Wir sind für Sie da!

Neben der kinderärztlichen Grundversorgung kümmern wir uns schwerpunktmäßig vor allem um chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die wir durch fachärztliche Kompetenz und ein breit aufgestelltes Team von Therapeutinnen, Psychologen und weiteren Betreuerinnen versorgen.

"Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betreut Kinder und Jugendliche von der Geburt bis zum Ende der körperlichen Reife."

Prof. Dr. Thomas Lücke
Klinikdirektor

Das Kind zählt – Alles für unsere Kleinen“ heißt die Broschüre, in der alle wichtigen Informationen zusammengefasst sind. Viel Spaß beim Lesen!

Abteilungen

  • Neuropädiatrie mit Sozialpädiatrie
  • Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
  • Pädiatrische Pneumologie
  • Pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie

Prävention von Anfang an

In unserer Abteilung für Neuropädiatrie (Kinderneurologie mit Sozialpädiatrie) betreuen wir junge Patienten mit angeborenen und erworbenen Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems, einschließlich Muskelerkrankung und Stoffwechselerkrankungen. Auffällig sind diese Kinder und Jugendlichen durch Entwicklungs- oder Bewegungsstörungen. Typische Erkrankungen aus unserem Tätigkeitsbereich sind:

  • Bewegungsstörungen
  • Chronische Kopfschmerzen
  • Epileptische und nichtepileptische Anfälle
  • Hirntumore (Diagnostik und Nachsorge)
  • Neuroimmunologische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose)
  • Neuromuskuläre Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen

Prof. Dr. Thomas Lücke

Direktor

Kinder- und Jugendmedizin

0234/509-2611 Vita

Maximale Sicherheit

Die Neugeborenen-Intensivstation der Universitätskinderklinik Bochum hat 15 Intensivbetten und befindet sich als Teil des Perinatalzentrum Bochum im St.-Elisabeth-Hospital unmittelbar neben Kreißsaal und Operationssaal für Kaiserschnitte. Dadurch können kranke Neu- und Frühgeborene ohne Zeitverzögerung und ohne belastende Transporte behandelt werden.

Wir behandeln sämtliche Erkrankungen von Neugeborenen mit Ausnahme von Problemen, die einer Operation bedürfen. Die Station erfüllt die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesaussschuss an Level-1-Perinatalzentren und veröffentlicht in diesem Rahmen die Ergebnisqualität bei der Behandlung sehr kleiner Frühgeborener.

Dr. Norbert Teig

Abteilungsleiter Neonatologie

Kinder- und Jugendmedizin

0234/509-2634 Vita

Erkrankungen der Atemwege

In der Pädiatrischen Pneumologie (Kinderlungenheilkunde) betreuen wir mit einem Team aus Ärzten, Schwestern / Pflegern, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern, Sozialarbeitern, Psychologen und Technischen Assistenten Kinder und Jugendliche mit allen akuten und chronischen, angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Atemwege.

Ein wichtiger Schwerpunkt besteht in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit angeborenen chronischen Atemwegserkrankungen (Mukoviszidose (CF) und Primäre Ziliendyskinesie (PCD)). Es besteht eine Spezialambulanz, in der die ambulante Behandlung der vielfältigen Probleme durch ein multiprofessionelles Team sichergestellt wird. Des Weiteren wird das gesamte Spektrum von Atemwegs-Erkrankungen und -Fehlbildungen im Kindesalter behandelt. Es bestehen weitere Spezialambulanzen für allergologisch-pneumologische Fragestellungen. Unser diagnostisches und therapeutisches Angebot reicht von der Notfallbronchoskopie bei aspirierten (eingeatmeten) Fremdkörpern bis zur speziellen elektrophysiologischen Diagnostik der Mukoviszidose.

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Wir betreuen Neugeborene, Säuglinge, Schulkinder und Jugendliche mit allen Erkrankungen des Verdauungstraktes, der Leber- und Gallenwege sowie mit unterschiedlichen Ernährungsstörungen (Über- und Untergewicht, Fettstoffwechsel).

Hierzu gehören z.B. unklare Bauchschmerzen, insbesondere auch bei schwer behinderten Kindern, chronischer Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Magensäurerückflusserkrankung, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Kurzdarmsyndrom, Hepatitis, angeborene Stoffwechsel- und Gallenwegserkrankungen, Verstopfung, Reizdarmsyndrom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie die Zöliakie.

Einen besonderer Schwerpunkt stellt die Betreuung von Patienten mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse dar, die auch interdisziplinär mit den Kollegen und Kolleginnen der Chirurgie und der Inneren Medizin bis ins Erwachsenenalter fortgeführt werden kann.

Die Durchführung von Magen- und Darmspiegelungen gehören zu unserem täglichen Routineprogramm.

Priv.-Doz. Dr. Anjona Schmidt-Choudhury

Abteilungsleiterin Pädiatrische Gastroenterologie

Kinder- und Jugendmedizin

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Thomas Lücke

Direktor

Kinder- und Jugendmedizin

0234/509-2611 Vita

So erreichen Sie uns

Kinderklinik – St. Josef-Hospital

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Alexandrinenstraße 5
44791 Bochum

Telefon 0234 / 509-2631

Notfallambulanz

Geöffnet täglich (24 Stunden)

Telefon 0234/509-2691

Kinderambulanzzentrum

Spezialsprechstunden

Terminvergabe telefonisch:
täglich 8.00 - 12.00 Uhr
Telefon 0234/509-2631

SPZ

Sozialpädiatrisches Zentrum

Terminvergabe telefonisch:
Mo: 11.30 - 12.30 Uhr
Di - Fr: 11.00 - 12.30 Uhr
Telefon 0234/509-2830

MVZ Dr. Michaela Kleber

Pädiatrische Endokrinologie

Terminvergabe telefonisch:
täglich 11.00 - 13.30 Uhr
Telefon 0234/509-6654

Praxis Dr. Jörg Hohendahl

Terminvergabe telefonisch:
Mo., Di., Do., Fr.: 9.00 - 11.00 Uhr
Telefon 0234/509-2631

4.500

stationäre Patienten jährlich

35.000

ambulante Patienten jährlich

90

stationäre Betten

Im Fokus Corona-Virus: Wie ansteckend sind Kinder? zur studie

Wie stark geben Kinder das Corona-Virus weiter? Dazu hat unsere Universitätskinderklinik in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kinderärzten im Ruhrgebiet, dem Institut für Humangenetik, dem Institut für Virologie und der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhr-Universität Bochum unter dem Titel CorKID ein Forschungsprojekt angestoßen. zur Studie

„Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, wie weit sich die Infektion bereits unter Kindern verbreitet hat und noch verbreiten wird.“

Dr. Folke Brinkmann
Oberärztin, komm. Leiterin Pädiatrische Pneumologie

"Ob in der Geburtshilfe oder der Frauenheilkunde - bei uns steht der ganze Mensch im Mittelpunkt. Wir möchten Sie in jeder Hinsicht unterstützen und beraten Sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten!"

PD Dr. Peter Kern, Klinikdirektor

Im Fokus

Geburt im "Eli"

Ein Kind zu bekommen zählt zu den wundervollsten Erlebnissen im Leben. Ob Junge oder Mädchen, erstes oder Geschwisterkind, neues Leben heißt immer auch Veränderung und neue Verantwortung. Wir im Katholischen Klinikum Bochum sind von Anfang an für Sie da.

Jupp ist da

Schenken und etwas Gutes tun: Wer den kleinen Stoffesel Jupp - das neue Maskottchen unserer Kinderklinik - erwirbt, unterstützt dabei mit zwei Euro den Förderverein der Klinik. . Klinikdirektor Prof. Thomas Lücke, Pflegebereichsleiterin Sabrina Gust und Service-Mitarbeiterin Jacoba Luiting haben das Plüsch-Maskottchen jetzt im Bistro der Klinik präsentiert. Erhältlich ist der qualitativ hochwertige und mit TÜV-Siegel ausgezeichnete „Jupp“ für 9,50 Euro im St. Josef-Hospital (Pforte, Personalcafeteria, Bistro Kinderklinik) und im St. Elisabeth-Hospital (Bistro Eli`s).

Maskottchen Jupp ist da
Im Fokus Auf dem Weg von einem Geschlecht zum anderen zum text

Transidentität ist ein Phänomen, das immer stärker Einzug in die gesellschaftliche Debatte und in die Medizin findet. An der Universitätskinderklinik Bochum wird dieses Thema mit der erforderlichen klinischen und wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit sowie mit Respekt und Sensibilität behandelt.

Symbolbild: Von einem Geschlecht ins Andere

„Wir raten zu einer sehr sorgfältigen Reflexion über die Chancen, aber auch die Risiken einer Geschlechtsangleichung – zumindest noch in der Zeit vor der Volljährigkeit.“

Prof. Annette Richter-Unruh
Stiftungsprofessur für Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie

Prof. Annette Richter-Unruh
Im Fokus Wasser trinken, auf geht's! zur website

Wasser trinken und viel Bewegung sind wichtig, damit Kinder gesund und fit durch den Alltag kommen. Aber wie weckt man bei Kindern die Lust auf Trinkwasser und die Freude an Bewegung? In einer neu gestalteten Materialsammlung hat das Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE) der Universitätskinderklinik Bochum in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Pädagoginnen praktische Module zusammengestellt, die Kinder in Kitas und Grundschulen für die Themen Trinken und Bewegung begeistern können. Hier geht's zur FKE-Seite mit einem Video zu flissu.

Kind trinkt aus Gartenschlauch

„Kinder sollen reichlich trinken - am besten Wasser. Mit den Ergebnissen von flissu möchten wir Kitas und Schulen dabei unterstützen, Kindern Freude am Wasser trinken zu vermitteln."

Prof. Mathilde Kersting
Leiterin des Forschungsdepartments Kinderernährung (FKE)

Kind mit Becher in der Hand

Forschung & Lehre

mehr infos

Der Fachbereich Kinder- und Jugendmedizin ist verantwortlich für die Ausbildung der Studentinnen und Studenten der Ruhr-Universität Bochum im Fach „Kinder- und Jugendmedizin“ (Pädiatrie). Hier für bieten wir ein breites Angebot an studentischer Lehre vom ersten bis zum 12. Semester des Medizinstudiums an. Zudem sind wir an zahlreichen pädiatrischen Studien beteiligt bzw. führen diese selbst durch.

Forschung und Lehre am KKB: Arzt im Hörsaal

Partner & Förderer

Um die äußeren Bedingungen unserer kleinen Patienten und Eltern zu verbessern, um diagnostische Möglichkeiten zu schaffen, für die das Budget nicht reicht, und um die Pflege der Beziehungen zu Patienten und Elterninitiativen zu ermöglichen, hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin starke Partner gefunden. Wir danken für die Unterstützung!

Video

Spitzenmedizin mit Herz

Erleben Sie in diesem Film über das Katholische Klinikum Bochum u.a. emotionale Sequenzen aus Zauberer- und Puppenspielerveranstaltungen in der Kinderklinik.

Aktuelles

Minister Laumann: Rund 5 Millionen Euro für das Katholische Klinikum Bochum

11.12.2018

Mit der Einzelförderung von Investitionen in Krankenhäuser ergreift die Landesregierung effektive Maßnahmen gegen die Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. In diesem Rahmen hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann einen Förderbescheid an das Katholische Klinikum Bochum (KKB) übergeben. Ziel der mit dem „Entfesselungspaket I“ eingeführten Einzelförderung ist es, die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern, um eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Für das Jahr 2018 wurde vom Land der Förderschwerpunkt „Qualitätsverbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen sowie der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“ festgelegt.

„Ich freue mich sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen das Katholische Klinikum Bochum bei der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen, insbesondere mit Chorea Huntington, unterstützt. Gerade bei Seltenen Erkrankungen wie Chorea Huntington ist es wichtig, die Fachexpertise zu verbessern. Das betrifft sowohl die Diagnostik und Versorgung der Betroffenen als auch die Forschung. Durch die Kooperation mit der Ruhr Universität Bochum wird die Expertise im Bereich Chorea Huntington gebündelt. Das hat enorme Vorteile. Denn so können Betroffene direkt von neu gewonnenen Erkenntnissen profitieren“, erklärte Laumann bei der Bescheidübergabe.
 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat dem Katholischen Klinikum Bochum einen Antrag bewilligt, dessen Förderhöhe sich auf rund fünf Millionen Euro beläuft. Die Summe soll in die Versorgungssituation von Patienten mit Chorea Huntington und weiteren Seltenen Erkrankungen investiert werden. Insbesondere Diagnostik- und Therapieräume sollen davon profitieren.
 
Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KBB, freute sich über die Unterstützung der Landesregierung: „Die Förderung empfinden wir als wichtiges Zeichen der Wertschätzung unserer medizinischen Arbeit. Seltene Erkrankungen sind in der Medizin eine besondere Herausforderung. Dies gilt gleichermaßen für Diagnostik, Behandlung und Forschung. Unsere in diesem Bereich seit vielen Jahren aufgebaute Expertise umfasst die Pädiatrie bei Kindern jedes Lebensalters sowie die Neurologie mit einem Schwerpunkt Huntington. Wir werden durch die Landesförderung nun in die Lage versetzt, diese Anstrengungen noch weiter zu intensivieren. Dazu gehören bauliche Erweiterungen auf unserem Gelände.“

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Centrum für Seltene Erkrankungen wird in Bochum gestärkt

06.09.2018

Seltene Erkrankungen sind außerordentlich schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Wenn nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung unter einer solchen Krankheit leidet, gibt es naturgemäß kaum Vergleichsmöglichkeiten oder gar Leitlinien, nach denen sich die Ärzte richten können. Gerade bei diesen Patienten sind Diagnostik und Therapie, die sich nicht auf eine einzelne bestimmte Fachrichtung beschränken, unumgänglich.

Vor diesem Hintergrund hat das Centrum für Seltene Erkrankungen Ruhr (CeSER) dessen Koordinierungsstelle an der Universitäts-Kinderklinik des Katholischen Klinikums Bochum angesiedelt ist, mit anderen Zentren für Seltene Erkrankungen Anträge beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gestellt und bewilligt bekommen. Für die Erforschung neuer Versorgungsformen fließen nach Bochum 450.000 € für insgesamt drei Jahre.

Für Patienten mit bislang unklarer Diagnose wird ab Oktober 2018 eine Präsenzambulanz geschaffen, in der sich zunächst ein somatischer Facharzt intensiv mit diesen Patienten befasst. Ab April 2019 wird dieser von einem psychosomatischen Facharzt unterstützt. „Um Patienten mit einer langen Ärzte-Odyssee bei unklarer Diagnose gezielt weiterhelfen zu können, brauchen wir diesen interdisziplinären Ansatz“, betont Prof. Thomas Lücke, Direktor der Universitäts-Kinderklinik Bochum und Sprecher des CeSER. Sowohl die Präsenzambulanz als auch die telemedizinische Sprechstunde werden gemeinsam besetzt. „Von dieser personellen und fachlichen Erweiterung versprechen wir uns eine zusätzliche Stärkung unseres multiprofessionellen Diagnostik- und Therapieansatzes“, betont Prof. Lücke.

Speziell auf Kinder zielt eine zweite Förderung aus dem Innovationsfonds. Auch hier wird eine interdisziplinäre Therapie durch Ergänzung einer psychosozialen  Betreuung vorangetrieben. Das Projekt zielt auf die Unterstützung von Familien, in denen ein Kind an einer seltenen Krankheit leidet. Dies ist oft nicht nur für den Patienten selbst, sondern auch für seine unmittelbare Umgebung sehr belastend. Das Projekt wird in Kooperation mit zahlreichen klinischen Konsortialpartnern, Krankenkassen und weiteren Partnern in ganz Deutschland durchgeführt. In Bochum ist neben der Universitäts-Kinderklinik das  Institut für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie der Ruhr-Universität Bochum beteiligt.

Von einer seltenen Erkrankung spricht man, wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen, also 0,05 Prozent, von ihr betroffen sind. Insgesamt gibt es aber rund 8000 seltene Erkrankungen, so dass die Zahl aller Patienten, die darunter leiden, sehr hoch ist. Unter den Kindern und Jugendlichen sind es in Deutschland zwei Millionen.

Humor hilft heilen

21.06.2018

Unter diesem plakativen Leitgedanken besuchen auch in diesem Jahr speziell ausgebildete Clowns die Universitätskinderklinik Bochum. Deren vom Verein „Clownsvisite e.V.“ aus Wetter angebotener Einsatz wurde durch eine weitere 4.800 Euro-Spende aus dem Förderprogramm der Volksbank Bochum Witten eG möglich – zustande gekommen durch ein Mitgliedervotum. Erfolgreich um die Hilfe bemüht hatte sich die Elterninitiative Menschen(s)kinder, deren Vorstand den Spendenbetrag bei der Projektvorstellung kurzerhand verdoppelte. So ist seit kurzem je ein erfahrenes Clownspaar zweimal monatlich auf den drei Stationen und im Wartezimmer im Einsatz, um Kinder mit Späßen, Liedern und Gedichten aufzumuntern. Kinderklinik-Direktor Prof. Thomas Lücke sieht einen doppelten Nutzen: „Fast täglich sehen wir, wie wichtig eine aufgehellte Stimmung für das Gesundwerden ist. Lachen, wo immer es möglich ist, kann nicht positiv genug bewertet werden. Und wenn besorgte Eltern mitlachen – umso besser. Deshalb sind die Klinik-Clowns bei stationär versorgten Kindern aus unserer Sicht ein wichtiger Baustein beim Gesundwerden.“ Über den Start der neuen Staffel von Clownsvisiten in der Kinderklinik Bochum freuen sich gemeinsam (v.l.n.r.) Klinikdirektor Prof. Thomas Lücke, Pflegeabteilungsleiterin Sabrina Thiemann, Clowns „Lisette“ und „Elfie“, Diana Stricker und Jochen Grothkop (Elterninitiative Menschen(s)kinder) sowie Bettina Mattukat und Thomas Schröter von der Volksbank-Marketingabteilung.

Perinatalzentrum meistert Qualitätsprüfung

20.06.2018

Seine zweite Rezertifizierung hat das Perinatalzentrum im St. Elisabeth-Hospital ohne die geringste fachliche Beanstandung absolviert. Die Kriterien für den „Level 1“ als Zentrum der höchsten Versorgungs- und Sicherheitsstufe wurden erneut vollständig erfüllt. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe lobte nach einem umfangreichen Prüfungsmarathon vor allem die gute Fortbildungsquote der Pflegekräfte, die hohe Teammotivation bei der bestmöglichen Versorgung von Früh- und Neugeborenen und deren Mütter sowie das gute Zusammenspiel mit der geburtsmedizinischen Abteilung der Frauenklinik (Chefarzt: PD Dr. Peter Kern) und den Hebammen (Leiterin Dagmar Benning). Dr. Norbert Teig, Leitender Arzt der Neonatologie, bringt es gemeinsam mit seinem Kollegen Kern auf den Punkt: „Wir bedanken uns beim gesamten Team für das große Engagement in unserem Perinatalzentrum. Die renommierte Zertifizierung der Ärztekammer ist das Ergebnis täglicher Mühe und Arbeit für unsere Kleinen. Die seit Jahren kontinuierlich steigenden Geburtenzahlen spiegeln die hohe Akzeptanz des Perinatalzentrums in der Stadt Bochum wieder.“

Unverträglichkeit von Gluten nimmt weiter zu - Aktionstag in der Universitätskinderklinik Bochum

04.06.2018

Die Unverträglichkeit gegen das Getreidekleber-Eiweiß Gluten tritt zunehmend häufig in Deutschland auf. Vielfach erkranken bereits Kinder im Alter von 1 – 8 Jahren daran. Seit langem ist die Betreuung von Patienten mit der so genannten Zöliakie, unter der in Deutschland mehrere hunderttausend Menschen leiden, ein Schwerpunkt in der von PD Dr. Anjona Schmidt-Choudhury geleiteten Abteilung für Kinder-und Jugendgastroenterologie der Bochumer Universitäts-Kinderklinik (Direktor: Prof. Thomas Lücke).

Die Therapie der Zöliakie besteht in einer lebenslang komplett glutenfreien Diät. Die eigentliche Schwierigkeit besteht daher neben einem höheren Kostenaufwand für die Familien in der praktischen Umsetzung des Einhaltens der Diät, da auch kleinste Mengen an Gluten schaden können; diese finden sich jedoch in vielen Lebensmitteln.

In Ergänzung zur Betreuung der Patienten im Rahmen der Kinder-und Jugend-Gastroenterologischen Sprechstunde lädt die Familienbildungsstätte FBS, die u.a. von der Kinderklinik getragen wird, in regelmäßigen Abständen zu einem Aktionstag für Eltern und Kinder ein. Der nächste Aktionstag findet statt:

Samstag, 30. Juni, 12 - 16 Uhr, auf dem Gelände der Universitätskinderklinik, Alexandrinenstraße 5, Kinderambulanzzentrum, 44791 Bochum

Neben Fachvorträgen, Ernährungsberatung und einem intensiven Erfahrungsaustausch werden Spiel, Sport, Spaß und natürlich Informationen geboten. Darüber hinaus gibt es eine Spielrallye für Kinder, ein glutenfreies Mitmach-Buffet (Spenden sind willkommen) sowie jede Menge Erfahrungsaustausch.

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die entsteht, wenn der Patient das in vielen Getreidesorten enthaltene Protein Gluten nicht verträgt. Die Krankheit führt zu einer Veränderung des Darms, wodurch nicht mehr genügend Nährstoffe aufgenommen werden können. Es drohen erhebliche und Ernährungsdefizite mit Mangelerscheinungen. Da die klinischen Zeichen jedoch bei manchen Menschen zunächst milde sein können, vergehen manchmal Monate und Jahre, bis die Zöliakie erkannt wird.

Veranstaltungen

Stellenangebote

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d)

für die Neonatologie

Einsatzort: St. Elisabeth-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit

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Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d)

für die pädiatrische Intensivstation

Einsatzort: Kinderklinik – St. Josef-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit / Vollzeit

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Assistenzarzt (m/w/d) zur Weiterbildung in Kinder- und Jugendmedizin

Einsatzort: Kinderklinik – St. Josef-Hospital Fachbereich: Kinder- und Jugendmedizin Tätigkeitsfeld: Medizinischer Bereich Arbeitszeit: Vollzeit
••• Initiativbewerbungen immer willkommen •••

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