50.838

stationäre Patienten jährlich

166.545

ambulante Patienten jährlich

4.328

Mitarbeiter

Patienten & Besucher

Vom Säugling bis zum Senior, von High-Tech bis Naturheilkunde - unser Klinikum verfügt über ein umfangreiches und homogenes Leistungsangebot, das sich über mehrere Einrichtungen erstreckt.

Hier gelangen Sie zur Übersicht über unsere medizinischen Fachbereiche, Experten, Standorte und Praxen.

Im Fokus Das Bochumer Wirbelsäulenkonzept zum video

Unter Rückenschmerzen leiden Millionen Menschen allein in Deutschland. Um etwas dagegen zu tun, ist regelmäßige Bewegung mit physiotherapeutischer Beratung das A und O – und zwar nicht erst dann, wenn Rückenschmerzen schon da sind, sondern auch zur Prävention. In der Bochumer Universitätsklinik für Orthopädie im St. Josef-Hospital (Direktor: Prof. Tobias Schulte) ist ein spezieller Behandlungsansatz entwickelt worden: das „Bochumer Wirbelsäulenkonzept“. Für jeden Patienten wird individuell die passende Therapie entwickelt. Operationen am Rücken können dabei nur das letzte Mittel sein.

„Das Bochumer Wirbelsäulenkonzept fußt darauf, dass wir jeden Patienten individuell beraten - und zwar sowohl in Bezug auf die Therapie als auch auf die vorhergehende Diagnose."

Univ.-Prof. Tobias L. Schulte
Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Im Fokus Sexuelle Gesundheit zur website

Großstadtdschungel und Dating-Apps - eine Mischung, die viel Spaß, mitunter aber auch ein unschönes Erwachen mit sich bringen kann. Wer hier nur an jugendlichen Leichtsinn oder vermeintliche Randgruppen denkt, liegt falsch. Sexuell übertragbare Infektionen kennen keine gesellschaftliche oder moralische Schublade. Seit mehr als zwei Jahren gibt es mit dem WIR - Walk in Ruhr - ein offenes Kompetenzzentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin im Revier. Tabus? Fehlanzeige. Lernen Sie uns kennen: Zum Video

„Wenn das Kondom fehlte, einen aber die Lust quälte, sollte man die Adresse des WIR kennen!“

 

Prof. Norbert Brockmeyer
Abteilungsleiter der Interdisziplinären Immunologischen Ambulanz, Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Im Fokus Cannabis in der Medizin zum artikel

Seit dem 1. März 2017 können Cannabisblüten und -Extrakte mittels Betäubungsmittel-Rezept verordnet werden. Dies bedeutet für den behandelnden Arzt und den Patienten, dass eine neue Behandlungsoption zur Verfügung steht.

„Cannabis in der Schmerztherapie einzusetzen, stellt eine echte Bereicherung des therapeutischen Spektrums dar, es ist aber kein Wundermittel.“

 

Dr. Dirk Neveling
Leiter der Schmerzambulanz

Minister Laumann: Rund 5 Millionen Euro für das Katholische Klinikum Bochum

11.12.2018

Mit der Einzelförderung von Investitionen in Krankenhäuser ergreift die Landesregierung effektive Maßnahmen gegen die Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. In diesem Rahmen hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann einen Förderbescheid an das Katholische Klinikum Bochum (KKB) übergeben. Ziel der mit dem „Entfesselungspaket I“ eingeführten Einzelförderung ist es, die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern, um eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Für das Jahr 2018 wurde vom Land der Förderschwerpunkt „Qualitätsverbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen sowie der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“ festgelegt.

„Ich freue mich sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen das Katholische Klinikum Bochum bei der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen, insbesondere mit Chorea Huntington, unterstützt. Gerade bei Seltenen Erkrankungen wie Chorea Huntington ist es wichtig, die Fachexpertise zu verbessern. Das betrifft sowohl die Diagnostik und Versorgung der Betroffenen als auch die Forschung. Durch die Kooperation mit der Ruhr Universität Bochum wird die Expertise im Bereich Chorea Huntington gebündelt. Das hat enorme Vorteile. Denn so können Betroffene direkt von neu gewonnenen Erkenntnissen profitieren“, erklärte Laumann bei der Bescheidübergabe.
 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat dem Katholischen Klinikum Bochum einen Antrag bewilligt, dessen Förderhöhe sich auf rund fünf Millionen Euro beläuft. Die Summe soll in die Versorgungssituation von Patienten mit Chorea Huntington und weiteren Seltenen Erkrankungen investiert werden. Insbesondere Diagnostik- und Therapieräume sollen davon profitieren.
 
Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KBB, freute sich über die Unterstützung der Landesregierung: „Die Förderung empfinden wir als wichtiges Zeichen der Wertschätzung unserer medizinischen Arbeit. Seltene Erkrankungen sind in der Medizin eine besondere Herausforderung. Dies gilt gleichermaßen für Diagnostik, Behandlung und Forschung. Unsere in diesem Bereich seit vielen Jahren aufgebaute Expertise umfasst die Pädiatrie bei Kindern jedes Lebensalters sowie die Neurologie mit einem Schwerpunkt Huntington. Wir werden durch die Landesförderung nun in die Lage versetzt, diese Anstrengungen noch weiter zu intensivieren. Dazu gehören bauliche Erweiterungen auf unserem Gelände.“

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Starke Psyche gibt Kraft bei der Bewältigung einer Krebserkrankung

03.12.2018

Eine Krebsdiagnose verändert schlagartig das Leben des Patienten und seiner Familie. Es kommen existenzielle Fragen auf: Wie geht es weiter? Was kann ich tun? Wo gibt es Unterstützung? Die Erkrankung hat gravierende, oft lang andauernde Folgen für die Psyche, aber auch umgekehrt ergeben sich wichtige Wechselwirkungen. So kann die innere Einstellung erheblich dazu beitragen, die Krankheit anzunehmen und zu bewältigen. Auch der Glaube ist dabei für viele Menschen ein wertvoller Rückhalt. In der Medizin wächst die Überzeugung, dass die Behandlung immer auch die psychische Seite des Patienten einbeziehen muss. Schon fest verankert ist dies in der Onkologie. Vor diesem Hintergrund findet im Hörsaalzentrum am St. Josef-Hospital Bochum die Tagung „Krebs und Seele 2.0“ statt:

Mittwoch, 5. Dezember 2018 - 18 bis 20.15 Uhr, Gudrunstraße 56, 44791 Bochum

Veranstalter sind die Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin des St. Josef-Hospitals Bochum (Klinikum der Ruhr-Universität) und die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Onkologie ist keine Medizin nach Kochrezept“, sagt Chefärztin Prof. Anke Reinacher-Schick vom St. Josef-Hospital. Hier geht es nicht nur um moderne Medikamente und Technologien, sondern auch darum, den Patienten mit seinen Wünschen, Befindlichkeiten und Fähigkeiten einzubeziehen. „Nur durch eine solche offene Kommunikation kann man die beste Therapie herausfinden. Arzt und Patient müssen auf Augenhöhe sein, sagt Prof. Reinacher-Schick.

Im Rahmen der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung hat sich mit der Psychoonkologie ein eigenes Spezialgebiet herausgebildet. „Was hilft der Seele“, lautet der Titel eines Vortrags, der die Grundlagen der Psychoonkologie auf der Tagung beleuchtet. Außerdem soll es um Behandlungsstrategien für Patienten gehen, die sowohl an Krebs wie auch an Demenz erkrankt sind. Hier ergeben sich komplexe Fragestellungen bezüglich sinnvoller Therapieentscheidungen. Prof. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor des LWL-Universitätsklinikums Bochum: „Letztlich möchten wir Patienten dabei helfen, sich von ihren Ängsten zu lösen, ihre Krebsdiagnose besser anzunehmen und möglicherweise auch einen persönlichen Weg der Hoffnung zu finden.“

 

Neuer Rechtsrahmen bringt mehr Sicherheit bei der Laser-Behandlung

27.11.2018

Wenn ein runder Geburtstag mit einer bedeutenden Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen zusammenfällt, ist dies ein doppelt bedeutsames Ereignis. So ist es beim Zentrum für Lasermedizin des Landes Nordrhein-Westfalen (ZELM) in der Universitäts-Hautklinik der Ruhr-Universität im St. Josef-Hospital Bochum. Am 18. Dezember wird es 20 Jahre alt.

Schwerpunkt sind heute Tattoo-und Fettentfernung, Faltenglättung, und Enthaarung sowie im medizinischen Bereich im wesentlichen Narbenentfernung und die Behandlung von Gefäßen (Feuermale, Besenreiser). Pro Tag werden 30-50 Patienten behandelt. Pro Jahr sind es mehrere tausend. Bochum gilt als das größte und bestausgestattete Laserzentrum in Deutschland und eines der größten in Europa. Das Zentrum ist insbesondere Kompetenzpartner für Medizin und Industrie in den Bereichen Tattoo und Fettentfernung. Für die Versorgung von Notfällen steht es rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche bereit (24/7).

Nahezu zeitgleich tritt eine neue Verordnung (NiSV) in Kraft, die für die gesamte deutsche  Ästhetik-Branche einen bedeutenden Einschnitt darstellt. Künftig dürfen Laser, Blitzlampen und fast alle anderen energiebetriebenen Geräte (Energy Based Devices (EBD) in der Schönheitsmedizin ausschließlich von approbierten Fachärzten eingesetzt werden, die zudem in regelmäßigen Abständen eine entsprechende Fortbildung aufweisen müssen.

Dr. Klaus Hoffmann, seit der Geburtsstunde des Laserzentrum NRW dessen Ärztlicher Leiter, sieht diese Rechtsänderung als bedeutenden Fortschritt: „Für die Patienten ist es ein enorme Verbesserung, wenn sie bei dieser sensiblen Behandlung auf fundierte überprüfbare Qualifikation vertrauen können. In der Ästhetik war dies von der Enthaarung über die Faltenbehandlung bis hin zur Tattoo-Entfernung nicht immer der Fall. Solche hochkomplexen Geräte, die hohe Anforderungen an den Anwender stellen, gehören nicht in Laien-Hand. Insofern ist die neue Verordnung außerordentlich wertvoll.“

Beispiel Tattoo-Entfernung: Experten gehen davon aus, dass allein in diesem Bereich in den rund 15.000 Praxen und Studios, die diese Dienstleistung in Deutschland für Hunderttausende von Kunden anbieten, die neuen Anforderungen nur selten erfüllt werden. Auch Ärzte müssen demnächst eine besondere Qualifikation nachweisen.

Die neue Verordnung gibt den Patienten Rechtssicherheit. Nach einer Übergangszeit bis Ende 2020 werden Nicht-Ärzte von der Laserbehandlung nahezu vollständig ausgeschlossen. Für Kosmetikerinnen gelten unter bestimmten Auflagen Sonderregelungen für die Enthaarungstherapie. Dies wird von ärztlicher Seite nachdrücklich missbilligt und widerspricht den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission.

Größerer Verbraucherschutz entsteht aber nicht nur bei den Anwendern, sondern auch bei den eingesetzten Geräten. Die Europäische Union hat dazu eine neue Medizinprodukte-Verordnung (MDR 2017) auf den Weg gebracht. Laser, die nur eine unverbindliche „kosmetische“ CE-Kennzeichnung haben, werden nicht mehr zulässig sein. Eingefordert wird vielmehr eine strenge medizinische Zulassung (CE) für alle Geräte, gerade auch im Bereich des kosmetischen Einsatzes. Dazu kommen harte neue Regeln für die Vertreiber und Hersteller dieser Geräte. Diese Voraussetzungen erfüllt das ZELM bereits heute. Es setzt ausschließlich Geräte ein, die den neuen europäischen medizinischen CE-Anforderungen und gleichzeitig den noch härteren amerikanischen FDA-Anforderungen entsprechen.

30 verschiedene Laser sorgen in Bochum für optimale Auswahl

Das NRW-Laserzentrum in Bochum hat eine steile Aufwärtsentwicklung hinter sich. Eröffnet wurde es durch die damalige Landesgesundheitsministerin Birgit Fischer. Bedingung des Landes war dabei, dass das Zentrum sich selber tragen muss. Aus dem Laserzentrum hat sich außerdem ein Fettforschungszentrum entwickelt. Hier ist alles vorhanden, um nichtinvasiv (ohne OP) Fett zu entfernen. Fortan wurde auf hohem Niveau investiert. Heute sind 30 verschiedene Geräte im Einsatz, die sicherstellen, dass für den Interessenten stets das optimale und schonendste Gerät ausgewählt werden kann, etwa bei der Wellenlänge des eingesetzten Lasers. Das Zentrum ist bis heute in vielen Bereichen technologischer Vorreiter und setzte damit wichtige Trends. Auch wissenschaftlich ist es sehr aktiv. Pro Jahr werden weltweit circa 30 Kongresse mit eigenen Forschungsergebnissen und sonstigen Redebeiträgen besetzt.

Ein Jubiläums-Kongress zum 20-jährigen Bestehen findet am 2. März 2019 im Hörsaalzentrum am St. Josef-Hospital Bochum zum Thema Tattoo statt.

08.01.2019

Kreißsaalinfoabend

  • Für Patienten

Der Start ins Leben – sicher und geborgen. Informationsveranstaltung für werdende Eltern.

Forschung & Lehre

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Forschung und Lehre sind wichtige Bestandteile der täglichen Arbeit in unserem Klinikverbund. Zahlreiche Ärzte des St. Josef-Hospitals, des St. Elisabeth-Hospitals und des St. Maria-Hilf-Krankenhauses haben als Angehörige der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Forschungspreise gewonnen.

Unsere Lehrkrankenhäuser

St. Josef-Hospital
St. Elisabeth-Hospital


Karriere

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Das Katholische Klinikum Bochum beschäftigt rund 4.200 Mitarbeiter aus 58 Nationen. Dies sind nicht nur Pflegekräfte und Ärzte, sondern auch viele andere Berufsgruppen wie Laboranten, Physiotherapeuten, Hebammen, Köche, Handwerker, Spezialisten der Informationstechnologie (IT) u.a. Damit sind wir einer der größten Arbeitgeber in Bochum und im Mittleren Ruhrgebiet. Darüber hinaus bilden wir junge Mediziner der Ruhr-Universität Bochum sowie jährlich rund 400 junge Menschen im nicht-ärztlichen Bereich aus.

Das Gros der Ausbildung erfolgt unter dem Dach des Bildungsinstituts für Berufe im Gesundheitswesen der St. Elisabeth-Stiftung (BIGEST). Unsere Berufe sind stark gefragt: Pro Jahr bewerben sich weit mehr als 1.000 junge Leute für eine Ausbildung in unserem Unternehmen. Nicht zuletzt ist das Katholische Klinikum Bochum auf vielen Gebieten Partner der Bochumer Schulen.

Am Katholischen Klinikum Bochum wird Teamwork großgeschrieben. So auch beim alljährlichen Firmenlauf am Kemnader See.

Video

Lernen Sie uns kennen

Wir im Katholischen Klinikum Bochum – Gute Arbeit. Hand in Hand.

Ein kurzes Filmporträt zu unserem Klinikum.

Informationsmaterial