Wir sind für Sie da!

Neben der kinderärztlichen Grundversorgung kümmern wir uns schwerpunktmäßig vor allem um chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die wir durch fachärztliche Kompetenz und ein breit aufgestelltes Team von Therapeutinnen, Psychologen und weiteren Betreuerinnen versorgen.

"Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betreut Kinder und Jugendliche von der Geburt bis zum Ende der körperlichen Reife."

Prof. Dr. Thomas Lücke
Klinikdirektor

Das Kind zählt – Alles für unsere Kleinen“ heißt die Broschüre, in der alle wichtigen Informationen zusammengefasst sind. Viel Spaß beim Lesen!

Abteilungen

  • Neuropädiatrie mit Sozialpädiatrie
  • Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
  • Pädiatrische Pneumologie
  • Pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie

Prävention von Anfang an

In unserer Abteilung für Neuropädiatrie (Kinderneurologie mit Sozialpädiatrie) betreuen wir junge Patienten mit angeborenen und erworbenen Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems, einschließlich Muskelerkrankung und Stoffwechselerkrankungen. Auffällig sind diese Kinder und Jugendlichen durch Entwicklungs- oder Bewegungsstörungen. Typische Erkrankungen aus unserem Tätigkeitsbereich sind:

  • Bewegungsstörungen
  • Chronische Kopfschmerzen
  • Epileptische und nichtepileptische Anfälle
  • Hirntumore (Diagnostik und Nachsorge)
  • Neuroimmunologische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose)
  • Neuromuskuläre Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen

Prof. Dr. Thomas Lücke

Direktor

Kinder- und Jugendmedizin

0234/509-2611 Vita

Maximale Sicherheit

Die Neugeborenen-Intensivstation der Universitätskinderklinik Bochum hat 15 Intensivbetten und befindet sich als Teil des Perinatalzentrum Bochum im St.-Elisabeth-Hospital unmittelbar neben Kreißsaal und Operationssaal für Kaiserschnitte. Dadurch können kranke Neu- und Frühgeborene ohne Zeitverzögerung und ohne belastende Transporte behandelt werden.

Wir behandeln sämtliche Erkrankungen von Neugeborenen mit Ausnahme von Problemen, die einer Operation bedürfen. Die Station erfüllt die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesaussschuss an Level-1-Perinatalzentren und veröffentlicht in diesem Rahmen die Ergebnisqualität bei der Behandlung sehr kleiner Frühgeborener.

Dr. Norbert Teig

Abteilungsleiter Neonatologie

Kinder- und Jugendmedizin

0234/509-2634 Vita

Erkrankungen der Atemwege

In der Pädiatrischen Pneumologie (Kinderlungenheilkunde) betreuen wir mit einem Team aus Ärzten, Schwestern / Pflegern, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern, Sozialarbeitern, Psychologen und Technischen Assistenten Kinder und Jugendliche mit allen akuten und chronischen, angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Atemwege.

Ein wichtiger Schwerpunkt besteht in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit angeborenen chronischen Atemwegserkrankungen (Mukoviszidose (CF) und Primäre Ziliendyskinesie (PCD)). Es besteht eine Spezialambulanz, in der die ambulante Behandlung der vielfältigen Probleme durch ein multiprofessionelles Team sichergestellt wird. Des Weiteren wird das gesamte Spektrum von Atemwegs-Erkrankungen und -Fehlbildungen im Kindesalter behandelt. Es bestehen weitere Spezialambulanzen für allergologisch-pneumologische Fragestellungen. Unser diagnostisches und therapeutisches Angebot reicht von der Notfallbronchoskopie bei aspirierten (eingeatmeten) Fremdkörpern bis zur speziellen elektrophysiologischen Diagnostik der Mukoviszidose.

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Wir betreuen Neugeborene, Säuglinge, Schulkinder und Jugendliche mit allen Erkrankungen des Verdauungstraktes, der Leber- und Gallenwege sowie mit unterschiedlichen Ernährungsstörungen (Über- und Untergewicht, Fettstoffwechsel).

Hierzu gehören z.B. unklare Bauchschmerzen, insbesondere auch bei schwer behinderten Kindern, chronischer Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Magensäurerückflusserkrankung, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Kurzdarmsyndrom, Hepatitis, angeborene Stoffwechsel- und Gallenwegserkrankungen, Verstopfung, Reizdarmsyndrom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie die Zöliakie.

Einen besonderer Schwerpunkt stellt die Betreuung von Patienten mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse dar, die auch interdisziplinär mit den Kollegen und Kolleginnen der Chirurgie und der Inneren Medizin bis ins Erwachsenenalter fortgeführt werden kann.

Die Durchführung von Magen- und Darmspiegelungen gehören zu unserem täglichen Routineprogramm.

Priv.-Doz. Dr. Anjona Schmidt-Choudhury

Abteilungsleiterin Pädiatrische Gastroenterologie

Kinder- und Jugendmedizin

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Thomas Lücke

Direktor

Kinder- und Jugendmedizin

0234/509-2611 Vita

So erreichen Sie uns

Kinderklinik – St. Josef-Hospital

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Zugang aktuell nur über Stadionring möglich
44791 Bochum

Telefon 0234 / 509-2631

Ambulante Terminvergabe

Für eine ambulante Terminvereinbarung schicken Sie uns gerne eine E-Mail an termine-kinderklinik@klinikum-bochum.de 

Notfallambulanz

Geöffnet täglich (24 Stunden)

Telefon 0234/509-2691

Kinderambulanzzentrum

Spezialsprechstunden

Terminvergabe telefonisch:
täglich 8.00 - 12.00 Uhr
Telefon 0234/509-2631

SPZ

Sozialpädiatrisches Zentrum

Terminvergabe telefonisch:
Mo: 11.30 - 12.30 Uhr
Di - Fr: 11.00 - 12.30 Uhr
Telefon 0234/509-2830

MVZ Dr. Michaela Kleber

Pädiatrische Endokrinologie

Terminvergabe telefonisch:
täglich 11.00 - 13.30 Uhr
Telefon 0234/509-6654

Praxis Dr. Jörg Hohendahl

Terminvergabe telefonisch:
Mo., Di., Do., Fr.: 9.00 - 11.00 Uhr
Telefon 0234/509-2631

4.500

stationäre Patienten jährlich

35.000

ambulante Patienten jährlich

90

stationäre Betten

Im Fokus Corona-Virus: Wie ansteckend sind Kinder? zur studie

Wie stark geben Kinder das Corona-Virus weiter? Dazu hat unsere Universitätskinderklinik in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kinderärzten im Ruhrgebiet, dem Institut für Humangenetik, dem Institut für Virologie und der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhr-Universität Bochum unter dem Titel CorKID ein Forschungsprojekt angestoßen. zur Studie

„Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, wie weit sich die Infektion bereits unter Kindern verbreitet hat und noch verbreiten wird.“

Dr. Folke Brinkmann
Oberärztin, komm. Leiterin Pädiatrische Pneumologie

"Ob in der Geburtshilfe oder der Frauenheilkunde - bei uns steht der ganze Mensch im Mittelpunkt. Wir möchten Sie in jeder Hinsicht unterstützen und beraten Sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten!"

PD Dr. Peter Kern, Klinikdirektor

Im Fokus

Geburt im "Eli"

Ein Kind zu bekommen zählt zu den wundervollsten Erlebnissen im Leben. Ob Junge oder Mädchen, erstes oder Geschwisterkind, neues Leben heißt immer auch Veränderung und neue Verantwortung. Wir im Katholischen Klinikum Bochum sind von Anfang an für Sie da.

Jupp ist da

Schenken und etwas Gutes tun: Wer den kleinen Stoffesel Jupp - das neue Maskottchen unserer Kinderklinik - erwirbt, unterstützt dabei mit zwei Euro den Förderverein der Klinik. . Klinikdirektor Prof. Thomas Lücke, Pflegebereichsleiterin Sabrina Gust und Service-Mitarbeiterin Jacoba Luiting haben das Plüsch-Maskottchen jetzt im Bistro der Klinik präsentiert. Erhältlich ist der qualitativ hochwertige und mit TÜV-Siegel ausgezeichnete „Jupp“ für 9,50 Euro im St. Josef-Hospital (Pforte, Personalcafeteria, Bistro Kinderklinik) und im St. Elisabeth-Hospital (Bistro Eli`s).

Maskottchen Jupp ist da
Im Fokus Auf dem Weg von einem Geschlecht zum anderen zum text

Transidentität ist ein Phänomen, das immer stärker Einzug in die gesellschaftliche Debatte und in die Medizin findet. An der Universitätskinderklinik Bochum wird dieses Thema mit der erforderlichen klinischen und wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit sowie mit Respekt und Sensibilität behandelt.

Symbolbild: Von einem Geschlecht ins Andere

„Wir raten zu einer sehr sorgfältigen Reflexion über die Chancen, aber auch die Risiken einer Geschlechtsangleichung – zumindest noch in der Zeit vor der Volljährigkeit.“

Prof. Annette Richter-Unruh
Stiftungsprofessur für Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie

Prof. Annette Richter-Unruh
Im Fokus Wasser trinken, auf geht's! zur website

Wasser trinken und viel Bewegung sind wichtig, damit Kinder gesund und fit durch den Alltag kommen. Aber wie weckt man bei Kindern die Lust auf Trinkwasser und die Freude an Bewegung? In einer neu gestalteten Materialsammlung hat das Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE) der Universitätskinderklinik Bochum in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Pädagoginnen praktische Module zusammengestellt, die Kinder in Kitas und Grundschulen für die Themen Trinken und Bewegung begeistern können. Hier geht's zur FKE-Seite mit einem Video zu flissu.

Kind trinkt aus Gartenschlauch

„Kinder sollen reichlich trinken - am besten Wasser. Mit den Ergebnissen von flissu möchten wir Kitas und Schulen dabei unterstützen, Kindern Freude am Wasser trinken zu vermitteln."

Prof. Mathilde Kersting
Leiterin des Forschungsdepartments Kinderernährung (FKE)

Kind mit Becher in der Hand

Forschung & Lehre

mehr infos

Der Fachbereich Kinder- und Jugendmedizin ist verantwortlich für die Ausbildung der Studentinnen und Studenten der Ruhr-Universität Bochum im Fach „Kinder- und Jugendmedizin“ (Pädiatrie). Hier für bieten wir ein breites Angebot an studentischer Lehre vom ersten bis zum 12. Semester des Medizinstudiums an. Zudem sind wir an zahlreichen pädiatrischen Studien beteiligt bzw. führen diese selbst durch.

Forschung und Lehre am KKB: Arzt im Hörsaal

Partner & Förderer

Um die äußeren Bedingungen unserer kleinen Patienten und Eltern zu verbessern, um diagnostische Möglichkeiten zu schaffen, für die das Budget nicht reicht, und um die Pflege der Beziehungen zu Patienten und Elterninitiativen zu ermöglichen, hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin starke Partner gefunden. Wir danken für die Unterstützung!

Video

Spitzenmedizin mit Herz

Erleben Sie in diesem Film über das Katholische Klinikum Bochum u.a. emotionale Sequenzen aus Zauberer- und Puppenspielerveranstaltungen in der Kinderklinik.

Aktuelles

Bochumer Beteiligung an Impfstudie in Siegen-Wittgenstein

26.08.2021

Informationen zur Studie „U16 – Wissenschaftliche Evaluierung der COVID-19 Schutzimpfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Landkreis Siegen-Wittgenstein“.

Die Auswirkung der Impfung von 12- bis 15-jährigen Kindern und Jugendlichen gegen SARS-Cov-2 auf das Infektionsgeschehen steht im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Studie „U16 – Wissenschaftliche Evaluierung der COVID-19 Schutzimpfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Landkreis Siegen-Wittgenstein“*, die im Impfzentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein gestartet ist. Es handelt sich hierbei um ein kooperatives Projekt an dem WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen der Universität des Saarlandes, der Universität Siegen, des Universitätsklinikums des Saarlandes, des Universitätsklinikums Bochum, sowie des Impfzentrums Siegen-Wittgenstein beteiligt sind.

Die Studie, eine Kombination aus Befragung und statistischer Auswertungen mit Hilfe mathematischer Modelle, soll neue Erkenntnisse über die Situation junger Menschen in der Pandemie liefern und hinsichtlich der Auswirkungen der Impfquote in der jungen Bevölkerung auf das Infektionsgeschehen.

Ziele des Projekts sind zum einen Erkenntnisse über die Impfbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen zu erlangen, zu erfahren welche Gründe der Entscheidung sich impfen zu lassen zu Grunde liegen und wie die Impflinge und deren Eltern ihr gesundheitliches Befinden in Pandemiezeiten beurteilen. Geimpfte Kinder, Jugendliche und deren Eltern werden nach der Impfung im Impfzentrum Siegen-Wittgenstein gebeten einen freiwilligen, pseudonymisierten Fragenkatalog in elektronischer Form zu beantworten. Es handelt sich um Fragen zur Impfbereitschaft und -motivation, zu Verhaltensstärken und -auffälligkeiten, der subjektiven Gesundheit, des Wohlbefindens und der Internet- und Mediennutzung.

Um weitere Daten zur Situation der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie z.B. Studenten, im Kreis Siegen-Wittgenstein zu erhalten und so auch jene zu erreichen, die bereits geimpft sind, noch zögern, oder sich nicht impfen lassen möchten, besteht die Absicht im Laufe des Projekts eine Online-Befragung, ähnlich der oben erwähnten, an Berufsschulen und an der Universität Siegendurchzuführen.

Zum anderen soll der Effekt des Impfangebots für Kinder und Jugendliche auf verschiedene Aspekte, wie z.B. das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein, auf die Inzidenz in der betroffenen Gruppe, aber auch die pandemische Situation in der Gesamtbevölkerung evaluiert werden. Es bietet sich durch Vergleiche mit anderen Regionen, die geringere Impfquoten bei Kindern und Jugendlichen erreichen, die Möglichkeit, die Rolle des Ausbildungsbetriebs auf die Ausbreitung des SARS-Cov-2 innerhalb der Population der jungen Menschen und der Sekundärübertragungen in eine zum Teil immunisierte Erwachsenenpopulation zu untersuchen, sprich ob eine höhere Impfquote bei Kindern und Jugendlichen ein verringertes Ansteckungsrisiko für die Elterngeneration bedeutet und ob sie sich positiv auf den Schulbetrieb auswirkt.

Erste Zwischenergebnisse des bis Ende Februar 2022 angesetzten Projekts werden im Herbst, nach der ersten Schulphase erwartet.

Partner im Projekt:

Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, Kinder- und Jugendmedizin, Direktor Univ.-Prof. Dr. med.Thomas Lückeund Dr. med. Folke Brinkmann, Pädiatrische Pneumologie

Impfzentrum Siegen-Wittgenstein, Leitung Dr. med. Thomas Gehrke

Universität Siegen, Prorektorin Univ.-Prof.in Dr. Alexandra Nonnenmacher

Ärztekammer Westfalen-Lippe, Geschäftsführender Arzt Dr. med. Markus Wenning

Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Klinische Pharmazie, Univ.-Prof. Dr. Thorsten Lehr

Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Direktorin Univ.-Prof.in Dr. med. Eva Möhler, sowie Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie Direktor Univ- Prof. Dr. med Michael Zemlin

Starke Präsenz in der neuen Top-Ärzteliste 2021

15.06.2021

Auch die Ärzteliste 2021 des Nachrichtenmagazins FOCUS hat für das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hervorragende Platzierungen gebracht. Insgesamt 18 Mediziner werden für ihre Leistungen gewürdigt, einige unter ihnen auch für mehrere Teilgebiete. Bereits in den vergangenen Jahren ist das KKB in der FOCUS-Liste stark vertreten gewesen. Ausgewertet werden dafür bundesweit in erster Linie fachliche Empfehlungen anderer Ärzte. Darüber hinaus fließt in die Übersicht ein, wie stark die jeweiligen Ärzte in der Forschung und in eigenen wissenschaftlichen Studien engagiert sind.

Genannt werden in der neuen Ärzteliste: 

  • Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts und der Lunge, Palliativmedizin)
  • Waldemar Uhl (Tumoren des Verdauungstrakts, Chirurgie der Gallenblase/Gallenwege und des Magen-Darm-Trakts)
  • Ralf Gold (Multiple Sklerose)
  • Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Stefan Dazert (Gehörerkrankungen und Sinusitis)
  • Achim Mumme (Gefäßchirurgie, Venenleiden, Beingefäße)
  • Andreas Mügge (Bluthochdruck, Interventionelle Kardiologie)
  • Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Markus Stücker (Venenleiden)
  • Eggert Lilienthal (Kinderdiabetologie)
  • Norbert Teig (Neonatologie)
  • Eggert Stockfleth (Hauttumoren)
  • Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)
  • Tobias Schulte (Wirbelsäulenchirurgie / Kinderorthopädie)
  • Dirk Neveling (Chronische Schmerzen)
  • Klaus Hoffmann (Botox & Filler, Dermatologische Lasertherapie, Lippenkorrektur)
  • Ludger Pientka (Akutgeriatrie)
  • Norbert Brockmeyer (Sexualstörungen bei Diabetes)

Kinder verarbeiten Corona besser als Erwachsene

03.08.2020

In neun deutschen Bundesländern gehen die Sommerferien in diesen Tagen zu Ende. Damit stehen Millionen von Kindern und Jugendlichen in ihren Schulen nach den harten Corona-Einschränkungen der vergangenen Monate vor einem Neustart. Aus Sicht der Universitätskinderklinik Bochum (Direktor: Prof. Thomas Lücke) ist die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in voller Klassenstärke zwar mit Risiken verbunden, aber vertretbar.

Als Basis der Empfehlung dienen vor allem Erkenntnisse aus der sogenannten STARS- Studie. In Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kinderärzten und der Ruhr-Universität Bochum wurden bisher 750 Kinder, die teils heftige Symptome aufwiesen (Fieber, langanhaltender Husten, Erbrechen oder Durchfall etc.) auf Corona getestet. Wegen dieser Symptome lag bei Eltern und Ärzten der Verdacht auf eine Corona-Infektion nahe. Positiv getestet wurde von den 750 aber lediglich ein einziges Kind.

„Diese Ergebnisse sind zunächst beruhigend, können aber kein Grund sein, in der Wachsamkeit nachzulassen“, sagt Dr. Folke Brinkmann, Oberärztin der zum Katholischen Klinikum gehörenden Universitätskinderklinik Bochum und Koordinatorin der Studie. Da die Lockerungen in Deutschland und auch international zu einem Anstieg der COVID-Infektionen geführt haben, werden weitere Testreihen erforderlich sein. So zum Beispiel die Corkid-Studie, die seit Juni läuft und noch in den kommenden Monaten fortgesetzt wird. „Bisher wurden im Rahmen von Corkid schon mehrere 100 Kinder und ihre Mütter auf Antikörper getestet. Auch hier war der Anteil der positiv Getesteten verschwindend gering“, so Dr. Brinkmann. Diese Datenbasis reicht aber noch nicht aus, um konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen. Dies wird in einigen Wochen der Fall sein.

Auch wenn die Schulen jetzt wieder im Regelbetrieb starten, müssen Hygieneregeln weiterhin strikt beachtet werden. Dazu gehört das Tragen von Masken, das regelmäßige Händewaschen, das Abstandsgebot auf dem Schulhof und das regelmäßige Lüften der Klassenräume. Lehrer und Erzieher sollten auf jeden Fall Masken tragen, denn sie sprechen laut in die Räume hinein und verteilen verstärkt Aerosole.

Auch die Schüler der weiterführenden Schulen sollten Masken tragen. Für Grundschüler kann diese Pflicht überdacht werden. Folke Brinkmann: „Insgesamt müssen wir auf Sicht fahren, also flexibel reagieren, wenn sich lokale oder sogar größere Ausbruchherde ergeben.

Bisherige Studienergebnisse legen den Schluss nahe, dass Kinder weniger infektiös sind als Erwachsene. Dies gilt auch für ältere Kinder und Jugendliche, gleicht sich aber mit zunehmendem Alter (17-18 Jahre) an das Niveau der Erwachsenen an.

COVID-Antikörper-Studie unter 3000 Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet

08.06.2020

Die Corona-Krise hält die Wissenschaftler weltweit in Atem. Dies gilt nicht nur für Impfstoffe und Medikamente, sondern in zunehmendem Maße für die Frage, wie stark Kinder betroffen sind und in welchem Umfang sie die Infektion weitergeben. In Deutschland ist dazu ein heftiger Streit unter führenden Virologen entbrannt. Vor diesem Hintergrund hat die Universitätskinderklinik Bochum (Direktor: Prof. Thomas Lücke) in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kinderärzten im Ruhrgebiet, dem Institut für Humangenetik, dem Institut für Virologie und der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhruniversität Bochum unter dem Titel CorKID ein umfangreiches Forschungsprojekt angestoßen. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 566.000 Euro gefördert. Untersucht werden 3000 Kinder im Ruhrgebiet. Dies ist in Nordrhein-Westfalen die erste Studie ihrer Art und auch bundesweit eine der größten. „Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, wie weit sich die Infektion bereits unter Kindern verbreitet hat und noch verbreiten wird“, betont Dr. Folke Brinkmann, Oberärztin und kommissarische Leiterin der Abteilung Pädiatrische Pneumologie der Bochumer Universitätskinderklinik. „Wir werden Antikörper bestimmen und auf diese Weise testen, ob die Kinder und Jugendlichen die Infektion schon durchgemacht haben.“ Die Ergebnisse der Studie sollen auch Aufschluss darüber geben, wie groß das Risiko in Schulen und Kindergärten für alle Beteiligten ist. Eltern, die mit ihrem Kind eine U-Untersuchung durchführen, wird in den Praxen angeboten, einen Fragebogen zu bisherigen Infekten ihres Kindes und bisherigen COVID-Risiko auszufüllen. Dann wird ein Antikörper-Test durchgeführt. Sollten im Blut des Kindes keine Antikörper gegen COVID nachweisbar sein, kann der Test zu einem späteren Zeitpunkt zur Überprüfung wiederholt werden. Im Abstand von mehreren Monaten werden die Familien zudem nach weiteren Beschwerden ihres Kindes befragt. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Studie unter https://CorKid.de/ zu finden.

Katholisches Klinikum Bochum gehört zu den besten deutschen Krankenhäusern

22.10.2019

Top-Platzierungen in der neuen FOCUS-Klinikliste 2020

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat seine seit Jahren bestehende Position
unter den besten deutschen Krankenhäusern erneut bestätigt. Dies ergibt sich aus der
heute neu erschienenen Liste „Top-Kliniken 2020“ des Nachrichtenmagazins FOCUS.
Im Ruhrgebiet erreichte das KKB den zweiten Platz, in Nordrhein-Westfalen Platz sieben
und bundesweit unter den insgesamt rund 1900 Krankenhäusern Platz 34. Unter den
freigemeinnützigen Trägern belegt das KKB in Deutschland Platz eins. Auch unter den
privaten Trägern ist kein einziges Klinikum höher eingeordnet.
Basis für die Rangliste ist in erster Linie die Bewertung von niedergelassenen Ärzten.
Nur wenn eine Klinik von ihnen überdurchschnittlich häufig empfohlen wird, kommt sie
für eine Top-Platzierung in Betracht. Ebenso fließen in die Bewertung nach FOCUS-Angaben die Patientenzufriedenheit, der Behandlungserfolg bei Operationen,
Komplikationsquoten, die technische Ausstattung, die Zahl der Ärzte und Qualifikation
der Pflegekräfte sowie der Hygienestandard ein.
Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB: „In zahlreichen
ärztlichen Fachrichtungen haben wir uns entsprechend den politischen Vorgaben
konsequent spezialisiert und können dadurch eine hohe medizinische Qualität anbieten.
Zugleich steht menschliche Zuwendung für uns obenan. Beides zu kombinieren ist
wichtig. Durch die Top-Platzierung in der FOCUS-Liste sehen wir uns auf diesem Weg
bestätigt.“
In zahlreichen ärztlichen Disziplinen landete das Katholische Klinikum Bochum weit
vorne, insbesondere mit seinem Universitätsklinikum St. Josef-Hospital. In besonderem
Maße gilt dies für die Diabetologie und die Behandlung der Multiplen Sklerose im Bereich
der Neurologie. Dort wurden auch die Parkinson- und Alzheimer-Medizin hoch gelistet.
Weitere Spitzenränge erreichten die Kinder-Diabetologie in der Universitätskinderklinik
Bochum, die Geriatrie im Marien-Hospital Wattenscheid, die Gefäßchirurgie, Kardiologie,
Strahlentherapie, Wirbelsäulen-Chirurgie, Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie
sowie die Behandlung von Darmkrebs und Hautkrebs.

Veranstaltungen

Stellenangebote

Diabetesberater (m/w/d)

Einsatzort: Kinderklinik – St. Josef-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Sonstige Arbeitszeit: Teilzeit
••• zum nächstmöglichen Zeitpunkt ••• in Teilzeit (50%) •••

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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

für die Praxis für Kinder-Endokrinologie

Einsatzort: Kinderklinik – St. Josef-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Sonstige Arbeitszeit: Vollzeit
••• zum nächstmöglichen Zeitpunkt ••• in Vollzeit •••

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Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin / Gesundheits- und Krankenpflegerin (m/w/d)

für die pädiatrische Intensivstation

Einsatzort: Kinderklinik – St. Josef-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit

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Medizinische Doktoranden

Einsatzort: Kinderklinik – St. Josef-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Medizinischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit

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Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d)

für die Neonatologie

Einsatzort: St. Elisabeth-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit

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Assistenzarzt (m/w/d) zur Weiterbildung in Kinder- und Jugendmedizin

Einsatzort: Kinderklinik – St. Josef-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Medizinischer Bereich Arbeitszeit: Vollzeit
••• Initiativbewerbungen immer willkommen •••

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