Endoprothetik und Rheumaorthopädie

Die Abteilung für Endoprothetik und Rheumaorthopädie behandelt alle orthopädischen und rheumaorthopädischen Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates mit Ausnahme der Wirbelsäule. Schwerpunkte der Abteilung sind die Endoprothetik am Knie- und Hüftgelenk, arthroskopische Eingriffe am Kniegelenk, Schultergelenk, Ellenbogengelenk und oberen Sprunggelenk, fußchirurgische Eingriffe und handchirurgische Eingriffe. Des Weiteren besteht bei entzündlichen Erkrankungen die Möglichkeit der Durchführung von Radiosynoviorthesen, ggf. in Kombination mit einer operativen Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovektomie).
Die Abteilung verfügt über 30 Betten. Die Nachbehandlung der Patienten ist durch eine speziell geschulte Physiotherapie und Ergotherapie sehr gut gewährleistet.

Prof. Dr. Roland Willburger

Leitender Arzt Rheumaorthopädie

Orthopädie und Unfallchirurgie

0234/509-8294

Sekretariat

Heike Rudnik

Telefon 0234/509-8294
Telefax 0234/509-8295

Terminvergabe

Terminvergabe telefonisch:
täglich 08.00 - 15.00 Uhr

Telefon 0234/509-8294

Schwerpunkte

  • Endoprothetik am Knie- und Hüftgelenk
  • Arthroskopien
  • Fußchirurgie
  • Handchirurgie
  • Rheumachirurgische Eingriffe

Die Abteilung ist als Endoprothesenzentrum zertifiziert und hat somit den hohen qualitativen Standard der Behandlung in den letzten Jahren dokumentiert. Neben dem Einbau von Endoprothesen werden auch regelmäßig Wechseloperationen von Hüft- und Knieendoprothesen durchgeführt.

Arthroskopische Eingriffe (Schlüssellochchirurgie) werden am Kniegelenk, Schultergelenk, Ellenbogengelenk und oberen Sprunggelenk durchgeführt. Hierbei werden neben Meniskusoperationen vor allem auch Eingriffe bei rheumatischen Krankheitsbildern mit Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovektomie) durchgeführt.

Neben achskorrigierenden Eingriffen, z. B. bei bestehendem Hallux valgus oder Krallenzehen, werden auch andere gelenkerhaltende Eingriffe, Versteifungsoperationen und sog. Resektionsarthroplastiken (vor allem bei Rheumapatienten) durchgeführt. Des Weiteren werden auch Eingriffe an den Sprunggelenken und Fußwurzelknochen durchgeführt.

Neben den gängigen rheumaorthopädischen Eingriffen mit Entfernung von Entzündungsgewebe und Korrektur von Fehlstellungen durch Weichteileingriffe, Teilversteifungen oder Versteifungen werden auch die gängigen handchirurgischen Eingriffe wie z. B. beim Vorliegen eines Carpaltunnelsyndromes oder einer Rhizarthrose (Daumensattelgelenkarthrose) durchgeführt. Die orthopädietechnische Versorgung wird durch einen Partner gewährleistet, die Nachbehandlung von speziell geschulten Physiotherapeuten und Ergotherapeuten durchgeführt.

Die Rheumaorthopädie führt alle gängigen operativen Eingriffe im Bereich des Bewegungsapparates mit Ausnahme der Wirbelsäule durch. Es werden neben sog. Synovektomien (Entfernung von entzündetem Sehnengleitgewebe oder Gelenkinnenhautgewebe) auch gelenkmodulierende sowie gelenkersetzende operative Verfahren eingesetzt. Hierbei werden neben Weichteilkorrekturen auch Achskorrekturen, teilversteifende, komplett versteifende und komplett ersetzende Gelenkeingriffe angeboten.