Darmkrebszentrum Bochum bietet Zweitmeinungen an

17.09.2020

Gewebeuntersuchungen zeigen sehr gute Resultate

Das Darmkrebszentrum des zum Katholischen Klinikum Bochum gehörenden St. Josef-Hospitals spezialisiert sich weiter und ist von der Deutschen Krebsgesellschaft zum Zweitmeinungszentrum ernannt worden. Das Behandlungsspektrum für die Patienten wird damit erweitert und abgerundet.

Der Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Prof. Waldemar Uhl, sieht in dieser zusätzlichen Zertifizierung eine vor allem aus Patientensicht sinnvolle Ergänzung: „Mit der Anerkennung als Zweitmeinungszentrum können sich Patienten bei uns fortan kostenlos beraten lassen und eine zweite Meinung einholen. Insbesondere bei schwierigen Operationen, die an weniger spezialisierten Zentren eher selten durchgeführt werden, kommen Patienten zu uns, um sich über alle Chancen und Risiken einer Operation beraten zu lassen.“

„Grundsätzlich“, ergänzt Prof. Uhl, „kann sich jeder Patient des Knowhows in unserem hochspezialisierten Darmkrebszentrum bedienen. Wir sichern auch mit Blick auf unsere soeben mit sehr guten Noten und ohne jede Beanstandung erteilte Rezertifizierung eine anerkannt hohe Behandlungsqualität nach aktuellem wissenschaftlichem Standard zu. Und daran lässt sich unser gesamtes Team messen!“

Insbesondere bei komplexen Befunden sind interdisziplinär erstellte Diagnosen und Therapien für Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs entscheidend. Im St. Josef-Hospital ist dieses wichtige Prinzip durch die enge Kooperation zwischen der Chirurgie (Prof.Waldemar Uhl), der Onkologie (Prof. Anke Reinacher-Schick) sowie der Strahlentherapie (Prof. Irenäus Adamietz) sichergestellt.

Einen Schwerpunkt des Zentrums bildet die Behandlung von Enddarmerkrankungen. Eine deutlich gesteigerte Weiterentwicklung der Operationstechniken macht heute in vielen Fällen den Erhalt des Schließmuskels möglich. Darüber hinaus kann heute ebenso schonend eine Vielzahl von Tumoren am Dick- und Enddarm minimalinvasiv entfernt werden („Schlüssellochtechnik“).

Der Bereichsleiter der Kolorektalchirurgie im St. Josef-Hospital, Oberarzt PD Dr. TorstenHerzog, hat klare Ziele vor Augen: „Eine möglichst hohe Versorgungsqualität stellt unsereKlinik stets in den Mittelpunkt. Bislang konnten wir uns da immer auf sehr gute Ergebnissestützen. Belegt wird dieser Behandlungserfolg durch Rückmeldungen der Pathologen. Bei der Untersuchung der von uns entfernten Tumorgewebe erreichen wir seit Jahren die
bestmöglichen Resultate.“

Das Bochumer Darmkrebszentrum ist 2006 als erstes Zentrum seiner Art bundesweit zertifiziert worden. Es zählt zu den Zentren, die von der Deutschen Krebsgesellschaft empfohlen werden. Im St. Josef-Hospital Bochum werden jährlich mehr als 200 Patienten mit Darmerkrankungen operiert.

Forschungsprojekt zur Versorgung von Krebspatienten in Zeiten der Pandemie

13.08.2020

Onkologie im St. Josef-Hospital Bochum beteiligt sich - Bundesforschungsministerium fördert mit rund 400.000 Euro

Die Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 hat auch bei vielen Krebspatienten Fragen und Sorgen aufgeworfen, wie es für sie weitergeht. Dank der engen Zusammenarbeit von onkologischen Fachgesellschaften konnten auch unter diesen schwierigen Pandemie-Rahmenbedingungen zügig Empfehlungen für die Krebstherapie entwickelt werden. Unklar blieb aber, welche Folgen die starke Konzentration des Gesundheitssystems auf die Pandemie für die Qualität der Versorgung von Krebspatienten tatsächlich hatte.

Die Erforschung der medizinischen, ethischen und psychosozialen Auswirkungen der Pandemie-Maßnahmen auf Tumorpatienten und die Entwicklung klinisch-ethischer Handlungsempfehlungen zur Prioritätensetzung der Krebsversorgung in Zeiten der Pandemie sind nun Gegenstand des neuen Forschungsverbunds CancerCOVID. Beteiligt sind die Abteilung für Onkologie im St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) unter Leitung von Prof. Anke Reinacher-Schick und das Institut für Pathologie der Ruhr-Universität (Direktorin: Prof. Andrea Tannapfel). Das Projekt wird vom Hallenser Medizinethiker Prof. Jan Schildmann koordiniert und mit rund 400.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

„So wichtig und richtig die Entwicklung einer fokussierten medizinischen Strategie gegen COVID war, so notwendig ist es, Krebspatienten und ihre Angehörigen zu keiner Zeit allein zulassen und ihnen maximale Unterstützung zu geben“, betont Prof. Reinacher-Schick. „Das neue Forschungsprojekt soll die dazu nötige Datenbasis bereitstellen und ist ein wichtiger Schritt, auch in künftigen Ausnahmesituationen die gewohnt hohe Qualität der Krebsbehandlung zu garantieren.“

CancerCOVID gliedert sich in zwei Abschnitte. Zunächst werden Daten zur Versorgung von Krebspatienten im März und April 2020, auch im Vergleich zu den Vorjahren, ausgewertet. Im zweiten Schritt werden diese Informationen mit weiteren Vertretern aus dem Gesundheitswesen und der Politik diskutiert, um daraus Handlungsempfehlungen für eine begründete Prioritätensetzung in der Krebsmedizin zu entwickeln. Das Projekt ist auf 18 Monate angelegt.

St. Josef-Hospital bleibt führend in der Behandlung von schweren Bauch-Erkrankungen

11.08.2020

Das zum Katholischen Klinikum Bochum gehörende St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) hat seinen Ruf als eines der besten Krankenhäuser in Deutschland für die Behandlung von schweren Bauch-Erkrankungen untermauert. Der Direktor der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Prof. Waldemar Uhl, belegt in der neu erschienenen Ärzteliste des Nachrichtenmagazins FOCUS in der Bauch-Chirurgie sowie der Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie vordere Ränge. Gemeinsam mit der Chefärztin der Onkologie, Prof. Anke Reinacher-Schick, ist er auch bei Tumoren des Verdauungstrakts prominent gelistet. Onkologie und Chirurgie arbeiten speziell in der Therapie von Darmkrebs interdisziplinär zusammen.

Traditionell stellt der FOCUS auch eine Liste der leistungsfähigsten Kliniken für Darmkrebs zusammen. Auch hier ist das St. Josef-Hospital unter den besten in Deutschland zu finden. Basis der Ärzte- und Kliniklisten sind Empfehlungen anderer Mediziner, Qualitätsberichte, die Häufigkeit der durchgeführten Behandlungen sowie Publikationen und Studien.

Kinder verarbeiten Corona besser als Erwachsene

03.08.2020

In neun deutschen Bundesländern gehen die Sommerferien in diesen Tagen zu Ende. Damit stehen Millionen von Kindern und Jugendlichen in ihren Schulen nach den harten Corona-Einschränkungen der vergangenen Monate vor einem Neustart. Aus Sicht der Universitätskinderklinik Bochum (Direktor: Prof. Thomas Lücke) ist die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in voller Klassenstärke zwar mit Risiken verbunden, aber vertretbar.

Als Basis der Empfehlung dienen vor allem Erkenntnisse aus der sogenannten STARS- Studie. In Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kinderärzten und der Ruhr-Universität Bochum wurden bisher 750 Kinder, die teils heftige Symptome aufwiesen (Fieber, langanhaltender Husten, Erbrechen oder Durchfall etc.) auf Corona getestet. Wegen dieser Symptome lag bei Eltern und Ärzten der Verdacht auf eine Corona-Infektion nahe. Positiv getestet wurde von den 750 aber lediglich ein einziges Kind.

„Diese Ergebnisse sind zunächst beruhigend, können aber kein Grund sein, in der Wachsamkeit nachzulassen“, sagt Dr. Folke Brinkmann, Oberärztin der zum Katholischen Klinikum gehörenden Universitätskinderklinik Bochum und Koordinatorin der Studie. Da die Lockerungen in Deutschland und auch international zu einem Anstieg der COVID-Infektionen geführt haben, werden weitere Testreihen erforderlich sein. So zum Beispiel die Corkid-Studie, die seit Juni läuft und noch in den kommenden Monaten fortgesetzt wird. „Bisher wurden im Rahmen von Corkid schon mehrere 100 Kinder und ihre Mütter auf Antikörper getestet. Auch hier war der Anteil der positiv Getesteten verschwindend gering“, so Dr. Brinkmann. Diese Datenbasis reicht aber noch nicht aus, um konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen. Dies wird in einigen Wochen der Fall sein.

Auch wenn die Schulen jetzt wieder im Regelbetrieb starten, müssen Hygieneregeln weiterhin strikt beachtet werden. Dazu gehört das Tragen von Masken, das regelmäßige Händewaschen, das Abstandsgebot auf dem Schulhof und das regelmäßige Lüften der Klassenräume. Lehrer und Erzieher sollten auf jeden Fall Masken tragen, denn sie sprechen laut in die Räume hinein und verteilen verstärkt Aerosole.

Auch die Schüler der weiterführenden Schulen sollten Masken tragen. Für Grundschüler kann diese Pflicht überdacht werden. Folke Brinkmann: „Insgesamt müssen wir auf Sicht fahren, also flexibel reagieren, wenn sich lokale oder sogar größere Ausbruchherde ergeben.

Bisherige Studienergebnisse legen den Schluss nahe, dass Kinder weniger infektiös sind als Erwachsene. Dies gilt auch für ältere Kinder und Jugendliche, gleicht sich aber mit zunehmendem Alter (17-18 Jahre) an das Niveau der Erwachsenen an.

Parkinson-Patienten künftig noch besser eingestellt

17.06.2020

Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik für Neurologie im St. Josef-Hospital Bochum (Direktor: Prof. Ralf Gold) wird von der Deutschen Parkinson Vereinigung mit 80.000 Euro gefördert. Diese Mittel investiert die Parkinson-Abteilung der Klinik als landesweit einziges Behandlungszentrum in die Durchführung der so genannten „Park Move-Studie“. Im Mittelpunkt steht dabei eine große Datenmenge, die mit Fußgelenks- und Bauchsensoren verkabelte Patienten in zwei bis drei 20-minütigen Zusammenkünften in eine spezielle Programmdatei übertragen. Abteilungsleiter Prof. Lars Tönges ist nach ersten Untersuchungen vom Erfolg des neuen Verfahrens überzeugt: „Mit Park Move erhalten wir in aller Regel ein objektiveres und vollständigeres Bewegungsbild unserer Patienten als allein durch jene, die auf unsere Beobachtungen und die Selbstwahrnehmung der Betroffenen basieren. Und dieses Bild wiederum hilft uns auf zwei Ebenen: Zum einen können wir viele Behandlungen optimieren, z.B. bei der Medikation oder der Physiotherapie. Zum anderen werden wir bei vielen Patienten mit beginnender Symptomatik, wie Zittern und Zuckungen, Starre und instabile Körperhaltung, präventiv damit schneller tätig, weil wir das Fortschreiten der Parkinson-Erkrankung genauer voraussagen können.“

Das Bochumer Parkinson-Team, das jährlich 800 Patienten ambulant und weitere 400 stationär behandelt, will die Ergebnisse der „Park Move-Studie“ in einem Forschungsverbund mit der Universität Kiel wissenschaftlich breit publizieren.

Wenn es in den Beinen schmerzhaft zieht

10.06.2020

„Bochumer Rückentag“ findet bundesweit als Webinar statt

In Zeiten von Corona muss die Medizin in der Fortbildung und bei Patientenveranstaltungen neue Wege gehen. Der Bedarf ist weiterhin hoch, doch aus Gründen des Infektionsschutzes sind Informationsseminare im klassischen Stil bis auf Weiteres noch nicht möglich. Vor diesem Hintergrund findet der Bochumer Rückentag 2020 in Kooperation mit der AOK NordWest erstmals in der neuen innovativen Form eines internetbasierten Webinars statt. Das Thema: Beinschmerz. Das Webinar ist selbstverständlich kostenlos.

Es findet am Samstag, 20. Juni 2020, von 10.00 - 14.30 Uhr statt. Alle wichtigen Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.orthopaedie.klinikum-bochum.de. Die Handhabung ist einfach.

„Viele Patienten klagen darüber, dass es ihnen im Bein zieht“, sagt der Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Josef-Hospital Bochum, Prof. Tobias Schulte. Die Ursachen können aber ganz unterschiedlich sein, von Polyneuropathie und Nervenschäden über Bandscheibenvorfälle und Spinalkanalstenose bis hin zur Hüft- und Kniearthrose sowie Gefäßerkrankungen.

„Durch die vielen Ursachen, die denkbar sind, wird die Diagnose oft nicht einfach. Viele Patienten haben nicht nur eine, sondern gleich mehrere Ursachen, die Beinschmerz bedingen. Aufgabe der Ärzte ist es dann herauszufinden, welche Faktoren im Vordergrund stehen. Deshalb muss der Beinschmerz von ganz verschiedenen Seiten beleuchtet und damit interdisziplinär angegangen werden“, betont Prof. Schulte.

Genau dies tut das Webinar. Es ist nicht nur digital, sondern auch interaktiv. Wer sich einwählt, kann also auch Fragen stellen und an der Diskussion teilnehmen. Beteiligt sind hochrangige Ärzte aus der Orthopädie, Phlebologie, Gefäßchirurgie, Neurologie, Neurochirurgie und Manualtherapie. Vier Referenten kommen vom Katholischen Klinikum Bochum (KKB), weitere führende Spezialisten aus Hamburg, Heidelberg, Essen und Tettnang.

AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock betont: „In Zeiten des Corona-Virus unterstützen wir gern das Webinar als neues digitales Format und hoffen auf große Resonanz in der Bevölkerung. Hier erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Ursachen Beinschmerzen haben können, wie ihnen konkret geholfen werden kann und was sie selbst dazu beitragen können, diese Beschwerden zu lindern oder sogar vollständig zu kurieren.“

COVID-Antikörper-Studie unter 3000 Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet

08.06.2020

Die Corona-Krise hält die Wissenschaftler weltweit in Atem. Dies gilt nicht nur für Impfstoffe und Medikamente, sondern in zunehmendem Maße für die Frage, wie stark Kinder betroffen sind und in welchem Umfang sie die Infektion weitergeben. In Deutschland ist dazu ein heftiger Streit unter führenden Virologen entbrannt. Vor diesem Hintergrund hat die Universitätskinderklinik Bochum (Direktor: Prof. Thomas Lücke) in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kinderärzten im Ruhrgebiet, dem Institut für Humangenetik, dem Institut für Virologie und der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhruniversität Bochum unter dem Titel CorKID ein umfangreiches Forschungsprojekt angestoßen. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 566.000 Euro gefördert. Untersucht werden 3000 Kinder im Ruhrgebiet. Dies ist in Nordrhein-Westfalen die erste Studie ihrer Art und auch bundesweit eine der größten. „Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, wie weit sich die Infektion bereits unter Kindern verbreitet hat und noch verbreiten wird“, betont Dr. Folke Brinkmann, Oberärztin und kommissarische Leiterin der Abteilung Pädiatrische Pneumologie der Bochumer Universitätskinderklinik. „Wir werden Antikörper bestimmen und auf diese Weise testen, ob die Kinder und Jugendlichen die Infektion schon durchgemacht haben.“ Die Ergebnisse der Studie sollen auch Aufschluss darüber geben, wie groß das Risiko in Schulen und Kindergärten für alle Beteiligten ist. Eltern, die mit ihrem Kind eine U-Untersuchung durchführen, wird in den Praxen angeboten, einen Fragebogen zu bisherigen Infekten ihres Kindes und bisherigen COVID-Risiko auszufüllen. Dann wird ein Antikörper-Test durchgeführt. Sollten im Blut des Kindes keine Antikörper gegen COVID nachweisbar sein, kann der Test zu einem späteren Zeitpunkt zur Überprüfung wiederholt werden. Im Abstand von mehreren Monaten werden die Familien zudem nach weiteren Beschwerden ihres Kindes befragt. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Studie unter https://CorKid.de/ zu finden.

Darmkrebszentrum erfolgreich rezertifiziert

26.05.2020

Das Darmkrebszentrum des St. Josef-Hospitals hat mit seiner dreizehnten Rezertifizierung seinen hohen Qualitätsanspruch erneut erfolgreich bestätigt. Unter den 284 deutschen Darmkrebszentren liegt das St. Josef Hospital Bochum in den Kategorien Prozessqualität und Behandlungsqualität in der Bewertung ganz vorn. Besonders gute Noten vergaben die Prüfer in der Präzision der Tumorentfernung, in der geringen Zahl von Wundinfektionen sowie in der besonders geringen Zahl von Komplikationen im Allgemeinen und den unangenehmen Nahtbrüchen nach der Entfernung von Darmabschnitten im Besonderen. 

Der Bereichsleiter der Kolorektalchirurgie, Oberarzt PD Dr. Torsten Herzog, freut sich über die nicht einfach zu erarbeitende Auszeichnung: „Ich danke unserem gesamten Team für sein großes Engagement. Hier haben sich nicht zuletzt unsere regelmäßigen Fortbildungen sowie unsere exzellente Zusammenarbeit mit den Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Gastroenterologen im Hause bezahlt gemacht. All das ist uns ein Ansporn, noch besser zu werden und das Vertrauen unserer Patienten und zuweisenden ärztlichen Kollegen weiter zu rechtfertigen.“

Ins Leben gerufen wurde das Darmkrebszentrum des St. Josef-Hospitals im Jahr 2006. Als bundesweit erstes wurde es von der Deutschen Krebsgesellschaft  zertifiziert. Jährlich werden 150 Patienten mit Darmkrebs operiert. Zur Darmkrebsfrüherkennung werden jährlich mehr als 1500 Dickdarmspiegelungen durchgeführt. Das Zentrum ist ein wesentlicher Teil der Universitätsklinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, die von Prof. Waldemar Uhl geleitet wird.