Team

Dr. Jürgen Frech

Leiter Unternehmenskommunikation

0234/509-6104

Vassilios Psaltis

Pressereferent

0234/509-2744

Annette Wenzig

Pressereferentin

0234/509-2755

Jahresmagazin

Das Katholische Klinikum Bochum hat seinen erfolgreichen Weg fortgesetzt und auch im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben. Die Zahl der Mitarbeiter wurde erneut gesteigert. In besonderem Maße galt dies für die Pflege. Die sechs Krankenhäuser im Verbund des KKB behandelten rund 58.462 Patienten stationär und 181.550 ambulant.

"Im Krankenhaus sind wir extrem nah am Menschen. Diese Herausforderung nehmen wir an – mit all unserer Expertise."


Prof. Dr. Christoph Hanefeld (Sprecher der Geschäftsführung)
Dr. Christian Raible (Kaufmännischer Geschäftsführer)
Ass. jur. Volker Goldmann (Vorsitzender des Aufsichtsrates)
Dipl.-Oec. Franz-Rainer Kellerhoff (Kaufmännischer Geschäftsführer)

Die aktuelle Ausgabe steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Aktuelles

Bochumer Beteiligung an Impfstudie in Siegen-Wittgenstein

26.08.2021

Informationen zur Studie „U16 – Wissenschaftliche Evaluierung der COVID-19 Schutzimpfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Landkreis Siegen-Wittgenstein“.

Die Auswirkung der Impfung von 12- bis 15-jährigen Kindern und Jugendlichen gegen SARS-Cov-2 auf das Infektionsgeschehen steht im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Studie „U16 – Wissenschaftliche Evaluierung der COVID-19 Schutzimpfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Landkreis Siegen-Wittgenstein“*, die im Impfzentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein gestartet ist. Es handelt sich hierbei um ein kooperatives Projekt an dem WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen der Universität des Saarlandes, der Universität Siegen, des Universitätsklinikums des Saarlandes, des Universitätsklinikums Bochum, sowie des Impfzentrums Siegen-Wittgenstein beteiligt sind.

Die Studie, eine Kombination aus Befragung und statistischer Auswertungen mit Hilfe mathematischer Modelle, soll neue Erkenntnisse über die Situation junger Menschen in der Pandemie liefern und hinsichtlich der Auswirkungen der Impfquote in der jungen Bevölkerung auf das Infektionsgeschehen.

Ziele des Projekts sind zum einen Erkenntnisse über die Impfbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen zu erlangen, zu erfahren welche Gründe der Entscheidung sich impfen zu lassen zu Grunde liegen und wie die Impflinge und deren Eltern ihr gesundheitliches Befinden in Pandemiezeiten beurteilen. Geimpfte Kinder, Jugendliche und deren Eltern werden nach der Impfung im Impfzentrum Siegen-Wittgenstein gebeten einen freiwilligen, pseudonymisierten Fragenkatalog in elektronischer Form zu beantworten. Es handelt sich um Fragen zur Impfbereitschaft und -motivation, zu Verhaltensstärken und -auffälligkeiten, der subjektiven Gesundheit, des Wohlbefindens und der Internet- und Mediennutzung.

Um weitere Daten zur Situation der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie z.B. Studenten, im Kreis Siegen-Wittgenstein zu erhalten und so auch jene zu erreichen, die bereits geimpft sind, noch zögern, oder sich nicht impfen lassen möchten, besteht die Absicht im Laufe des Projekts eine Online-Befragung, ähnlich der oben erwähnten, an Berufsschulen und an der Universität Siegendurchzuführen.

Zum anderen soll der Effekt des Impfangebots für Kinder und Jugendliche auf verschiedene Aspekte, wie z.B. das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein, auf die Inzidenz in der betroffenen Gruppe, aber auch die pandemische Situation in der Gesamtbevölkerung evaluiert werden. Es bietet sich durch Vergleiche mit anderen Regionen, die geringere Impfquoten bei Kindern und Jugendlichen erreichen, die Möglichkeit, die Rolle des Ausbildungsbetriebs auf die Ausbreitung des SARS-Cov-2 innerhalb der Population der jungen Menschen und der Sekundärübertragungen in eine zum Teil immunisierte Erwachsenenpopulation zu untersuchen, sprich ob eine höhere Impfquote bei Kindern und Jugendlichen ein verringertes Ansteckungsrisiko für die Elterngeneration bedeutet und ob sie sich positiv auf den Schulbetrieb auswirkt.

Erste Zwischenergebnisse des bis Ende Februar 2022 angesetzten Projekts werden im Herbst, nach der ersten Schulphase erwartet.

Partner im Projekt:

Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, Kinder- und Jugendmedizin, Direktor Univ.-Prof. Dr. med.Thomas Lückeund Dr. med. Folke Brinkmann, Pädiatrische Pneumologie

Impfzentrum Siegen-Wittgenstein, Leitung Dr. med. Thomas Gehrke

Universität Siegen, Prorektorin Univ.-Prof.in Dr. Alexandra Nonnenmacher

Ärztekammer Westfalen-Lippe, Geschäftsführender Arzt Dr. med. Markus Wenning

Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Klinische Pharmazie, Univ.-Prof. Dr. Thorsten Lehr

Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Direktorin Univ.-Prof.in Dr. med. Eva Möhler, sowie Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie Direktor Univ- Prof. Dr. med Michael Zemlin

Bochumer Haut-Chirurg koordiniert weltweite Studie zur Behandlung von Acne Inversa

19.08.2021

Meilenstein in der Versorgung von schwer erkrankten Patienten

Acne Inversa gehört zu den schwerwiegendsten Hautkrankheiten überhaupt. In fortgeschrittenen Stadien ist sie äußerst schmerzhaft und auch psychisch mit hohem Leidensdruck verbunden. Die Dermatochirurgie in der Bochumer Universitätsklinik für Dermatologie im St. Josef-Hospital (Direktor: Prof. Eggert Stockfleth) unter Leitung von Prof. Falk Bechara ist mit 1000 Patienten pro Jahr eines der international führenden Zentren. In Bochum wurde über vier Jahre eine weltweite Multicenter-Studie koordiniert, an der 45 Zentren in 20 Ländern beteiligt waren. Die Ergebnisse wurden jetzt im renommierten JAMA Surgery (Journal of the American Medical Association) veröffentlicht, der führenden chirurgischen Fachzeitschrift weltweit. 

Konkret ging es um Adalimumab, ein immunmodulierendes, entzündungshemmendes Standard-Medikament, das seit Jahren – weit über Acne Inversa hinaus - erfolgreich zum Einsatz kommt. Zu den Anwendungsgebieten zählen schwere Schuppenflechte, aber neben der Dermatologie auch rheumatische Erkrankungen oder chronische Darmentzündungen wie Morbus Colitis oder Morbus Crohn. Bei konservativen Behandlungen ist das Medikament anerkanntermaßen effektiv und sicher. Bisher war aber ungeklärt, wie gut es mit einer Operation, die der Patient bei Acne Inversa oft nicht vermeiden kann, vereinbar ist. Darüber lagen in der gesamten Fachwelt bisher keinerlei Daten vor.

„Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Adalimumab auch bei Acne-Inversa-Operationen nicht abgesetzt werden muss“, erläutert Prof. Bechara, Erstautor der Studie. „Es ist sowohl vor als auch nach der Operation wirksam und gleichzeitig sicher. Dies ist für schwer erkrankte Patienten ein Meilenstein, weil es den Heilungsverlauf verbessert.“ Inwieweit die positiven Ergebnisse der Studie auf andere Krankheiten übertragbar sind, bei denen ebenfalls häufig operiert werden muss, muss in weiteren Studien untersucht werden, betont Prof. Bechara: „Eine Perspektive dafür besteht durchaus.“ 

Acne Inversa ist eine chronische Erkrankung, die durch eine Verstopfung von Haarwurzeln entsteht. Sie tritt häufig unter den Armen, in der Leiste sowie im Genitalbereich auf und ist daher stark schambehaftet. Heilbar ist sie bisher nicht, doch die Beschwerden können durch inzwischen deutlich verbesserte Behandlungsmethoden erheblich gelindert werden.

Bauarbeiten für das neue Ausbildungszentrum in Gesundheitsberufen beginnen

19.08.2021

Historischer Standort in Bochum-Gerthe bleibt dadurch erhalten

Qualifiziertes Pflegepersonal ist im Krankenhaus von herausragender Bedeutung. Aus diesem Grunde bildet das Katholische Klinikum Bochum (KKB) jedes Jahr hunderte von jungen Menschen in Pflegeberufen aus und gehört zu den größten Ausbildungsbetrieben im gesamten Ruhrgebiet. Da die bisherigen Räumlichkeiten für dieses ambitionierte Programm nicht mehr ausreichen, wird auf dem Gelände des traditionsreichen Krankenhaus-Standortes Bochum-Gerthe ein neues Ausbildungszentrum gebaut.

Für den ersten Bauabschnitt ist der Bauantrag in Vorbereitung. Zunächst jedoch müssen erst vorhandene Gebäudeteile unter Einhaltung aller Umweltvorschriften abgetragen werden. Dieser Rückbau beginnt in Kürze und wird im 4. Quartal dieses Jahres beendet sein. Der Neubau selber soll 2023 abgeschlossen werden. Dann wird die Ausbildungskapazität des KKB nochmals deutlich erhöht.

„Die Pflege im Krankenhaus ist hochkomplex geworden. Damit steigen auch die Anforderungen in der Ausbildung enorm“, sagt Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB. „Dieser Herausforderung tragen wir durch das neue Zentrum Rechnung. Darüber hinaus leisten wir damit einen wichtigen Beitrag für die Strukturentwicklung im Stadtteil Gerthe.“ Das Land NRW beteiligt sich an dem Projekt mit einer finanziellen Förderung.

Gebaut wird auf dem Gelände des vor fast 100 Jahren gegründeten Krankenhauses St. Maria Hilf. Direkt neben der denkmalgeschützten St. Elisabeth-Kirche gelegen, war es seitdem in diesem Stadtteil ein wichtiger Orientierungspunkt. Aufgrund der von der Politik im Klinikbereich geforderten Spezialisierung und Konzentration hat das KKB in mehreren Schritten umstrukturiert, so dass heute in Gerthe nur noch ambulante Venenbehandlungen stattfinden. Dies wird bis auf Weiteres auch so bleiben.

Mit dem neuen Ausbildungszentrum bleibt der medizinische Charakter erhalten: „Der historische Standort wird weiterentwickelt und in eine neue attraktive Zukunft geführt. Dies hat auch emotional hohe Bedeutung“, sagt Prof. Hanefeld.

Ausgebildet wird im KKB unter dem Dach des Bildungsinstituts BIGEST. Dies umfasst alle Bereiche der Pflege (Kranken-, Kinderkranken-, Altenpflege) sowie die Physiotherapie und innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung. „Unser Ausbildungskonzept ist weithin anerkannt und wurde erst vor kurzem mit Bestnoten zertifiziert“, sagt BIGEST-Leiter Raphael Markus. „Wir freuen uns darauf, unsere Auszubildenden und Lehrenden künftig an einem attraktiven Bildungsstandort mit modernster Ausstattung begrüßen zu können.“

 

Erste Einblicke in das neue Ausbildungszentrum auf https://youtu.be/nvOiRhYrV4M

Darmzentrum St. Josef-Hospital gehört zu den besten bundesweit

14.07.2021

Top-Ergebnisse in der Bewertung der Deutschen Krebsgesellschaft

Das Darmzentrum im St. Josef-Hospital  hat seinen Ruf als eines der besten Zentren seiner Art in ganz Deutschland bestätigt. Dies geht aus dem „Jahresbericht Darm 2021“ der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) hervor. Es erzielte sowohl in den Prozessen als auch in der Qualität der Behandlung Werte, die zu den besten bundesweit zählen. Prof. Waldemar Uhl, Direktor der Universitätsklinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie im St. Josef-Hospital Bochum, freut sich über diese Top-Bewertung: „Unsere Reputation auf diesem hohen Niveau einmal mehr zu bestätigt zu sehen, kann uns stolz machen. Dafür bedanke ich mich bei allen in der Pflege, im OP-Saal, auf der Intensivstation, den Stationen und unseren Partnern in der Klinik (Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, Psycho-Onkologie, Radiologie, Ernährungs- und Diabetestherapie und externe Pathologie).“ 

Bewertet wurden u.a. Indikatoren wie die Komplikationsrate und Mortalität, aber auch die Betreuung des Patienten vor und nach der Operation. Das Darmzentrum Ruhr war 2006 das erste in Deutschland überhaupt, das von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurde und hat seither jedes Jahr die vorgeschriebenen Audits bestanden.

Prof. Uhl arbeitet im St. Josef-Hospital, das zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB) gehört, traditionell eng mit der Onkologie (Direktorin: Prof. Anke Reinacher-Schick) zusammen. Auch sie bekräftigt den interdisziplinären Ansatz: „Die enge Abstimmung zwischen Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie und anderen Abteilungen ist vor allem beim Enddarmkrebs entscheidend für die optimale Behandlung der Patienten. Dies hat bei uns hohen Stellenwert.“

Patienten dürfen wieder mehr Besuche empfangen

18.06.2021

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) ändert in allen seinen Kliniken die Besuchsregelung für Patienten und erleichtert die Kontaktmöglichkeiten mit Familienmitgliedern und Freunden. Dennoch bleiben wichtige Vorsichtsmaßnahmen weiterhin bestehen. Die Regelung wurde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt vorbereitet und gilt ab Dienstag, 22. Juni. Sie sieht im Einzelnen vor:

  • Besuche sind ab dem sechsten Tag der stationären Behandlung möglich
  • Jeder Besucher muss weiterhin einen COVID-19-Fragebogen ausfüllen, die Körpertemperatur messen lassen und seinen COVID-19-Status belegen (genesen, vollständig geimpft, getestet)
  • Pro Tag und pro Patient ist eine Besuchsperson zugelassen
  • Gleichzeitig darf sich nur eine Besuchsperson in einem Krankenzimmer aufhalten
  • Der Patient darf maximal zwei Besuchspersonen benennen

In besonderen Behandlungsfällen gelten gesonderte Regelungen. Dazu gehören Aufenthalte auf der Intensivstation, palliative und sterbende Patienten, vollstationär behandelte psychiatrische Patienten, stark demenziell erkrankte und schwerstkranke Patienten sowie Menschen mit Behinderungen. Besuche können in diesen Fällen in einem individuell zu bestimmenden Zeitrahmen nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Ab Juli wird es möglich sein, sich digital mit einer Besucher-App anzumelden.

Für stationär behandelte Kinder und Jugendliche sowie in der Geburtshilfe gilt das Besuchsrecht bereits ab dem ersten Behandlungstag. Väter dürfen bei der Geburt ihres Kindes im St. Elisabeth-Hospital wie bisher dabei sein.

„Wir freuen uns über die gesunkenen Inzidenzen in ganz Deutschland. Auch bei uns sind die Corona-Fälle deutlich zurückgegangen, sodass wir unsere bewusst strikte Besuchsregelung nun modifizieren können“, betont KKB-Geschäftsführer Prof. Christoph Hanefeld. Er lässt aber keinen Zweifel daran, dass die Gefahr nicht endgültig gebannt ist: „Wir müssen weiterhin wachsam sein und Verantwortung zeigen.“ Die Regelung wird wöchentlich überprüft und bei Bedarf angepasst.

Starke Präsenz in der neuen Top-Ärzteliste 2021

15.06.2021

Auch die Ärzteliste 2021 des Nachrichtenmagazins FOCUS hat für das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hervorragende Platzierungen gebracht. Insgesamt 18 Mediziner werden für ihre Leistungen gewürdigt, einige unter ihnen auch für mehrere Teilgebiete. Bereits in den vergangenen Jahren ist das KKB in der FOCUS-Liste stark vertreten gewesen. Ausgewertet werden dafür bundesweit in erster Linie fachliche Empfehlungen anderer Ärzte. Darüber hinaus fließt in die Übersicht ein, wie stark die jeweiligen Ärzte in der Forschung und in eigenen wissenschaftlichen Studien engagiert sind.

Genannt werden in der neuen Ärzteliste: 

  • Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts und der Lunge, Palliativmedizin)
  • Waldemar Uhl (Tumoren des Verdauungstrakts, Chirurgie der Gallenblase/Gallenwege und des Magen-Darm-Trakts)
  • Ralf Gold (Multiple Sklerose)
  • Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Stefan Dazert (Gehörerkrankungen und Sinusitis)
  • Achim Mumme (Gefäßchirurgie, Venenleiden, Beingefäße)
  • Andreas Mügge (Bluthochdruck, Interventionelle Kardiologie)
  • Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Markus Stücker (Venenleiden)
  • Eggert Lilienthal (Kinderdiabetologie)
  • Norbert Teig (Neonatologie)
  • Eggert Stockfleth (Hauttumoren)
  • Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)
  • Tobias Schulte (Wirbelsäulenchirurgie / Kinderorthopädie)
  • Dirk Neveling (Chronische Schmerzen)
  • Klaus Hoffmann (Botox & Filler, Dermatologische Lasertherapie, Lippenkorrektur)
  • Ludger Pientka (Akutgeriatrie)
  • Norbert Brockmeyer (Sexualstörungen bei Diabetes)

Geburt im Eli: Perinatalzentrum neu zertifiziert

07.06.2021

Ansprüche an die höchste Sicherheitsstufe werden weiterhin erfüllt

Das Perinatalzentrum im St. Elisabeth-Hospital („Eli“) ist von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zum dritten Mal in Folge rezertifiziert worden. Als sogenanntes Level-1-Zentrum, bestehend aus Geburtshilfe und Neonatologie, erfüllt es damit weiterhin die Anforderungen der höchsten Sicherheitsstufe. Dazu muss mehr hochqualifiziertes Personal vorgehalten werden als in herkömmlichen Geburtskliniken. Hinzu kommt eine besonders anspruchsvolle technische Ausstattung. Das zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB) gehörende St. Elisabeth-Hospital verfügt für Früh- und Risikogeburten über eine Neugeborenen-Intensivstation, die in unmittelbarer Nähe zu den Kreißsälen angesiedelt und damit ohne lange Wege und Transporte zu erreichen ist.
Coronabedingt erfolgte das Audit rein als Videokonferenz. Ergänzend wurden Dienst- und Stellenpläne, Qualifikationsnachweise, Qualitätssicherungsdaten und Unterlagen zum Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System gesichtet. Im Abschlussbericht lobte der Prüfer die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Berufs- und Fachgruppen, die im Perinatalzentrum vertreten sind.
www.klinikum-bochum.de/geburt

Bis zu 1500 Euro Bonus für die Corona-Belastung

28.05.2021

Katholisches Klinikum zahlt bereits seit einem Jahr Sonderprämien im Gesamtumfang von 300.000 Euro

Für die zusätzlichen Belastungen in der Corona-Krise erhalten alle Mitarbeiter des Katholischen Klinikums Bochum (KKB) einen weiteren finanziellen Bonus. Dazu wird mit der Juni-Gehaltsabrechnung die vom Bund gewährte „Corona-Prämie 2.0“ im Gesamtvolumen von 1,1 Millionen Euro ausgezahlt.

Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter in den besonders belasteten Einsatzbereichen – Konservative Intensivstation, Zentrale Notaufnahme sowie den Infektionsstationen - erhalten zwischen 1100 und 1500 Euro. Teilzeitkräfte erhalten diesen Bonus anteilig. 700 - 1000 Euro pro Vollzeitkraft sind es in einer zweiten Gruppe. Dazu gehören neben weiteren Pflegebereichen die Hygiene, Teile der Radiologie und Physiotherapie sowie zahlreiche andere Abteilungen. Reinigungskräfte, die in den besonders belasteten Corona-Bereichen eingesetzt wurden, erhalten die Sonderzahlungen selbstverständlich ebenfalls. Auszubildende bekommen über alle Einsatzgebiete hinweg einen Sockelbetrag.

Das KKB geht aber über die staatliche Prämie noch deutlich hinaus und stockt die Bonus-Zahlungen für einen großen Teil der Mitarbeiter aus eigenen Mitteln auf. Und dies schon seit längerer Zeit: Bereits seit Beginn der Pandemie im April 2020 zahlt das Klinikum an besonders belastete Mitarbeiter einen freiwilligen Bonus. Insgesamt haben diese Zahlungen ein Volumen von 300.000 Euro.

„Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit mit außergewöhnlichen beruflichen Anforderungen“, betont der Medizinische Geschäftsführer des KKB, Prof. Christoph Hanefeld. „Unseren Mitarbeitenden wird bis heute viel abverlangt. Für ihr hohes Engagement haben sie diese Sonderzahlungen mehr als verdient.“ Das BonusProgramm wurde in enger Abstimmung mit der Mitarbeitervertretung (MAV) erarbeitet. Bis 1500 Euro bleiben die Corona-Bonuszahlungen steuerfrei.

Für eine weitere Prämie hatte Anfang 2021 bereits der Gehaltsabschluss für die kirchlichen Häuser im Zuge des sog. AVR-Tarifvertrags gesorgt. Auch dies bedeutete Prämienzahlungen von 300 – 600 Euro pro Mitarbeiter.