Entlassmanagement

Zentrales Anliegen der Mitarbeiter des Entlassmanagements ist es, den Erfolg Ihrer Krankenhausbehandlung zu sichern und fortzuführen. Um Versorgungsbrüche zu vermeiden, erfolgt eine Abstimmung zwischen den Patienten, allen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen und – sofern gewünscht – den Angehörigen.

Mit dem Entlassmanagement soll der Übergang vom stationären Aufenthalt in den nachstationären Versorgungsbereich unterstützt und koordiniert gestaltet werden. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Selbstfürsorgekompetenzen unserer Patienten im Umgang mit der neuen Lebenssituation zu stärken. Um dies zu erreichen, werden die Pflegefachkräfte schon zu Beginn des stationären Aufenthaltes entsprechende Nachsorgeaktivitäten mit allen Beteiligten abstimmen und einleiten. Die Mitarbeiter des Entlassmanagements arbeiten eng mit den weiter versorgenden Einrichtungen vor Ort zusammen.

Wir beraten und schulen auf Wunsch unsere Patienten und deren Angehörige (beispielsweise Schulung in Fixateur- und Redonpflege, Selbstinjektionen sowie Pflegetechniken), wenn der Patient in seine Wohnung zurückkehrt und dort von den Angehörigen gepflegt werden möchte.

Wir planen, dokumentieren und überprüfen die Entlassung in Zusammenarbeit mit dem Patienten und seinen Angehörigen, dem betreuenden Arzt, dem Sozialdienst, der Physio-Ergotherapie sowie den weiterführenden ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

Wir bieten weiterversorgenden Einrichtungen wie zum Beispiel der Kurzzeitpflege oder einem Pflegeheim eine Pflegeübergabe mit dem Patienten und seinen Angehörigen mit dem Ziel des reibungslosen Überganges an.

Mit diesen Maßnahmen stellen wir eine durchgehend gute Pflege- und Betreuungsqualität beim Übergang von unserer Einrichtung zu einer anderen oder in die Häuslichkeit sicher. Zudem werden hohe Folgekosten vermieden, die meist durch mangelnde Planung und Umsetzung der Entlassung entstehen  und zur Wiederaufnahme führen, dem so genannten „Drehtüreffekt“ (wenn etwa der Betroffene nach einer Entlassung aus der Klinik zu Hause nicht zurechtkommt und dann erneut in einem Krankenhaus aufgenommen werden muss).

Team

Dirk Brüsing

Leiter Entlassmanagement

Sozialdienst

0234/509-2136

Zentrale Erreichbarkeit

Seit dem 1. Oktober 2017 gelten die neuen Vorgaben für das Entlassmanagement nach § 39 Abs. 1a SGB V.

Wir haben für unser Entlassmanagement die zentrale Rufnummer 0234/509-5090 eingerichtet, welche von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 19 Uhr und an Wochenenden sowie an Feiertagen von 10 bis 14 Uhr erreichbar ist.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Entlassmanagement.