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Mitarbeiter

Coronavirus

 

Wo stehen wir in Sachen Corona? Was steht uns ggfs. noch bevor? Wie haben die deutschen Krankenhäuser die Pandemie bisher bewältigt? Oft bleiben die Antworten auf solche drängenden Fragen etwas an der Oberfläche. In die Tiefe zu gehen, ist oft nicht möglich. Diese Gelegenheit hatte KKB-Geschäftsführer Prof. Christoph Hanefeld in einem Podcast des Bistums Essen im Gespräch mit Dr. Judith Wolf.

Patienten & Besucher

Vom Säugling bis zum Senior, von High-Tech bis Naturheilkunde - unser Klinikum verfügt über ein umfangreiches und homogenes Leistungsangebot, das sich über mehrere Einrichtungen erstreckt.

Hier gelangen Sie zur Übersicht über unsere medizinischen Fachbereiche, Experten, Standorte und Praxen.

Im Fokus

Medizinische Forschung. Im Dienste der Menschen. Für uns alle.

Porträt der Universitätsmedizin Bochum anlässlich der Eröffnung des neuen interdisziplinären Instituts für Forschung und Lehre (IFL) am St. Josef-Hospital.

"Ob in der Geburtshilfe oder der Frauenheilkunde - bei uns steht der ganze Mensch im Mittelpunkt. Wir möchten Sie in jeder Hinsicht unterstützen und beraten Sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten!"

PD Dr. Peter Kern, Klinikdirektor

Im Fokus

Geburt im "Eli"

Ein Kind zu bekommen zählt zu den wundervollsten Erlebnissen im Leben. Ob Junge oder Mädchen, erstes oder Geschwisterkind, neues Leben heißt immer auch Veränderung und neue Verantwortung. Wir im Katholischen Klinikum Bochum sind von Anfang an für Sie da.

NRW-Ministerpräsident Laschet verabschiedet italienischen Corona-Patienten nach Hause

18.05.2020

• Claudio Facoetti im St. Josef-Hospital Bochum erfolgreich behandelt

Sechs Wochen lag der schwer an Covid-19 erkrankte Italiener Claudio Facoetti im St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität) in Bochum – nun konnte der 65-Jährige die Klinik verlassen. Er habe kaum Worte dafür, wie dankbar er der Bochumer Klinik sei, sagte Facoetti bei seiner Verabschiedung. Jetzt freut er sich aber doch auf Italien – auch deshalb, weil der Kaffee dort besser sei, wie er lachend hinzufügte.

Der Patient wurde zum Flughafen Düsseldorf gebracht, von wo er nach Bergamo heimflog. Zum Abschied war sogar NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nach Bochum gekommen, wo er von Prof. Christoph Hanefeld, dem Medizinischen Geschäftsführer des Katholischen Klinikums (KKB), begrüßt wurde. Laschet hatte im März eine Initiative auf den Weg gebracht, die dazu führte, dass zehn italienische Corona-Patienten in NRW-Universitätskliniken zur Weiterbehandlung aufgenommen wurden.

„Als Herr Facoetti kam, wusste niemand, wie das ausgehen würde“, betonte Laschet. „Jetzt aber haben wir eine genesene Persönlichkeit vor uns.“ Dies zu sehen, sei außerordentlich schön. Der Ministerpräsident sprach von einem „Tag des Glücks und der Freude“.

Zuvor hatten die Intensiv-Pfleger des St. Josef-Hospitals dem Patienten zum Abschied ein T-Shirt des KKB mit ihren Unterschriften geschenkt. Darüber zeigte er sich gerührt. Der schwer erkrankte Claudio Facoetti war am 28. März aus Bergamo, damals gewissermaßen das Epizentrum der italienischen Corona-Krise, von der Luftwaffe nach Deutschland gebracht worden. Im St. Josef befindet sich aktuell noch ein zweiter italienischer Corona-Patient. Auch er ist stabilisiert und sein Gesundheitszustand verbessert sich kontinuierlich.

Erfolge in der internationalen Corona-Hilfsaktion

18.05.2020

Alle drei ausländischen Patienten des Katholischen Klinikums Bochum sind deutlich stabilisiert

Alle drei Corona-Patienten, die im St. Josef-Hospital im Rahmen einer internationalen Hilfsaktion aus dem Ausland nach Bochum gekommen und hier behandelt worden sind, haben sich deutlich stabilisiert und ihren Gesundheitszustand signifikant verbessert. Ein Patient aus Italien hat die Intensivstation vor wenigen Tagen verlassen und wird auf einer Normalstation weiter versorgt. Ein weiterer Italiener steht kurz davor. Ein niederländischer Patient hat am vergangenen Donnerstag mit einem Spezialtransport den Rückweg in seine Heimat angetreten.

 „Dass wir allen drei Patienten in dieser schwierigen Lage helfen konnten, freut uns außerordentlich. Krankheitsverläufe wie diese sind für uns alle immer wieder eine besondere Ermutigung und Motivation“, sagt der Medizinische Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum, Prof. Christoph Hanefeld. „Als die Anfragen aus dem politischen Raum kamen, haben wir keine Sekunde gezögert, Beatmungsplätze und Intensivbetten solidarisch bereitzustellen. Mein Dank geht an alle beteiligten Pflegekräfte und Ärzte für ihr hohes Engagement.“

Unerkannter Herzinfarkt kann das Leben kosten

18.05.2020

Corona darf nicht dazu führen, dass andere ernste Beschwerden verdrängt werden

So sehr die Corona-Pandemie uns in Atem hält, so wichtig ist es, auch andere ernste Krankheiten nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu gehören akute Brustbeschwerden. Aufgrund der Verunsicherung rund um Corona zögern Patienten oft zu lange, bevor sie einen Arzt aufsuchen. „Bleibt ein Herzinfarkt unerkannt, besteht Lebensgefahr“, sagt Prof. Andreas Mügge, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie im St. Josef-Hospital Bochum (Katholisches Klinikum). „Kommt der Patient erst mehrere Tage später, kann der Schaden am Herzen oft nicht mehr repariert werden.“ So wie vor kurzem im St. JosefHospital. In dem konkreten Fall entstand durch die Verzögerung ein irreversibler Schaden am Herzmuskel, der bei rechtzeitiger Behandlung vermeidbar gewesen wäre. Bei einem 58-jährigen Patienten begann es mit Schmerzen im Nacken und im Rücken,verbunden mit ausgeprägtem Schwächegefühl. Wegen der Corona-Pandemie befürchtete er, sich beim Arzt mit dem Virus anzustecken. Als die Beschwerden nach einer Woche immer stärker wurden, stellte er sich schließlich in der Notfallaufnahme im St. Josef-Hospital vor. Bereits nach wenigen Minuten brachte ein EKG das bittere Ergebnis: Herzinfarkt. Es zeigte sich, dass dieser Infarkt bereits vor mehreren Tagen eingetreten war. Die noch am Aufnahmetag durchgeführte Herzkatheter-Untersuchung ergab den Verschluss eines Blutgefäßes, mit einer nicht mehr reparierbaren Schädigung des Herzmuskels.
„Wir wissen seit vielen Jahren, dass bei einem akuten Herzinfarkt rasches Handeln erforderlich ist, um möglichst zeitnah ein verschlossenes Herzkranzgefäß wiederzueröffnen“, sagt der Geschäftsführende Oberarzt der Kardiologie, Priv.-Doz. Dr. Michael Gotzmann. „Verzögert sich dies, droht nach wenigen Stunden ein dauerhafter Schaden am Herzen, so wie er bei diesem Patienten nun leider zu erwarten ist.“ Im schlimmsten Fall – und das betrifft etwa 50.000 Menschen in Deutschland pro Jahr – kann man an einem akuten Herzinfarkt versterben. Dr. Gotzmann: In diesem Punkt hatte der Patient sogar großes Glück, auch wenn er in Zukunft durch den unbehandelten Herzinfarkt vermutlich an einer Herzschwäche leiden wird. Unser eindringlicher Appell an alle Patienten ist daher, sich auch in Corona-Zeiten bei unklaren und neuen Brustbeschwerden möglichst rasch im Krankenhaus vorzustellen. Das kann lebensrettend sein.“ Dies betrifft nicht nur Herzbeschwerden. „Unabhängig von Corona sind wir jederzeit darauf vorbereitet, Patienten mit akuten Erkrankungen zügig und effizient zu behandeln“, sagt Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer im Katholischen Klinikum Bochum (KKB). „Mit vielen Hygiene-Maßnahmen wird das Ansteckungs-Risiko für Corona in der Klinik sehr niedrig gehalten. Wir bleiben auf jeden Fall wachsam.“

Forschung & Lehre

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Forschung und Lehre sind wichtige Bestandteile der täglichen Arbeit in unserem Klinikverbund. Zahlreiche Ärzte des St. Josef-Hospitals, des St. Elisabeth-Hospitals und des St. Maria-Hilf-Krankenhauses haben als Angehörige der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Forschungspreise gewonnen.

Unsere Lehrkrankenhäuser

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St. Elisabeth-Hospital


Karriere

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Das Katholische Klinikum Bochum beschäftigt rund 5.104 Mitarbeiter aus 70 Nationen. Dies sind nicht nur Pflegekräfte und Ärzte, sondern auch viele andere Berufsgruppen wie Laboranten, Physiotherapeuten, Hebammen, Köche, Handwerker, Spezialisten der Informationstechnologie (IT) u.a. Damit sind wir einer der größten Arbeitgeber in Bochum und im Mittleren Ruhrgebiet. Darüber hinaus bilden wir junge Mediziner der Ruhr-Universität Bochum sowie jährlich rund 400 junge Menschen im nicht-ärztlichen Bereich aus.

Das Gros der Ausbildung erfolgt unter dem Dach des Bildungsinstituts für Berufe im Gesundheitswesen der St. Elisabeth-Stiftung (BIGEST). Unsere Berufe sind stark gefragt: Pro Jahr bewerben sich weit mehr als 1.000 junge Leute für eine Ausbildung in unserem Unternehmen. Nicht zuletzt ist das Katholische Klinikum Bochum auf vielen Gebieten Partner der Bochumer Schulen.

Am Katholischen Klinikum Bochum wird Teamwork großgeschrieben. So auch beim alljährlichen Firmenlauf am Kemnader See.

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Wir im Katholischen Klinikum Bochum – Gute Arbeit. Hand in Hand.

Ein kurzes Filmporträt zu unserem Klinikum.

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