Rhythmologie
  • Rhythmusambulanz

Herz im Takt

Die Abteilung für Rhythmologie wurde im Oktober 2015 neu eingerichtet.  Die Rhythmologie umfasst zwei Behandlungsschwerpunkte: die interventionelle Elektrophysiologie und die Therapie mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren. In der Abteilung für Rhythmologie wird das gesamte Spektrum der Herzrhythmusstörungen untersucht und behandelt. Hierzu gehören die Katheterablation sämtlicher Herzrhythmusstörungen, sowie die Implantation aller Formen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren einschließlich der kardialen Resynchronisationstherapie. Außerdem besteht die Möglichkeit des interventionellen Vorhofohrverschlusses bei Patienten mit Vorhofflimmern und Kontraindikation für eine orale Antikoagulation. Darüber hinaus bieten wir die diagnostische Abklärung sämtlicher Arrhythmien einschließlich der Abklärung genetisch bedingter Rhythmuserkrankungen.

Hierzu steht uns ein vollausgestattetes Herzkatheterlabor zur Verfügung, in dem modernste Techniken zur Lokalisation und Verödung von Herzrhythmusstörungen zur Anwendung kommen. Wir möchten jeden Patienten individuell und auf seine Erkrankung und Bedürfnisse abgestimmt behandeln.

Priv.-Doz. Dr. Alexander Wutzler

Leitender Arzt Rhythmologie

Kardiologie

Herz im Takt

In unserer Hochschulambulanz können Patienten mit allen Formen von Herzrhythmusstörungen vorstellig werden. Um Ihnen die bestmögliche Therapie zu ermöglichen, arbeiten wir in unserer Ambulanz in enger Kooperation mit Ihrem niedergelassenen Kardiologen. So können wir spezielle Fragestellungen untersuchen und Behandlungsoptionen anbieten.

Priv.-Doz. Dr. Alexander Wutzler

Leitender Arzt Rhythmologie

Kardiologie

Schwerpunkte

  • Koronare Herzkrankheit
  • Herzinsuffizienz/Kardiomyopathien
  • Bluthochdruck
  • Synkopen
  • Tachykarde Herzrhythmustörungen
  • Herzschrittmacher-Therapie
  • Defibrillatorimplantation und Resynchronisationstherapie
  • Orale Antikoagulation und Vorhofohrverschluss
  • Diagnostik und Risikostratifizierung von Herzrhythmuserkrankungen
  • Intensivmedizin

Von der Angina pectoris zum akuten Koronarsyndrom

Durchblutungsstörungen am Herzen können sich unterschiedlich äußern. Wichtig ist zunächst die rasche Unterscheidung, ob ein akuter Herzinfarkt droht oder nicht. Dazu verfügt die Kardiologie über eigens spezialisierte Überwachungsplätze, die von der Deutschen  Gesellschaft für Kardiologie anerkannt und als Chest  Pain Unit (CPU) zertifiziert wurden. Über eine 24-Stunden Rufbereitschaft steht jederzeit ein Expertenteam zur Verfügung, um im Fall eines akuten Herzinfarktes das verschlossene Herzkranzgefäß wiederzueröffnen.  Die Katherlabore sind mit allen modernen Techniken wie FFR zur Vermessung von Stenosen und  IVUS zur Ultraschalldarstellung von Koronargefäßen ausgestattet. Bei unklaren Fällen stehen uns geeignete Stress-Teste und weitere bildgebende Techniken wie Kardio-CT und Kardio-MRT zur Verfügung, um Brustbeschwerden weiter abzuklären.

Wenn die Puste ausgeht

In vielen Patienten ist eine Herzmuskelerkrankung/-schädigung Ursache einer Pumpschwäche des Herzens. Die Ursachen sind vielfältig. Unterschieden werden angeborene und erworbene Ursachen. Die Krankheitsverläufe können sich allmählich entwickeln, aber auch akut entstehen. Die Diagnostik basiert auf spezielle Blutuntersuchungen, in einer Herz-Bildgebung (Echokardiografie, MRT) und ggf. invasiven Techniken (Herzkatheter, Herzmuskelbiopsie). In Abhängigkeit der Ursache stehen spezielle Therapien zur Verfügung, von einer Medikation bis hin zur Blutwäsche mit Entfernung von Antikörpern gegen das Herz (Immunadsorption). Ein wichtiges Anliegen ist die Identifizierung von Risikopatienten für maligne Herzrhythmusstörungen/plötzlichen Herztod. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Rhythmologie werden diese Risikopatienten identifiziert, und mit einem automatischen Defibrillator (ICD) versorgt. Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung ist die Behandlung von Patienten mit einer hypertrophen Kardiomyopathie (HCM/HOCM). Diese Erkrankung ist vererbbar, es besteht die Möglichkeit zu einer genetischen Beratung. Eine eigene Forschergruppe untersucht auf molekularer und zellulärer Ebene die Auswirkungen dieser Erkrankung zugrundeliegenden Mutationen auf die Herzmuskelfunktion.

Eine Volkserkrankung

Die Bluthochdruckerkrankung gehört mit den häufigsten Herz-Kreislaufkrankheiten. In etwa 10 Prozent der Fälle lassen sich Ursachen nachweisen, deren Korrektur die Blutdruckeinstellung vereinfacht. In einem speziellen Abklärungsprogramm („RR-Screening“) wird diesen Ursachen nachgegangen. Dieses Programm umfasst die Suche nach endokrinen Ursachen, einer Nierenarterienstenose und Schlafstörungen. Für die weitere Betreuung von medikamentös schwer einstellbaren Patienten steht eine Ambulanz zur Verfügung.

Mit vielen Ursachen

Als Synkope wird eine kurzfristige Bewusstlosigkeit definiert, die Folge einer plötzlichen Mangelversorgung des Gehirnes ist. Sie ist in der Regel innerhalb von wenigen Minuten vollständig reversibel. Die Gründe sind mannigfaltig. Mit einer Störung der Herzfunktion einhergehende Synkopen sind von großer prognostischer Bedeutung, deren Verkennung  mit einer Verkürzung der Lebenszeit einhergehen kann. Leider können diese Störungen der Herzfunktion auch nur temporär auftreten, und sind nachträglich dann nicht mehr erkennbar. Die Diagnostik erfordert häufig Geduld; unter anderem zum Einsatz kommen sogenannte Event-Rekorder, kleine unter die Haut implantierbare „Mini-EKGs“, die kontinuierlich auch über viele Monate Herzrhythmusstörungen detektieren können.

Wenn das Herz plötzlich rast

Die meisten tachykarde Herzrhythmustörungen äußern sich durch schnellen, gelegentlich auch unregelmäßigen Herzschlag, der unangenehm ist und mit Luftnot, Leistungsminderung, Schwindel, Brustenge-Gefühl und auch Ohnmachtsanfällen einhergehen kann. Tachykarde Herzrhythmusstörungen lassen sich durch eine Katheterablation meist gut behandeln oder sogar heilen. Bei der Katheterablation werden Bereiche im Herzmuskel, die Ursprungsort von Herzrhythmusstörungen sind, gezielt verödet. Hierbei werden nur wenige Millimeter Gewebe zerstört. Die Katheterablation wird über die Leistenvene oder -arterie durchgeführt. Damit ist die Ablation ein sehr schonendes Verfahren, eine offene (Herz-)Operation ist nicht  notwendig. 

Die Katheterablation ist heute die Standardtherapie einer Vielzahl von Herzrhythmusstörungen. Wichtig sind vor allem die Pulmonalvenenisolation zur Behandlung von Vorhofflimmern und die Ablation von ventrikulären Tachykardien (Herzrhythmusstörungen aus der Herzkammer). Weiterhin werden bei uns Ablationen von supraventrikulären Tachykardien und Vorhofflattern, sowie die AV-Knoten-Ablation bei therapierefraktärem Vorhofflimmern durchgeführt. Hierzu stehen uns modernste Verfahren wie die Computernavigation mittels 3-D-Mapping System mit CT-/MRT-Integration, die gekühlte RF-Ablation, sowie die Ablation mit Messung des Anpressdrucks am Herzmuskelgewebe zur Verfügung.

Wenn das Herz plötzlich aussetzt

Herzschrittmacher werden zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt, bei denen das Herz zu langsam schlägt oder sogar aussetzt. Hierzu erfolgt ein kleiner Hautschnitt unter dem Schlüsselbein, so dass unter die Haut oder unter den Brustmuskel ein Schrittmacher eingesetzt werden kann. Der Schrittmacher ist durch Elektroden, welche über die Schlüsselbeinvene zum Herzen laufen, mit dem Herzen verbunden und kann messen, wie schnell das Herz schlägt. Sollte das Herz zu langsam schlagen, setzt der Herzschrittmacher einen Impuls, der das Herz zum Schlagen in der normalen Taktfrequenz anregt.

Bei Herzschwäche und lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen

Ein implantierbarer Defibrillator (ICD) funktioniert zunächst ähnlich wie ein Herzschrittmacher. Auch der ICD wird durch einen Hautschnitt unter dem Schlüsselbein platziert und ist über Elektroden mit dem Herzen verbunden. Über diese Elektroden kann der ICD allerdings nicht nur das Herz zum schnelleren Schlagen anregen, sondern gefährliche Rhythmusstörungen aus der Herzkammer, sogenanntes Kammerflimmern, mittels Elektroschock beenden. Kammerflimmern ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland, die Funktion des ICD ist in diesem Fall lebensrettend.

Eine Variante des ICD ist der tragbare Defibrillator (WCD), bei dem ein spezieller Defibrillator in Form einer Weste am Körper getragen wird, ohne dass eine Implantation erfolgt. Dieser WCD kommt als überbrückende Maßnahme zum Einsatz, bevor entschieden wird ob ein ICD nötig ist. Weiterhin können wir neuerdings auch einen ICD unter die Haut implantieren, ohne dass Elektroden im Herz platziert werden müssen  (sog. subkutaner ICD). Hierfür sind allerdings nicht alle Patienten geeignet, so dass immer eine individuelle Entscheidung über das zu implantierende Gerät erfolgen muss.

In der Therapie der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) kommen heute verschiedene Schrittmacherformen zur Anwendung, wenn die medikamentöse Therapie allein nicht mehr ausreicht. Bei der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) wird ein spezieller Schrittmacher eingesetzt, der die linke und die rechte Herzkammer zum gleichzeitigen Schlagen anregt und damit die geschwächte Pumpfunktion verbessert. Bei der kardialen Kontraktilitätsmodulation (CCM) wird mit jedem Herzschlag ein zusätzlicher Impuls an das Herz abgegeben, der die Herzfunktion dauerhaft positiv beeinflusst. CRT und CCM Geräte können mit oder ohne Defibrillator zur Anwendung kommen.

Den Schlaganfall verhindern!

Patienten mit Vorhofflimmern sind hochgradig gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden. Der Schlaganfall ist meist Folge von Blutgerinnseln, die sich im linken Vorhof bilden. Der Hauptort für Entstehung dieser Gerinnsel ist eine bestimmte Struktur im linken Vorhof, das sogenannte Vorhofohr. Um den Schlaganfall zu verhindern, ist häufig die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten erforderlich. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Präparaten zur Gerinnungshemmung. Wir beraten Sie gerne über die individuellen Vor- und Nachteile und entscheiden mit Ihnen und dem Hausarzt gemeinsam, welches Präparat das richtige für Sie ist. Allerdings ist eine gerinnungshemmende Medikation bei manchen Patienten nicht möglich, da es bei diesen Patienten unter Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten zu schweren Blutungen kommt. Der Verschluss des Vorhofohrs mittels einer speziellen Kathetertechnik stellt für diese Patienten eine Alternative zur Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten dar. Hierbei wird das linke Vorhofohr mit einem kleinen Schirm  verschlossen. Der Katheter mit dem Schirm wird hierbei über die große Körpervene zum Herzen vorgeführt und dann am Eingang des Vorhofohrs so platziert, dass dieses verschlossen bleibt. So kann kein Blut mehr in das Vorhofohr und die Gerinnselbildung wird verhindert. Eine Operation ist nicht notwendig.

Wir führen jede Form der Diagnostik bei Herzrhythmusstörungen durch. Hierzu gehört natürlich die Diagnostik mittels Ruhe-EKG, Langzeit-EKG und Belastungs-EKG. Zudem besteht die Möglichkeit, den Herzrhythmus über längere Zeit mittels externen Ereignisrekorder zu überwachen. Diese Methoden sind nicht-invasiv, das heißt es ist kein Eingriff und keine Implantation nötig. Darüber hinaus führen wir invasive elektrophysiologische Untersuchungen mittels spezieller Diagnostikkatheter durch und Implantieren jede Form des implantierbaren Ereignisrekorders. Dieser wird durch einen sehr kleinen Hautschnitt unter die Haut gesetzt und kann dauerhaft 24 Stunden den Herzrhythmus überwachen und Rhythmusstörungen anzeigen. Für Patienten mit Synkopen (plötzlichen Ohnmachtsanfällen) und/oder dem Verdacht auf genetisch bedingte Herzrhythmusstörungen bieten wir die komplette weiterführende Diagnostik inklusive Kipptischuntersuchung und genetischer Untersuchungen an. Durch die Möglichkeit von o. g. Diagnostik und Kardio-CT und –MRT an unserer Klinik können z. B. Patienten mit dem Verdacht auf Long-QT-, Short-QT- und Brugada-Syndrom, arrhythmogene rechtsventrikuläre Dysplasie (ARVD) oder catecholaminerge polymorphe Kammertachykardie (CPVT) weiter diagnostiziert werden. Hierdurch ist es auch möglich, das Risiko für einen plötzlichen Herztod des Patienten einzuschätzen und ggf. eine medikamentöse Therapie oder die Implantation eines Defibrillators zu veranlassen.

Eine spezielle Patientengruppe sind Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, ohne dass bislang Vorhofflimmern - der häufigste Grund für den Schlaganfall - bekannt war. In Zusammenarbeit mit unserem Fachbereich Neurologie (Direktor Prof. Ralf Gold) werden diese Patienten weiter untersucht und können ggf. eine spezielle Herzrhythmusüberwachung mittels Ereignisrekorder erhalten, um Vorhofflimmern zu diagnostizieren und zu behandeln.

Individuelle Behandlung von schwerstkranken Patienten

Im Bereich der internistischen Intensivmedizin (Leitung Prof. Dr. med. Andreas Mügge) arbeiten die Kardiologie und die Rhythmologie eng mit der allgemeinen Inneren Medizin und der Neurologie zusammen. Die Intensivstation verfügt über alle modernen Verfahren der Intensivmedizin inklusive aller Beatmungs-, Kreislauf-/Lungenersatz- und Nierenersatzverfahren. Durch das breitaufgestellte interdisziplinäre ärztliche Team und das sehr gut ausgebildete, erfahrene Pflegeteam ist es uns möglich, jeden Patienten und jede Erkrankung individuell bestmöglich zu behandeln. 

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Andreas Mügge

Direktor

Kardiologie

0234/509-2301 Vita

So erreichen Sie uns

St. Josef-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995

Sekretariat

Petra Zyburski

Telefon 0234/509-2301
Telefax 0234/509-2303

Zentrale Abteilungsnummer Kardiologie

Mo-Fr: 7.30-16.00 Uhr

Telefon 0234/509-2323
info@kardiologie-bochum.de

Kardiologische Studienambulanz

Susanne Barbera
Sonja Feldmann-Plum

Telefon 0234/509-5135

Hochschulambulanz

Telefon 0234/509-2302
Telefax 0234/509-2303

Anmeldung Herzkatheter, stationäres RR-Screening und stationäre Patienten

Telefon 0234/509-2323
Telefax 0234/509-2303

Rhythmus-Ambulanz

Telefon 0234/509-2323
rhythmologie@klinikum-bochum.de

Forschung & Lehre

mehr infos

Im Fachbereich Kardiologie im St. Josef-Hospital wurden im letzten Jahrzehnt verschiedenste grundlegende Studien durchgeführt, so z. B. zum akuten Koronarsyndrom und Herzinfarkt, zur Therapie der Koronaren Herzkrankheit, zur Blutgerinnung, zum Fettstoffwechsel, zur medikamentösen und apparativen Therapie von Herzrhythmusstörungen, zum Bluthochdruck und zur Herzinsuffizienz.


Aktuelles

Kardiologie und Gefäßchirurgie des Katholischen Klinikums Bochum ausgezeichnet

07.12.2017

  • Prominente Platzierung in der FOCUS-Liste „Schutz für das Herz“       

Auch in der Kardiologie und Gefäßchirurgie zählt das Katholische Klinikum Bochum (KKB) zu denbesten Krankenhäusern in Deutschland. Dies ergibt sich aus der neu erschienenen Klinik- und Ärzteliste des Magazins FOCUS mit dem Titel „Schutz für das Herz“. Gelistet sind dort nicht nur die Abteilungen als ganze, sondern als Person auch die jeweiligen Chefärzte, Prof. Andreas Mügge (Kardiologie) und Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie). Maßstab für die Klinikliste sind Reputation, Hygiene- und Pflegestandard sowie die Patientenzufriedenheit, bei der Ärzteliste kommen Indikatoren wie wissenschaftliche Aktivitäten, Spezialgebiete u.a. hinzu. Bereits in zahlreichen anderen FOCUS-Listen dieses Jahres und vergangener Jahre war das KKB mit dem St. Josef-Hospital und dem St. Elisabeth-Hospital an prominenter Stelle vertreten.

St. Josef-Hospital Bochum zählt zu den besten Krankenhäusern in Deutschland

04.10.2017

  • Top-Platzierungen in der neuen FOCUS-Klinikliste 2018

Das St. Josef Hospital in Bochum zählt zu den führenden Krankenhäusern in Deutschland. In der heute veröffentlichten Klinikliste 2018 des Nachrichtenmagazins FOCUS rangiert das Haus auf Platz 28,  in Nordrhein-Westfalen Platz auf Platz sieben und im Ruhrgebiet auf Platz zwei. In die stark beachtete Klinikliste fließen zahlreiche Bewertungskriterien und Kennzahlen ein. Dazu zählen die medizinische Leistung (Fallzahlen, Komplikationsquoten, technische Ausstattung, Zahl und Qualifikation der Ärzte und Pflegekräfte, Hygiene), positive Empfehlungen anderer Ärzte der jeweiligen Fachrichtung, Qualitätskennzahlen und die Ergebnisse einer groß angelegten Patienten-Umfrage unter 400.000 Mitgliedern der Techniker-Krankenkasse.

Besonders hoch bewertet wurden in der Umfrage die Neurologie, die Diabetologie, die breit aufgestellte Krebstherapie sowie darüber hinaus die Kardiologie (Direktor Prof. Andreas Mügge) und Gefäßchirurgie (Direktor Prof. Achim Mumme). In der Neurologie (Direktor Prof. Ralf Gold) wird besonders die Behandlung von Multipler Sklerose (MS) hervorgehoben, aber auch von Parkinson und Alzheimer. Die Diabetologie betreut unter Leitung von Chefarzt Prof. Juris Meier die erwachsenen Patienten, während in der Universitätskinderklinik Dr. Eggert Lilienthal für die jüngeren Patienten verantwortlich zeichnet. In der Darmkrebs-Therapie gibt es eine enge Kooperation zwischen der Allgemein- und Viszeralchirurgie (Direktor Prof. Waldemar Uhl) und der Onkologie (Chefärztin Prof. Anke Reinacher-Schick).

Das St. Josef-Hospital gehört zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB). PD Dr. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB): „Qualität der Arbeit ist in unserem Haus oberstes Gebot. Die erneute Top-Platzierung in der FOCUS-Klinikliste ist dafür eine schöne Bestätigung und gleichzeitig eine weitere Ermutigung, diesen Weg konsequent fortzusetzen.“

14 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Besten in Deutschland

23.06.2017

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat seine Reputation in zahlreichen ärztlichen Fachgebieten erneut unter Beweis gestellt. 14 Mediziner sind in der neuen Ärzteliste des Magazins FOCUS (KKB) unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ vertreten, einige von ihnen gleich mehrfach. Die Ärzteliste erscheint seit Jahren bundesweit und wird in der Medizin, bei Patienten und in der medialen Öffentlichkeit stark beachtet.

Ausgewertet wurden u.a. Empfehlungen von Patienten und Ärzten, die Beteiligung an klinischen Studien und die wissenschaftliche Dynamik. Dabei wird untersucht, wie viele Veröffentlichungen der jeweilige Arzt in den vergangenen fünf Jahren in seriösen Publikationen aufzuweisen hat.

Gelistet sind aus den Reihen des Katholischen Klinikums Bochum:

Prof. Waldemar Uhl (Bauchchirurgie und Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts), Prof. Ralf Gold (Multiple Sklerose), Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig  (Multiple Sklerose), Prof. Stefan Dazert (Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde), Prof. Juris Meier (Diabetologie), Prof. Michael Nauck (Diabetologie), Prof. Andreas Mügge (Kardiologie und Bluthochdruck), Prof. Eggert Stockfleth (Hautkrebs), Prof. Uwe Schauer (Neurodermitis), Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie), Prof. Irenäus Adamietz (Strahlentherapie), Dr. Norbert Teig (Neonatologie), Dr. Klaus Hoffmann (Schönheitsmedizin (Botox/Filler))

Stellenangebote

Assistenzarzt (m/w) zur Weiterbildung Innere Medizin und Kardiologie

Einsatzort: St. Josef-Hospital Fachbereich: Kardiologie Tätigkeitsfeld: Medizinischer Bereich Arbeitszeit: Vollzeit
••• zum nächstmöglichen Zeitpunkt ••• in Vollzeit •••

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