Unsere Stärken

Thrombosen, schwer therapierbare offene Beine und Zweiteingriffe nach äußerlichen Krampfader­operationen sind Teile unseres Leistungs­spektrums. Bei Krampfader­behandlungen mit den verschiedenen Methoden wie Laserkathetern, Radio­frequenz­kathetern, Schaum­sklerosierung, minimal invasiven ambulanten und stationären Operationen ist unser Zentrum bundesweit führend.

Schwerpunkte

  • Besenreiser
  • Krampfadern
  • Lymphödem
  • Pelvines Stauungssyndrom
  • Postthrombotisches Syndrom
  • Thrombose
  • Ulcus cruris/offenes Bein
  • Kompressions­strümpfe

Was sind Besenreiser?

Besenreiser sind kleinste Adern in der Haut, die sich erweitert haben und mit Blut gefüllt sind und deshalb durch die Haut als hellrote Gefäßbäumchen, dunkelblaue Äderchen oder rötliche Flecken sichtbar sind.

Krampfadern

Krampfadern sind nicht nur unschön, sondern können aufgrund des gestörten Blutflusses zu Beschwerden wie Schwellungen und Schweregefühl der Beine führen. Schwerwiegende Komplikationen wie Hautentzündungen, Vernarbungen bis hin zum offenen Bein können nur durch eine rechtzeitige Therapie verhindert werden. Ziel einer jeden Therapie muss es sein, möglichst schonend und möglichst dauerhaft Krampfadern zu entfernen und so den krankhaften Rückfluss im Bein zu beheben. Grundsätzlich stehen dabei folgende Therapie-Optionen zur Verfügung.

Was ist ein Lipödem?

Bei einem Lipödem handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, meist einhergehend mit orthostatischen Ödemen, besonders an den Ober- und Unterschenkeln mit Schwellungen in der zweiten Tageshälfte und Schmerzen unklarer Ursache. Charakteristischerweise betrifft die Schwellung symmetrisch beide Beine (seltener die Arme) und endet in Knöchelhöhe. Im Gegensatz zum Lymphödem greift die Schwellung beim Lipödem nicht auf den Fußrücken und die Zehen über. Die ersten Anzeichen treten vorzugsweise am Ende der Pubertät auf. Die Krankheit kann jedoch in jedem Lebensalter ihren Anfang nehmen.

Pelvines Stauungssyndrom

Bei einem "pelvinen Stauungssyndrom", von dem in der Regel Frauen betroffen sind, sind Klappendefekte von Venen im kleinen Becken, oft im Bereich der Vena ovarica (Eierstockvene). Dies führt zu Krampfadern im Schambereich, oft auf den Oberschenkel übergreifend.

Postthrombotisches Syndrom

Das postthrombotische Syndrom beschreibt zusammenfassend die chronischen Folgen einer Thrombose. Hierzu gehören Schweregefühl und Schwellungsneigung der Unterschenkel, Entzündungen wie juckende Ekzeme, Verfärbungen und Vernarbungen bis hin zum offenen Bein (Ulcus cruris). Die Ausbildung eines post-thrombotischen Syndroms kann mit hoher Wahrscheinlichkeit vermieden werden, wenn konsequent Kompressionsstrümpfe getragen werden, die Haut mit rückfettenden Salben gepflegt wird und Krampfadern, die sich zusätzlich häufig ausbilden, rechtzeitig behandelt werden.

Thrombose

Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel im tiefen Venensystem des Körpers – meist in den Beinen. Das Gerinnsel (Thrombus) verengt die Vene, das Blut kann nicht mehr weiterfließen und muss sich Umgehungswege suchen. Es können abhängig vom Sitz der Thrombose Verfärbungen und Schwellungen des Beines sowie Schmerzen beim Auftreten und Laufen oder auf Druck auftreten.

Was ist ein Unter­schenkel­geschwür?

Ein Unter­schenkel­geschwür (offenes Bein) ist eine nicht heilende Wunde am Bein, die meist durch Durchblutungsstörungen bedingt ist. Seltenere Ursachen sind Gefäßentzündungen, Infektionen, Nervenleitungsstörungen, Medikamentennebenwirkungen, bösartige Hauterkrankungen, Autoimmunerkrankungen und weitere seltene Erkrankungen.

Medizinische Kompressions­strümpfe

Sehr geehrter Patient, sehr geehrte Patientin,
für viele von Ihnen ist es sicher das erste Mal, dass Sie Kompressions­strümpfe tragen. Wenngleich die Kompressions­therapie als die Basis der phlebologischen und lymphologischen Behandlung gilt und über viele Jahrhunderte ihre Wirksamkeit bewiesen hat, so ist sie beim Anwender trotzdem oft nicht besonders beliebt. Moderne Strumpfmaterialien sowie zahlreiche Hilfsmittel haben den alltäglichen Umgang mit der Kompressions­therapie heute zwar schon deutlich verbessert, doch bleiben oft noch Stolperfallen zurück.

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Markus Stücker

Geschäftsführender Direktor Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Venenzentrum

0234/8792-377 Vita

Medizinische Leitung

Prof. Dr. Achim Mumme

Direktor Gefäßchirurgie

Gefäßchirurgie

0234/509-2270 Vita

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St. Maria-Hilf-Krankenhaus

Hiltroper Landwehr 11-13
44805 Bochum

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Dermatologie - Gefäßchirurgie

Kliniken der Ruhr-Universität Bochum im St. Maria-Hilf Krankenhaus

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St. Maria-Hilf-Krankenhaus

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Notfallambulanz

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Gudrunstr. 56
44791 Bochum

Telefon 0234/509-1

Forschung & Lehre

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Das Venenzentrum wird von den Fachbereichen Dermatologie und Gefäßchirurgie der Ruhr-Universität Bochum getragen. Den Medizinstudenten der Ruhr-Universität Bochum wird hier das Wissen über Venenerkrankungen vermittelt. Daher erfolgt die gesamte Diagnostik und Therapie der Venenleiden immer auf dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft. Die drei Professoren Prof. Dr. Markus Stücker, Prof. Dr. Achim Mumme und Prof. Dr. Stefanie Reich-Schupke sind in zahlreiche Forschungsprojekte eingebunden. Sie sind alle im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie, die Fachgesellschaft in Deutschland für Venenleiden. Regelmäßig kommen Ärztinnen und Ärzte, sowie Schwestern und Pfleger, Wundmanager und Physiotherapeuten in das Venenzentrum, um hier die aktuellen Methoden der Diagnostik und Therapie kennenzulernen.


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Das Venenzentrum Bochum

Im Fokus Kampf den Krampfadern zum artikel

7.000 Liter jeden Tag? Der Inhalt von 700 Kästen Bier, 500  Kästen Mineralwasser oder 35 gefüllten Badewannen. Unvorstellbar? Vielleicht, aber doch zu bewältigen. So viel  Blut nämlich pumpen die Venen des Menschen jeden Tag  zum Herzen – und das auch noch entgegen der Schwerkraft mit einem Höhenunterschied von 1,50 Metern.

„Jede fünfte Frau und  jeder sechste Mann hat ein Venenleiden, das behandelt werden muss.“

Prof. Dr. Markus Stücker
Geschäftsführender Direktor Dermatologie, Venerologie und Allergologie

15 Ärzte des Katholischen Klinikums Bochum unter den Top-Medizinern in Deutschland

05.06.2018

Neue Ausgabe des Magazins FOCUS-Gesundheit erschienen

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) mit seinen Universitätskliniken St. Josef-Hospital und St. Elisabeth-Hospital gehört weiterhin zu den führenden Krankenhäusern in Deutschland. In der neuen Ausgabe des Magazins FOCUS Gesundheit unter dem Titel „Deutschlands Top-Ärzte“ sind insgesamt 15 Mediziner gelistet, die von ärztlichen Kollegen und von Patienten als besonders leistungsstark gewürdigt werden. Damit gehört der KKB-Verbund zur Spitzengruppe. Drei Ärzte aus dieser Liste sind gleich in zwei Kategorien aufgeführt, so dass sich insgesamt 18 Top-Bewertungen ergeben.

 

Ermittelt wird auch, ob innerhalb einer ärztlichen Disziplin bestimmte Spezialgebiete abgedeckt werden, welche Eingriffe und Behandlungen ein Arzt anbietet und wie häufig er sie vornimmt. Zu den Kriterien zählt darüber hinaus die wissenschaftliche Aktivität, etwa über Publikationen oder die Teilnahme an klinischen Studien.

 

Aufgeführt werden in der Liste:

                                                                           

  • Waldemar Uhl (Bauchchirurgie und Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Andreas Mügge (Bluthochdruck und Kardiologie)
  • Achim Mumme (Gefäßchirurgie und Venen)
  • Eggert Stockfleth (Hautkrebs)
  • Ralf Gold und Priv. Doz. Dr. Kerstin Hellwig (Multiple Sklerose)
  • Juris Meier (Diabetes)
  • Stefan Dazert (Hals-Nasen-Ohren)
  • Norbert Teig (Neonatologie)
  • Klaus Hoffmann (Botox & Filler)
  • Anke Reinacher-Schick (Tumoren des Verdauungstrakts)
  • Markus Stücker und Prof. Stefanie Reich-Schupke (Venen)
  • Uwe Schauer (Neurodermitis)
  • Irenäus Adamietz (Strahlentherapie)

Gefäßspezialisten der Ruhr-Universität Bochum entwickeln neuartigen Kompressionsstrumpf

02.05.2018

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko eine Gefäßerkrankung an den Beinen zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die das Gewebe ernährenden Arterien als auch die für den Abtransport zuständigen Venen. Durch die Durchblutungsstörungen kommt es zu schweren Beinen, Schwellneigungen, einer verkürzten Gehstrecke und Hautschädigungen bis hin zum offenen Bein.

Eine der wichtigsten Behandlungsstrategien bei einem Venenleiden ist die Behandlung mit medizinischen Kompressionsstrümpfen oder Verbänden. „Leider sind die in der Breite häufig genutzten Kompressionsstrümpfe jedoch bei einer Erkrankung der Arterien nicht einsetzbar bzw. ihr Einsatz sogar verboten“, sagt Prof. Dr. Markus Stücker, leitender Arzt am Venenzentrum der Dermatologischen und Gefäßchirurgischen Kliniken.

Vor einigen Jahren wurden bereits spezielle Verbände entwickelt, die auch bei einem kombinierten Gefäßleiden eingesetzt werden können. Diese eigenen sich aber aus rein praktischen Gründen oftmals nur für den initialen Einsatz. Im Verlauf sind Kompressionsstrümpfe für den Patienten einfacher und schneller anzuziehen, ermöglichen eine bessere Laufbewegung und sind auch in normalem Schuhwerk zu tragen.

Auf der Basis neuster wissenschaftlicher Studien und reichhaltiger klinischer Erfahrungen haben die Gefäßspezialisten am Venenzentrum gemeinsam mit Textilingenieuren der Fa. Bauerfeind in Zeulenroda einen medizinischen Kompressionsstrumpf entwickelt, der sowohl die Bedürfnisse bei einem Arterien- als auch Venenleiden berücksichtigt. „Eine erste Fallserie hat bereits gezeigt, dass der Strumpf als sicher einzustufen ist“, sagt Prof. Dr. Stefanie Reich-Schupke, die Leiterin des phlebologischen Studienzentrum am Venenzentrum.

Die aktuelle Untersuchung dient dazu, den Einsatz des Strumpfes an einer größeren Gruppe von Patienten zu testen. In einem Zeitraum von 21 Tagen finden 3 Besuche im Studienzentrum statt, an denen verschiedene schmerzlose Untersuchungen (z.B. Beinvermessung, Ultraschalluntersuchung) und Befragungen erfolgen. Über insgesamt 14 Tage ist der neuartige Kompressionsstrumpf zu tragen. Voraussetzung für eine Teilnahme an der klinischen Studie ist das Vorhandensein von arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen an den Beinen. Den Teilnehmern entstehen durch die freiwillige Teilnahme an der Studie keine Kosten.

Wenn Sie Interesse an einer Studienteilnahme haben, kontaktieren Sie bitte das Phlebologische Studienzentrum am Venenzentrum der Dermatologischen und Gefäßchirurgischen Kliniken telefonisch 0234-8792-274 oder -373 oder via Mail team-phlebo@klinikum-bochum.de. Wir geben Ihnen gerne weitere Auskünfte zu der o.g. Studie.

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür im Venenzentrum

28.03.2018

Gemeinsam mit der AOK NORDWEST, der Firma MEDI sowie dem Sanitätshaus Amberg lud unser Venenzentrum (Leitung: Prof. Dr. Achim Mumme, Prof. Dr. Markus Stücker) am Mittwoch (21.3.2018) zum großen Tag der offenen Tür. Nachdem die WAZ, der Stadtspiegel und der Dortmunder City-Anzeiger im Vorfeld in Verbindung mit einer Telefonaktion bereits intensiv berichtet hatten, kamen rund 400 Besucher, um sich über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Venenleiden zu informieren. Stark nachgefragt waren zudem die Messungen von Venen, Gefäßalter und Körperfett, die kostenlos angeboten wurden. Wer darüber hinaus aktiv werden wollte, konnte sich bei der Venengymnastik unter Leitung von Gerlinde Carl (RuhrSportReha) wichtige Bewegungstipps für den Alltag geben lassen. Hier gibt es ein paar Impressionen vom Tag der offenen Tür im Venenzentrum.

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Einsatzort: St. Maria-Hilf-Krankenhaus Fachbereich: Venenzentrum Tätigkeitsfeld: Pflegerischer Bereich Arbeitszeit: Teilzeit
••• 01.10.2018 ••• 450-Euro-Basis ••• zunächst befristet bis 30.09.2019 •••

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