Die Implantation von Portsystemen

Für die Gabe hochwirksamer Medikamente oder Infusionslösungen wird ein sicherer Gefäßzugang benötigt. Hierzu stehen spezielle Portsysteme zur Verfügung, die mit einem kleinen Eingriff unter die Haut gesetzt werden. Die Portsysteme bestehen aus einer Kammer und einem Katheter, der bis in die obere Hohlvene reicht. Der Eingriff kann sehr schonend vorgenommen werden, in der Regel in örtlicher Betäubung. Der Port kann meistens schon am Folgetag benutzt werden.

Spezialambulanz für Portimplantationen

Im Portzentrum verfügen wir über die Möglichkeiten zur nichtinvasiven Gefäßdiagnostik und können ein Mapping der potenziellen Zugangswege vornehmen. Die duplexsonographische Steuerung der Portimplantation erleichtert das Einbringen des Portkatheters und senkt das Operationstrauma. Auch bei mehrfach voroperierten Patienten gelingt es durch den konsequenten Einsatz bildgebender Verfahren meistens, doch noch einen sicheren Gefäßzugang zu schaffen. In der Portlambulanz untersuchen und beraten wir unsere Patienten zu allen Fragen der Portimplantation.

Der Operationstag

Am Operationstag kommen Sie bitte nüchtern zur Aufnahme. Getränke (am besten Wasser oder Tee) können Sie bis zu zwei Stunden vor dem OP-Termin noch zu sich nehmen. Der Eingriff in Lokalanästhesie ist wenig belastend und dauert im Durchschnitt nur 20 – 30 Minuten. Nach dem Eingriff können Sie wieder essen und trinken, aufstehen und herumgehen. Nach einer kurzen Überwachungsphase können Sie nach Hause. Bitte lassen Sie sich abholen. Das Führen von Fahrzeugen ist am OP-Tag nicht gestattet.

Die Nachsorge

Ihr behandelnder Arzt kann in den folgenden Tagen Ihre Wunde kontrollieren und bereits nach kurzer Zeit den Port benutzen. Bei Auffälligkeiten der Wunde oder der Portfunktion sollten Sie uns kontaktieren. In den ersten Tagen empfehlen wir die Abdeckung der Wunde mit einem Pflaster. Sie sollten den Arm der operierten Seite schonen, am 2. Tag nach der Operation dürfen Sie wieder duschen. Vollbäder sind nach zwei Wochen wieder möglich. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase wird der Port nicht mehr als störend empfunden. Wenn der Port nicht mehr gebraucht wird, kann die Entfernung mit einem kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung erfolgen.

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Achim Mumme

Direktor Gefäßchirurgie

Gefäßchirurgie

0234/509-2270 Vita

So erreichen Sie uns

St. Maria-Hilf-Krankenhaus

Hiltroper Landwehr 11-13
44805 Bochum

Telefon 0234/8792-0
Telefax 0234/8792-235

Kontakt

Petra Steube

Telefon 02327/65-1637

Sprechzeiten

Mo - Fr  8 - 16 Uhr

Ihr Weg zu uns

Die Terminvergabe für unsere Portambulanz erfolgt unter der Telefonnummer 02327/651637. Das Portzentrum ist an das Venenzentrum des Katholischen Klinikums im St. Maria-Hilf-Krankenhaus Bochum angegliedert. Abseits vom sonst üblichen Notfallbetrieb können wir unseren Patientinnen und Patienten ein ruhiges Ambiente bieten mit klar strukturierten Abläufen. Parkmöglichkeiten stehen direkt am Krankenhaus zur Verfügung.