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stationäre Patienten jährlich

181.550

ambulante Patienten jährlich

5.104

Mitarbeiter

Coronavirus

Solidarität ist auch über Landes­grenzen hinaus wichtig

Katholisches Klinikum Bochum behandelt zwei Corona-Patienten aus Italien.

ZDF spezial - 28.03.2020

Coronavirus

Schutzaus­rüstung in Kranken­häusern ist knapp

WDR Westpol - 29.03.2020

Patienten & Besucher

Vom Säugling bis zum Senior, von High-Tech bis Naturheilkunde - unser Klinikum verfügt über ein umfangreiches und homogenes Leistungsangebot, das sich über mehrere Einrichtungen erstreckt.

Hier gelangen Sie zur Übersicht über unsere medizinischen Fachbereiche, Experten, Standorte und Praxen.

"Ob in der Geburtshilfe oder der Frauenheilkunde - bei uns steht der ganze Mensch im Mittelpunkt. Wir möchten Sie in jeder Hinsicht unterstützen und beraten Sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten!"

PD Dr. Peter Kern, Klinikdirektor

Im Fokus

Geburt im "Eli"

Ein Kind zu bekommen zählt zu den wundervollsten Erlebnissen im Leben. Ob Junge oder Mädchen, erstes oder Geschwisterkind, neues Leben heißt immer auch Veränderung und neue Verantwortung. Wir im Katholischen Klinikum Bochum sind von Anfang an für Sie da.

Katholisches Klinikum Bochum behandelt zwei Corona-Patienten aus Italien

27.03.2020

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) erwartet zwei italienische Corona-Patienten zur Weiterbehandlung. Sie werden mit der Bundeswehr zum Flughafen Köln-Bonn gebracht. Die Ankunft soll morgen erfolgen. Anschließend werden die Patienten mit einem Spezialfahrzeug, das eine Intensivstation an Bord hat, unter Federführung der Bochumer Feuerwehr in die Universitätsklinik St. Josef-Hospital gebracht. Mit ihrem Eintreffen in Bochum wird im Laufe des morgigen Tages (28. März) gerechnet.

„Jeder von uns sieht fast täglich die grauenvollen Bilder aus Italien. Sie treffen uns bis ins Mark“, sagt der Medizinische Geschäftsführer des Katholischen Klinikums, Prof. Christoph Hanefeld. „Es fehlt an vielem, ja möglicherweise an allem, was zur Behandlung von Corona-Patienten notwendig ist. Auch wir in Deutschland wissen nicht, wie schwer es uns künftig noch treffen wird. Solidarität ist in dieser schweren Zeit das Gebot der Stunde. Wie stark dieses Gefühl ist, zeigen viele Hilfsaktionen, die dazu führen, dass Not gelindert wird. Solidarität ist aber auch über Landesgrenzen hinaus wichtig. Wenn deutsche Universitätskliniken nun einige Patienten aus Italien aufnehmen und versorgen, stehen wir mit unserem christlichen Verständnis im St. Josef-Hospital bereit.

Im Katholischen Klinikum Bochum sind Mitarbeiter aus mehr als 70 Nationen beschäftigt. Eine Ärztin aus Italien, die im St. Josef-Hospital beschäftigt ist, wird wichtige Übersetzungsdienste leisten und in engem Kontakt mit den Patienten und ihren Familien in Italien stehen

KKB bereitet sich vor

20.03.2020

Das Katholische Klinikum Bochum bereitet sich auf die Versorgung von Corona-Infizierten mit schwerem Verlauf vor. Darum richtet das KKB an seinen Universitätsklinik-Standorten St. Josef- und St. Elisabeth-Hospital in Bochum sowie im Marien-Hospital und Martin-Luther-Krankenhaus in Wattenscheid neue Intensivbetten und Beatmungsplätze ein. An allen vier Standorten soll die Gesamtzahl der Intensivbetten von 54 auf 87 erhöht werden, die Gesamtzahl der Beatmungsplätze von 31 auf 70. Auf dem Gelände des St. Josef-Hospitals wird eine komplett neue Intensivstation eingerichtet. Sie wird schon kurzfristig einsatzbereit sein. Eine Herausforderung ist die Mobilisierung des erforderlichen Personals. Mitarbeiter aus anderen Bereichen werden abgezogen und für ihren neuen Einsatz geschult. Einige offene Fragen gibt es noch bei der Beschaffung der erforderlichen Geräte. 

„Train2heAr“ - Ein digitales CI-Trainingsprogramm lässt Patienten und Experten aufhorchen

16.03.2020

Auf sehr großes Interesse von fast 100 Teilnehmern stieß bei einer Infoveranstaltung im Februar 2020 die Präsentation eines sehr innovativen, Computer-basierten Programms für ein effektives und flexibel nutzbares Hörtraining für Träger eines Cochlea-Implantates.

Die zentrale Bedeutung von Therapieverfahren zur Hörverbesserung ist in der Fachwelt unstrittig: Gutes Hören ist für viele Formen der Kommunikation und der sozialen Teilhabe in der Gesellschaft nicht hoch genug einzuschätzen. Heutzutage stehen dem Betroffenen dafür zahlreiche Möglichkeiten bis hin zur Cochlea-Implantation zur Verfügung. Um die neuen Höreindrücke trainieren und besser zu verarbeiten, ist ein Hörtraining sehr hilfreich. Digitale Lösungen stellen dabei ein zeit- und kostengünstiges Verfahren dar, die steigende Nachfrage zu decken. Entscheidende Vorteile sind dabei, dass Patienten die Zeit, die Dauer und den Ort für das Training jederzeit selbst wählen können. Sie benötigen dafür in Zukunft lediglich ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC auf dem das Trainingsprogramm als App aufgespielt ist.

Im Rahmen eines EU-geförderten Forschungsprojektes hat ein interdisziplinäres Expertenteam über einen Zeitraum von 36 Monaten dieses digitales Hörtrainingsprogramm für CI-Träger mit dem Projektnamen „Train2hear“ entwickelt. In diesem steht eine sehr praxisnahe Europareise im Mittelpunkt. Projektpartner sind dabei unter der Führung des Bochumer Hörkompetenzzentrums (Prof. Christiane Völter und Prof. Stefan Dazert), die Bochumer Hochschule für Gesundheit (Prof. Kerstin Bilda), das Gesundheitskompetenznetzwerk Medecon, der Software-Entwickler „Q2WEB“ und die Firma Kampmann-Hörsysteme.

 

Auf sehr großes Interesse von fast 100 Teilnehmern stieß bei einer Infoveranstaltung im Februar 2020 die Präsentation eines sehr innovativen, Computer-basierten Programms für ein effektives und flexibel nutzbares Hörtraining für Träger eines Cochlea-Implantates.

Bei der Entwicklung lag der Fokus darauf, ein möglichst eng an Patientenbedürfnissen orientiertes Programm zu schreiben. Dazu hat das Team des Bochumer Hörkompetenzzentrums im Vorfeld knapp 90 Betroffene ausführlich nach ihren Technik- und Nutzungsvorlieben befragt. Als ein erstes Prototyp-Programm geschrieben war, hat eine weitere Gruppe von Cochlea-Implantat-Trägern „Train2hear“ ausführlich getestet. Deren so gut wie einhelliges Urteil macht den Entwicklern des Programms viel Mut: So lobte die Testgruppe vor allem das leichte Handling, die Individualisierung, die Anbindung an den Therapeuten sowie die Lernfähigkeit des Programms (automatische Anpassung an den Lernfortschritt des Nutzers). Und wörtlich fügten noch einige Patienten hinzu: „Hat mir viel Spaß gemacht, würde gern damit weitermachen.“, „Hab’s genossen und die eingebauten Motivationen waren sehr hilfreich.“ und „Mein Hören hat sich damit wirklich verbessert.“

Gleichwohl muss „Train2hear“ noch eine Zeit lang im Detail weiterentwickelt werden bevor es Marktreife erlangt. Nach den rundum erfolgreichen Erfahrungen mit dem Prototyp will sich das Entwicklerteam dafür einsetzen, dass möglichst alle CI-Patienten davon profitieren können und dass nach Möglichkeit sämtliche Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Interessierte im Netz unter www.train2hear.de oder telefonisch unter 0234 / 509-8580 (CI-Team im Hörkompetenzzentrum Bochum).

Forschung & Lehre

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Forschung und Lehre sind wichtige Bestandteile der täglichen Arbeit in unserem Klinikverbund. Zahlreiche Ärzte des St. Josef-Hospitals, des St. Elisabeth-Hospitals und des St. Maria-Hilf-Krankenhauses haben als Angehörige der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Forschungspreise gewonnen.

Unsere Lehrkrankenhäuser

St. Josef-Hospital
St. Elisabeth-Hospital


Karriere

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Das Katholische Klinikum Bochum beschäftigt rund 5.104 Mitarbeiter aus 70 Nationen. Dies sind nicht nur Pflegekräfte und Ärzte, sondern auch viele andere Berufsgruppen wie Laboranten, Physiotherapeuten, Hebammen, Köche, Handwerker, Spezialisten der Informationstechnologie (IT) u.a. Damit sind wir einer der größten Arbeitgeber in Bochum und im Mittleren Ruhrgebiet. Darüber hinaus bilden wir junge Mediziner der Ruhr-Universität Bochum sowie jährlich rund 400 junge Menschen im nicht-ärztlichen Bereich aus.

Das Gros der Ausbildung erfolgt unter dem Dach des Bildungsinstituts für Berufe im Gesundheitswesen der St. Elisabeth-Stiftung (BIGEST). Unsere Berufe sind stark gefragt: Pro Jahr bewerben sich weit mehr als 1.000 junge Leute für eine Ausbildung in unserem Unternehmen. Nicht zuletzt ist das Katholische Klinikum Bochum auf vielen Gebieten Partner der Bochumer Schulen.

Am Katholischen Klinikum Bochum wird Teamwork großgeschrieben. So auch beim alljährlichen Firmenlauf am Kemnader See.

Video

Lernen Sie uns kennen

Wir im Katholischen Klinikum Bochum – Gute Arbeit. Hand in Hand.

Ein kurzes Filmporträt zu unserem Klinikum.

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