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Jahresmagazin

Das Katholische Klinikum Bochum hat seinen erfolgreichen Weg fortgesetzt und auch im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben. Die Zahl der Mitarbeiter wurde erneut gesteigert. In besonderem Maße galt dies für die Pflege. Die fünf Krankenhäuser im Verbund des KKB behandelten rund 50.000 Patienten stationär und 157.500 ambulant.

"Im Krankenhaus sind wir extrem nah am Menschen. Diese Herausforderung nehmen wir an – mit all unserer Expertise."

Dr. Ing. E.h. Wilhelm Beermann (Vorsitzender des Aufsichtsrates)
Prof. Dr. Christoph Hanefeld (Sprecher der Geschäftsführung)
Dipl.-Oec. Franz-Rainer Kellerhoff (Kaufmännischer Geschäftsführer)
Dr. Christian Raible (Kaufmännischer Geschäftsführer)

Die aktuelle Ausgabe steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Aktuelles

Venenzentrum des KKB erhält Qualitätssiegel

11.02.2020

Das Venenzentrum des Katholischen Klinikums Bochum (KKB) am Standort Bochum-Gerthe hat seine Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Die Qualität der Wundbehandlung wurde durch die Rezertifizierung als dermatologisches Wundzentrum bestätigt. Eine solche professionelle Behandlung ist vor allem für Patienten von Bedeutung, die unter chronischen Wunden leiden. Das Prüfsiegel bescheinigt mehrere Qualitätsfaktoren:

  • Zunächst muss nachgewiesen werden, dass die Ursache einer Wunde, zum Beispiel Krampfadern, präzise geklärt wird, um die Therapie zielgenau anzuschließen.
  • Auch die Wahl des geeigneten Verbandsmaterials ist wichtig, damit der Wechsel des Verbands möglichst schonend und schmerzarm erfolgen
  • Darüber hinaus müssen Komplikationen, sofern sie auftreten, bewältigt

Mit rund 10.000 Patienten im Jahr, davon 800 mit chronischen Wunden, ist das KKB-Venenzentrum in Bochum-Gerthe die größte Einrichtung seiner Art im Ruhrgebiet und eine der größten in Deutschland. Leitende Ärzte sind Prof. Markus Stücker, Geschäftsführender Direktor der Bochumer Universitätsklinik für Dermatologie, und Prof. Achim Mumme, Direktor der Gefäßchirurgie des Katholischen Klinikums.

Katholisches Klinikum Bochum übernimmt das Caritas-Fachseminar für Altenpflege mit 75 Plätzen

29.01.2020

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) weitet seine Aktivitäten im Bereich der Pflegeausbildung aus. Vom Caritasverband für Bochum und Wattenscheid e.V. wurde zu Jahresbeginn das Fachseminar für Altenpflege mit 75 Auszubildenden und vier Mitarbeiterinnen übernommen und dem KKB-eigenen Ausbildungsinstitut BIGESTangegliedert. Hintergrund der Überleitung sind neue Gesetze, die zu einer gemeinsamen Qualifikation der früher getrennt organisierten Ausbildungsbereiche Altenpflege,Krankenpflege und Kinderkrankenpflege geführt haben. Die neue Berufsbezeichnung lautet Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die laufenden Kurse des früheren Caritas-Fachseminars für Altenpflege werden noch unter
den alten Vorzeichen zu Ende geführt.
Damit erhöhen sich die Ausbildungskapazitäten in den Pflegeschulen des BIGEST auf 301. Hinzu kommen 75 Ausbildungsplätze für Hebammen und 75 in der Physiotherapie. Zusätzlich lernen rund 45 Auszubildende im KKB einen Beruf außerhalb des BIGEST, zum Beispiel im Verwaltungsbereich oder als Medizinische Fachangestellte. Dies sind insgesamt rund 500 Ausbildungsplätze. Darüber hinaus absolvieren im Martin-Luther-Krankenhaus, das 2019 dem KKB angegliedert wurde, 75 weitere junge Leute ihre Ausbildung. Damit ist das Katholische Klinikum der größte Ausbilder in Bochum und einer der größten Ausbildungsbetriebe im gesamten Ruhrgebiet.
„Die generalisierte Pflegeausbildung ist politisch ein wichtiger Schritt. Vor diesem Hintergrund passt die Übernahme der Caritas-Aktivitäten gut ins Bild“, betont KKBGeschäftsführer Franz-Rainer Kellerhoff. „Angesichts des Fachkräftemangels in den Pflegeberufen sind starke Ausbildungsanstrengungen unverzichtbar, um das hohe fachliche Niveau in Krankenhäusern und Altenheimen auch künftig zu halten.“ 
Caritasdirektor Hans-Werner Wolff: „Unser Fachseminar war auf die Altenpflege spezialisiert. Die ab 2020 beginnende generalisierte Ausbildung mit der Vereinigung von Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege konnte nicht mehr durch unsere Einrichtung sichergestellt werden. Sie hat nun unter dem Dach des BIGEST eine stabile Zukunft.“

Führungswechsel im Altenheim St. Anna-Stift

17.01.2020

Nach 35 Berufsjahren ist Christine Bischoff, Geschäftsführerin des Pflege- und Wohnheims St. Anna-Stift, in den Ruhestand verabschiedet worden. Mehr als 150 Gäste nahmen an den Feierlichkeiten im Ludgerus-Saal der Liebfrauengemeinde teil – darunter auch viele Mitarbeiter und Bewohner des St. Anna-Stifts, die sich persönlich von der beliebten Geschäftsführerin verabschieden wollten. Seit 2019 gehört das St. Anna-Stift zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB). Die Leitung der Einrichtung haben gemeinsam Maike Kapuschinski und Birgit Bottländer übernommen.

Als das „Meisterstück“ der Geschäftsführerin würdigte der frühere Aufsichtsratsvorsitzende des Anna-Stifts, Gerhard Gördes, die sechs Millionen Euro schwere Modernisierung des Pflege- und Wohnheims: „Ein Mammutprojekt im laufenden Betrieb.“ Durch diesen Umbau wurde eine Einzelzimmerquote von 80 Prozent erreicht. Christine Bischoff selbst muss da schmunzeln: „Ich habe im Anna-Stift auf einer Baustelle angefangen und zum Schluss wieder eine erlebt.“ Die allerdings deutlich länger gedauert hat: „Damals, 1986, haben wir den Umzug der Bewohner in sage und schreibe einem einzigen Tag erledigt.“ Weitere Meilensteine in ihrem Berufsleben: die Einführung der Pflegedokumentation, der Aufbau des Gerontobereichs 2004/2005 und das Vorantreiben der Ausbildung von Palliativfachkräften.

Teletherapeutisches Hörtraining

10.12.2019

Hörstörungen haben sowohl im Kindes-, aber auch im Erwachsenenalter eine große
Bedeutung für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung. Neben einer
konservativen und operativen Behandlung derselben kann auch ein Hörtraining dazu
beitragen, das Hörvermögen zu verbessern. Mit Blick auf die demographische
Entwicklung und die zunehmende Anzahl an Schwerhörigen im höheren Lebensjahr
bedarf es in Zukunft neuer Konzepte in der Hörrehabilitation. Die Digitalisierung stellt
hierbei eine zukunftsweisende Möglichkeit dar, auch stärker die Betroffenen in die
Therapie einzubeziehen.
Das Projekt „Train2Hear“, das durch die Europäische Union und das Land NordrheinWestfalen gefördert wird, stellt eine Kooperation des Cochlea-Implantat-Zentrums
Ruhrgebiet der Universitäts-HNO-Klinik des St. Elisabeth-Krankenhauses Bochum mit
der Firma Kampmann Hörsysteme, Bochum, der Hochschule für Gesundheit, Bochum
und der Q2WEB GmbH, Düsseldorf dar.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines adaptiven teletherapeutischen Hörtrainings für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen.

Um eine individualisierte Hör- und Sprachrehabilitation zu ermöglichen, soll sich das
innovative Übungsprogramm interaktiv an den Leistungsstand und an die Bedürfnisse
der Betroffenen anpassen. Eine Kombination aus einem selbstständigen, webbasierten
Training und einer fachlichen Anleitung und Begleitung soll dazu beitragen, eine
strukturierte und wirksame Therapie für den Alltag anzubieten.
Für weiterführende Informationen über das Projekt besuchen Sie gerne die Homepage

Krebstherapie im St. Josef-Hospital ausgezeichnet

03.12.2019

Die Krebstherapie hat seit vielen Jahren einen besonderen Stellenwert im Katholischen Klinikum Bochum (KKB). Schwerpunkt ist dabei das St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität). Die hohe ärztliche und pflegerische Expertise wird nun erneut gewürdigt. Mehrere Mediziner und Abteilungen landen in den neuen Ärzte- und Kliniklisten des Magazins FOCUS auf den vorderen Plätzen.

Dazu zählt die Dermatologie mit ihrem Chefarzt Prof. Eggert Stockfleth, die Krebstherapie für den Verdauungstrakt / Darm mit den Chefärzten Prof. Anke Reinacher-Schick (Onkologie) und Prof. Waldemar Uhl (Allgemein- und Viszeralchirurgie) sowie die Strahlentherapie mit Klinikdirektor Prof. Irenäus Adamietz. Gerade bei Krebspatienten arbeiten Ärzte über Abteilungsgrenzen hinweg im Regelfall interdisziplinär und eng zusammen.

Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des Katholischen Klinikums, sieht die Konzernstrategie durch die neuen FOCUS-Bewertungen bestätigt: „Für die Krebspatienten in Bochum und im gesamten Ruhrgebiet sind wir eine wichtige, kompetente Adresse. Die Krebsmedizin ist hochkomplex geworden und entsprechend hat sie sich stark spezialisiert. Dieser Entwicklung sind wir in unseren Krankenhäusern konsequent gefolgt, indem wir zertifizierte Zentren gebildet und uns zielgenau auf unsere Stärken konzentriert haben. Damit tragen wir den Vorgaben der Politik Rechnung.“

Katholisches Klinikum Bochum gehört zu den besten deutschen Krankenhäusern

22.10.2019

Top-Platzierungen in der neuen FOCUS-Klinikliste 2020

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat seine seit Jahren bestehende Position
unter den besten deutschen Krankenhäusern erneut bestätigt. Dies ergibt sich aus der
heute neu erschienenen Liste „Top-Kliniken 2020“ des Nachrichtenmagazins FOCUS.
Im Ruhrgebiet erreichte das KKB den zweiten Platz, in Nordrhein-Westfalen Platz sieben
und bundesweit unter den insgesamt rund 1900 Krankenhäusern Platz 34. Unter den
freigemeinnützigen Trägern belegt das KKB in Deutschland Platz eins. Auch unter den
privaten Trägern ist kein einziges Klinikum höher eingeordnet.
Basis für die Rangliste ist in erster Linie die Bewertung von niedergelassenen Ärzten.
Nur wenn eine Klinik von ihnen überdurchschnittlich häufig empfohlen wird, kommt sie
für eine Top-Platzierung in Betracht. Ebenso fließen in die Bewertung nach FOCUS-Angaben die Patientenzufriedenheit, der Behandlungserfolg bei Operationen,
Komplikationsquoten, die technische Ausstattung, die Zahl der Ärzte und Qualifikation
der Pflegekräfte sowie der Hygienestandard ein.
Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer des KKB: „In zahlreichen
ärztlichen Fachrichtungen haben wir uns entsprechend den politischen Vorgaben
konsequent spezialisiert und können dadurch eine hohe medizinische Qualität anbieten.
Zugleich steht menschliche Zuwendung für uns obenan. Beides zu kombinieren ist
wichtig. Durch die Top-Platzierung in der FOCUS-Liste sehen wir uns auf diesem Weg
bestätigt.“
In zahlreichen ärztlichen Disziplinen landete das Katholische Klinikum Bochum weit
vorne, insbesondere mit seinem Universitätsklinikum St. Josef-Hospital. In besonderem
Maße gilt dies für die Diabetologie und die Behandlung der Multiplen Sklerose im Bereich
der Neurologie. Dort wurden auch die Parkinson- und Alzheimer-Medizin hoch gelistet.
Weitere Spitzenränge erreichten die Kinder-Diabetologie in der Universitätskinderklinik
Bochum, die Geriatrie im Marien-Hospital Wattenscheid, die Gefäßchirurgie, Kardiologie,
Strahlentherapie, Wirbelsäulen-Chirurgie, Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie
sowie die Behandlung von Darmkrebs und Hautkrebs.

Dr. Christian Raible als weiterer Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum berufen

02.10.2019

Auch im vergangenen Jahr ist das Katholische Klinikum Bochum (KKB) weiter gewachsen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, ist Herr Dr. Christian Raible (40) vom Aufsichtsrat zum 1. Oktober 2019 als weiterer Geschäftsführer berufen worden. Herr Franz-Rainer Kellerhoff nimmt gemeinsam mit ihm die kaufmännische Geschäftsführung wahr. Dadurch kann die Zukunft des KKB kontinuierlich gestaltet werden. Herr Prof. Christoph Hanefeld füllt weiterhin die Position als Medizinischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung aus.

Dr. Raible stammt aus Ulm. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften promovierte er in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Anschließend war er mehrere Jahre bei der Wirtschaftsberatung Roland Berger sowie für die Schön Klinik in leitender Funktion tätig.

Konzertabend zugunsten der Palliativversorgung

12.09.2019

Bis zum letzten Platz gefüllt war die Kapelle des St. Josef-Hospitals am 1. September bei der Premiere von „Lucia & Friends“, einem Charity-Konzert des Fördervereins Lucia Palliativ e.V.: Mehr als 120 Patienten, Angehörige, Klinikmitarbeiter und Interessierte genossen unter dem Motto „Barock meets Pop“ zunächst klassische Klänge des „ensemble 30-12“ (mit Servicegesellschaft-Leiter Dr. Dietmar Thönnes als Flötisten!) ehe das „BE-Sound-Duo“ populäre Popsongs mit gelungenen Arrangements interpretierte. Zum Abschluss streichelten feine Häppchen und Getränke die Geschmackssinne. Das Publikum bedankte sich nicht nur mit reichlich Applaus sondern spendete auch großzügig zugunsten der Unterstützung der Arbeit auf der Palliativstation und im palliativen Konsildienst. Mit den gesammelten Spenden des Abends und weiteren Spenden finanziert der Förderverein u.a. Trauerbegleiter für Kinder sowie musik- und kunsttherapeutische Angebote – wichtige Elemente, deren Kosten von den Kranken- und Pflegekassen nicht getragen werden. Initiatorin Barbara Bludau aus dem Palliativstation-Pflegeteam: „Wir bedanken uns gleichermaßen bei den Künstlern wie bei unseren Spendenpartnern für die Unterstützung. Der Erfolg macht uns Mut, weitere Konzertabende zu organisieren."