...auf höchstem Niveau:

Stark für Sie an drei Standorten: Am St. Josef-Hospital werden operative und konservative Wirbelsäulenorthopädie, Multimodale Schmerztherapie, Endoprothetik, Revisionsendoprothetik, Tumorendoprothetik, Allgemeine Orthopädie, Fußchirurgie und Unfallchirurgie / Sportmedizin / Schulterchirurgie angeboten. In der Klinik Blankenstein befindet sich die Orthopädische Schmerztherapie, im St. Elisabeth-Hospital die Rheumaorthopädie und Endoprothetik.

„Am Anfang jeder Entscheidung steht die Frage: ,Wie würde ich meine eigene Familie behandeln?’“

Univ.-Prof. Dr. med. Tobias L. Schulte
Klinikdirektor

Chronische Schmerzen, vor allem im Wirbelsäulenbereich, sind mittlerweile ein weit verbreitetes Krankheitsbild, das den Alltag und die Lebensqualität erheblich einschränkt. In unserem neuen Bochumer Wirbelsäulenkonzept haben wir unsere Kompetenzen aus den Bereichen Orthopädie, Schmerzmedizin und Physiotherapie zusammengeführt.

Abteilungen

  • Allgemeine Orthopädie und Wirbelsäulenorthopädie
  • Tumororthopädie und Revisionsendoprothetik
  • Unfallchirurgie, Sportorthopädie und Schulterchirurgie
  • Endoprothetik und Rheumaorthopädie
  • Orthopädische Schmerztherapie

Mit ruhiger Hand für einen starken Rücken

Die Abteilung für Orthopädie und Wirbelsäulenorthopädie befindet sich im St. Josef-Hospital Bochum. Unser Leistungsangebot umfasst das gesamte Gebiet der modernen allgemeinen Orthopädie und speziellen Wirbelsäulenchirurgie. Als traditionsreiches Wirbelsäulenzentrum im Ruhrgebiet decken wir das gesamte Behandlungsspektrum der gesamten konservativen und operativen Wirbelsäulenchirurgie auf höchstem Niveau ab. Der Direktor der Orthopädie, Professor Dr. Tobias Schulte, der seit vielen Jahren auf diesem Gebiet spezialisiert ist, verfügt über eine herausragende, international anerkannte Expertise. Er ist als Mitglied nationaler und internationaler Fachgesellschaften, gefragter Reviewer zahlreicher medizinischer Fachzeitschriften und Mitautor wirbelsäulenspezifischer Nationaler Versorgungsleitlinien der AWMF. Neben der konservativen Therapie z.B. im Rahmen der Multimodalen Schmerztherapie kommen operativ, sowohl offene chirurgische als auch minimalinvasive OP-Verfahren zum Einsatz. In modernsten Operationssälen verfügen wir über neueste Röntgen-3D-Navigationssysteme sowie ein OP-Mikroskop. Darüber hinaus haben wir die Infrastruktur eines intraoperativen Neuromonitoring zur Überwachung der Nervenfunktionen und Reduktion des Risikos von neurologischen Beeinträchtigungen während der Operationen.

Prof. Dr. Tobias L. Schulte

Direktor

Orthopädie und Unfallchirurgie

0234/509-2511

Hendrik Bulok

Geschäftsführender Oberarzt

Orthopädie und Unfallchirurgie

In der Unfallchirurgie werden sämtliche Verletzungen behandelt. Alle aktuellen Verfahren in der Behandlung des Stütz- und Bewegungsapparates kommen zur Anwendung. Die enge Zusammenarbeit mit unserer Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie gewährleistet eine komplette Versorgung auch für komplizierte Fälle. Die Abteilung ist als lokales Trauma-Zentrum in das Trauma-Netzwerk-Ruhr eingebunden. Wir sind zur Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen der Berufsgenossenschaften im Verletzungsartenverfahren zugelassen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Alterstraumatologie. Wir versorgen Verletzungen von Patienten in höherem Lebensalter in großer Fallzahl. Die komplette Behandlung ist durch die enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Altersmedizin und geriatrische Rehabilitation im  Marien-Hospital Wattenscheid gewährleistet. Spezielle Schwerpunkte sind weiterhin die Sportorthopädie, hier insbesondere die arthroskopische Kniechirurgie mit Kreuzbandersatz, Knorpeltransplantation, Meniskusnaht und Meniskusersatz und Achskorrekturen. Unfallfolgen und Sportschäden des Sprunggelenkes werden ebenfalls bevorzugt mittels arthroskopischer Operationen behandelt.

In der Schulterchirurgie führen wir das gesamte Behandlungs­spektrum durch. Es werden sowohl die arthroskopischen Operationen für die Schulterstabilisierung  (z. B. Bankart-Läsion), die Rotatoren­manschettenrisse, Dekompressionen, Behandlung der Kalkschulter und Behandlungen akuter oder chronischer Schultereck­gelenk­verletzungen/-schäden durchgeführt. Weiterhin werden sämtliche Verfahren für den Schultergelenkersatz (Schulterendoprothetik) durchgeführt.
In der Ellenbogenchirurgie kommen ebenfalls alle arthroskopischen und offenen Verfahren zum Einsatz. Behandelt werden sowohl Verletzungen als auch degenerative Erkrankungen des Ellenbogen­gelenkes. Es werden Bandplastiken und Ellen­bogen­gelenks­endo­prothesen eingesetzt.

Dr. Heinrich Kleinert

Leitender Arzt Unfallchirurgie

Orthopädie und Unfallchirurgie

0234/509-2540

Die Abteilung für Endoprothetik und Rheumaorthpädie behandelt alle orthpoädischen und rheumaorthopädischen Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates mit Ausnahme der Wirbelsäule. Schwerpunkte der Abteilung sind die Endoprothetik am Knie- und Hüftgelenk, arthroskopische Eingriffe am Kniegelenk, Schultergelenk, Ellenbogengelenk und oberen Sprunggelenk, fußchirurgische Eingriffe und handchirurgische Eingriffe. Des Weiteren besteht bei entzündlichen Erkrankungen die Möglichkeit der Durchführung von Radiosynoviorthesen, ggf. in Kombination mit einer operativen Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovektomie). Die Abteilung verfügt über 30 Betten. Die Nachbehandlung der Patienten ist durch eine speziell geschulte Physiotherapie und Ergotherapie sehr gut gewährleistet.

Prof. Dr. Roland Willburger

Leitender Arzt Rheumaorthopädie

Orthopädie und Unfallchirurgie

0234/509-8294

Wenn der Rücken schmerzt

In der orthopädischen Schmerztherapie geht es neben der Behandlung von akuten Schmerzen insbesondere um die konservative Behandlung chronischer Rückenschmerzen. Als „Bochumer Wirbelsäulenkonzept“ haben wir hierzu eine Multimodale Schmerztherapie entwickelt, die ein interdisziplinäres Behandlungskonzept darstellt. Unter Berücksichtigung einer definierten Behandlungsstrategie werden Patienten mit chronischen Rückenschmerzen behandelt. Es kommen hier gezielte röntgenkontrollierte Injektionen, physikalische und balneo-physikalische sowie physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz. Neben Ärzten und Physiotherapeuten zählen Schmerztherapeuten genauso wie Psychotherapeuten zum Therapeuten-Team.

Prof. Dr. Tobias L. Schulte

Direktor

Orthopädie und Unfallchirurgie

0234/509-2511

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Tobias L. Schulte

Direktor

Orthopädie und Unfallchirurgie

0234/509-2511

So erreichen Sie uns

St. Josef-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995

St. Elisabeth-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Bleichstraße 15
44787 Bochum

Telefon 0234/509-80

Klinik Blankenstein

Im Vogelsang 5-11
45527 Hattingen

Telefon 02324/396-0
Telefax 02324/396-72170

Sekretariat Orthopädie und Wirbelsäulenorthopädie

Lisa Sotzek

Telefon 0234/509-2511
Telefax 0234/509-2508

Orthopädie und Wirbelsäulenorthopädie

St. Josef-Hospital Bochum

Terminvergabe telefonisch:
täglich 08.30 - 15.00 Uhr

Sprechstunde:
Telefon 0234/509-2520

Stationäre Aufnahme:
Telefon 0234/509–2524
Telefax 0234/509–2547

orthopaedie@klinikum-bochum.de

 

Sekretariat Unfallchirurgie, Sportorthopädie und Schulterchirurgie

Meike Steinmeier-Lammering

Telefon 0234/509-2540
Telefax 0234/509-2542

Sekretariat Unfallchirurgie, Sportorthopädie und Schulterchirurgie

Diana Strackfeldt

Telefon 0234/509-2540
Telefax 0234/509-2542

Unfallchirurgie, Sportorthopädie und Schulterchirurgie

St. Josef-Hospital Bochum

Terminvergabe telefonisch:
täglich 08.30 - 15.00 Uhr

Allgemeine Sprechstunde:
Telefon 0234/509-2890

Unfall-/BG-Ambulanz:
Telefon 0234/509-2850

s.unfall@klinikum-bochum.de

Sekretariat Endoprothetik und Rheumaorthopädie

Heike Rudnik

Telefon 0234/509-8294
Telefax 0234/509-8295

Endoprothetik und Rheumaorthopädie

St. Elisabeth-Hospital Bochum

Terminvergabe telefonisch:
täglich 08.00 - 15.00 Uhr


Orthopädische Schmerztherapie

Klinik Blankenstein Hattingen

Terminvergabe telefonisch:
täglich 08.30 - 14.00 Uhr

Allgemeine Sprechstunde:
Telefon 02324/396-72162

Stationäre Aufnahme:
Telefon 02324/396-72477
Telefax 02324/396-72160

k.fiestelmann@klinikum-bochum.de

14.000

ambulante Patienten jährlich

3.500

stationäre Patienten jährlich

141

stationäre Betten

Forschung & Lehre

mehr infos

Als Orthopädische Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum nimmt die Forschung einen wichtigen Platz in unserem Alltag ein. Der Schwerpunkt liegt auf der klinischen Forschung mit dem Ziel der Optimierung von Diagnostik- und Therapieverfahren. Regelmäßig erfolgt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in Kooperationsprojekten. Über solche Kooperationsprojekte erfolgt zudem Grundlagenforschung, z.B. auf dem Gebiet der Biomechanik.
Es besteht die Möglichkeit zur Promotion und zur Habilitation.


Aktuelles

Talentwerk des VfL Bochum kooperiert mit dem Katholischen Klinikum

12.07.2018

Die Professionalisierung im Talentwerk des VfL Bochum 1848 schreitet weiter voran. Ab sofort kooperiert die Nachwuchsabteilung mit den beiden Bochumer Krankenhäusern St. Josef-Hospital und St. Elisabeth-Hospital. Beide Krankenhäuser gehören zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB).

Einen besonderen Mehrwert für das Talentwerk bietet das Know-How in medizinischen Fragen aller Art, das die Mitarbeiter der beiden Krankenhäuser aufweisen. Hier kann der VfL-Nachwuchs von dem regelmäßigen Austausch mit Ärzten und anderen Fachkräften profitieren. Einmal jährlich werden außerdem alle Spieler des Talentwerks von der U12 bis zur U19 internistisch-kardiologisch und orthopädisch in den beiden Kooperations-Krankenhäusern untersucht. Zudem bietet die Zusammenarbeit, die in Zukunft noch weiterentwickelt werden soll, für das Talentwerk die Möglichkeit, für verletzte Spieler schnelle Untersuchungstermine erhalten zu können. Darüber hinaus werden die Spieler auch während des Trainings medizinisch betreut.

Alexander Richter, Leiter des Talentwerks, sagt dazu: „Dank der Kooperation mit dem St. Josef- und dem St. Elisabeth-Hospital sind wir in medizinischer Hinsicht absolut top aufgestellt. Die Festanstellung unseres neuen Gesundheitskoordinators Henning Kirfel und die intensive Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern vor Ort sorgen auf medizinischer und physiotherapeutischer Ebene für eine optimale Versorgung unserer Talentwerk-Spieler. Ich freue mich sehr, dass wir die Kooperation nun vertiefen und der VfL Bochum 1848 von dem fundierten Fachwissen der Mitarbeiter dort profitieren wird.“

Priv. Doz. Dr. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB: „Kardiologie und Orthopädie sind traditionell Kerndisziplinen unseres Klinikums. Auch Kindern und Jugendlichen gegenüber empfinden wir eine Verpflichtung. Deshalb passt die Kooperation mit dem VfL Bochum, dem wir sportlich in jeder Hinsicht viel Erfolg wünschen, bestens ins Konzept.“

Revisions-Endoprothetik ist neuer Schwerpunkt in der Orthopädie

03.04.2018

Hendrik Bulok verstärkt das Team von Klinikdirektor Prof. Tobias Schulte

Die Orthopädie im St. Josef-Hospital hat mit der Revisions-Endoprothetik und Tumororthopädie einen weiteren Schwerpunkt und zugleich einen neuen geschäftsführenden Oberarzt. Dafür verantwortlich zeichnet Hendrik Bulok. Seinen Focus richtet der gebürtige Hagener und heutige Dortmunder auf die komplexen Probleme bei eingesetzten Endoprothesen und die vielfältigen Tumore des muskulo-skelettalen Systems. Studiert hat der heute 40-jährige in Düsseldorf. Weitere wichtige Stationen waren die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel in Essen, das RUB-Universitätsklinikum und die Orthopädische Klinik Volmarstein, wo er Oberarzt und „Senior-Hauptoperateur“ war.

Wenn die Knie- oder Hüftprothese Probleme macht

19.02.2018

  • Informationsveranstaltung für Patienten am 14. März im Hörsaalzentrum am St. Josef-Hospital
  • Allergien auf Implantate und Wechseloperation von Prothesen

Knie- und Hüftoperationen gehören zu den häufigsten und erfolgreichsten Operationen der Orthopädie. Die primäre Implantation von Knie- und Hüft-Endoprothesen wird in der von Prof. Roland Willburger geleiteten Abteilung für Rheumaorthopädie und Endoprothetik der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Katholischen Klinikums Bochum (Direktor Prof. Tobias Schulte) mit hoher Zufriedenheit der Patienten und Zuweiser durchgeführt. Die Abteilung ist als Endoprothesenzentrum zertifiziert und hat somit über Jahre hinweg die hochwertige Versorgung der Patienten nachgewiesen. Im St. Josef-Hospital ist darüber hinaus seit Anfang 2018 durch den Geschäftsführenden Oberarzt der orthopädischen Klinik, Herrn Hendrik Bulok, ein neuer Schwerpunkt  etabliert: Revisions-Endoprothetik und Tumororthopädie. Er war langjährig als Oberarzt in einer Schwerpunktabteilung für Wechselendoprothetik und Tumororthopädie tätig.

Zu diesem Thema wird eine Informationsveranstaltung für Patienten angeboten:

Mittwoch, 14. März 2018, ab 16.15 Uhr im Hörsaalzentrum St. Josef-Hospital, Gudrunstraße 56, 44791 Bochum

Die Veranstaltung informiert über das Thema Allergien auf Implantate und Revisions-Endoprothetik. Die meisten Patienten erhalten ihr erstes künstliches Gelenk im mittleren Lebensalter. Aufgrund des steigenden Alters der Patienten wird ein Wechsel der Prothese immer wahrscheinlicher. Auch Komplikationen mit dem eingesetzten Kunstgelenk können einen Revisionseingriff notwendig machen.

 

Bei Knie- und Hüftoperationen gilt es aber auch, mögliche Allergien und andere Unverträglichkeiten vor einem Ersteingriff bzw. bei fraglichen allergischen Reaktionen vor einer eventuell erforderlichen Wechseloperation abzuklären. Wird dies nicht berücksichtigt, können anhaltende Beschwerden (Schmerzen und Schwellungszustände) oder sogar Lockerungen der Implantate auftreten. Frühzeitige Aufklärung und Diagnostik sind hier wichtig. Moderne Implantate und Operationstechniken bieten neue Lösungsansätze. Auch darüber wird auf der Patientenveranstaltung informiert.

Wenn an Knie und Hüfte nur noch eine Operation hilft

30.06.2017

  • Informationsveranstaltung am 12. Juli im St. Josef-Hospital Bochum

Gelenkverschleiß (Arthrose)  ist eines der bedeutendsten Volksleiden unserer Zeit. Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 400.000 künstliche Gelenke eingesetzt.  Betroffen sind vor allem die Knie- und Hüftgelenke. Millionen Menschen leiden in diesem Bereich unter Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen. In vielen Fällen kann das Gelenk durch gezielte sportliche Aktivitäten und konsequente Bewegungstherapie stabilisiert werden. Oft ist jedoch auch eine Operation erforderlich. Die Entscheidung, ob und wann eine solche Operation erfolgen sollte, muss gut durchdacht werden. Spezialisiert auf den Einbau künstlicher Hüft- und Kniegelenke ist die Abteilung für Rheumaorthopädie und Endoprothetik des Katholischen Klinikums Bochum (KKB) im St. Elisabeth- und im St. Josef-Hospital. Seit Juni 2016 belegt das Katholische Klinikum Bochum an beiden Standorten die hohe Qualität der Versorgung durch ein Zertifikat als EndoProthetikZentrum.

Aufgrund des hohen überregionalen Interesses bietet die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des KKB eine Informationsveranstaltung an:

Mittwoch, 12. Juli 2017 von 16.00 bis 18.00 Uhr

Hörsaalzentrum St. Josef-Hospital, Gudrunstraße 56, 44791 Bochum

Die wichtigsten Ziele der Endoprothetik sind Schmerzlinderung oder sogar Schmerzfreiheit, mehr Beweglichkeit und die Verbesserung der Lebensqualität.  Bei sachkundigen Eingriffen gibt es für den Patienten sehr gute Erfolgschancen, dies auch zu erreichen. „In der Endoprothetik hat die Medizin bemerkenswerte Fortschritte erzielt“, betont  Prof. Dr. Roland Willburger, Koordinator des EndoProthetikZentrums im Katholischen Klinikum. „Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist langjährige Erfahrung des Operateurs eine entscheidende Voraussetzung.“ Die Anerkennung einer Klinik als EndoProthetikZentrum bietet dem Patienten hierfür gute Anhaltspunkte.

Berichtet wird auf der Veranstaltung über moderne Behandlungsmöglichkeiten und technische Neuheiten aus der Medizin. Den Einstieg bildet ein allgemeiner Überblick: „Was ist eine Arthrose und welche Behandlungsformen sind möglich?“ Im Anschluss wird im Einzelnen über die Knie- und Hüftgelenkversorgung, aber auch über fortgeschrittene Arthrose im Sprunggelenk informiert. Die Demonstration von Kunstgelenken am Modell und ein persönlicher Kontakt zu den Hauptoperateuren des Zentrums runden das Programm ab.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

Mediziner einigen sich auf neue Leitlinie zur Therapie von nichtspezifischem Rückenschmerz

08.03.2017

  • Prof. Tobias Schulte gehörte zu den Autoren als Vertreter der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft
  • Bewegung wird empfohlen, Bettruhe gilt als schädlich

Millionen Menschen leiden vorübergehend oder längerfristig unter Rückenschmerzen. Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten und sind der häufigste Grund für Krankschreibungen. Meist ist die Ursache nicht eindeutig auszumachen. Fachleute sprechen deshalb von nicht-spezifischem Kreuzschmerz. Wichtig für Patienten: Die Nationale Versorgungs-Leitlinie dazu ist komplett überarbeitet worden und liegt seit wenigen Tagen vor.

Zu den Autoren gehörte als Vertreter der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) Prof. Dr. Tobias Schulte, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik im St. Josef-Hospital Bochum (Katholisches Klinikum Bochum). Experten aus 28 Fachgesellschaften und Organisationen arbeiteten zwei Jahre lang interdisziplinär an der neuen Leitlinie. Sie dient nun als Richtschnur für alle Mediziner in Deutschland, die Rückenprobleme behandeln.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, die verschiedenen Ansichten und Interessen in Einklang zu bringen“, so Prof. Schulte. Die 90 Empfehlungen haben den Rang einer sogenannten S3-Leitlinie und repräsentieren den neuesten Wissensstand der Medizin. Im Rahmen einer aufwändigen systematischen Recherche wurde die relevante wissenschaftliche Literatur komplett analysiert.

Für besonders wichtig hält Prof. Schulte, dass körperliche Bewegung und aktivierende Behandlungen stark empfohlen, Bettruhe und Passivität fördernde Maßnahmen dagegen kritisch betrachtet werden und sogar als schädlich gelten. Falls Patienten auch nach sechs Wochen trotz Therapie keine Besserung erfahren, werden Multimodale Konzepte empfohlen, die Bewegungs-, Schmerz-, Verhaltens- und Psychotherapien kombinieren. „Die multimodale Schmerztherapie stellt einen besonderen Pfeiler in der Schmerztherapie dar und ist deutlich effektiver als eine eingleisige Behandlung. Das bestätigen sowohl Studien als auch die tägliche Arbeit an unseren beiden Standorten St. Josef-Hospital und der Klinik Blankenstein, an denen wir in unserer eigenen Klinik multimodale Schmerztherapie regelmäßig durchführen“, betont Prof. Schulte.

Bildgebende Verfahren wie MRT, CT oder Röntgen sind wichtig, sollten aber nicht zu früh und voreilig eingesetzt werden, sondern nur bei begründetem Verdacht auf eine spezifische Ursache der Schmerzen. Ferner wird in der Leitlinie bekräftigt, dass die Psyche und das soziale Umfeld Kreuzschmerzen beeinflussen können. Im Unterschied zu nichtspezifischem Kreuzschmerz, bei dem die Ursache nicht klar erkennbar ist, gibt es auch den spezifischen Kreuzschmerz. Auch hier ist eine neue Leitlinie in Arbeit, an der Prof. Schulte mitarbeitet.

Die komplette Leitlinie ist abrufbar auf der Internetseite des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) unter: http://www.leitlinien.de/nvl/kreuzschmerz.

Deutsche Elite der Fußchirurgie trifft sich in Bochum

07.03.2017

  • Jahrestagung der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk am 24./25. März in Bochum
  • Viel Bewegung in den Behandlungsmöglichkeiten

Mehrere hunderttausend Patienten unterziehen sich pro Jahr in Deutschland einer fußchirurgischen Behandlung. Angeborene und erworbene Fehlstellungen bei Kindern und Erwachsenen, Knorpeltherapie, Diabetischer Fuß, Ballenzehe (Hallux valgus), Überbein, Sportverletzungen, Einlagenversorgung und vieles mehr: Das medizinische und therapeutische Spektrum ist groß.

Die hochrangige und stark wissenschaftlich geprägte Tagung wendet sich an klinisch und ambulant tätige Fachbesucher. Sie findet zum ersten Mal im Ruhrgebiet statt. Erwartet werden rund 400 Gäste. Partnerregion ist in diesem Jahr Skandinavien. Tagungspräsidenten sind Dr. Frank Schemmann (Ratingen) und Dr. Tanja Kostuj, Geschäftsführende Oberärztin und Spezialistin für Fußchirurgie in der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Josef-Hospitals Bochum. „Die Fußchirurgie ist sehr innovativ und entsprechend stark in Bewegung“, betont sie. So sind heute strahlungsarme 3D-Röntgenaufnahmen für Fuß und Sprunggelenk unter Belastung möglich.

Weitere Beispiele sind synthetische Stoffe sowie die Transplantation von Blutstammzellen aus dem eigenen Knochenmark, mit denen Knorpelschäden in dem belasteten Fußgelenk bis zu einem gewissen Grad behandelt werden können.

Eine besondere Herausforderung stellt nach wie vor der Diabetische Fuß dar. Für diese komplexe Behandlung ist die enge fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Diabetologen, Fußchirurgen, Gefäßchirurgen, Neurologen und Radiologen notwendig.

Die Ärzte haben heute deutlich mehr Möglichkeiten als früher. Dies gilt für die operative Therapie und gleichermaßen für die konservative Behandlung. Selbst Versteifungen von Fußgelenken können so schonend vollzogen werden, dass der Patient in vielen Fällen kaum bewegungseingeschränkt ist oder sogar noch seinem Sport nachgehen kann.

Während Knie- und Hüftgelenkprothesen heutzutage weit verbreitet sind, werden künstliche Sprunggelenke bisher eher selten eingesetzt. Die Ergebnisse sind aber in vielen Fällen sehr gut, betont Dr. Kostuj. Hohe Erwartungen setzt sie in ein erweitertes Sprunggelenkregister, in dem alle operativen Korrekturmaßnahmen– von der Einsteifung über die Prothese bis zur Umstellungsosteotomie – dokumentiert werden und vor allem die Zufriedenheit des Patienten abbilden. Auf dem Kongress werden zu den Prothesen die ersten 10-Jahres-Ergebnisse aus dem Register vorgestellt.

Veranstaltungen

Stellenangebote

Facharzt (m/w/d) für Orthopädie und Unfallchirurgie oder Assistenzarzt (m/w/d) zur Weiterbildung

Einsatzort: St. Josef-Hospital Fachbereich: Orthopädie und Unfallchirurgie Tätigkeitsfeld: Medizinischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit
••• zum nächstmöglichen Zeitpunkt ••• in Voll- oder Teilzeit •••

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Gesundheits- und Krankenpflegerin / Gesundheits- und Krankenpfleger

für den Bereich Unfallchirurgie

Einsatzort: St. Josef-Hospital Fachbereich: Orthopädie und Unfallchirurgie Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit

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