Bauchwandbrüche (Hernien) gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen, die chirurgisch behandelt werden müssen. Bundesweit werden jedes Jahr etwa 350 000 sogenannte Hernienoperationen durchgeführt. Für die operative Versorgung der verschiedenen Hernien wurden zahlreiche Verfahren beschrieben, die unterschiedliche Herausforderungen und Komplikationsraten haben können. Dabei kommen Ursachen in Betracht, die in der Methode selbst, in dem zur Reparation verwendeten Material oder in der Qualifikation des operierenden Chirurgen begründet sind.

Zur Qualitätssteigerung hat die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie neben dem Angebot von Forschungs- und speziellen Weiterbildungsmaßnahmen auch Kriterien für spezialisierte Kliniken, sogenannte Hernienzentren, entwickelt. Die hier erfolgte jahrelange klinische und wissenschaftliche Beschäftigung mit der sich zunehmend etablierenden, spannungsfreien minimal-invasiven Versorgung von Bauchdeckenbrüchen (Leisten-/Schenkelhernien, Narbenhernien) mit bewährten Kunststoffnetzen zahlt sich heute für die Patienten durch einen großen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet aus.

Wir beteiligen uns schon lange an der bundesweiten Qualitätssicherungsstudie zur Hernienchirurgie beteiligen und tragen seit 2013 das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ der Deutschen Herniengesellschaft. Nicht zuletzt durch die Einhaltung der hohen Qualitätsanforderungen wurden wir 2015 von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Deutschen Herniengesellschaft 2015 als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert.

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