- Katholisches Klinikum Bochum
- Fachbereiche
- Neuroradiologie
- Fachbereich
Schwerpunkte
- Diagnostische Neuroradiologie
- Interventionelle Schlaganfallbehandlung
- Verengungen der Halsschlagader und Hirnarterien
- Behandlung chronischer Subduralhämatome
- Hydrops-Bildgebung, Cholesteatomdiagnostik
- Interdisziplinäre Versorgung von HNO-Tumoren
Mehr als nur Standard
Der diagnostische Schwerpunkt umfasst die Untersuchung von sämtlichen Erkrankungen des Gehirns und der Wirbelsäule mit Hilfe modernster bildgebender Verfahren (CT, MRT und Angiographie). Hierbei kommen auch erweiterte diagnostische Anwendungen wie die MR-Spektroskopie, Diffusions-Tensor-Bildgebung und andere quantitative MR-Verfahren zum Einsatz, um die klinischen Kollegen mit wichtigen Informationen für die Diagnosefindung und Behandlungsoptimierung unterstützen zu können.
Dem Institut stehen zwei hochmoderne 1,5 sowie 3 Tesla-MRT der neuesten Generation, ein 64 Zeilen-Computer-Tomograph sowie eine hochmoderne 2-Ebenen Angiographie-Anlage zur Verfügung. Zum Einsatz kommen darüber hinaus Verfahren der künstlichen Intelligenz oder weitere computergestützte Systeme, wie ein Lasernavigationssystem, z. B. für die minimalinvasive Probeentnahme von Gewebe im Schädel-/Halsbereich und der Wirbelsäule.
Hochaufgelöste Flachdetektoraufnahmen unserer Angiographie-Anlage ermöglichen es, selbst winzigste Strukturen, wie z.B. Gehörknöchelchen im Submilimeterbereich, abzubilden.
Seit Jahren für Sie in Bochum etabliert
Für Notfälle ist die Neuroradiologie rund um die Uhr einsatzbereit.
Interdisziplinäre individuelle Behandlung
In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit unseren KollegInnen aus der Neurologie und Gefäßchirurgie behandeln wir Verengungen (Stenosen) hirnversorgender Arterien, z.B. der Halsschlagader (Arteria carotis) mit Hilfe so genannter Stents und Ballon-PTAs.
Schonend minimal invasiv
Das chronische Subduralhämatom (cSDH) ist ein wiederkehrender Bluterguss zwischen der Innenseite des knöchernen Schädels und des Gehirns. Auslöser ist oft ein Bagatelltrauma, z.B. eine leichte Schädelprellung. Die Einnahme blutverdünnender Medikamente begünstigt dann häufig die Entstehung eines SDH.
Auf höchstem Niveau mit modernster Technik
Als eines der wenigen Zentren in Deutschland bieten wir hochmoderne Diagnostik zur Erkennung einer übermäßigen Ansammlung von Endolymphe in der Hörschnecke oder im Vestibularapparat an. Diese als endolymphatischer Hydrops (Morbus Menière) bezeichnete Erkrankung ist oft schwer zu diagnostizieren. Ultrahochaufgelöste spezielle MRT-Aufnahmen mit unserem 3T Hochfeld-MRT und der Einsatz von Kontrastmittel können das Ausmaß der Erkrankung sicher erfassen und helfen, die Diagnose sicher und früh zu stellen.
Enge Kooperation
In enger Kooperation mit der HNO-Klinik führen wir präoperative Diagnostik und Behandlung von gefäßreichen Tumoren mit Hilfe der Katheterangiographie durch.
Die endovaskuläre Behandlung mit Hilfe der Embolisation (Verschluss von kleinen, den Tumor versorgenden Gefäßen) ist hierbei häufig eine wichtige Ergänzung, um relevante Operationsrisiken durch mögliche Blutungen bei der chirurgischen Entfernung im Vorfeld zu minimieren. In ausgewählten Fällen wird dieses Verfahren auch zur OP-Vorbereitung bei gefäßreichen Tumoren in anderen Regionen angewendet.
So erreichen Sie uns
St. Josef-Hospital
Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
Gudrunstraße 56
44791 Bochum
Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995
info@klinikum-bochum.de
Terminvergabe MRT und CT
Evelyn Calderoni
Telefon 0234/509-3360
Telefax 0234/509-3363
evelyn.calderoni@klinikum-bochum.de
Zentrale Anmeldung, Anforderung von Befunden und CD
Claudia Preuß
Telefon 0234/509-3320
Telefax 0234/509-3363
claudia.preuss@klinikum-bochum.de

