Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin

Maximale Sicherheit

Die Neugeborenen-Intensivstation der Universitätskinderklinik Bochum hat 15 Intensivbetten und befindet sich als Teil des Perinatalzentrum Bochum im St.-Elisabeth-Hospital unmittelbar neben Kreißsaal und Operationssaal für Kaiserschnitte. Dadurch können kranke Neu- und Frühgeborene ohne Zeitverzögerung und ohne belastende Transporte behandelt werden.

Wir behandeln sämtliche Erkrankungen von Neugeborenen mit Ausnahme von Problemen, die einer Operation bedürfen. Die Station erfüllt die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesaussschuss an Level-1-Perinatalzentren und veröffentlicht in diesem Rahmen die Ergebnisqualität bei der Behandlung sehr kleiner Frühgeborener.

Dr. Norbert Teig

Abteilungsleiter Neonatologie

Kinder- und Jugendmedizin

0234/509-2634 Vita

Schwerpunkte

  • Perinatalzentrum
  • Intensivmedizin
  • Polysomnographie (Schlafmedizinische Untersuchung)

Das Perinatalzentrum Bochum vereint Geburtshilfe und Kinderklinik unter einem Dach - gut erreichbar im Herzen Bochums. Wir bieten Ihnen eine optimale Umgebung für die Geburt Ihres Kindes. High-Tech-Medizin und Wohlfühlatmosphäre sind bei uns kein Widerspruch. In enger Zusammenarbeit mit Ihrem Frauenarzt und Ihrer Hebamme kümmern sich bei uns viele Fachleute um das Wohlergehen von Mutter und Kind: von der Hebamme bis zur Stillberaterin, von der Physiotherapeutin bis zur Ernährungsberaterin, vom Frauenarzt für Geburtsmedizin bis zum Kinderarzt für Neugeborene.

Wir erfüllen mit unserem Team und unserer Medizintechnik alle Voraussetzungen eines Perinatalzentrums der höchsten Versorgungsstufe („Level 1-Zentrum“). Einer unserer Schwerpunkte ist die professionelle Betreuung von Mehrlingsschwangerschaften, Frühgeburten, verringerter Funktion des Mutterkuchens („Placentainsuffizienz“), Schwangeren mit vorzeitigem Blasensprung, Schwangerschaftsdiabetes sowie anderen Erkrankungen und Fehlbildungen. Wir tun alles, um mögliche Frühgeburten so spät wie möglich und nach guter Vorbehandlung schonend zu entbinden.

Die Neugeborenen-Intensivstation der Universitätskinderklinik Bochum hat 15 Intensivbetten und  befindet sich als Teil des Perinatalzentrum Bochum im St.-Elisabeth-Hospital, unmittelbar neben Kreißsaal und Operationssaal für Kaiserschnitte. Dadurch können kranke Neu- und Frühgeborene ohne Zeitverzögerung und ohne belastende Transporte behandelt werden.

Wir behandeln sämtliche Erkrankungen von Neugeborenen mit Ausnahme von Problemen, die einer Operation bedürfen. Die Station erfüllt die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesaussschuss an Level-1-Perinatalzentren und veröffentlicht in diesem Rahmen die Ergebnisqualität bei der Behandlung sehr kleiner Frühgeborener.

Medizinische Schwerpunkte unserer Station sind

  • Frühgeborene ab einem Gewicht von ca. 400 g
  • Höhergradige Mehrlinge (Drillinge, Vierlinge)
  • Neugeborene mit schweren Erkrankungen der Atemwege und Lungen
  • Neugeborene mit Störungen der Atemregulation
  • Neugeborene mit neurologischen Problemen (Gehirnfehlbildungen, Krampfanfälle)

Neugeborene und Säuglinge mit der Frage nach Instabilitäten im Bereich der Atmung und des Herz-Kreislaufsystems insbesondere während des Schlafes (Atemregulationsstörung) können wir in unserem Schlaflabor, das die Universitäts-Kinderklinik seit 1995 betreibt, schlafmedizinisch untersuchen.  Eine schlafmedizinische Untersuchung (Polysomnographie) umfasst die Ableitung verschiedener Biosignale (Hirnströme, Augenbewegung, Muskelanspannung, Puls und Atmung mit Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut, Videoaufzeichnung von Schlaflage und Bewegungen) während einer Nacht oder mehrerer Nächte.

Bei Säuglingen mit unzureichendem Atemantrieb steht meist die Frage nach der Versorgung mit einem Monitor zur häuslichen Überwachung oder der Einleitung einer medikamentösen Therapie im Vordergrund. Die Behandlung bei obstruktiven Schlafapnoen besteht z.B. in einer operativen Therapie (Hals-Nasen-Ohren) oder Anpassung eines Gerätes zur Aufrechterhaltung regelmäßiger Atemtätigkeit während des Schlafs (nCPAP). Eine intensivere Form der nächtlichen Beatmung kommt meist bei Kindern mit neuromuskulären Erkrankungen in Frage. Die Diagnostik und Therapie erfolgt in Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen der Klinik.