Kardiovaskuläre Prävention

Individuelle Strategien zur Vermeidung von Herz- und Gefäßerkrankungen

Die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist ein zentraler Schwerpunkt unserer kardiologischen Klinik. Ziel ist es, das Fortschreiten von Herz- und Gefäßerkrankungen zu verhindern, Folgeereignisse wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle zu reduzieren und die langfristige Prognose unserer Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. Hierfür bieten wir eine umfassende, individuell abgestimmte Diagnostik und Therapie kardiovaskulärer Risikofaktoren an. Patient:innen mit atherosklerotischen Erkrankungen oder kardiovaskulären Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen, bei denen die Therapiezielwerte bislang nicht erreicht wurden, können in unserer Spezialambulanz des Präventionszentrums umfassend betreut werden. Die Vorstellung erfolgt nach Überweisung durch die hausärztliche, internistische oder kardiologische Praxis.

Moderne Lipidtherapie bei Hochrisikopatient:innen

Für Patient:innen mit einem besonders hohen kardiovaskulären Risiko und progredienter Atherosklerose evaluieren und nutzen wir moderne lipidmodifizierende Therapiekonzepte. Dazu zählen unter anderem PCSK9-Inhibitoren, RNA-basierte Therapien. Diese Verfahren kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn unter konventioneller Therapie die Zielwerte nicht erreicht werden.

Spezialisierte Abklärung und Therapie der arteriellen Hypertonie

Die arterielle Hypertonie zählt zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei etwa zehn Prozent der Betroffenen liegen behandelbare sekundäre Ursachen vor. In einem strukturierten Bluthochdruck-Abklärungsprogramm („RR-Screening“) untersuchen wir gezielt mögliche Auslöser wie endokrine Erkrankungen, Nierenarterienstenosen oder schlafbezogene Atemstörungen. Für Patient:innen mit medikamentös schwer einstellbarem Bluthochdruck steht eine spezialisierte Ambulanz zur langfristigen Betreuung zur Verfügung.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Arash Haghikia

Direktor

Ahmed Ibrahim

Funktionsoberarzt