112 Schülerinnen und Schüler trainieren für den Ernstfall

24.09.2026

Erster Bochumer Schulsanitätsdiensttag im Rahmen der Woche der Wiederbelebung – neues Format soll künftig jedes Jahr fortgeführt werden

Bochum, 22. September 2026.

Premiere beim Katholischen Klinikum Bochum: Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung fand am Dienstag der 1. Bochumer Schulsanitätsdiensttag statt. 112 Schülerinnen und Schüler aus zehn Bochumer Schulen waren zu Gast, um ihr Wissen rund um Erste Hilfe und Wiederbelebung zu vertiefen und vor allem praktisch zu trainieren.

Der Schulsanitätsdiensttag soll künftig jedes Jahr am Dienstag innerhalb der Woche der Wiederbelebung stattfinden und damit zu einem festen Bestandteil der Aktionswoche in Bochum werden. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler, die bereits im Schulsanitätsdienst aktiv sind oder sich künftig dort engagieren möchten.

„Wir freuen uns sehr über die große Beteiligung und das Interesse der Schülerinnen und Schüler. Wer sich im Schulsanitätsdienst engagiert, übernimmt Verantwortung und kann im entscheidenden Moment einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Dr. Bilal Cevik, Chefarzt der Notfallmedizin am Katholischen Klinikum Bochum.

Auch Raphael Markus, Gesamtleitung des Bildungsinstituts des Katholischen Klinikums Bochum, betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Die Schülerinnen und Schüler bringen bereits Grundkenntnisse mit und wollen diese weiterentwickeln. Genau hier setzt unser Angebot an: Wissen vermitteln, praktische Fähigkeiten trainieren und gleichzeitig zeigen, wie professionelle Notfallversorgung im Krankenhaus funktioniert.“

Von „Prüfen, Rufen, Drücken“ bis zum Druckverband

Nach der Begrüßung und einem Impulsvortrag zu wissenschaftlichen Erkenntnissen der Wiederbelebung und den aktuellen Empfehlungen zur Laienreanimation ging es für die Jugendlichen in Kleingruppen an verschiedene Stationen.

Im Bereich Reanimation wurde zunächst das Prinzip „Prüfen, Rufen, Drücken“ vermittelt und anschließend praktisch trainiert. Bei einer besonderen Übung konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten bei Thoraxkompressionen unter Beweis stellen.

An der Station Schock standen unter anderem die stabile Seitenlage sowie das richtige Verhalten bei einer allergischen Reaktion auf dem Programm.

Auch das Thema Verletzungen wurde praxisnah vermittelt. Neben Sportverletzungen und Blutungen ging es insbesondere darum, wie ein Druckverband richtig angelegt wird.

Für zusätzliche Einblicke in die professionelle Notfallversorgung sorgte die Besichtigung der Zentralen Notaufnahme und eines Rettungswagens. Dabei konnten die Jugendlichen erleben, was sie bisher vor allem aus ihrem eigenen Einsatz im Schulsanitätsdienst kannten: Wie greifen die einzelnen Schritte der Notfallversorgung ineinander und was passiert, wenn ein Patient tatsächlich in der Klinik eintrifft?

Lernen mit den Profis

Insgesamt wechselten die Gruppen zwischen theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen. Dabei standen den Schülerinnen und Schülern Fachkräfte der Feuerwehr Bochum und Mitarbeitende des Katholischen Klinikums Bochum als erfahrene Ansprechpartner zur Seite.

Der erste Bochumer Schulsanitätsdiensttag zeigte damit auch, wie wichtig die Verbindung zwischen Schule, Schulsanitätsdienst und professioneller medizinischer Versorgung sein kann. Die Jugendlichen konnten vorhandenes Wissen überprüfen, neue Handgriffe kennenlernen und vor allem praktische Sicherheit gewinnen.

Mit dem neuen Schulsanitätsdiensttag möchte das Katholische Klinikum Bochum die Zusammenarbeit mit den Bochumer Schulen weiter stärken und jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Kenntnisse in Erster Hilfe und Wiederbelebung regelmäßig mit professioneller Unterstützung zu erweitern.

Der nächste Bochumer Schulsanitätsdiensttag ist bereits für den Dienstag der Woche der Wiederbelebung im kommenden Jahr vorgesehen.

Starke Partnerschaft für die Gesundheit in Bochum

24.09.2026

Die Bochumer Krankenhäuser leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für die
Gesundheitsversorgung, die Lebensqualität und die Sicherheit der Menschen in der Stadt.
Gleichzeitig stehen sie vor großen Herausforderungen: Die Krankenhausreform, der
Fachkräftemangel, der demografische Wandel und steigende Anforderungen an eine
krisenfeste Gesundheitsversorgung erfordern gemeinsame Antworten.


Um den Austausch weiter zu stärken, hat Oberbürgermeister Jörg Lukat am Freitag, 18.
September, erstmals die Geschäftsführungen der Bochumer Krankenhäuser ins Rathaus
eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens standen das gegenseitige Kennenlernen, die
Wertschätzung der Arbeit der Kliniken sowie die gemeinsamen Herausforderungen und
Perspektiven für die Gesundheitsversorgung in Bochum.


„Ich danke den Kliniken und ihren Teams von Herzen für das, was sie täglich für die Menschen
in Bochum leisten. Diese Arbeit ist unverzichtbar. Stadt und Krankenhäuser werden die gute
Zusammenarbeit konsequent fortsetzen – für eine sichere, hochwertige Versorgung“, betont
Oberbürgermeister Jörg Lukat.


Bochum kann dabei auf eine besondere Stärke bauen: die enge und vertrauensvolle
Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen. Ein Beispiel dafür ist
das bundesweit beachtete „Bochumer Modell“, das den regelmäßigen Austausch und die
abgestimmte Zusammenarbeit der Krankenhäuser fördert. Auch gemeinsame Initiativen wie
die Kampagne „Bochum erkennt Sepsis“ zeigen, wie durch gemeinsames Handeln die
Gesundheitsversorgung weiter verbessert werden kann.


Stadt und Krankenhäuser verfolgen dabei das gemeinsames Ziel, den Gesundheitsstandort
Bochum nachhaltig zu stärken, Fachkräfte zu gewinnen, Innovationen zu fördern und die
medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auch künftig auf hohem Niveau
sicherzustellen. Der regelmäßige Austausch soll deshalb fortgesetzt werden.

Im Austausch mit den Menschen: KKB auf der Bochumer Gesundheitsmesse

21.09.2026

Viele gute Gespräche, großes Interesse und ein starker gemeinsamer Auftritt: Auf der 14. Bochumer Gesundheitsmesse des Medizinischen Qualitätsnetzes (MedQN) im RuhrCongress präsentierte sich das Katholische Klinikum Bochum am gestrigen Sonntag mit großem Team-Engagement.

Am gut besuchten KKB-Stand präsentierte sich schwerpunktmäßig die Klinik Blankenstein mit ihren Fachrichtungen Naturheilkunde, Schmerztherapie und Rheumatologie. Der rege Zulauf unterstreicht nochmal deutlich wie wichtig die Spezialisierungen sowie Angebote der drei Fachbereiche für die Menschen sind und eröffnete für viele Besucher neue Perspektiven wie auch Behandlungsmöglichkeiten.

Neben über 70 Ausstellern der Gesundheitswirtschaft aus Bochum und dem Ruhrgebiet bot die Veranstaltung ein volles Vortragsprogramm, an dem auch das KKB mitwirkte. Frau Dr. Monika Janot-Matuschek, Oberärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Josef-Hospital sowie Sektionsleiterin für Endokrine Chirurgie, klärte in ihrem Vortrag zum Thema „Schilddrüsenerkrankung – wann ist eine Operation sinnvoll?“ auf.  Frau Dr. Birke Müller, Chefärztin der Klinik für Naturheilkunde, lieferte Impulse zum Thema „Diagnose Fibromyalgiesyndrom – was nun?“.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen, die das KKB mit viel Engagement vertreten haben!

Bild: Felix Padilla, Kirsten Schröder-Zell, Dr. Katja Vogelsang, Anette Hegenberg, Prof. Dr. Christoph Hanefeld, Dorota Alotto (v.l.n.r.), Katholisches Klinikum Bochum