Anästhesie des Katholischen Klinikums Bochum erhält Preis für Patientensicherheit 2019

18.06.2019

In Deutschland werden pro Jahr rund 10 Millionen Operationen in Anästhesie durchgeführt. Um das Risiko der Narkose maximal zu reduzieren und den Patienten größtmögliche Sicherheit zu bieten, hat das Katholische Klinikum Bochum ein besonders anspruchsvolles Konzept der Kooperation zwischen Ärzten und Pflegekräften entwickelt. Dafür hat das Team der Anästhesiologie unter Leitung von Prof. Dr. med. Thomas Weber gemeinsam mit zwei anderen Preisträgern den Deutschen Preis für Patientensicherheit erhalten. Verliehen wird er vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (Berlin).

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie das Team auf Atemwegsnotfälle während der Operation reagiert. In Analogie zur Luftfahrt sprechen die Bochumer von einer „Cockpit Strategie“. Der Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten erfolgt so schnell und effizient, dass seit Einsatz dieser Strategie sämtliche Atemwegsnotfälle gelöst wurden, ohne dass es zu einer Patientenschädigung durch Sauerstoffmangel (Hypoxie) kam. Oberärztin Dr. Heike Vogelsang dokumentierte dieses Konzept auch wissenschaftlich und publizierte es in diesem Jahr als Erstautorin. Dazu hatte sie im Zeitraum 2010-2016 mehr als 100.000 Narkosen ausgewertet.

„Unser Ziel ist es, sicherer zu sein als die zivile Luftfahrt“, betont Professor Weber. Von den während der Operation kontinuierlich erhobenen Daten definiert die Anästhesiologie zwei konkrete Gradmesser für die Risikokontrolle: Sobald das CO2 der Atemluft sowie der Sauerstoffgehalt des Blutes (Sättigung) eine kritische Schwelle erreichen, wird, ähnlich wie in der Luftfahrt, minutiös die Reaktionskette in Gang gesetzt, um möglichst wenig Zeit zu verlieren und punktgenau zu reagieren. Mindestens fünfmal im Jahr wird ein Simulationstraining durchgeführt.

Der Preis wurde Dr. Vogelsang gemeinsam mit Jean-Noelle Antoinette, dem Leiter der Anästhesie-Pflege des Katholischen Klinikums Bochum, in Berlin überreicht. Die Jury war hochrangig besetzt, u.a. mit Vertretern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, der Krankenkassen und Apothekerverbände. Das Grußwort zur Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit stammte von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

18 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Top-Medizinern in Deutschland

12.06.2019

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) gehört weiterhin zu den führenden

Krankenhäusern in Deutschland. In der neuen Ausgabe des Magazins FOCUS

Gesundheit unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ sind insgesamt 18 KKB-Mediziner

gelistet, die von ärztlichen Kollegen und von Patienten als besonders kompetent

gewürdigt werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 15 Mediziner.

Ermittelt wird auch, ob innerhalb einer ärztlichen Disziplin bestimmte Spezialgebiete

abgedeckt werden, welche Eingriffe und Behandlungen ein Arzt anbietet und wie

häufig er sie vornimmt. Zu den Kriterien zählt darüber hinaus die wissenschaftliche

Aktivität, etwa über Publikationen oder die Teilnahme an klinischen Studien.

Aufgeführt werden in der Liste:

  • Prof. Waldemar Uhl (Bauchchirurgie, Tumoren des Verdauungstrakts, Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie)
  • Prof. Andreas Mügge (Bluthochdruck und Kardiologie)
  • Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie und Venen)
  • Prof. Eggert Stockfleth (Hautkrebs)
  • Prof. Ralf Gold und Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Prof. Juris Meier (Diabetes) Prof. Stefan Dazert (Gehörerkrankungen, Nebenhöhlen-Operationen)
  • Dr. Norbert Teig (Neonatologie)
  • Dr. Klaus Hoffmann (Botox & Filler)
  • Prof. Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Prof. Markus Stücker und Prof. Stefanie Reich-Schupke (Venen)
  • Prof. Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Prof. Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)

Neu dabei in der Liste sind Eggert Lilienthal (Diabetes bei Kindern & Jugendlichen), Prof. Ludger Pientka (Akutgeriatrie) und Prof. Tobias Schulte (Wirbelsäulenchirurgie).

Meilenstein auf dem Weg zur Behandlung von erblichem Bauchspeicheldrüsen-Krebs

04.06.2019

Der Krebs in der Bauchspeicheldrüse gilt als einer der gefährlichsten überhaupt. Der Tumor dort ist schwer zu erkennen. Einmal entstanden, wächst er sehr schnell und metastasiert früh. Die Behandlung jedoch hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg ist nun eine neue Studie zur Behandlung von Pankreaskrebs-Patienten, deren Erkrankung erblich bedingt ist und die bereits Metastasen aufweisen. Eine solche Form liegt in sechs bis sieben Prozent aller Pankreaskarzinome vor und betrifft insbesondere jüngere Patienten.

Die sogenannte Polo-Studie begann 2014 und zielte auf Patienten, deren Krebs durch eine Keimbahnmutation in den Genen BRCA 1 oder BRCA 2 entstanden ist, d.h. der erblich bedingt ist. Über 3000 Patienten wurden auf diese Genveränderung hin untersucht, 154 von ihnen in die Studie eingeschlossen und nach einer mindestens viermonatigen Chemotherapie mit dem Medikament Olaparib sowie in der Vergleichsgruppe mit Plazebo behandelt. Erstmals präsentiert wurden die Ergebnisse am Sonntag, 2. Juni, in der Plenarsitzung des zurzeit laufenden Krebskongresses der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago (Kindler et al., ASCO 2019, LBA4). Veröffentlicht werden sie im New England Journal of Medicine. Diese Zeitschrift gilt als die weltweit höchstrangige Publikationsplattform für medizinische Forschungsergebnisse.

119 Zentren in zwölf Ländern nahmen an der Studie teil. Als Ko-Autorin beteiligt ist Prof. Anke Reinacher-Schick, Chefärztin der Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin im St. Josef-Hospital Bochum (Klinikum der Ruhr-Universität). Das Pankreaszentrum im St. Josef-Hospital (Leitung: Prof. Waldemar Uhl) ist eines der größten Pankreaszentren Deutschlands. „Die Ergebnisse bedeuten für diese Patientengruppe einen bedeutenden Fortschritt und neue Hoffnung im Kampf gegen diese tückische Krankheit“, betont Prof. Reinacher.

Das getestete Medikament, das zur Behandlung von Eierstock- und Brustkrebs bereits zugelassen ist und international eingesetzt wird, bietet nun auch beim Pankreaskrebs signifikante Fortschritte. Es wirkt als sog. PARP-Inhibitor, greift in die DNA-Reparaturmechanismen ein und führt zum Zelltod in den BRCA-mutierten Zellen.

Prof. Reinacher: „Die Abstände zwischen der ersten Chemotherapie bis zur erneuten Verschlechterung der Erkrankung, also die Chemotherapie-freie Zeit, konnten nahezu verdoppelt werden. Dies betrifft als erbliche Erkrankung vor allem jüngere Patienten mit einem Bauchspeicheldrüsenkrebs.“ Die Behandlung dieser Patientengruppe ist ein wichtiger Schwerpunkt bei Prof. Reinacher und ihrem Team.

Die Konsequenzen waren durch diese schonendere Behandlung enorm. Fast ein Drittel der Patienten wies bei Auswertung der Studie Anfang des Jahres kein Fortschreiten der Krankheit auf. Die untersuchte Behandlungsform ist eine sog. zielgerichtete Therapie. Zielgerichtet („targeted“) bedeutet, dass das Medikament nicht wie mit der Gießkanne verabreicht wird und alle Zellen gleichermaßen schädigt, sondern hochpräzise die jeweils in der Krebszelle veränderten Strukturen beeinflusst. Die Bochumer Ärztin spricht von einem „Meilenstein“. Auch die molekulare Diagnostik wird dadurch aufgewertet. Pro Jahr erkranken allein in Deutschland mehr als 17.000 Menschen an einem Krebs der Bauchspeicheldrüse. Erwartet wird, dass dieses Karzinom schon bald für jeden zweiten Krebstoten verantwortlich sein wird.

Katholisches Klinikum Bochum bekennt sich zu Vielfalt und Toleranz

27.05.2019

Vielfalt verlangt Toleranz: Nur wenn Raum für Individualität gelassen wird, kommen Fantasie und Innovation zur Geltung. Vor diesem Hintergrund beteiligt sich das Katholische Klinikum Bochum (KKB) zum Deutschen Diversity Tag (28. Mai) an der Kampagne des Verbands Deutscher Universitätsklinika mit dem Titel „Vielfalt und Toleranz“.

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Chirurgie im St. Josef-Hospital Bochum gehört für Brüche in der Bauchdecke zu den führenden Adressen

07.05.2019

Brüche in der Bauchdecke (Hernien) treten sehr häufig auf. Fast immer müssen sie operiert werden. Mit mehr als 350.000 Fällen pro Jahr ist dies die Gruppe mit den häufigsten Operationen in Deutschland. Die Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Josef-Hospital Bochum (Klinikum der Ruhr-Universität) unter Leitung ihres Direktors Prof. Waldemar Uhl gehört für die Behandlung von Hernien zu den führenden Adressen und ist seit Jahren als Kompetenzzentrum anerkannt. Geleitet wird es von Dr. Kirsten Meurer. Die Auszeichnung wurde nun im Rahmen einer Rezertifizierung bestätigt.

Das Zertifikat bestätigt die Behandlung der Patienten nach höchsten wissenschaftlichen Maßstäben. Verliehen wird es von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV). Sie untersucht bei der Zertifizierung nicht nur die Anzahl der Operationen und die Qualitätsergebnisse, sondern auch die Strukturen der chirurgischen Klinik insgesamt, so zum Beispiel das Schmerzmanagement und die postoperative Mobilisation durch die Pflegekräfte. Teil des Gesamtkonzepts sind im St. Josef-Hospital Kontrolluntersuchungen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach der Operation.

Zur Gruppe der Hernien gehören u.a. Leistenbrüche, Nabel -und Narbenbrüche sowie Brüche von künstlichen Darmausgängen und im Zwerchfell. Die Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Josef-Hospital ist im gesamten Ruhrgebiet das einzige Hernien-Zentrum auf universitärem Niveau.

„Tag gegen den Lärm“ soll für Risiken sensibilisieren

15.04.2019

Hören Sie nicht mehr ganz so gut wie früher? Müssen Sie häufiger mal nachfragen? Schuld daran kann zu hoher Lärm über längere Zeit sein. Lärm gehört zu den wichtigsten, aber manchmal auch unterschätzten Umwelteinflüssen, denen wir im täglichen Leben ausgesetzt sind. Egal ob Straßen-, Luft- und Schienenverkehr oder auch laute Geräusche beim Nachbarn: Viele Menschen fühlen sich nach regelmäßig durchgeführten Untersuchungen des Umweltbundesamtes durch Lärm gestört. Um zu sensibilisieren und bei bereits erfolgten Hörschädigungen auf Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen, wird am 24. April der „Tag gegen den Lärm“ begangen.

Gemeinsam ausgerichtet wird er in Bochum von der zum Katholischen Klinikum gehörenden Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (St. Elisabeth Hospital), der Kampmann Hörsysteme GmbH und der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum). Besonderer Blickfang ist ein Hörmobil, das von 10 bis 17 Uhr auf der Massenbergstraße in Höhe des Kaufhauses Baltz stehen wird.

Um 11 Uhr wird an diesem Tag ein Pressetermin mit Prof. Stefan Dazert, Direktor der HNO-Klinik im St. Elisabeth-Hospital, und Logopädie-Professorin Dr. Kerstin Bilda, Vize-Präsidentin Forschung der hsg Bochum, stattfinden. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Dort gibt es Gelegenheit für Interviews und für Fotos.

Geliefert werden am Hörmobil Informationen rund um das Hören und über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten bei Hörverlust. Ein kostenloser Hörtest wird ebenso angeboten wie ein Simulationsmodell, mit dem plastisch demonstriert wird, wie Menschen mit verminderter Hörfähigkeit ihre Umwelt akustisch wahrnehmen. 

Die hsg Bochum zeigt einen Prototyp des Hörtrainings „Train2Hear“, das hörgeschädigte Menschen künftig in die Lage versetzen soll, ihr Gehör mit einem digitalen Trainingsprogramm zu reaktivieren. Bürger können eine Höraufgabe an einem Tablet bewältigen. Ferner präsentiert die hsg Bochum Poster von Projekten, z.B. über Hörgewohnheiten junger Menschen sowie eine Lärmkarte zum Thema „Laute und leise Orte in Wattenscheid“.

„Gutes Hören ist für die Teilnahme am sozialen Leben von herausragender Bedeutung. Deshalb sollte man nach Vollendung des 50. Lebensjahres seine Hörfähigkeit regelmäßig überprüfen lassen“, betont Prof. Stefan Dazert. Der Tag gegen den Lärm ist aus seiner Sicht ein guter Anlass, auch auf Risiken hinzuweisen. So ist inzwischen erwiesen, dass hörgeschädigte Menschen ein besonders hohes Risiko haben, später einmal an Demenz zu erkranken.

Katholisches Klinikum Bochum übernimmt Martin-Luther-Krankenhaus in Wattenscheid

09.04.2019

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) wächst gezielt weiter und baut dadurch das Leistungsangebot aus. Das KKB übernimmt das traditionsreiche Martin-Luther-Krankenhaus in Wattenscheid mit 579 Mitarbeitern und 269 Betten. Die verantwortlichen Gremien beider Seiten (Aufsichts- und Verwaltungsräte, Gesellschafterversammlungen) haben den Übergang einstimmig gebilligt. Dr. Wilhelm Beermann, Aufsichtsratsvorsitzender des KKB: „Es ist uns gelungen, für die Bürgerinnen und Bürger in Bochum und Wattenscheid ein attraktives ambulantes und stationäres Angebot zu sichern.“  Bisherige Träger waren die Diakoniewerksverbund GmbH und das Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e.V.

Prof. Christoph Hanefeld, Sprecher der Geschäftsführung des KKB, sieht in der neuen Einheit einen weiteren bedeutenden Schritt der strategischen Weiterentwicklung: „Wir werden den Standort Martin Luther in Wattenscheid mit der Kompetenz unserer zahlreichen medizinischen Fachabteilungen und Universitätskliniken gezielt ausbauen. Wir beabsichtigen, dort spezialisierte medizinische Angebote zu etablieren und vorhandene weiterzuentwickeln. Die berechtigten Erwartungen der Patienten auf hochwertige medizinische Leistungen wollen wir erfüllen und gleichzeitig die Erwartungen aus der Politik berücksichtigen, uns auf Schwerpunkte zu konzentrieren und moderne Strukturen vorzuhalten.“

„Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen sind wir sehr zufrieden, mit dem Katholischen Klinikum Bochum einen starken konfessionellen Träger gefunden zu haben“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende des Diakoniewerkverbundes, Superintendent Heiner Montanus. Der Geschäftsführer und Kaufmännische Vorstand Olaf Walter ergänzt: „Uns war es wichtig, dass die Versorgung der Patienten in Wattenscheid durch einen regionalen Versorger langfristig gewährleistet bleibt.“ Die Evangelischen Kliniken in Gelsenkirchen verbleiben weiterhin in Trägerschaft der Diakonie.

Der Charakter des Hauses als wichtiges medizinisches Zentrum und Notarztstandort wird erhalten. Gemeinsam mit den am Martin-Luther-Krankenhaus vorhandenen Praxen und der am Standort vorhandenen Radiologie bleibt ein wohnortnahes internistisches und chirurgisches Angebot bestehen. Der moderne Hybrid-Operationssaal wird weiterentwickelt. Die Psychiatrie bleibt eine starke Säule in Wattenscheid. Mit ihr erhält das Katholische Klinikum einen neuen medizinischen Behandlungsschwerpunkt.

In der Kardiologie des Martin-Luther-Krankenhauses soll, wie bisher, ein Schwerpunkt auf Schrittmacher-Implantationen und Katheter-Untersuchungen gelegt werden. Darüber hinaus beabsichtigt das KKB, das bestehende endoprothetische Leistungsangebot in Wattenscheid auszubauen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hüft- und Knieoperationen.

Ferner entsteht ein interdisziplinäres Gefäßzentrum. Zu diesem Zweck soll das zurzeit am Standort Bochum-Gerthe angesiedelte Venenzentrum nach Wattenscheid verlagert werden. Dieses Zentrum, getragen von der Universitätsklinik für Dermatologie und der gefäßchirurgischen Klinik des KKB, gehört mit rund 10.000 Patienten und 2.000 Operationen zu den größten seiner Art in ganz Deutschland. Das Gefäßzentrum wird mit der universitären Kardiologie des St. Josef-Hospitals eng verzahnt. Am Standort Gerthe ist ein Schulzentrum für Pflegeberufe geplant.

Das Katholische Klinikum Bochum ist gut aufgestellt und erzielte 2018 mit rund 4300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro. Schon heute ist das Klinikum einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region. „Wir sind überzeugt, mit dieser Ergänzung einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Patientenversorgung in Bochum und darüber hinaus zu leisten“, betont der Kaufmännische Geschäftsführer des KKB, Franz-Rainer Kellerhoff. „Unserer sozialen Verantwortung sind wir uns bei der Umsetzung der notwendigen Strukturveränderungen bewusst.“   

St. Elisabeth-Hospital bietet für werdende Eltern künftig zwei Kreißsaalinfoabende im Monat an

07.03.2019

1440 Kinder sind im vergangenen Jahr im St. Elisabeth-Hospital zur Welt gekommen – ein Rekord in der 170-jährigen Geschichte des Hauses. Vor der Geburt nutzen viele werdende Eltern die Möglichkeit, die Klinik im Rahmen des Kreißsaal-Infoabends kennenzulernen. Damit diese Abende auch weiterhin in einer persönlichen und vertrauensvollen Atmosphäre stattfinden, bietet das Team um Klinikdirektor Dr. Peter Kern fortan zwei Veranstaltungen im Monat an. Termine sind jeweils der 2. und 4. Dienstag um 19:30 Uhr. Treffpunkt ist das Bistro des St. Elisabeth-Hospitals (Bleichstr. 15). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der nächste Termin ist am Dienstag, 12. März. Unter dem Titel „Geburt im Eli: Der Start ins Lebens – sicher und geborgen“ kann man sich auch auf der Website des Katholischen Klinikums einen Eindruck verschaffen: Unter www.klinikum-bochum.de/geburt gibt es einen Kurzfilm sowie zahlreiche Informationen zu den Themen Schwangerschaft und Geburt.