Team

Dr. Jürgen Frech

Leiter Unternehmenskommunikation

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Vassilios Psaltis

Pressereferent

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Annette Wenzig

Pressereferentin

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Jahresmagazin

Das Katholische Klinikum Bochum hat seinen erfolgreichen Weg fortgesetzt und auch im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben. Die Zahl der Mitarbeiter wurde erneut gesteigert. In besonderem Maße galt dies für die Pflege. Die sechs Krankenhäuser im Verbund des KKB behandelten rund 58.462 Patienten stationär und 181.550 ambulant.

"Im Krankenhaus sind wir extrem nah am Menschen. Diese Herausforderung nehmen wir an – mit all unserer Expertise."


Prof. Dr. Christoph Hanefeld (Sprecher der Geschäftsführung)
Dr. Christian Raible (Kaufmännischer Geschäftsführer)
Ass. jur. Volker Goldmann (Vorsitzender des Aufsichtsrates)
Dipl.-Oec. Franz-Rainer Kellerhoff (Kaufmännischer Geschäftsführer)

Die aktuelle Ausgabe steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Aktuelles

Erfolge in der internationalen Corona-Hilfsaktion

18.05.2020

Alle drei ausländischen Patienten des Katholischen Klinikums Bochum sind deutlich stabilisiert

Alle drei Corona-Patienten, die im St. Josef-Hospital im Rahmen einer internationalen Hilfsaktion aus dem Ausland nach Bochum gekommen und hier behandelt worden sind, haben sich deutlich stabilisiert und ihren Gesundheitszustand signifikant verbessert. Ein Patient aus Italien hat die Intensivstation vor wenigen Tagen verlassen und wird auf einer Normalstation weiter versorgt. Ein weiterer Italiener steht kurz davor. Ein niederländischer Patient hat am vergangenen Donnerstag mit einem Spezialtransport den Rückweg in seine Heimat angetreten.

 „Dass wir allen drei Patienten in dieser schwierigen Lage helfen konnten, freut uns außerordentlich. Krankheitsverläufe wie diese sind für uns alle immer wieder eine besondere Ermutigung und Motivation“, sagt der Medizinische Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum, Prof. Christoph Hanefeld. „Als die Anfragen aus dem politischen Raum kamen, haben wir keine Sekunde gezögert, Beatmungsplätze und Intensivbetten solidarisch bereitzustellen. Mein Dank geht an alle beteiligten Pflegekräfte und Ärzte für ihr hohes Engagement.“

Unerkannter Herzinfarkt kann das Leben kosten

18.05.2020

Corona darf nicht dazu führen, dass andere ernste Beschwerden verdrängt werden

So sehr die Corona-Pandemie uns in Atem hält, so wichtig ist es, auch andere ernste Krankheiten nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu gehören akute Brustbeschwerden. Aufgrund der Verunsicherung rund um Corona zögern Patienten oft zu lange, bevor sie einen Arzt aufsuchen. „Bleibt ein Herzinfarkt unerkannt, besteht Lebensgefahr“, sagt Prof. Andreas Mügge, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie im St. Josef-Hospital Bochum (Katholisches Klinikum). „Kommt der Patient erst mehrere Tage später, kann der Schaden am Herzen oft nicht mehr repariert werden.“ So wie vor kurzem im St. JosefHospital. In dem konkreten Fall entstand durch die Verzögerung ein irreversibler Schaden am Herzmuskel, der bei rechtzeitiger Behandlung vermeidbar gewesen wäre. Bei einem 58-jährigen Patienten begann es mit Schmerzen im Nacken und im Rücken,verbunden mit ausgeprägtem Schwächegefühl. Wegen der Corona-Pandemie befürchtete er, sich beim Arzt mit dem Virus anzustecken. Als die Beschwerden nach einer Woche immer stärker wurden, stellte er sich schließlich in der Notfallaufnahme im St. Josef-Hospital vor. Bereits nach wenigen Minuten brachte ein EKG das bittere Ergebnis: Herzinfarkt. Es zeigte sich, dass dieser Infarkt bereits vor mehreren Tagen eingetreten war. Die noch am Aufnahmetag durchgeführte Herzkatheter-Untersuchung ergab den Verschluss eines Blutgefäßes, mit einer nicht mehr reparierbaren Schädigung des Herzmuskels.
„Wir wissen seit vielen Jahren, dass bei einem akuten Herzinfarkt rasches Handeln erforderlich ist, um möglichst zeitnah ein verschlossenes Herzkranzgefäß wiederzueröffnen“, sagt der Geschäftsführende Oberarzt der Kardiologie, Priv.-Doz. Dr. Michael Gotzmann. „Verzögert sich dies, droht nach wenigen Stunden ein dauerhafter Schaden am Herzen, so wie er bei diesem Patienten nun leider zu erwarten ist.“ Im schlimmsten Fall – und das betrifft etwa 50.000 Menschen in Deutschland pro Jahr – kann man an einem akuten Herzinfarkt versterben. Dr. Gotzmann: In diesem Punkt hatte der Patient sogar großes Glück, auch wenn er in Zukunft durch den unbehandelten Herzinfarkt vermutlich an einer Herzschwäche leiden wird. Unser eindringlicher Appell an alle Patienten ist daher, sich auch in Corona-Zeiten bei unklaren und neuen Brustbeschwerden möglichst rasch im Krankenhaus vorzustellen. Das kann lebensrettend sein.“ Dies betrifft nicht nur Herzbeschwerden. „Unabhängig von Corona sind wir jederzeit darauf vorbereitet, Patienten mit akuten Erkrankungen zügig und effizient zu behandeln“, sagt Prof. Christoph Hanefeld, Medizinischer Geschäftsführer im Katholischen Klinikum Bochum (KKB). „Mit vielen Hygiene-Maßnahmen wird das Ansteckungs-Risiko für Corona in der Klinik sehr niedrig gehalten. Wir bleiben auf jeden Fall wachsam.“

Katholisches Klinikum Bochum behandelt zwei Corona-Patienten aus Italien

27.03.2020

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) erwartet zwei italienische Corona-Patienten zur Weiterbehandlung. Sie werden mit der Bundeswehr zum Flughafen Köln-Bonn gebracht. Die Ankunft soll morgen erfolgen. Anschließend werden die Patienten mit einem Spezialfahrzeug, das eine Intensivstation an Bord hat, unter Federführung der Bochumer Feuerwehr in die Universitätsklinik St. Josef-Hospital gebracht. Mit ihrem Eintreffen in Bochum wird im Laufe des morgigen Tages (28. März) gerechnet.

„Jeder von uns sieht fast täglich die grauenvollen Bilder aus Italien. Sie treffen uns bis ins Mark“, sagt der Medizinische Geschäftsführer des Katholischen Klinikums, Prof. Christoph Hanefeld. „Es fehlt an vielem, ja möglicherweise an allem, was zur Behandlung von Corona-Patienten notwendig ist. Auch wir in Deutschland wissen nicht, wie schwer es uns künftig noch treffen wird. Solidarität ist in dieser schweren Zeit das Gebot der Stunde. Wie stark dieses Gefühl ist, zeigen viele Hilfsaktionen, die dazu führen, dass Not gelindert wird. Solidarität ist aber auch über Landesgrenzen hinaus wichtig. Wenn deutsche Universitätskliniken nun einige Patienten aus Italien aufnehmen und versorgen, stehen wir mit unserem christlichen Verständnis im St. Josef-Hospital bereit.

Im Katholischen Klinikum Bochum sind Mitarbeiter aus mehr als 70 Nationen beschäftigt. Eine Ärztin aus Italien, die im St. Josef-Hospital beschäftigt ist, wird wichtige Übersetzungsdienste leisten und in engem Kontakt mit den Patienten und ihren Familien in Italien stehen

KKB bereitet sich vor

20.03.2020

Das Katholische Klinikum Bochum bereitet sich auf die Versorgung von Corona-Infizierten mit schwerem Verlauf vor. Darum richtet das KKB an seinen Universitätsklinik-Standorten St. Josef- und St. Elisabeth-Hospital in Bochum sowie im Marien-Hospital und Martin-Luther-Krankenhaus in Wattenscheid neue Intensivbetten und Beatmungsplätze ein. An allen vier Standorten soll die Gesamtzahl der Intensivbetten von 54 auf 87 erhöht werden, die Gesamtzahl der Beatmungsplätze von 31 auf 70. Auf dem Gelände des St. Josef-Hospitals wird eine komplett neue Intensivstation eingerichtet. Sie wird schon kurzfristig einsatzbereit sein. Eine Herausforderung ist die Mobilisierung des erforderlichen Personals. Mitarbeiter aus anderen Bereichen werden abgezogen und für ihren neuen Einsatz geschult. Einige offene Fragen gibt es noch bei der Beschaffung der erforderlichen Geräte. 

„Train2heAr“ - Ein digitales CI-Trainingsprogramm lässt Patienten und Experten aufhorchen

16.03.2020

Auf sehr großes Interesse von fast 100 Teilnehmern stieß bei einer Infoveranstaltung im Februar 2020 die Präsentation eines sehr innovativen, Computer-basierten Programms für ein effektives und flexibel nutzbares Hörtraining für Träger eines Cochlea-Implantates.

Die zentrale Bedeutung von Therapieverfahren zur Hörverbesserung ist in der Fachwelt unstrittig: Gutes Hören ist für viele Formen der Kommunikation und der sozialen Teilhabe in der Gesellschaft nicht hoch genug einzuschätzen. Heutzutage stehen dem Betroffenen dafür zahlreiche Möglichkeiten bis hin zur Cochlea-Implantation zur Verfügung. Um die neuen Höreindrücke trainieren und besser zu verarbeiten, ist ein Hörtraining sehr hilfreich. Digitale Lösungen stellen dabei ein zeit- und kostengünstiges Verfahren dar, die steigende Nachfrage zu decken. Entscheidende Vorteile sind dabei, dass Patienten die Zeit, die Dauer und den Ort für das Training jederzeit selbst wählen können. Sie benötigen dafür in Zukunft lediglich ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC auf dem das Trainingsprogramm als App aufgespielt ist.

Im Rahmen eines EU-geförderten Forschungsprojektes hat ein interdisziplinäres Expertenteam über einen Zeitraum von 36 Monaten dieses digitales Hörtrainingsprogramm für CI-Träger mit dem Projektnamen „Train2hear“ entwickelt. In diesem steht eine sehr praxisnahe Europareise im Mittelpunkt. Projektpartner sind dabei unter der Führung des Bochumer Hörkompetenzzentrums (Prof. Christiane Völter und Prof. Stefan Dazert), die Bochumer Hochschule für Gesundheit (Prof. Kerstin Bilda), das Gesundheitskompetenznetzwerk Medecon, der Software-Entwickler „Q2WEB“ und die Firma Kampmann-Hörsysteme.

 

Auf sehr großes Interesse von fast 100 Teilnehmern stieß bei einer Infoveranstaltung im Februar 2020 die Präsentation eines sehr innovativen, Computer-basierten Programms für ein effektives und flexibel nutzbares Hörtraining für Träger eines Cochlea-Implantates.

Bei der Entwicklung lag der Fokus darauf, ein möglichst eng an Patientenbedürfnissen orientiertes Programm zu schreiben. Dazu hat das Team des Bochumer Hörkompetenzzentrums im Vorfeld knapp 90 Betroffene ausführlich nach ihren Technik- und Nutzungsvorlieben befragt. Als ein erstes Prototyp-Programm geschrieben war, hat eine weitere Gruppe von Cochlea-Implantat-Trägern „Train2hear“ ausführlich getestet. Deren so gut wie einhelliges Urteil macht den Entwicklern des Programms viel Mut: So lobte die Testgruppe vor allem das leichte Handling, die Individualisierung, die Anbindung an den Therapeuten sowie die Lernfähigkeit des Programms (automatische Anpassung an den Lernfortschritt des Nutzers). Und wörtlich fügten noch einige Patienten hinzu: „Hat mir viel Spaß gemacht, würde gern damit weitermachen.“, „Hab’s genossen und die eingebauten Motivationen waren sehr hilfreich.“ und „Mein Hören hat sich damit wirklich verbessert.“

Gleichwohl muss „Train2hear“ noch eine Zeit lang im Detail weiterentwickelt werden bevor es Marktreife erlangt. Nach den rundum erfolgreichen Erfahrungen mit dem Prototyp will sich das Entwicklerteam dafür einsetzen, dass möglichst alle CI-Patienten davon profitieren können und dass nach Möglichkeit sämtliche Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Interessierte im Netz unter www.train2hear.de oder telefonisch unter 0234 / 509-8580 (CI-Team im Hörkompetenzzentrum Bochum).

Hidradenitis suppurativa / Acne inversa – Teilnehmer/innen für neue Studie gesucht

13.03.2020

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

unser Zentrum für Hidradenitis suppurativa / Acne inversa sucht aktuell Teilnehmer für Studien zur Behandlung der Hidradenitis suppurativa / Acne inversa.

Als überregionales Zentrum leiten wir zur Zeit verschiedene Studien mit unterschiedlichen anti-entzündlichen Wirkstoffen.

Wenn Sie an einer Hidradenitis suppurativa /Acne inversa leiden und an einer Studienteilnahme interessiert sind, können Sie sich gerne an unsere spezialisierten Studienschwestern wenden.

Frau Sabrina Schemenewitz (0234 5096055) oder Frau Seval Özdogan (0234 5096034) können Ihnen zu den verschiedenen Studien gerne Auskunft erteilen.

Wir sind für Sie telefonisch von Montag bis Donnerstag zwischen 8.00 Uhr und bis 15.00 Uhr erreichbar.

In einem Telefonat können wir gemeinsam besprechen, ob eine Studienteilnahme für Sie in Frage kommt.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team des Hidradenitis suppurativa /Acne inversa Zentrums!

HNO-Team entwickelt App für CI-Patienten

14.02.2020

Training zur Verarbeitung der neuen Höreindrücke

Auf großes Interesse stieß die Vorstellung eines innovativen Computerprogramms für Cochlea-Implantat-Träger. „Train2hear“ soll helfen, die neuen Höreindrücke zu trainieren und zu verarbeiten. Wichtige Vorteile sind, dass Patienten Zeit, Dauer und Ort ihrer Trainings selbst wählen können, sobald das Programm künftig auf dem Markt ist. Sie benötigen dafür dann nur ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC, in dem die App mit einer fiktiven Europareise aufgespielt ist. Projektpartner sind neben dem Hörkompetenzzentrum am Kath. Klinikum (Leiterin Prof. Christiane Völter) die Hochschule für Gesundheit, der Software-Entwickler Q2WEB und die Fa. Kampmann. Eine Testgruppe von Patienten der HNO-Klinik im St. Elisabeth-Hospital lobt vor allem das leichte Handling, die Individualisierung, die Therapeutenanbindung und die Lernfähigkeit des Programm-Prototyps. Mehr Informationen dazu finden Interessierte unter www.train2hear.de

Venenzentrum des KKB erhält Qualitätssiegel

11.02.2020

Das Venenzentrum des Katholischen Klinikums Bochum (KKB) am Standort Bochum-Gerthe hat seine Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Die Qualität der Wundbehandlung wurde durch die Rezertifizierung als dermatologisches Wundzentrum bestätigt. Eine solche professionelle Behandlung ist vor allem für Patienten von Bedeutung, die unter chronischen Wunden leiden. Das Prüfsiegel bescheinigt mehrere Qualitätsfaktoren:

  • Zunächst muss nachgewiesen werden, dass die Ursache einer Wunde, zum Beispiel Krampfadern, präzise geklärt wird, um die Therapie zielgenau anzuschließen.
  • Auch die Wahl des geeigneten Verbandsmaterials ist wichtig, damit der Wechsel des Verbands möglichst schonend und schmerzarm erfolgen
  • Darüber hinaus müssen Komplikationen, sofern sie auftreten, bewältigt

Mit rund 10.000 Patienten im Jahr, davon 800 mit chronischen Wunden, ist das KKB-Venenzentrum in Bochum-Gerthe die größte Einrichtung seiner Art im Ruhrgebiet und eine der größten in Deutschland. Leitende Ärzte sind Prof. Markus Stücker, Geschäftsführender Direktor der Bochumer Universitätsklinik für Dermatologie, und Prof. Achim Mumme, Direktor der Gefäßchirurgie des Katholischen Klinikums.