Herzlich willkommen beim Institut für Neuroradiologie

Diagnostik und minimal-invasive Therapie rund um die Uhr, Forschungsarbeit und Lehrtätigkeit auf hohem universitären Niveau - das sind die Kennzeichen des Institutes für Neuroradiologie. Wir möchten Sie gerne über unsere Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten informieren - durch den Einsatz modernster bildgebender Verfahren und innovativer Technik, die enge Kooperation mit den Fachbereichen unseres Hauses sowie der ambulanten Medizin unterstützen wir maßgeblich die rasche und möglichst schonende Diagnosestellung und Therapie-Optimierung - stets mit der Patientin und dem Patienten im Fokus unseres Handelns.

Arzt analysiert MRT-Bilder zur Diagnoseunterstützung

"Die Neuroradiologie ist als spezialisierte Teildisziplin der Radiologie ist Dank modernster Medizintechnik und innovativer Technologien ein unverzichtbares Diagnose- und Therapieinstrument der Neuro-Medizin. Die Patientenbelange stehen dabei immer an erster Stelle."

Prof. Dr. Carsten Lukas
Chefarzt

Im Fokus Künstliche Intelligenz hilft beim Schlaganfall Zum Artikel

Zeit ist Geld, so heißt es oft. Zeit ist aber auch Gesundheit. Wenn sich Krankheitssymptome andeuten oder verfestigen, ist ein frühzeitiger Gang zum Arzt sehr wichtig. Nirgendwo zeigt sich dies so deutlich wie beim Schlaganfall: Jede Minute, die ohne Behandlung vergeht, sterben zwei Millionen Gehirnzellen ab. Hier sorgt eine App, die im St. Josef Hospital im Einsatz ist, für noch mehr Tempo und Genauigkeit in der für den Patienten lebensnotwendigen Diagnostik.

Arzt analysiert Gehirnscans im Labor.

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Carsten Lukas

Chefarzt Neuroradiologie

Radiologie und Nuklearmedizin

0234/509-3301

Schwerpunkte

  • Diagnostische Neuroradiologie
  • Interventionelle Schlaganfallbehandlung
  • Verengungen der Halsschlagader und Hirnarterien
  • Behandlung chronischer Subduralhämatome
  • Hydrops-Bildgebung, Cholesteatomdiagnostik
  • Interdisziplinäre Versorgung von HNO-Tumoren

Mehr als nur Standard

Der diagnostische Schwerpunkt umfasst die Untersuchung von sämtlichen Erkrankungen des Gehirns und der Wirbelsäule mit Hilfe modernster bildgebender Verfahren (CT, MRT und Angiographie). Hierbei kommen auch erweiterte diagnostische Anwendungen wie die MR-Spektroskopie, Diffusions-Tensor-Bildgebung und andere quantitative MR-Verfahren zum Einsatz, um die klinischen Kollegen mit wichtigen Informationen für die Diagnosefindung und Behandlungsoptimierung unterstützen zu können.
Dem Institut stehen zwei hochmoderne 1,5 sowie 3 Tesla-MRT der neuesten Generation, ein 64 Zeilen-Computer-Tomograph sowie eine hochmoderne 2-Ebenen Angiographie-Anlage zur Verfügung. Zum Einsatz kommen darüber hinaus Verfahren der künstlichen Intelligenz oder weitere computergestützte Systeme, wie ein Lasernavigationssystem, z. B. für die minimalinvasive Probeentnahme von Gewebe im Schädel-/Halsbereich und der Wirbelsäule.
Hochaufgelöste Flachdetektoraufnahmen unserer Angiographie-Anlage ermöglichen es, selbst winzigste Strukturen, wie z.B. Gehörknöchelchen im Submilimeterbereich, abzubilden.

Seit Jahren für Sie in Bochum etabliert

Für Notfälle ist die Neuroradiologie rund um die Uhr einsatzbereit.

Interdisziplinäre individuelle Behandlung

In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit unseren KollegInnen aus der Neurologie und Gefäßchirurgie behandeln wir Verengungen (Stenosen) hirnversorgender Arterien, z.B. der Halsschlagader (Arteria carotis) mit Hilfe so genannter Stents und Ballon-PTAs.

Schonend minimal invasiv

Das chronische Subduralhämatom (cSDH) ist ein wiederkehrender Bluterguss zwischen der Innenseite des knöchernen Schädels und des Gehirns. Auslöser ist oft ein Bagatelltrauma, z.B. eine leichte Schädelprellung. Die Einnahme blutverdünnender Medikamente begünstigt dann häufig die Entstehung eines SDH.

Auf höchstem Niveau mit modernster Technik

Als eines der wenigen Zentren in Deutschland bieten wir hochmoderne Diagnostik zur Erkennung einer übermäßigen Ansammlung von Endolymphe in der Hörschnecke oder im Vestibularapparat an. Diese als endolymphatischer Hydrops (Morbus Menière) bezeichnete Erkrankung ist oft schwer zu diagnostizieren. Ultrahochaufgelöste spezielle MRT-Aufnahmen mit unserem 3T Hochfeld-MRT und der Einsatz von Kontrastmittel können das Ausmaß der Erkrankung sicher erfassen und helfen, die Diagnose sicher und früh zu stellen.

Enge Kooperation

In enger Kooperation mit der HNO-Klinik führen wir präoperative Diagnostik und Behandlung von gefäßreichen Tumoren mit Hilfe der Katheterangiographie durch.
Die endovaskuläre Behandlung mit Hilfe der Embolisation (Verschluss von kleinen, den Tumor versorgenden Gefäßen) ist hierbei häufig eine wichtige Ergänzung, um relevante Operationsrisiken durch mögliche Blutungen bei der chirurgischen Entfernung im Vorfeld zu minimieren. In ausgewählten Fällen wird dieses Verfahren auch zur OP-Vorbereitung bei gefäßreichen Tumoren in anderen Regionen angewendet.

So erreichen Sie uns

St. Josef-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995

Sekretariat

Mandy Kerpen

Telefon 0234/509-3301

Terminvergabe MRT und CT

Evelyn Calderoni

Telefon 0234/509-3360
Telefax 0234/509-3363
evelyn.calderoni@klinikum-bochum.de

Zentrale Anmeldung, Anforderung von Befunden und CD

Claudia Preuß

Telefon 0234/509-3320
Telefax 0234/509-3363
claudia.preuss@klinikum-bochum.de

Forschung & Lehre

Publikationen

Der Forschungsschwerpunkt des Institutes liegt auf dem Gebiet entzündlicher und degenerativer Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Kernbereiche stellen hierbei neuroimmunologische Erkrankungen, hauptsächlich Multiple Sklerose (MS) und Neuromyelitis optica Spektrum-Erkrankungen, dar. Die am Institut ansässige Arbeitsgruppe NiRiMS (Neuroimaging Research in Multiple Sclerosis) ist integraler Part der regionalen MS-Forschung an der Ruhr-Universität Bochum und kooperiert mit zahlreichen nationalen und internationalen Einrichtungen. Sie ist ferner Bestandteil des Kernforschungsbereichs Neurowissenschaften der Ruhr-Universität Bochum.

Ärzte beraten sich zu einer Strahlentherapie
Forschung und Lehre am KKB: Arzt im Hörsaal