Qualität durch Erfahrung

Unsere Radiologie ist an zwei Standorten angesiedelt: im St. Josef- und im St. Elisabeth-Hospital. An beiden Häusern führen wir während Ihrer stationären oder teils auch ambulanten Behandlung zeitnah erforderliche Untersuchungen wie Röntgen einschließlich Durchleuchtungen, Computertomographien und sonographische Untersuchungen durch. Nuklearmedizinische Untersuchungen erfolgen im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin am St. Josef-Hospital.

Schwerpunkte

  • Interventionen / Interventionelle Radiologie
  • Magnetresonanztomographie MRT
  • Angiographie
  • PET/CT, Szintigraphie (Gammakamera) - Nuklearmedizin
  • Computertomographie CT
  • Röntgen / Durchleuchtung
  • Ultraschall
  • Neuroradiologie
  • Netzwerk Schlaganfall
  • Kinderradiologie
  • Gewinnung von Gewebeproben (Biopsien)
  • Lokale Therapieverfahren bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen (z.B. ablassen von Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Abszessdrainagen) und Zerstörung von Tumoren in unterschiedlichen Körperregionen (Tumorablationen)
  • Schmerzbehandlungen, z.B. an der Wirbelsäule
  • Eingriffe an der Leber zur Behandlung von Bauchwassersucht (transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Stentshunt (TIPS)), zur Darstellung der Gallenwege (perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC)) und zur Behandlung von Gallestau / Ikterus durch Einlage von Gallengangsdrainagen ((perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD)), Vorbereitung von Leberteilentfernungen (Pfortaderembolisation vor Leberresektion)
  • Geplant: Behandlung von Leberkrebs und Lebermetastasen durch innere Bestrahlung (Selektive interne Radiotherapie (SIRT))
  • Diagnostik aller Körperregionen mit hohem Weichteilkontrast ohne Strahlenexposition
  • Spezialdiagnostik, z.B. MRT der Lunge, MR-Elastographie der Leber
  • MRT des Herzens (Cardio-MRT)
  • Gefäßdarstellungen (MR-Angiographie)
  • MR-Enteroklyse / MR-Sellink
  • Geplant: MR-Defäkographien
  • Spezialuntersuchungen der Leber und der Gallenwege mit leberspezifischem Kontrastmittel
  • MR-gesteuerte Interventionen
  • diagnostische Angiographien des gesamten Körpers inklusive neuroradiologischer Fragestellungen
  • Therapie von Gefäßstenosen: Ballonangioplastien (PTA), Stenteinlagen, Atherektomien, Thrombektomien
  • Therapie von akuten Blutungen, z.B. nach Unfällen
  • Ausschaltung von Gefäßerweiterungen (Aneurysmata) mit Platinspiralen (Coiling) und Gefäßmalformationen mit Gewebekleber
  • Lokale Behandlung von bösartigen Lebertumoren mit Kathetertechniken (transarterielle Chemoembolisationen (TACE) oder blande Embolisation (TAE))
  • Behandlung von komplikativen Bauchaortenaneurysmata (EVAR) durch die Haut oder durch die Arterien (Endoleaks)
  • Metabolische und morphologische Diagnostik des gesamten Körpers
  • Tumor- und Entzündungsdiagnostik
  • Herzdiagnostik zur Bestimmung der kardialen Vitalität
  • Demenzabklärung
  • Bestrahlungsplanung
  • Geplant: lokale Therapie mit offenen Strahlern (RadioSynoviOrthese (RSO), SIRT mit 90Y, lokale Bestrahlung von bösartigen Hauttumoren)
  • Bildgebende Diagnostik aller Körperbereiche mit reduzierter Strahlenexposition und erhöhter Geschwindigkeit
  • CT-Spezialverfahren wie z.B. kardiale Diagnostik, Angiographie, virtuelle Colonographie (Darmdarstellung)
  • Knochendichtemessung: Osteo-CT und DXA
  • CT-gesteuerte Interventionen
  • gesamtes Spektrum der konventionellen Röntgendiagnostik mit dosissparenden Detektoren
  • Ösophagus-Breischluck, Magen-Darm-Passagen, Kolon-KE
  • Diagnostik von Fisteln und Drainagen
  • Darstellung des Hirnwasserräume an der Wirbelsäule (Myelographie)
  • Abdomensonographie
  • Schilddrüsensonographie
  • Lymphknotensonographie
  • Netzwerk Schlaganfall – Thrombektomien bei Hirnschlag
  • Ausschaltung von Gefäßerweiterungen (Aneurysmata) mit Platinspiralen (Coiling) und Gefäßmalformationen mit Gewebekleber
  • Diagnostik Multiple Sklerose (MS)
  • Gesamtes Spektrum der Neuroradiologie

Unser Institut ist Teil des Netzwerks Ruhrgebiet gegen Schlaganfall. Mit unserer interventionellen Angiographieeinheit und angebundenen Stroke Unit stehen wir ganzjährig, 24 Stunden am Tag für die Notfallversorgung von Schlaganfällen (z.B.Thrombektomie) bereit. Dabei kooperieren wir mit der neurologischen Klinik unseres Hauses.

Der Schlaganfall, verursacht durch eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns, ist die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung im Erwachsenenalter und nach dem Herzinfarkt die zweithäufigste Todesursache. Patienten aller Altersgruppen können von einem Hirninfarkt betroffen sein. Wie bei keinem anderen Krankheitsbild ist das zeitnahe Erkennen und Behandeln von Thrombosen der Hals- und Kopfgefäße wichtig. Jede Minute zählt!
www.ruhrgebietgegendenschlaganfall.de

Seit 2014 verfügt unser Klinikum über ein eigenes Institut für Kinderradiologie. Damit besteht die Möglichkeit, das gesamte Spektrum bildgebender pädiatrischer Diagnostik auf universitärem Niveau mit kinderradiologischer Expertise ambulant und in kindgerechter Atmosphäre anbieten zu können. Das Institut betreut die stationären Patienten der Bochumer Universitätskinderklinik und ist darüber hinaus kompetenter Ansprechpartner für die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und Anlaufstelle für ambulante pädiatrische Patienten. Leiter des Instituts für Kinderradiologie ist Dr. med. Christoph M. Heyer, Facharzt für Diagnostische Radiologie mit dem Schwerpunkt Kinderradiologie und Facharzt für Kinderheilkunde, der in der Praxis für Radiologie im MVZ JosefCarrée vornehmlich MRT-, CT- und Röntgenuntersuchungen durchführt.

  • Neonatologie
  • Traumadiagnostik
  • Tumordiagnostik
  • Knochendichtemessungen, z.B. bei Stoffwechselstörungen oder unter Chemotherapie

 

Dr. Christoph M. Heyer

Kinderradiologie

Kinderradiologie

0234/509-5260 Vita

Medizinische Leitung im St. Josef-Hospital

Prof. Dr. Nasreddin Abolmaali

Klinikdirektor

Radiologie und Nuklearmedizin

0234 509-3311

Medizinische Leitung Neuroradiologie

Prof. Dr. Carsten Lukas

Chefarzt Neuroradiologie

Neuroradiologie

0234/509-3301

Medizinische Leitung im St. Elisabeth-Hospital

Dr. Klaus-Dieter Heimann

Leitender Arzt

Radiologie und Nuklearmedizin

0234/509-8601

So erreichen Sie uns

St. Josef-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-0
Telefax 0234/509-3995

Sekretariat Radiologie

Petra Stern

Telefon 0234/509-3311
Telefax 0234/509-3307

Sekretariat Neuroradiologie

Andrea Schneider

Telefon 0234/509-3301
Telefax 0234/509-3372

Zentrale Anmeldung, CD- und Befundanforderung

Claudia Preuß

Telefon 0234/509-3320
Telefax 0234/509-3363

Terminvergabe

Evelyn Gruna

Telefon 0234/509-3360
Telefax 0234/509-3363

St. Elisabeth-Hospital

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Bleichstraße 15
44787 Bochum

Telefon 0234/509-80

Sekretariat St. Elisabeth-Hospital

Sabine Berndt

Telefon 0234/509-8601
Telefax 0234/509-8611

15.500

CT-Untersuchungen

6.000

MRT-Untersuchungen

2.000

Invasive Untersuchungen und Behandlungen

Forschung & Lehre

Publikationen

Als Universitätsklinikum der RuhrUniversität Bochum beteiligt sich unser Institut neben der klinischen Arbeit an medizinischer Lehre und Forschung. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt wird dabei durch die Arbeitsgruppe NiRiMS (Neuroimaging Research in MS) unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten Lukas gebildet. Im Fordergrund steht dabei die quantitative Bildanalyse neuroinflammatorischer und neurodegenerativer Prozesse im Rahmen der Multiplen Sklerose (MS).

Forschung und Lehre am KKB: Arzt im Hörsaal

Aktuelles

Neuer MRT bietet Patienten zusätzlichen Komfort

27.09.2021

KKB investiert in der Radiologie des St. Josef-Hospitals - Schnelle, präzise Bilder mit neuen Anwendungsmöglichkeiten

Schnellere Untersuchungen, hochpräzise Aufnahmen, mehr Komfort für den Patienten und neue Anwendungsmöglichkeiten: Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) investiert in seiner Radiologie im St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) in einen neuen Magnetresonanz-Tomografen (MRT), 3Tesla. Um das acht Tonnen schwere Gerät unterzubringen, wurde auf dem Klinikgelände ein eigener Anbau erstellt. Der MRT von Siemens Healthineers wurde am 27. September geliefert und geht Mitte Oktober in Betrieb. 

Spezielle Sensoren messen automatisch den Atemverlauf und sparen Wiederholungsscans ein. Dadurch kann die MRT-Aufnahme um bis zu 30 Prozent schneller erfolgen. Zusätzlicher Komfort ergibt sich auch dadurch, dass die Patienten mehr Platz haben als bei herkömmlichen Geräten. Der Raum, in dem das neue Gerät laufen wird, hat ein Tageslichtfenster und sorgt für ein angenehmes Untersuchungsumfeld. 

Geliefert werden Behandlungsergebnisse in hoher Qualität. Durch ausgefeilte Technologien, die die Positionierung des Patienten auf Knopfdruck genau bestimmen und Arbeitsabläufe vom Start des Scans bis zur Qualitätskontrolle automatisieren, entstehen Bilder in hoher Präzision und Auflösung. Schwerpunktmäßig profitieren davon Patienten mit Gehirn- und Rückenmarkserkrankungen sowie Mittel-/Innenohrerkrankungen, da selbst kleinste krankhafte Veränderungen sichtbar gemacht werden können. 

Ferner ermöglicht das System hochqualitative Aufnahmen auch von Patienten mit Herzrhythmus-Störungen, Adipositas oder Menschen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes den Untersuchungsablauf nicht aktiv unterstützen können. Möglich werden zum Beispiel Untersuchungen der Leber, ohne dass der Patient den Atem anhalten muss. Vereinfacht werden auch Ganzkörperuntersuchungen, die u.a. für onkologische Patienten sehr wichtig sind. Durch besondere Hard- und Software wird zudem erreicht, dass anspruchsvolle Forschungen in Angriff genommen werden können. 

„Der Scanner ermöglicht eine hochpräzise Positionierung, geht damit auf individuelle Unterschiede der Patienten ein und erhöht damit die Vergleichbarkeit der Aufnahmen“, sagt Prof. Nasreddin Abolmaali, Direktor der Universitätsklinik für Radiologie im St. Josef-Hospital.  „Durch die exzellente und detailreichere Bildgebung des neuen Scanners, gepaart mit der Anwendung künstlicher Intelligenz, setzen wir als Neuroradiologen neue Maßstäbe im Bereich der diagnostischen Möglichkeiten von Gehirn-, Innenohr- und Rückenmarkserkrankungen“, ergänzt Prof. Carsten Lukas, Chefarzt des Instituts für Neuroradiologie.

Stellenangebote

MTRA oder MFA mit Röntgenschein (m/w/d)

Einsatzort: St. Josef-Hospital Fachbereich: Radiologie und Nuklearmedizin Tätigkeitsfeld: Sonstige Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit
••• zum nächstmöglichen Zeitpunkt ••• in Voll- oder Teilzeit (50%) •••

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Medizinisch-technische Radiologieassistentin (m/w/d)

Einsatzort: Martin-Luther-Krankenhaus Fachbereich: Radiologie und Nuklearmedizin Tätigkeitsfeld: Sonstige Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit
••• zum 01.03.2022 ••• in Voll- oder Teilzeit •••

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Oberarzt (m/w/d) sowie Facharzt (m/w/d) Radiologie

für die Standorte St. Josef-Hospital und Martin-Luther-Krankenhaus

Fachbereich: Radiologie und Nuklearmedizin Tätigkeitsfeld: Medizinischer Bereich Arbeitszeit: Vollzeit
••• zum nächstmöglichen Zeitpunkt ••• in Vollzeit •••

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Medizinisch-technische Radiologieassistentin (m/w/d)

Einsatzort: St. Elisabeth-Hospital Fachbereich: Radiologie und Nuklearmedizin Tätigkeitsfeld: Sonstige Arbeitszeit: Vollzeit
••• zum nächstmöglichen Termin ••• in Vollzeit •••

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