50.000

stationäre Patienten jährlich

157.500

ambulante Patienten jährlich

1.360

Geburten jährlich

Patienten & Besucher

Vom Säugling bis zum Senior, von High-Tech bis Naturheilkunde - unser Klinikum verfügt über ein umfangreiches und homogenes Leistungsangebot, das sich über mehrere Einrichtungen erstreckt.

Hier gelangen Sie zur Übersicht über unsere medizinischen Fachbereiche, Experten, Standorte und Praxen.

Im Fokus Die Bochumer Elf

Unsere Rückenübungen „Bochumer Elf“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Die WAZ-Bochum hat ihnen eine ganze Seite gewidmet. Zudem wurde die Redaktion aktiv und hat die Übungen unter Anleitung von Prof. Tobias Schulte (Direktor Orthopädie) und Christoph Eißing (Therapieleiter RuhrSportReha) in zwei Videos festgehalten.

Den Flyer mit den „Bochumer Elf“ gibt es hier als Download.

Im Fokus RuhrSportReha zur ruhrsportreha

Aus der Idee, in Kooperation zwischen Spitzensport und Spitzenmedizin (Universitätsklinik) eine Rehabilitationseinrichtung für jedermann zu entwickeln, entstand 2004 im St. Josef-Hospital die RuhrSportReha Bochum.

Bewegung ist das A und O für Ihre Gesundheit. Entsprechend kommen unsere Angebote in nahezu allen Fachbereichen des Klinikums zur Anwendung.

Christoph Eißing
Leitender Physiotherapeut

Notarzt fährt in Wohngebiete mit hoher Arbeitslosigkeit besonders häufig

07.02.2018

Neue Studie wertete Rettungsdienst-Einsätze in Bochum für zwei komplette Jahre aus

In Wohngebieten mit hoher Arbeitslosigkeit  wird viel häufiger der Notarzt gerufen als in anderen Vierteln. Diesen engen Zusammenhang hat eine Studie ergeben, die unter Leitung von Priv. Doz. Dr. Christoph Hanefeld, Direktor der Inneren Medizin im St. Elisabeth Hospital Bochum, erstellt und nun im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht worden ist (https://www.aerzteblatt.de/archiv/195862).

Das St. Elisabeth-Hospital gehört zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB). Erfasst wurden zunächst sämtliche 16.767 Notarzteinsätze der Stadt Bochum in den Jahren 2014 und 2015. Um eine Zuordnung zur Wohnumgebung und der dort herrschenden wirtschaftlichen Situation herzustellen, konzentrierten sich die Forscher anschließend auf jene Fälle, in denen der Ort des Notarzteinsatzes dem Wohnort des Patienten entsprach (12.198).

Besonders aussagefähig sind bei diesen Einsätzen Herz- und Lungenerkrankungen sowie Schlaganfälle. „Es zeigte sich, dass die notärztliche Einsatzrate in sozial benachteiligten Stadtteilen signifikant erhöht ist. Hier wird eine gesamtgesellschaftliche Problematik erkennbar, die bei der Rettungsdienstorganisation konkret berücksichtigt werden sollte“, resümiert Dr. Hanefeld. Studien, die den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Notarzteinsätzen und wirtschaftlichen Bedingungen zum Inhalt hatten, gab es in den vergangenen zehn Jahren nicht. Zugleich nahm die Zahl der Rettungsdiensteinsätze in Deutschland stark zu.

Für  die statistische Auswertung der neuen Studie zuständig war Prof. Hans-Joachim Trampisch, Leiter der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie an der Ruhr Universität Bochum. „Ich bin überrascht, wie extrem eng dieser Zusammenhang ist“, betont er. „Das hatte ich nicht erwartet. So deutlich wurde das noch nie gezeigt.“

„Akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ein häufiger Grund für Notarzteinsätze. Es muss unbedingt weiter erforscht werden, warum sie in sozial benachteiligten Gebieten so viel häufiger vorkommen und wie sich dies verbessern lässt“, betont Prof. Andreas Mügge, Mitautor der Studie und Direktor der Kardiologischen Klinik im St. Josef-Hospital.

Priv. Doz. Thomas Lampert, Leiter des Fachgebietes Soziale Determinanten der Gesundheit am Robert-Koch-Institut und ebenfalls Mitautor der Untersuchung: „Arbeitslosigkeit verursacht Stress und Zukunftsängste. Sie geht mit einem ungesünderen Gesundheitsverhalten einher, was sich z.B. in Bezug auf den Tabak- und Alkoholkonsum, die Ernährungsweise und die körperliche Aktivität zeigt. Dem entspricht ein etwa 2- bis 3-fach erhöhtes Risiko für Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden. Dies gilt auch und gerade für Krankheiten, die Notarzteinsätze erforderlich machen.“

Wegweisender Fortschritt in der Therapie der Nervenkrankheit Huntington

15.12.2017

  • Verringerung des krankheitsverursachenden toxischen Proteins erstmals nachgewiesen
  • St. Josef-Hospital Bochum an internationaler Studie beteiligt
  • „Wir sind einen riesigen Schritt nach vorn gegangen“

Hoffnung für die Patienten der bisher unheilbaren, vererblichen Huntington-Erkrankung: Erstmals in der medizinischen Forschungsgeschichte ist es in einer internationalen Studie mit 46 Patienten aus Großbritannien, Deutschland und Kanada gelungen, die Verringerung des toxischen Huntingtin-Proteins im Nervenwasser, das als Ursache für die Entstehung dieser tückischen Krankheit gilt, mit einem Medikament nachzuweisen. Darüber hinaus erwies sich das Medikament, das in den Nervenwasserkanal der Lendenwirbelsäule eingebracht wurde, als sicher und verträglich.

Das Huntington-Zentrum NRW, angesiedelt in der von Prof. Ralf Gold geleiteten Universitätsklinik für Neurologie im St. Josef-Hospital Bochum, ist an der Studie gemeinsam mit acht weiteren Instituten (in Deutschland neben Bochum die Neurologischen Universitätskliniken Ulm und Berlin) beteiligt gewesen. Der Ärztliche Leiter der Studie in Bochum, Prof. Carsten Saft, beurteilt das Ergebnis als wegweisend: „Wir sind nun in einer sehr aufregenden Phase. Noch gibt es die Heilung dieser Krankheit nicht, aber wir sind einen richtungsweisenden riesigen Schritt nach vorn gegangen.“ Für Studien dieser Art wurde das Bochumer Zentrum vor rund 25 Jahren von Prof. Horst Przuntek und Herrn Prof. Jörg Epplen (Humangenetik) gegründet.

Bisher wurden Medikamente, die zur Behandlung der Huntington-Erkrankung das Huntingtin-Protein selbst als Angriffspunkt haben, ausnahmslos an Tieren getestet. Erstmals bezog nun die sogenannte Antisense-Studie des US-Unternehmens IONIS Menschen in diese Forschung mit ein. Das Unternehmen selbst bezeichnet die Ergebnisse in einer offiziellen Mitteilung als „wichtigen Meilenstein“. Die eigenen Erwartungen seien „substanziell übertroffen“ worden. In anderen Fachmedien ist von einem der größten Fortschritte seit Entdeckung des Huntingtin-Gens im Jahre 1993 die Rede. Geplant und notwendig ist nun eine Folgestudie, für die der Schweizer Pharmakonzern Roche alle Rechte und Verantwortlichkeiten übernommen hat.                                                                    

Prof. Saft betont aus Bochumer Sicht: „Es gibt nun klare Hinweise, dass das Medikament in den Krankheitsprozess eingreift. Das ist ein bemerkenswerter Fortschritt. Ob dadurch aber tatsächlich ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden kann, muss erst noch in einer weiteren Studie gezeigt werden. Wir brauchen nun klinische Ergebnisse in größerem Maßstab.“ Dafür soll die 2018 geplante Folgestudie den Weg bereiten.

Kardiologie und Gefäßchirurgie des Katholischen Klinikums Bochum ausgezeichnet

07.12.2017

  • Prominente Platzierung in der FOCUS-Liste „Schutz für das Herz“       

Auch in der Kardiologie und Gefäßchirurgie zählt das Katholische Klinikum Bochum (KKB) zu denbesten Krankenhäusern in Deutschland. Dies ergibt sich aus der neu erschienenen Klinik- und Ärzteliste des Magazins FOCUS mit dem Titel „Schutz für das Herz“. Gelistet sind dort nicht nur die Abteilungen als ganze, sondern als Person auch die jeweiligen Chefärzte, Prof. Andreas Mügge (Kardiologie) und Prof. Achim Mumme (Gefäßchirurgie). Maßstab für die Klinikliste sind Reputation, Hygiene- und Pflegestandard sowie die Patientenzufriedenheit, bei der Ärzteliste kommen Indikatoren wie wissenschaftliche Aktivitäten, Spezialgebiete u.a. hinzu. Bereits in zahlreichen anderen FOCUS-Listen dieses Jahres und vergangener Jahre war das KKB mit dem St. Josef-Hospital und dem St. Elisabeth-Hospital an prominenter Stelle vertreten.

27.02.2018

32. Bochumer Anästhesiekolloquium

„Point-of-Care Ultraschall und Notfallmedizin: Was sagen die Leitlinien?“
(Referent: Priv.-Doz. Dr. Dr. Raoul Breitkreutz, Specialist Point-Of-Care Ultrasound- DEGUM Kursleiter Anästhesie und Notfallsonographie, diagnostische und interventionelle Neurosonographie (i.d. Anästhesie), Bad Sodem)

Forschung & Lehre

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Forschung und Lehre sind wichtige Bestandteile der täglichen Arbeit in unserem Klinikverbund. Zahlreiche Ärzte des St. Josef-Hospitals, des St. Elisabeth-Hospitals und des St. Maria-Hilf-Krankenhauses haben als Angehörige der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Forschungspreise gewonnen.

Unsere Lehrkrankenhäuser

St. Josef-Hospital
St. Elisabeth-Hospital


Karriere

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Das Katholische Klinikum Bochum beschäftigt rund 4.200 Mitarbeiter aus 58 Nationen. Dies sind nicht nur Pflegekräfte und Ärzte, sondern auch viele andere Berufsgruppen wie Laboranten, Physiotherapeuten, Hebammen, Köche, Handwerker, Spezialisten der Informationstechnologie (IT) u.a. Damit sind wir einer der größten Arbeitgeber in Bochum und im Mittleren Ruhrgebiet. Darüber hinaus bilden wir junge Mediziner der Ruhr-Universität Bochum sowie jährlich rund 400 junge Menschen im nicht-ärztlichen Bereich aus.

Das Gros der Ausbildung erfolgt unter dem Dach des Bildungsinstituts für Berufe im Gesundheitswesen der St. Elisabeth-Stiftung (BIGEST). Unsere Berufe sind stark gefragt: Pro Jahr bewerben sich weit mehr als 1.000 junge Leute für eine Ausbildung in unserem Unternehmen. Nicht zuletzt ist das Katholische Klinikum Bochum auf vielen Gebieten Partner der Bochumer Schulen.

Am Katholischen Klinikum Bochum wird Teamwork großgeschrieben. So auch beim alljährlichen Firmenlauf am Kemnader See.

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Wir im Katholischen Klinikum Bochum – Gute Arbeit. Hand in Hand.

Ein kurzes Filmporträt zu unserem Klinikum.

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